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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Verlust der Genehmigungen für Ölpalmen lässt Dörfer in Papua verunsichert und verängstigt zurück</title>
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		<pubDate>10 Jan 2022 14:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Nicholas Jong]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Palmölplantagen, Regenwälder, Tropenwälder, Umwelt und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Einige indigene Gemeinschaften in Westpapua, die sich bereit erklärt hatten, ihr Land an Palmölunternehmen zu verpachten, weil sie sich davon den Ausbau der Infrastruktur und eine bessere Lebensgrundlage versprachen, wurden durch die Entscheidung der lokalen Regierung, die Genehmigungen der Unternehmen wegen verschiedener Verstöße zu widerrufen, in der Schwebe gehalten.<br />- Die Gemeinden sagen, dass sie nur ein besseres Leben wollen und zwar nicht unbedingt Palmöl verteidigen, aber darauf hinweisen, dass die Regierung wenig getan habe, um Straßen zu bauen oder ihre Dörfer mit Strom zu versorgen.<br />- Einige von ihnen, die frühzeitige Entschädigungszahlungen von den Unternehmen erhalten haben, befürchten nun, dass sie diese zurückzahlen müssen.<br />- Die Genehmigungen wurden nach einer Prüfung widerrufen, bei der eine ganze Reihe von Verstößen durch die Unternehmen festgestellt wurde, von denen mindestens zwei einem berüchtigten mutmaßlichen illegalen Holzfällerboss zu gehören scheinen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[SORONG, Westpapua (Provinz Papua Barat) &#8212; Mit seinen üppigen Regenwäldern und langen Stränden scheint Waimon, ein Küstendorf in der indonesischen Provinz Papua Barat, ein idyllischer Ort zu sein. Doch einige Einwohner halten es für einen lebensfeindlichen, fast unwirtlichen Ort. Grund dafür sind seine Abgeschiedenheit und die starken Regenfälle, die die Fahrt mit dem Boot zu einer tödlichen Angelegenheit machen können. &#8222;In Waimon zu leben ist wie ein Spiel mit dem Leben&#8220;, sagt Hendrikus Malalu, ein Einwohner. &#8222;Gott liebt uns immer noch &#8211; wenn er es nicht täte, wären wir schon alle umgekommen.&#8220; Die einzige Möglichkeit für die Dorfbewohner, in andere Teile der Region zu gelangen, ist der Seeweg; es gibt keinen Straßenzugang. Das Dorf hat auch nur nachts Strom, wenn die Dorfbewohner ihre dieselbetriebenen Generatoren einschalten. Inmitten dieser Einschränkungen haben zwei der drei Stämme des Dorfes ein Palmölunternehmen willkommen geheißen, das ihnen ein besseres Leben als einzigen Ausweg versprach. Jetzt, da die Regierung des Landkreises Sorong, in dem das Dorf liegt, die Genehmigungen des Unternehmens PT Papua Lestari Abadi (PLA) widerrufen hat, fragen sich die Indigenen dort nach ihrer Zukunft und haben Angst vor den Folgen des Widerrufs. Bild von Hans Nicholas Jong/Mongabay. Genehmigungen widerrufen PLA war eines von mehreren Palmölunternehmen, denen nach einer Prüfung durch der Regierung in der Provinz Papua Barat, in der sich einige der größten noch intakten Waldgebiete Indonesiens befinden, die Genehmigung entzogen wurde. Die Prüfung selbst war Teil eines Moratoriums der Zentralregierung, mit dem die Erteilung neuer Palmöl-Lizenzen eingefroren wurde, nachdem es zu Bränden auf&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2022/01/verlust-der-genehmigungen-fuer-oelpalmen-laesst-doerfer-in-papua-verunsichert-und-veraengstigt-zurueck/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sie lieben Kokosnussöl? Spezies sind deswegen ausgestorben</title>
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		<pubDate>05 Aug 2020 10:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Claire Alberts]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Palmölplantagen und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Studie zeigt, dass die Kokosnussölherstellung, laut einigen Messungen, zerstörerischer ist, als die Palmölherstellung: Die Produktion einer Million Liter Kokosnussöl hat Auswirkungen auf 20 bedrohte Spezies. Bei Palmöl sind es nur 3,8 Spezies pro eine Million Liter.<br />- Weltweit nehmen Kokosnussfarmen 12,3 Millionen Hektar (30,4 Millionen Acker) Land ein, ungefähr zwei Drittel des Gebiets das Ölpalmenplantagen einnehmen, und die meisten Farmen befinden sich in Indonesien und auf den Philippinen.<br />- Die Studie zielt nicht darauf ab, Kokosnussöl als ein Produkt darzustellen, das vermieden werden sollte, sondern darauf, zu zeigen, dass die meisten Speiseöle, wie Oliven-, Soja- und Rapsöl, negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, auch, wenn diese Auswirkungen weniger bekannt oder öffentlich gemacht worden sind.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Für bewusste Konsumenten ist Palmöl oft die Paria unter den Nutzpflanzen, die in den Tropen angebaut werden. Dies liegt an der weithin bekannten Tatsache, dass Palmölplantagen extrem zerstörerisch für die Artenvielfalt sind, da sie vom Aussterben bedrohte Spezies vertreiben, zum Beispiel Orang-Utans. Doch Palmöl ist nicht das einzige Speiseöl, dass Umweltschäden verursacht, so eine neue Studie. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass die Öffentlichkeit, was den ökologischen Fußabdruck der meisten pflanzlichen Öle angeht, extrem uninformiert ist, oder sogar in die Irre geführt wird. Um dies zu veranschaulichen, haben die Autoren eine beliebte, von einer Hülse umgebene Saat, mit fleischartiger, milchiger Mitte, ins Rampenlicht gerückt: die Kokosnuss. Kokosnussbäume auf einer Kokosnussfarm in Sariaya, Quezon, Philippinen. Bild von Jervis Gonzalez für Mongabay. Laut der Studie, die in Current Biology (dt.: Biologie Aktuell) veröffentlicht wurde, hat die Produktion einer Million Liter Kokosnussöl Auswirkungen auf 20 bedrohte Spezies. Wenn man es hieran misst, ist Kokosnussöl zerstörerischer als Palmöl, das nur 3,8 Spezies pro eine Millionen Liter beeinträchtigt, oder sogar Sojaöl, das Auswirkungen auf 1,3 Spezies pro einer Millionen Liter hat. Jedoch wissen dies nur wenige Menschen, so Erik Meijaard, Hauptautor der Studie, gegenüber Mongabay. “[Es gibt eine] Diskrepanz zwischen dem was die Menschen auf Grund ihrer kulturellen Vorurteile und eines Mangels an Verständnis oder Wissen denken, und dem, was uns die Realität sagt.&#8220;, so Meijaard. &#8222;Denn wenn ein Teil des Bildes fehlt, in diesem Fall die Tatsache, dass die Kokosnuss in der Tat problematisch für die Artenvielfalt ist&#8230;dann thematisiert das niemand und wir lösen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/08/sie-lieben-kokosnussoel-spezies-sind-deswegen-ausgestorben/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Laos seine Tiger verlor</title>
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		<pubDate>24 Feb 2020 12:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Säugetiere, Schutzzonen, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Kamerafallenstudie hat ergeben, dass Tiger bis 2014 aus dem nationalen Schutzgebiet Nam Et-Phou Louey, ihrem letzten Lebensstandort in Laos, verschwunden waren.<br />- Leoparden wurden 10 Jahre zuvor ausgerottet, womit diese Großkatzen auch in Laos ausgestorben sind.<br />- Wissenschaftler glauben, dass die letzten Tiger und Leoparden in Laos höchstwahrscheinlich Fallen zum Opfer gefallen sind. Deren Anzahl ist in den südostasiatischen Schutzgebieten rasant angestiegen.<br />- Der Indochinesischer Tiger kommt nur noch in Thailand und Myanmar vor und ist möglicherweise vom Aussterben bedroht.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der letzte Tiger in der Demokratischen Volksrepublik Laos starb wahrscheinlich unter schrecklichen Qualen. Das Tier, dessen Pfote in einer aus einfachem und billigen Motorradkabel gefertigten Schlinge gefangen war, starb wahrscheinlich an Dehydration. Womöglich riss es sich sein Bein, in dem verzweifelten Versuch, sich aus der Schlinge zu befreien, aber auch ab und starb an dem Blutverlust. Vielleicht konnte sich der Indochinesische Tiger (Panthera tigris corbetti), eine eigenständige Unterart, aus der Schlinge befreien, nur um an der eitrigen Wunde am Ende zu sterben. Möglicherweise, auch dies ist möglich, wurde der letzte laotische Tiger einfach von Wilderern erschossen. Diese schlachteten den Körper aus und verkauften seine Teile auf dem Schwarzmarkt, um eine scheinbar unstillbare Nachfrage nach Tigerteilen zu stillen sowie Knochen für Scheinmedizin oder Statussymbole. Wie auch immer er gestorben ist, es war wahrscheinlich kein friedlicher Tod. Die jüngste Veröffentlichung von Global Conservation and Ecology ergab, dass der letzte Tiger in Laos kurz nach 2013 aus dem Nationalreservat Nam Et-Phou Louey verschwunden ist. Wissenschaftler glauben, dass dies trotz erheblicher Investitionen in Parks in der Umgebung aufgrund von vermehrten Fallen verursacht wurde. In Laos größtem Schutzgebiet dürften Tiger im Land aufgrund des Rückgangs der Tigerpopulationen ausgestorben sein, ebenso wie Kambodscha und Vietnam. Das ist ein Gebiet, das bedeutend größer als Texas ist und das jetzt nicht mehr über ein angemessenes Raubtier verfügt. Einer der ersten Tiger, der während einer Basisuntersuchung fotografiert wurde. Dieses Foto stammt aus dem Jahr 2003, ungefähr zehn Jahre bevor die Tiger ganz verschwanden. Foto von: WCS-Laos. Tiger sind nicht&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/02/wie-laos-seine-tiger-verlor/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Illegale Jagd größere Bedrohung für Wildtiere als Zerstörung der Wälder</title>
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		<pubDate>03 Feb 2020 12:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nanditha Chandraprakash]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Regenwälder, Tiere, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In einer vor kurzem durchgeführten Studie verwendeten Forscher Aufzeichnungen von Kamerafallen, um zu zeigen, dass die illegale Jagd eine größere Gefahr für Säugetiere und auf dem Boden lebende Vögel in Südostasien sein könnte, als die Zerstörung der Wälder.<br />- Sie wählten Borneo und den Annamiten-Gebirgszug auf dem südostasiatischen Festland aus, zwei Regenwalduntersuchungsgebiete, die ähnliche Lebensräume haben.<br />- Während viele Wälder in Borneo durch großflächige Abholzung zerstört wurden, gab es auf der Insel weniger Jagd.<br />- Im Gegensatz hierzu gab es in den Annamiten überaus hohe Jagdaktivitäten, jedoch sind die Wälder strukturell besser intakt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Weltweit hat man stark schrumpfende Wildtierpopulationen in Südostasien mit Nachrichten über Walddegradierung und erschütternden Bildern von abgeholzten Gebieten in Verbindung gebracht. Neue Studien haben jedoch eine andere menschliche Gewohnheit ans Licht gebracht, die dafür sorgt, dass die Zahl der Wildtiere in diesen Ökosystemen zurück geht. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibnis-IZW) in Berlin haben in Zusammenarbeit mit dem WWF-Vietnam, dem WWF-Laos und der Forstschutzbehörde des Staates Sabah im malaysischen Teil von Borneo eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass die illegale Jagd eine größere Bedrohung für Säugetiere und auf dem Boden lebende Vögel sein könnte, als die Zerstörung der Wälder. Die Forschungsarbeit, die am 30. Oktober in der Fachzeitschrift Communications Biology (dt.: Mitteilungen Biologie) veröffentlicht wurde, vergleicht Aufzeichnungen von Kamerafallen aus abgeholzten Wäldern im malaysischen Borneo mit einer geschützten Öko-Region im Annamiten-Gebirgszug Vietnams und Laos wo die illegale Jagd um sich greift. Die Ergebnisse zeigen einen jäheren Verlust von Spezies und Wildtierpopulationen in den Annamiten als in Borneo. Die Forscher wählten die beiden Regenwalduntersuchungsgebiete aus, weil sie ähnliche Lebensräume haben. Ihre jüngere Geschichte weist jedoch einige nennenswerte Unterschiede auf. Während viele Wälder in Borneo durch großflächige Abholzung zerstört wurden, gab es auf der Insel weniger Jagd. Im Gegensatz hierzu gab es in den Annamiten überaus hohe Jagdaktivitäten, jedoch sind die Wälder strukturell besser intakt. Ein Förster entfernt eine Falle in Zentralvietnam. Jäger verwenden immer mehr einfach zu erstellende Fallen, um Säugetiere und auf dem Boden lebende Vögel im Annamiten-Gebirgszug in Vietnam und Laos zu jagen. Foto von Andrew Tilker.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/02/illegale-jagd-groessere-bedrohung-fuer-wildtiere-als-zerstoerung-der-waelder/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Nepal rechnet mit dunkler Seite des erfolgreichen Nashornschutzes ab</title>
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		<pubDate>14 Mai 2019 11:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Abhaya Raj Joshi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Umweltpolitik, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein vor kurzem erschienener Film, der die Ranger des Chitwan Nationalparks verherrlicht und Ermittlungen von Buzzfeed die Menschenrechtsverletzungen eben dieser Ranger ans Licht brachten haben eine Debatte über die Schutzmaßnahmen in Nepal ausgelöst.<br />- Das Land war beim Schutz von Spezies wie dem Panzernashorn bemerkenswert erfolgreich und Umweltschützer sagen, dass die Bemühungen mit den Communities um Chitwan herum zusammenzuarbeiten und diese zu unterstützen seit den 1990er Jahren sehr verstärkt wurden.<br />- Menschenrechtler sagen, dass die Einheimischen unter einer vorherrschenden Einstellung leiden, die die Rechte historisch marginalisierter Völker ignoriert und ihnen eine richtige Rolle bei der Politikgestaltung verweigert.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Parkranger des Chitwan Nationalparks in Nepal, zuhause des ikonischen Panzernashorns (Rhinoceros unicornis), erhalten einen Tipp von einem ihrer Informanten. Innerhalb weniger Stunden sind sie bereit in den Häusern in der Nähe des Parks eine Razzia durchzuführen. Sie treten ein ohne Anzuklopfen und nehmen Menschen fest während sie schlafen. Die Ranger, die das traditionelle nepalesische topi (eine Kappe) tragen, verfolgen aggressiv jeden, den sie als Nashorn-Wilderer sehen. Für Kinobesucher in Nepal scheint dieser Plot geradewegs aus einem neuen Film zu kommen. &#8222;Khaag&#8220; (&#8222;Das Horn des Nashorns&#8220;) erzählt die Geschichte von Kamal Jung Kunwar, einem der berühmtesten Ranger Chitwans, dem der schnelle Rückgang in der Nashornwilderei zugeschrieben wird. Doch wie eine vor kurzem von Buzzfeed durchgeführte Untersuchung zeigt sind die Einschüchterungen und die Gewalt die im Film gezeigt werden für die Menschen die um das Weltnaturerbe in Zentralnepal herum leben tägliche Realität. Der Buzzfeed Bericht untersucht den Tod von Shikharam Chaudhary, einem Mitglied der indigenen Tharu Gemeinschaft, nachdem er angeblich von Parkrangern gefoltert wurde. Er zeigt auch, wie die weitreichenden rechtlichen Befugnisse die den Parkrangern, die von Naturschutzorganisationen wie dem WWF unterstützt werden, erteilt wurden, die Leben der Menschen die um die geschützten Gebiete herum leben beeinflussen. Unterdessen zeigt der Film, der auf Kunwars Memoiren beruht und zum Teil von seiner Stiftung finanziert wird, ihn begeistert als scharfsinnigen Ranger der alle notwendigen Mittel anwendet, einschließlich körperlicher Gewalt, um Wilderer zu fangen und zu inhaftieren. Der Trailer für den Film &#8222;Khaag&#8220; ist größtenteils eine Montage von Kunwar, in seinem charakteristischen topi, wie er&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/05/nepal-rechnet-mit-dunkler-seite-des-erfolgreichen-nashornschutzes-ab/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das erste wilde Sumatra-Nashorn in Borneo für Zuchtprogramm gefangen</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2019/02/das-erste-wilde-sumatra-nashorn-in-borneo-fuer-zuchtprogramm-gefangen/</link>
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		<pubDate>15 Feb 2019 10:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Basten Gokkon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien und Borneo]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein weibliches Sumatra-Nashorn wurde im indonesischen Borneo gefangen und in eine lokale Schutzeinrichtung gebracht. Dies ist Teil einer Initiative, um die fast ausgestorbene Art durch Zucht in Gefangenschaft zu erhalten.<br />- Ein Team aus Tierärzten und Nashorn-Experten kümmert sich nun rund um die Uhr um das Nashorn und wird untersuchen, ob es zuchtfähig ist.<br />- Naturschützer und Regierungsbeamte haben die Nachricht von Fang und Rettung begrüßt, ein wichtiger Schritt, um die Art wieder zu vermehren, deren Gesamtbestand weniger als 30 Tiere betragen könnte.<br />- Der Fang erfolgte zwei Jahre nachdem ein anderes weibliches Nashorn im selben Bezirk gefangen wurde, jedoch nur einen Monat später starb.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[JAKARTA – Naturschützer haben ein wildes Sumatra-Nashorn im indonesischen Borneo gefangen und in ein Zuchtzentrum gebracht – ein wichtiger Schritt zur Rettung der kritisch bedrohten Art. Das erwachsene weibliche Sumatra-Nashorn (Dicerorhinus sumatrenses) fiel am 25. November im Distrikt West Kutai, in der Provinz Ost-Kalimantan in eine Fallgrube. Wildtier-Experten der Sumatra-Rhino Rescue Initiative hatten die Falle gestellt, eine von vielen, um Nashörner für ein Zuchtprogramm zu fangen. Naturschützern und Regierungsbeamten gelang es innerhalb von 24 Stunden, das Nashorn in ein Rehabilitations-Zentrum in West Kutai zu bringen, wo ein Team von Tierärzten und Experten das Tier betreut. Das Nashorn wurde Pahu genannt. ‚Dieses Nashorn war aufgrund seines zerstörten Lebensraumes in großer Gefahr‘, sagte Rizal Malik, Geschäftsführer des WWF Indonesien, der an der Rettung beteiligt war. Trotz seiner sicheren Ankunft im Schutzzentrum ist das Nashorn noch nicht außer Gefahr. Aber wir sind vorsichtig optimistisch und unser engagiertes Team wird sich auch weiterhin rund um die Uhr um das Tier kümmern, bis sie sich gut eingewöhnt hat. Sunandar, Chef der Ost-Kalimantan Umweltschutzbehörde, sagt in einer offiziellen Erklärung, dass sich Pahu in einem ‚stabilen und guten Zustand‘ befinde. In einer anderen Erklärung sagte der WWF, das Team des Rehabilitationszentrums werde ‚daran arbeiten, ihre Sicherheit und Gesundheit in dieser neuen Umgebung zu gewährleisten, und dann damit beginnen, ihre Zuchtfähigkeit zu bestimmen.‘ Der Fang erfolgte zwei Jahre nachdem WWF-Naturschützer ein weibliches Nashorn gefangen hatten, auch in West Kutai, welches sich durch eine Schlinge eine schwere Verletzung am Bein zugezogen hatte. Das Nashorn namens Najoq war das erste,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/das-erste-wilde-sumatra-nashorn-in-borneo-fuer-zuchtprogramm-gefangen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Nashorn-Abrechnung</title>
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		<pubDate>14 Feb 2019 11:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, Indonesien, Malaysia und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Für das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm wurden zwischen 1984 und 1995 vierzig Nashörner gefangen. Bisher wurden fünf Kälber geboren.<br />- Manche sehen diese Zahlen als Beweis für ein Misslingen. Andere deuten die Geburten als möglichen Erfolg.<br />- Es wächst die Idee, das Fangen wilder Nashörner wieder aufzunehmen. Der bisher bedeutendste Schritt war die Ankündigung einer neuen Initiative namens ‚Sumatra Nashorn Rettung‘ im September.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der letzte Artikel unserer vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘. Es gibt eine Szene in der Dokumentation ‚Torgamba: das letzte Nashorn‘, die ich mir immer wieder anschaue. Sie zeigt Torgamba, den Sumatra-Nashorn-Bullen, der einen großen Teil seines Lebens in Großbritannien verbracht hat, bevor er nach Indonesien zurückgeschickt wurde, zurück in sein Heimatland. Tom Foose und Nico van Strien warten auf ihn, keiner von ihnen ist ein gutaussehender Fernsehmoderator, aber sie sind Wissenschaftler, keine Prominenten. John Payne beschreibt Foose als wenig beeindruckend mit seiner schlanken Figur, dicken Brille, kurzen Hosen und langen Socken. Van Strien ist groß und steif. Beide Männer versuchen, entspannt zu wirken, als Torgamba vor ihnen Blätter frisst. Foose nennt diesen Moment befriedigend. ‚Ich glaube nicht, dass er jetzt viel größer ist als damals‘, sagt von Strien. ‚Nein, aber er war definitiv ein junges Tier – sein Horn war ziemlich kurz und jetzt ist es wirklich beeindruckend.‘ Im Film kann man sehen, wie klein Torgamba ist, als er nahe bei Foose und van Strien steht. Das kleinste, merkwürdigste Nashorn. 2006, sechs Jahre nachdem der Film gedreht wurde, starb Tom Foose. Er war erst 61. Er hatte jedoch lange genug gelebt, um die Geburt von zwei Nashornbabys zu sehen, lange genug, um zu sehen, dass sein Lebenswerk Früchte trug. Tom Foose 2001 im Zoo Cincinnati vor dem Sumatra-Nashorn-Gehege mit Emi und dem kleinen Andalas im Hintergrund. Mit freundlicher Genehmigung der International Rhino Foundation. Neubewertung des Misserfolgs Zunächst einige Zahlen: Für das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm wurden zwischen 1984 und 1995 vierzig Nashörner&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/die-nashorn-abrechnung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die große Wende für die Nashörner</title>
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		<pubDate>11 Feb 2019 11:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Als das 20. Jahrhundert zu Ende ging, hatte das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm noch kein einziges Nashornbaby vorzuweisen.<br />- Der Zoo Cincinnati hielt die beiden letzten Sumatra-Nashörner in den USA und machte einige wichtige Entdeckungen über das Fortpflanzungsverhalten der Art. Dazu gehört auch, dass die Weibchen nur bei Kontakt zum Bullen einen Eisprung haben.<br />- Andalas, das erste seit einem Jahrhundert in Gefangenschaft gezüchtete Sumatra-Nashorn, wurde 2001 in Cincinnati geboren. Dieser Erfolg und die anschließenden Geburten von vier weiteren Kälbern haben zu einer Neubewertung des gesamten Programms geführt.<br />- Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Zuchtzentren im ursprünglichen Lebensraum der Nashörner als Zukunft der Zucht in Gefangenschaft.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der dritte Artikel unserer vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘. Als wir in das Zoogehege gehen, kommt Cossatot herüber, um uns zu begrüßen. Cossatot ist ein Wasserschwein von der Größe eines großen Hundes; seine Art ist das größte Nagetier der Welt. Indem er an meinen Händen riecht, stellt er schnell fest, dass ich es versäumt habe, ihm eine Leckerei mitzubringen. Etwas irritiert geht er zurück in sein Ein-Mann-Königreich. Aber wo heute Cossatot regiert, lebte einst ein viel größeres, viel stärker gefährdetes Tier; Cossatot weiß nicht, dass sein Königreich einst Geschichte geschrieben hat. Mit Terry Roth, der Leiterin des zooeigenen Center for Conservation and Research of Endangered Wildlife (CREW – Zentrum für Schutz und Forschung gefährdeter Wildtiere) und Paul Reinhart, dem Chef des Nashornpfleger-Teams, besuche ich das alte Gehege der Sumatra-Nashörner im Zoo Cincinnati. Terri Roth in einem der beiden Gehege, in denen der Zoo Cincinnati einst Sumatra-Nashörner gehalten hat. Heute leben in dem Gehege ein majestätisches Wasserschwein namens Cossatot und zwei Emus. Foto von Jeremy Hance für Mongabay. Roth scherzt, dass diese Gehege tief gesunken seien, verglichen mit ihren glorreichen Tagen, als sie das wahrscheinlich seltenste Landsäugetier der Erde beherbergten. Die beiden Gehege – eins für das männliche Nashorn, Ipuh, das andere für das Weibchen Emi und ihre Kälber – werden jetzt von Cossatot und einem nervösen Emu-Paar bewohnt. Über dem Gehege befinden sich eine halbe Million Dollar teure Metallkonstruktionen, die wie viereckige Schirme aussehen. Sie sollten die Augen der Nashörner vor der Sonne schützen, wie es die Bäume im&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/die-grosse-wende-fuer-die-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Herde toter Nashörner</title>
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		<pubDate>08 Feb 2019 12:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- 1984 wurde eine Vereinbarung für ein Zuchtprogramm in Gefangenschaft getroffen. 1985 machten die wichtigsten Teilnehmer einen Rückzug, darunter auch der malaiische Bundesstaat Sabah.<br />- Trotz der Rückschläge gab es schnell Versuche, Nashörner zu fangen. Die Tiere gesund zu erhalten erwies sich aber als viel größere Herausforderung.<br />- Bis 1995 waren fast die Hälfte der 40 gefangenen Nashörner tot und keins von ihnen hatte erfolgreich gezüchtet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der zweite Artikel der vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘ Niemand weiß, wann Menschen zum ersten Mal ein Sumatra-Nashorn getroffen haben, das kleinste, haarigste, geschwätzigste und wohl merkwürdigste aller lebenden Nashörner. Aber dieses erste persönliche Treffen fand wahrscheinlich vor etwa 60 000 bis 70 000 Jahren statt, als der Mensch sich auf den Weg durch den asiatischen Kontinent machte und die nordöstlichen Wälder des heutigen Indiens erreichte. Vermutlich ging das nicht gut aus für das Nashorn. Diese frühen Wanderer mussten, um zu überleben, hervorragende Jäger gewesen sein, und das erste Zusammentreffen endete wahrscheinlich mit über dem Feuer bratendem Nashornfleisch. Frühe Nashornjagden auf Sumatra sind keine Spekulation. Wissenschaftler fanden ihre Knochen in den Höhlen von Niah und Madai auf Borneo, Überreste einer Jagd im Pleistozän. Eine aktuelle Studie ergab auch, dass die Zahl der Sumatra-Nashörner im Pleistozän abnahm. Die Forscher gehen davon aus, dass der Rückgang auf einen Klimawandel und den darauffolgenden Verlust des Lebensraumes zurückzuführen ist, aber auch die Jagd könnte eine Rolle gespielt haben. Es ist schwer vorstellbar, dass dies angesichts der Rolle der menschlichen Jagd bei der Auslöschung anderer Megafauna weltweit nicht der Fall war. Was auch immer dafür verantwortlich war, am Ende des Pleistozäns gab es nur noch 500 – 1300 Sumatra-Nashörner. Neuntausend Jahre später tat eine kleine Gruppe Menschen etwas völlig anderes als ihre Vorfahren. Sie versuchten, Sumatra-Nashörner zu fangen, nicht um sie überm Feuer zu braten oder ihre Hörner für Scheinmedizin abzuschneiden, sondern um sie zu züchten. Sie hofften, das Überleben dieses uralten Säugetieres zu&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/eine-herde-toter-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>1984: Das Treffen, das für die Sumatra-Nashörner alles veränderte</title>
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		<pubDate>07 Feb 2019 10:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein 1984 beschlossenes Abkommen zwischen Zoos, Tierschützern und staatlichen Stellen steht am Anfang eines internationalen Programmes, das 40 Sumatra-Nashörner bei dem Versuch in Gefangenschaft brachte, die Art vor dem Aussterben zu retten. Innerhalb von 11 Jahren brach das Programm zusammen.<br />- Lange wurde das Programm für einen gewaltigen Misserfolg gehalten, da die Sterblichkeit hoch war und über ein Jahrzehnt kein lebendes Jungtier geboren wurde. Es ebnete aber den Weg für spätere Zuchterfolge, die dem Sumatra-Nashorn Hoffnung für die Zukunft bieten könnte.<br />- Während Naturschützer einen neuen Plan für den Fang weiterer Nashörner ausarbeiten, stellt sich die Frage: Was wurde aus den bisherigen Bemühungen gelernt?<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der erste Artikel einer vierteiligen Serie: Das Nashorn-Debakel. Es ist kaum der wahrscheinlichste Ort, um ein Sumatra-Nashorn zu treffen. Aber wenn man die ‚Zimmer Hall‘ der Universität Cincinnati, tief im Herzen des Mittleren Westens der USA, betritt, ist er da: Ipuh. Ein eine Tonne schweres prähistorisches Relikt, das erst 2013 starb. Im Leben – nun, tatsächlich im Tode – ähnelt er einem violetten, dickhäutigen urzeitlichen Schwein: seine Hörner sind abgerieben, sein dickes, rötliches Fransenhaar ist nirgends zu sehen. Sein Gesichtsausdruck könnte düster, sogar grimmig genannt werden. Aber ich hatte das Glück, in meinem Leben genügend Sumatra-Nashörner getroffen zu haben um zu wissen, dass sie in Wirklichkeit sanfte, verspielte, singende Kreaturen sind. Daher versuche ich, ihn nicht zu ernst zu nehmen, wie er da steht zwischen den Verkaufsautomaten und Sitzecken für Studenten. Ipuh ist nicht eigentlich berühmt. Aber das sollte er vielleicht sein: Ipuh ist der erste Sumatra-Nashornbulle, der in 112 Jahren ein Kalb in Gefangenschaft gezeugt hat. Geboren in der Wildnis Sumatras. Ipuh ist bisher der produktivste Zuchtbulle seiner Art in Gefangenschaft. Sein Präparat steht jetzt an der Uni von Cincinnati. Bild von Jeremy Hance für Mongabay. Das Kalb, ein Bulle namens Andalas, wurde 2001 geboren, das direkte und langerwartete Ergebnis eines historischen Treffens vor 17 Jahren in Singapur. Das Treffen startete ein globales Zuchtprogramm in Gefangenschaft für die Art – ein Programm mit tragischen Misserfolgen und voll Unverstand, bis endlich als erster Erfolg Andalas zur Welt kam. Seitdem wurden vier weitere Kälber geboren. Aber unter Naturschützern ist&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/1984-das-treffen-das-fuer-die-sumatra-nashoerner-alles-veraenderte/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Hohe Meeresspiegel vor tausenden von Jahren unterstützten Inselformationen</title>
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		<pubDate>12 Dez 2018 12:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<reporting-project><![CDATA[Ozeane]]></reporting-project>
		
				<locations><![CDATA[Asien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Naturschutz, Ozeane, Tiere und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In einer neuen Studie wurde herausgefunden, dass hohe Meeresspiegel entscheidend waren für die Formation von Koralleninseln im Indischen Ozean vor tausenden von Jahren.<br />- Die Funde lassen darauf schließen, dass steigende Meeresspiegel, verursacht durch den Klimawandel, nicht alle Koralleninseln zerstören könnten.<br />- Aber die Autoren warnen davor, dass dieselben hochenergetischen Wellen, die bei der Bildung dieser Inseln helfen, die Infrastrukur auf den Inseln, von denen Menschen abhängig sind, zerstören könnten.<br />- Sie sagen auch, damit Formationen von Koralleninseln entstehen, muss der Riff vor allem gesund sein – etwas, das dem Risiko der Zerstörung durch steigende Wasserübersäuerung und -temperatur ausgesetzt ist, beides ein Ergebnis des Klimawandels.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Einige Arten von Koralleninseln könnten möglicherweise wachsen wegen eines durch den Klimawandel verursachten steigenden Meerespiegels laut einer neuen Studie, die darauf schließen lässt, dass nicht alle dieser Inseln durch die gegenwärtigen Entwicklungen dem Untergang geweiht sind. „Normalerweise glaubt man, dass Koralleninseln hochgradig gefährdet sind durch einen steigenden Meerespiegel“, sagte Holly East, eine Geographin und Dozentin an der Universität Northumbria in Großbritannien in einer Mitteilung. „Aber wir haben Beweise dafür gefunden, dass die maledivischen Korallenriffinseln tatsächlich unter einem höheren Meerespiegel als momentan gebildet wurden.“ Mainadhoo Insel auf den Malediven, eine der in der Studie untersuchten Inseln. Foto von Holly East/Universität Northumbria. Tiefliegende Inselstaaten wie die Malediven scheinen dafür bestimmt zu sein, die Hauptlast des durch den Klimawandel verursachten steigenden Meerespiegels zu tragen. Tatsächlich liegt kein Staat tiefer als der Koralleninseln-Staat, der sich auf dem Äquator im Indischen Ozean erstreckt. Der höchste Punkt erhebt sich gerade mal 2,4 Meter (weniger als acht Fuß) über dem Meeresspiegel. Aber als East und ihre Kollegen die Formationen einiger dieser Inseln rekonstruierten, indem sie Kernproben aus den Korallenriffen benutzten, entdeckten sie, dass viele der Riffkonstruktionen vor 4200 bis 1600 Jahren entstanden sind. Zu dieser Zeit waren die Meerespiegel einen halben Meter (circa 1,5 Fuß) höher als sie es heute sind. Weltweit steigende Meerespiegel können können sogar auf längere Sicht nützlich sein für Koralleninseln wie die Malediven. Video mit freundlicher Genehmigung der Universität Northumbria. Heutzutage lösen Stürme vor der südafrikanischen Küste Wellen aus, die viel Energie mitbringen teilweise wegen der höheren Wasserspiegel. Als diese Wellen die Stelle&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/12/hohe-meeresspiegel-vor-tausenden-von-jahren-unterstuetzten-inselformationen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Epischer Kampf zwischen Tiger und Lippenbär gefilmt</title>
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		<pubDate>29 Mrz 2018 10:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Säugetiere, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Filmmaterial eines Kampfes zwischen einem männlichen Tiger und einer Lippenbärenmutter in einem indischen Naturschutzgebiet hat sich auf Facebook wie ein Lauffeuer verbreitet.<br />- Das Video das in der Woche vom dritten März 2018 im Tadoba Nationalpark entstanden ist, wurde von Akshay Kumar aufgenommen, dem leitenden Naturforscher der Bamboo Forest Safari Lodge in Maharastra.<br />- Das Video beginnt damit, dass der Tiger den Lippenbären der mit seinem Jungen auf dem Weg zu einem Gewässer war, davon scheucht.<br />- Der Bär griff den Tiger daraufhin an und es kam zum Kampf.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Naturforscher einer auf Ökotourismus spezialisierten Lodge in Indien hat Filmmaterial eines Kampfes zwischen einem Tiger und einer Lippenbärenmutter die ihr Junges beschützt aufgezeichnet. Akshay Kumar, leitender Naturforscher der Bamboo Forest Safari Lodge in Maharashtra machte das Video während einer Safari am Mittwochnachmittag im Tadoba Nationalpark. Das Video beginnt damit, dass der Tiger, ein gut bekanntes dominantes Männchen namens Matkasur, den Lippenbären der mit seinem Jungen auf dem Weg zu einem Wasserloch war, davon jagt. Der Bär griff den Tiger daraufhin an und es kam zum Kampf. Kumar sagte gegenüber NDTV dass der Angriff des Bären ein &#8222;Mutterinstinkt&#8220; war. &#8222;Der Tiger griff die Bärin mehr als fünf Minuten lang an. Er verfolgte die Bärin, doch sie griff immer wieder an um ihr Junges zu beschützen.&#8220;, berichtete Kumar NDTV. &#8222;Es dauerte 15 Minuten. Der Tiger brüllte. Es war ein erbitterter Kampf.&#8220; Beide Tiere wurden bei der Konfrontation verletzt. Kumar sagte, dass das dicke Fell der Bärin sie vor einem schlimmeren Ausgang gerettet hat. Standbildaufnahme des Filmmaterials von Akshay Kumar: ein Kampf zwischen einem männlichen Tiger und einer Lippenbärenmutter um den Zugang zu einem Wasserloch im Tadoba Nationalpark in Maharashtra. Via @the_bamboo_forest auf Instagram Angriff einer Lippenbärenmutter auf einen männlichen Tiger im Tadoba Nationalpark. Foto: Akshay Kumar, leitender Naturforscher der Bamboo Forest Safari Lodge. Via @the_bamboo_forest auf Instagram Standbildaufnahme aus einem Video von Akshay Kumar Standbildaufnahme aus einem Video von Akshay Kumar Standbildaufnahme aus einem Video von Akshay Kumar Standbildaufnahme aus einem Video von Akshay Kumar The post Epischer Kampf zwischen Tiger&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/03/epischer-kampf-zwischen-tiger-und-lippenbaer-gefilmt/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die Geister der Steppe: Die Rettung der zentralasiatischen Saigas</title>
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		<pubDate>10 Jul 2017 13:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Kasachstan, Mongolei, Russland und Usbekistan]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Der Einfluss des Klimawandels, Gefährdete Arten, Klimawandel, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die vom Aussterben bedrohten Saigas (Saiga tatarica) zählten einst Millionen. Diese großen Antilopen waren wohl am besten für eine der letzten großen Säugetierwanderungen der Welt bekannt - zwei Mal im Jahr fegen sie quer durch die zentralasiatischen Steppen.<br />- Bis 2004 waren die Saigapopulationen laut der IUCN um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. In Kasachstan und Usbekistan wurde in den 1990er Jahren die Jagd verboten. Das Horn der männlichen Saigas wird in der traditionellen chinesischen Medizin jedoch sehr geschätzt und der illegale Handel stellt eine große Gefahr dar. Wenn dieser nicht eingedämmt wird, könnte er das Ende der Spezies bedeuten.<br />- Im 21. Jahrhundert schlossen sich internationale NGOs und regionale Organisationen wie die Saiga Conservation Alliance (SCA) und die Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan (ACBK) mit zentralasiatischen Ländern zusammen, um die Spezies besser schützen zu können. Und ihre Arbeit zahlte sich aus - bis 2015.<br />- Damals tötete eine Krankheit über 200.000 erwachsene Saigas der Population in der Hungersteppe in Zentralkasachstan. Ende 2016 wurde die mongolische Herde von einer neuen Virusinfektion schwer getroffen. Bisher wurden 4.000 Saigakadaver begraben. Aufgrund ihrer hohen Fortpflanzungsaktivität könnten die Saigas laut Umweltschützer_innen jedoch gerettet werden, wenn die Spezies genügend Aufmerksamkeit erhält.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die vom Aussterben bedrohten Saigas werden wegen ihres Horns sowie wegen ihres Fleischs gejagt. Außerdem sind die Steppenantilopen durch Krankheit, Habitatverschlechterung und Klimawandel, aufgrund dessen saisonale Wasserquellen früher austrocknen, bedroht, weshalb die Spezies Richtung Norden ziehen muss. Foto: Andrey Gilev, Karina Karenina. Mit freundlicher Genehmigung des Saiga Resource Centre Die Schönheit der Saigas straft den ersten Eindruck Lügen. Vielleicht ist es schwer, hinter die große Nase zu sehen &#8211; ein knolliger Zinken, der wie ein Stück des Stoßzahns eines Elefanten aussieht. Und die spindeldürren Beine geben das Rätsel auf, wie diese kräftigen Antilopen so schnell und weit laufen können. Dennoch ist dieses komisch aussehende Tier auf seine eigene Art schön. Es ist perfekt geeignet für das Leben in den trockenen, windgepeitschten Steppen Kasachstans, Usbekistans, der Mongolei und in den entlegenen Gegenden Südrusslands. Die erstaunliche Nase der Saigas kann in diesem rauen, unversöhnlichen Klima im Sommer feinen, trockenen Staub aus der Luft herausfiltern und im Winter Luft mit Temperaturen unter null Grad Celsius erwärmen und so das Einfrieren der Lungen verhindern. Und die Beine, die für Geschwindigkeit und Ausdauer gemacht sind, sind der beste Schutz in einer größtenteils kargen Landschaft, die lange jährliche Wanderungen erforderlich macht. Leider sind die vom Aussterben bedrohten Saigas der sich schnell und drastisch verändernden asiatischen Ökologie und den nationalen Ökonomien, die jetzt ihr Überleben bedrohen, ausgeliefert. Obwohl die prähistorische Vergangenheit der Saigas in Höhlenmalereien bewahrt wurde, befürchten Umweltschützer_innen, dass die Zukunft dieser „Geister der Steppe“ gefährdet sein könnte. Die Rettung der Saigas würde auch die Steppen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/07/die-geister-der-steppe-die-rettung-der-zentralasiatischen-saigas/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Nebelparder: Asiens schützbedürftige flüchtige Baumakrobaten</title>
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		<pubDate>11 Mai 2017 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Linda Lombardi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, China, Südostasien und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tropenwälder, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Nebelparder ist nicht mit dem Leopard verwandt, sondern ist eine eigenständige Gattung (Neofelis), die sich von den Großkatzen unterscheidet (Panthera). 2006 wurde die Einzelart des Nebelparders in zwei Arten unterteilt: Neofelis nebulosa kommt auf dem asiatischen Festland vor, während der Neofelis diardi, der Sunda-Nebelparder, nur auf den Inseln von Sumatra und Borneo vorkommt.<br />- Von einer anderen Art, die in Taiwan heimisch ist (Neofelis nebulosa brachyura), glaubt man, dass sie ausgestorben ist. Während der Durchführung einer Kamerafallenuntersuchung zwischen 1997 und 2012 konnte kein lebendes Tier beobachtet werden.<br />- Ursprünglich war es schwierig, die Tiere in Gefangenschaft zu züchten, da sich die Tiere gegenseitig töteten. Unterschiedliche Zuchttechniken erlaubten es jedoch Zoos auf der ganzen Welt, die Tiere erfolgreich zu züchten. So konnte eine genetisch lebensfähige Population erschaffen und erhalten werden.<br />- Nebelparder sind unglaublich flüchtig. Nur mithilfe der neusten Technologie, einschließlich Kamerafallen und Funkhalsbändern, konnten Wissenschaftler damit beginnen, die Nebelparder-Arten, Verbreitungen, Populationen und Bedrohungen zu definieren. Die Öffentlichkeitsarbeit hilft auch dabei, die Aufmerksamkeit auf die Not dieser gefährdeten Wildkatzen zu lenken.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Nebelparder in einer Baumkrone. Die asiatische Art ist baumlebend und bekannt für ihre Kletterfähigkeiten. Foto von Bill Wood. Mit freundlicher Genehmigung vom Clouded Leopard Consortium in Thailand Werden wir über unser Wissen zu Asiens Nebelparder befragt, wären viele von sicherlich ahnungslos. Fragen wir aber einen Experten, der mit diesen Wildkatzen arbeitet, bekommen wir einiges zu hören. „Sie sind phänomenale Athleten. Sie können wie keine andere Katze klettern. Sie können von einer Tatze, kopfüber hängen. Ich habe sie Dinge machen sehen, das war einfach fantastisch“, schwärmt Bonnie Breitbeil, die Nebelparder SSP Koordinatorin und internationale Zuchtbuchkoordinatorin für die Vereinigung Association of Zoos and Aquariums (AZA). Das Tier ist wunderschön gefleckt und hat eine erstaunliche Anpassung, die sich für das Leben im Baum eignen: „Sie können kopfüber den Baum herunterklettern — nur wenige Katzen im ganzen Tierreich sind dazu in der Lage“, bemerkt Lon Grassman, einer der ersten Wissenschaftler, die einem wilden Nebelparder ein Funkhalsband umlegen konnten. „Sie haben rotierende Knöchel“, fügt er hinzu. Sie haben auch, verglichen zur Größe des Kopfes, sehr lange Zähne. Daher werden sie von einigen als moderne Säbelzahntiger bezeichnet. „Die Daten lassen vermuten, dass ihnen ihre extrem langen Zähne helfen, Beute in den Bäumen besser zu fangen, wenn sie dazu nicht ihre Tatzen benutzen können“, sagt er. Und während Breitbeil diese Katzen ganz technisch als paedomorphisch bezeichnet, sind die Nebelparder ganz einfach gesagt, total niedlich. „Sie sehen auch im fortgeschrittenen Alter noch sehr jung aus“, erklärt sie. „Die Form ihrer Gesichter und ihrer Ohren haben immer einen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/05/der-nebelparder-asiens-schuetzbeduerftige-fluechtige-baumakrobaten/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kappengibbons von illegalen Palisanderholzfäller_innen als Wildfleisch gejagt</title>
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		<pubDate>17 Mrz 2017 12:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Demelza Stokes]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Südostasien und Thailand]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Bei der letzten Zählung 2005 gab es im Südosten Thailands 14.000 Kappengibbons (Hylobates pileatus). Aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Die Tiere fallen der illegalen Jagd zum Opfer, die laut einer neuen Studie überall in Südostasien die größte Gefahr für Wildtiere darstellt.<br />- Die Gibbons werden vor allem als Wildfleisch im Thap Lan Nationalpark gewildert. Die Wilderer_innen ernähren sich von ihnen, wenn sie sich tief in den Wald wagen, um den bedrohten Palisander zu schlagen. Die Importe von „Hongmu“ (Rotholz) aus der Mekong-Region nach China hatten zwischen 2000 und 2014 schätzungsweise einen Wert von fast 2,4 Milliarden US-Dollar.<br />- Die unterfinanzierten und mangelhaft ausgerüsteten thailändischen Parkranger_innen haben regelmäßig Feuergefechte mit den bewaffneten Holzfäller_innen. Es wird dennoch vermutet, dass die Zahl der Gibbons weiterhin sinkt, da die Tiere leicht entdeckt werden können, wenn sie singen, und dann von den Bäumen geschossen werden.<br />- „Früher haben wir [den Gesang der Gibbons] oft gehört, aber jetzt hören wir sie nicht mehr so oft. Ich denke, dass das an den Leuten liegt, die in den Wald gehen, um Holz zu schlagen,“ sagte Surat Monyupanao, leitender Ranger im Thap Lan Nationalpark.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Kappengibbons sind aufgrund ihres Gesangs in den Kronen des Regenwalds leicht zu jagen. Sie werden als Wildfleisch im Thap Lan Nationalpark in Thailand gewildert. Die Wilderer_innen ernähren sich von ihnen, während sie gefährdeten Palisander schlagen. Die Importe von „Hongmu“ (Rotholz) aus der Mekong-Region nach China hatten zwischen 2000 und 2014 schätzungsweise einen Wert von fast 2,4 Milliarden US-Dollar. Foto: Rhett A. Butler/ Mongabay Die thailändischen Kappengibbons (Hylobates pileatus) sind einer neuen, noch größtenteils undokumentierten Gefahr ausgesetzt: Illegale Holzfäller_innen dringen tief in die Wälder der Nationalparks vor, um den vom aussterben bedrohten Thailändischen Palisander (Dalbergia Cochinchinensis) zu schlagen. Währenddessen ernähren sich die Wilderer_innen von Primaten und anderen Wildtieren. Wildhüter_innen im thailändischen Thap Lan Nationalpark haben die Massaker fotografiert, die die grausige Ausbeute der Holzfäller_innen an Gibbons und anderen Tieren zeigen. Mit 2.200 Quadratkilometern (849 Quadratmeilen) ist Thap Lan einer von vier Nationalparks sowie ein Naturschutzgebiet, die Thailands Dong Phayayen-Khao Yai-Waldkomplex (DPKY-FC) bilden. DPKY wurde 2005 zum UNESCO-Welterbe erklärt und ist eines der letzten Gebiete Südostasiens mit einem weltweit bedeutendem dipterocarpem tropischem Tiefland-Waldökosystem. Er ist eine wichtige Hochburg für mehr als 800 Arten, darunter weltweit bedrohte und gefährdete Tiere wie Asiatische Elefanten, Kragenbären, Malaienbären, Bantengs (eine Wildrinderrasse), Nashornvögel, Plumploris, Siam-Krokodile und Malaiische Schuppentiere. Kappengibbons, deren Zahl in Thailand, Kambodscha und Laos &#8211; den drei Arealstaaten der Spezies &#8211; rapide sinkt, stehen auf der Roten Liste für gefährdete Arten der IUCN. Es wird angenommen, dass die Populationen zwischen 1970 und 2015 über nur drei Generationen (ungefähr 45 Jahre) um über 50 % zurückgegangen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/kappengibbons-von-illegalen-palisanderholzfaeller_innen-als-wildfleisch-gejagt/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Zuhause für Manno: Vom kriegsgebeutelten Irak nach Kenia</title>
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		<pubDate>08 Mrz 2017 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Geoffrey Kamadi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Irak und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Nach Jahre langen Bemühungen ist es Tierschützern gelungen, die Freilassung von Manno zu verhandeln, einem illegal gehandelten Schimpansen, der für 15 000 Dollar aus Syrien herausgeschmuggelt wurde und in einem Privatzoo in irakisch Kurdistan lebte. In diesem Zoo litt Manno unter extrem beengten Bedingungen und erhielt eine einseitige Diät bestehend aus Snacks.<br />- Die Befreiung des Tieres machte diplomatische Verhandlungen auf dem höchsten Level in irakisch Kurdistan und Kenia notwendig. Manno kam am 30. November in Kenia an und ist jetzt in einer 90-tägigen Gesundheitsquarantäne im Sweetwater Schimpsenschutzgebiet.<br />- Der junge Schimpanse muss von der Gruppe im Schutzgebiet noch akzeptiert werden. Dies ist ein langsamer Prozess, der möglicherweise Jahre dauern kann und erfordert die Hinführung an eine Pflegemutter, gefolgt von der Hinführung an weibliche Schimpansen und dann andere Männchen in der Gruppe. Mannos lange Akklimatisierung an Menschen macht es ihm unmöglich, jemals in die Wildnis zurückzukehren.<br />- Die Rettung des Schimpsen wurde von Einzelpersonen und Gruppen ermöglicht, wie zum Beispiel Spencer Seykar, einem High School Lehrer aus Kanada, Jason Mier, dem Geschäftsführer von Animals Lebanon, Jane Goodall und ihrem Institut und Daniel Stiles von Project to End Great Ape Slavery (dt.: Projekt zur Beendung der Sklaverei von Großaffen).<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Manno der Schimpanse kurz nach seiner Ankunft im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia. Er wird für mindestens 90 Tage in Quarantäne bleiben und dann nach und nach in die Schimpansengruppe im Schutzgebiet integriert. Foto mit freundlicher Genehmigung des Sweetwater Schutzgebiets Entgegen aller Erwartungen wurde ein illegal gehandelter Schimpanse, der in einem winzigen Käfig in einem Privatzoo im kriegsgeschundenen irakisch Kurdistan gehalten wurde, gerettet und ist kurz vor Weihnachten sicher in seinem neuen Zuhause im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia angekommen. Diese Rettung war nicht einfach. Es bedurfte vieler Monate gemeinsamer Anstrengungen durch engagierte Tierschützer und internationale Schutzorganisationen, plus viel hin und her bei den Verhandlungen zwischen den irakischen und kenianischen Behörden, bevor der junge Schimpanse, dessen Alter auf drei bis vier Jahre geschätzt wird, nach Afrika umgesiedelt werden konnte. Letzten Endes griff kein anderer als der Premierminister der Regionalregierung von Kurdistan im Nordirak ein und gewährleistete die Rettung des Schimpansen. Doch am Anfang waren es lediglich zwei Männer, die sich aktiv für die Rettung Mannos eingesetzt haben. Rettet Manno Spencer Seykar, ein kanadischer High School Lehrer und Freiwilliger, entdeckte Manno 2013 in einem Privatzoo in der Stadt Dohuk in der autonomen kurdischen Region im Irak. Dies war nur 40 Kilometer (25 Meilen) von einem Gebiet entfernt, das vom IS besetzt war und circa 70 Kilometer (43 Meilen) von den Kämpfen um Mosul. Obwohl Manno nicht direkt durch den Bürgerkrieg bedroht war, so war er doch vollkommen von seinen Artgenossen isoliert &#8211; ein sehr gefährlicher Zustand für die Mitglieder der sehr sozialen Pan&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/ein-zuhause-fuer-manno-vom-kriegsgebeutelten-irak-nach-kenia/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Asien: Wettlauf gegen die Zeit zur Rettung des vom Aussterben bedrohten Schildschnabels</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/02/asien-wettlauf-gegen-die-zeit-zur-rettung-des-vom-aussterben-bedrohten-schildschnabels/</link>
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		<pubDate>22 Feb 2017 17:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Roz Evans]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Indonesien, Malaysia und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Schildschnabel (Rhinoplax vigil) zählt zu den außergewöhnlichsten großen Vogelarten Südostasiens. Doch seit 2012 ist sein Bestand drastisch zurückgegangen, denn er gerät zunehmend ins Visier organisierter Schmugglerringe, die mit dem „roten Elfenbein“ des Hornaufsatzes auf seinem Schnabel handeln und damit Preise von bis zu 4.000 US-Dollar pro Kilogramm erzielen.<br />- Yokyok Hadiprakarsa, der Direktor der Indonesian Hornbill Conservation Society, die sich dem Schutz des Schildschnabels verschrieben hat, beschäftigt sich seit 17 Jahren mit dieser Vogelart. Zuerst war sein Interesse am Schildschnabel rein biologischer Natur, doch als er mit ansehen musste, wie der Vogel aus den Regenwäldern seines Heimatlandes verschwand, begann er, sich für dessen Schutz einzusetzen.<br />- Im Jahr 2013 ergab eine Untersuchung, dass in der indonesischen Provinz Westkalimantan in einem einzigen Jahr 6.000 Schildschnäbel wegen ihres „roten Elfenbeins“ getötet worden waren. Aus den Hornaufsätzen der Vögel werden Ziergegenstände, Schmuckstücke und Gürtelschnallen geschnitzt, oder sie werden zu Pillen mit fragwürdigen Heilkräften verarbeitet.<br />- Die Art steht zwar unter dem Schutz des CITES-Übereinkommens und wurde von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft, doch alle Bemühungen, den Schmugglern in der Region Einhalt zu gebieten, sind bislang gescheitert. Nur durch verstärkte Anstrengungen vonseiten der asiatischen Länder kann dieser Vogel noch gerettet werden.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der Schildschnabel (Rhinoplax vigil) zählt zu den außergewöhnlichsten Vögeln Südostasiens. Er verfügt über einen großen Hornaufsatz am Schnabel, der an Elfenbein erinnert und den die Männchen in Luftkämpfen einsetzen, bei denen sie mit dem Kopf voran gegen ihren Rivalen prallen. Die scharlachroten Hornaufsätze aus „rotem Elfenbein“ sind bei Schmugglern sehr begehrt. Foto © Y. Hadiprakarsa/IHCS Laute Gibbon-ähnliche Rufe, die mit einer Art kreischendem Lachen enden, hallen durch den dichten indonesischen Regenwald. Doch diese auffälligen Laute stammen nicht von einem Primaten, nicht einmal von einem Säugetier. Stattdessen werden sie von einem riesigen Schildschnabel (Rhinoplax vigil) produziert, der seine Position lautstark verkündet. Dann schlägt der Vogel – der in etwa drei Kilogramm auf die Waage bringt – seinen mit einem Hornaufsatz besetzten Schnabel gegen einen dicken Ast, „wie ein Boxer, der vor einem Kampf seine Handschuhe gegeneinanderschlägt“, wie dieses Verhalten in einem wissenschaftlichen Artikel beschrieben wurde. In Sekundenschnelle schwingt sich der Schildschnabel in die Lüfte, breitet seine Flügel auf ihre volle Spannweite von fast zwei Metern aus und trifft in der Luft auf einen weiteren, schwerelos anmutenden Riesen. Die beiden umkreisen sich, dann rasen sie aufeinander zu und prallen in einem atemberaubenden Spektakel mit ihren Hornaufsätzen gegeneinander. Der Aufprall ist so heftig, dass die Vögel mitten im Flug zurückgeworfen werden und das laute „Klack“ ihrer Hornaufsätze noch in hundert Metern Entfernung zu hören ist. Trotz aller Bemühungen ist es Wissenschaftlern bislang nicht gelungen, dieses erstaunliche Schauspiel zu filmen, und vielleicht wird es auch nie dazu kommen. Der Handel mit „rotem Elfenbein“ floriert&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/02/asien-wettlauf-gegen-die-zeit-zur-rettung-des-vom-aussterben-bedrohten-schildschnabels/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Stumme Soldaten der Extreme oder Warum ich froh bin, kein wildes Yak zu sein</title>
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		<pubDate>09 Feb 2017 12:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joel Berger]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Bhutan und China]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Sie sind große Säugetiere— wilde Yaks, Moschusochsen, Saiga, Takin und weitere — und verfügen über geniale evolutionäre Adaptionen, die es ihnen erlauben, an den Rändern von Asiens kältesten Lebensräumen zu leben. Aber sie sind in Gefahr und müssen vor uns geschützt werden.<br />- Während einigen dieser fantastischen Tiere in den letzten Jahren verstreut Aufmerksamkeit von Umweltschützern und den Medien zuteilwurde, profitieren die meisten der Tiere nicht von dem öffentlichen Segen — oder den Budgets — die Nashörner und Schneeleoparden erfahren.<br />- Sie sind verkannt, größtenteils unerforscht, leben in den Schatten – versteckt durch hohe Gebirge, tiefe Schneemaßen, abschreckende Wüsten und durch unser fehlendes Wissen und Desinteresse. Der Wissenschaftler Joel Berger bittet uns darum, zu hinterfragen, warum wir nur die vereinzelten Aspekte der natürlichen Welt lieben und den Reichtum und die Schönheit an den Rändern ignorieren. Wo doch gerade sie uns Hoffnung und Inspiration geben könnten.<br />- Dieser Beitrag ist ein Kommentar. Die geäußerten Ansichten sind die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die von Ansichten von Mongabay wieder.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Weibliche Yaks am Rande eines Gletschers. Foto mit freundlicher Genehmigung von Joel Berger / WCS Dies ist vor allem eine Geschichte über verkannte Arten — nicht über die Megafauna mit außergewöhnlicher Symbolik wie die eines Schneeleoparden, eines Blauwals oder eines Nashörner. Diese wenig bekannten, meist unerkennbaren Tiere sind aus entlegenen Gegenden, in denen extreme Bedingungen herrschen und Touristen nur selten zu Besuch sind. Aber zunächst ein Quiz, das Sie gerne an Ihren Freunden testen können: In welchem Land gibt es Elche, Elefanten, Tiger und Karibus? Falls Sie unsicher sind, grenzen Sie die Suche ein und fügen Sie Braunbären und Leoparden und anschließend wilde Kamele zur Liste hinzu. Verwirrt? Schließen Sie wirklich bekannte Ikonen mit ein, wie das anmutige gefleckte Riesengleithörnchen und die Buckeldelfine; die Takin mit ihren Knubbelnasen oder auch die Rüssel-schwingenden Saiga. Und nun auch noch den Zwerglori. Die Antwort findet sich sicher, sobald wir die Liste mit dem letzten Tier schließen: dem Riesenpanda. Die meisten Leute kennen die Notlage der chinesischen Riesenpandas, aber wenige kennen die Geschichten, der wenigen außerordentlichen, einzigartigen und wunderschönen große Säugetiere, die an den ökologisch harten Ecken und Enden der Welt leben. Das liegt vielleicht daran, dass diese unbekannten Tiere keine effektiven Märkte bilden, belebt durch das Geschick der digitalen Medien, das Können von Naturschutz NGOs oder ihnen schlichtweg das nötige Charisma fehlt. Wenn das der Fall ist, könnte es dann eine bessere Zukunft geben, wenn wir einfach den Wiedererkennungswert dieser Tiere steigern? Oder liegt das Problem darin, dass diese unbekannten Tiere — diese&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/02/stumme-soldaten-der-extreme-oder-warum-ich-froh-bin-kein-wildes-yak-zu-sein/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fluchtpunkt: die Hummelfledermaus ist die kleinste Fledermaus der Welt &#8211; und gefährdet</title>
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		<pubDate>03 Feb 2017 15:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Myanmar, Südostasien und Thailand]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Regenwälder, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In Asien sind 442 Fledermausarten beheimatet, mehr als ein Drittel der weltweit 1.200 Arten. Obwohl viele dieser Fledermausarten noch nicht einmal von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) eingestuft wurden, gelten sieben davon als vom Aussterben bedroht, 15 als stark gefährdet und 44 als gefährdet.<br />- Die Hummelfledermaus lebt in Höhlen in Thailand und Myanmar. Obwohl die Bevölkerungsschätzungen in jüngster Zeit aufgrund der Entdeckung neuer Populationen gestiegen sind, ist diese kleine Fledermaus gefährdet. Ihre Schlafplätze in Höhlen und ihr Lebensraum in Wäldern werden vom Menschen gestört.<br />- Fledermäuse werden weltweit nicht genug erforscht und erfreuen sich außerdem keiner großen Beliebtheit, was zum Teil auf die schlechte öffentliche Wahrnehmung zurückzuführen ist, die durch die Darstellung von blutsaugenden Fledermäusen in hunderten von Horrorfilmen fortgesetzt wurde. In Wahrheit sind Fledermäuse unglaublich nützlich für den Menschen, da sie ungeheure Mengen an schädlichen Insekten fressen.<br />- Eine der faszinierendsten Tatsachen über die Hummelfledermaus ist, dass ihre zwei geographisch getrennten Populationen in Thailand und Myanmar gerade Artbildung unterlaufen, ein Prozess, den Wissenschaftler gerne beobachten würden. Dies wird selbstverständlich nicht der Fall sein, wenn nichts unternommen wird, um dieses winzige Säugetier vor dem Aussterben zu bewahren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine Hummel- oder Schweinsnasenfledermaus in einer Höhle in Thailand. Foto von: Pipat Soisook Es ist ein Kolibri&#8230; es ist eine Hummel &#8230; es ist eine Schweinsnasenfledermaus. Doch, ernsthaft, sehen Sie genau hin: es ist eine Fledermaus. Eine klitzekleine Fledermaus. Die Schweinsnasenfledermaus (Craseonycteris thonglongyai) ist strittigerweise das kleinste Säugetier der Welt und definitiv die kleinste Fledermaus der Welt. Umgangssprachlich auch als Hummelfledermaus bekannt, ist die Schweinsnasenfledermaus etwa so groß wie eine Hummel und wiegt gerade einmal zwei Gramm &#8211; in etwa so viel wie zwei Skittles. Wie gesagt, ernsthaft. Sie ist außerdem nur eine der rund 440 Fledermausarten, die in Asien zu finden sind &#8211; einem Kontinent, der mehr als ein Drittel der weltweit 1.200 Fledermausarten haust. &#8222;Sie ist [ein] unglaublich winziges Wesen &#8211; sogar kleiner als mein Daumen (obwohl ich ohnehin schon kleine Hände habe)&#8220;, sagte Wissenschaftler Pipat Soisook Mongabay gegenüber. Soisook, ein bekannter Fledermausexperte (ein Chiropterologe), ist Säugetierkurator am Princess Maha Chakri Sirindhorn Natural History Museum in Thailand, einem von nur zwei Ländern, in denen die Schweinsnasen- oder Hummelfledermaus lebt. Das andere ist Myanmar. Soisook hatte das Vergnügen, viele Hummelfledermäuse in freier Wildbahn beobachten zu können, wo diese in der Regel in kleinen Kolonien leben; im Gegensatz zu anderen Fledermausarten bilden sie keine Massenpopulationen. Wenn man diese Fledermäuse in einer Höhle sieht, sagt er, &#8222;sehen diese Miniatur-Säugetiere aus wie schwarze Flecken an der Höhlenwand, und man erkennt eventuell gar nicht, dass es sich in Wirklichkeit um Fledermäuse handelt, wenn man nicht nahe genug herangeht.&#8220; Die kleinste Fledermaus der Welt,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/02/fluchtpunkt-die-hummelfledermaus-ist-die-kleinste-fledermaus-der-welt-und-gefaehrdet/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Feldbuch: Erhöhung der biologischen Vielfalt durch die Erforschung von menschlichen Wertvorstellungen und Geschlecht</title>
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		<pubDate>19 Jan 2017 11:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien und Nepal]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Population der Königstiger im Chitwan-Nationalpark steigt an - vor allem aufgrund der positiven Umweltschutzmaßnahmen, die in den dortigen Gemeinschaften praktiziert werden. Diese schützen aktiv die Wälder, die eine Pufferzone um die Naturschutzgebiete bilden, in denen die Raubkatzen leben.<br />- Forscher_innen haben jedoch herausgefunden, dass Frauen in diesen nepalesischen Gemeinschaften den Schutz vom aussterben bedrohter Tiere weniger wichtig finden als Männer. Teri Allendorf und ihre Kolleg_innen haben Interviews ausgearbeitet und herausgefunden, dass diese Gender-Gap in unterschiedlichen Überzeugungen und Erfahrungen begründet ist.<br />- Die nepalesischen Frauen werden oft nicht in die Bemühungen zum Umweltschutz einbezogen, weshalb es ihnen an Wissen bezüglich der Bedeutung von Ökosystemen fehlt. Ähnliche Erkenntnisse gibt es bezüglich anderer Länder: Menschen, die die wechselseitigen Beziehungen zwischen Natur und Mensch verstehen, schätzen Naturschutzgebiete mehr.<br />- Überraschenderweise gibt es dieses Problem auch in entwickelten Ländern: Wenn Frauen nicht in Maßnahmen zum Umweltschutz einbezogen werden, können die Erfolgsaussichten geringer sein. Eine Möglichkeit, diese Gender-Gap zu schließen, ist laut Allendorf, die Bedeutung des Zugangs zu Informationen für Frauen zu thematisieren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Teri Allendorf mit Mitgliedern des Waldkomitees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Teri Allendorf Die Zahl der Königstiger im Chitwan-Nationalpark in Nepal &#8211; Welterbe der Vereinten Nationen &#8211; wächst. Die vom aussterben bedrohten Katzen sind gesünder geworden und ihre Population gedeiht zusammen mit den Wäldern, die von Gemeinschaften vor Ort aktiv geschützt werden. Diese Wälder stellen wichtige Pufferzonen dar, die die Naturschutzgebiete des Terai umgeben &#8211; eine Tiefebene mit Feuchtgebieten, Buschsavannen und Salbaumwäldern, in der die Raubkatzen leben. Leider hat diese Erfolgsgeschichte des Umweltschutzes vermehrt zu Konflikten zwischen Mensch und Tier geführt. Der Anstieg der Tigerpopulation wurde von einer wachsenden Zahl von Menschen begleitet, die von den Tieren verletzt oder getötet wurden. Zwischen 1998 und 2006 wurden 65 Menschen getötet, in den vorangegangenen neun Jahren waren es nur sechs. Um den Konflikt zu verringern, entschlossen sich Forscher_innen, die Einstellung der Menschen gegenüber Tigern und deren Schutz abzubilden. Sie fanden heraus, dass Menschen, die in wohlhabenderen Gegenden leben &#8211; wo die Wahrscheinlichkeit für Tigerangriffe geringer ist &#8211; mehr Mitgefühl für die Raubkatzen empfinden. Das Geschlecht hat ebenfalls Einfluss auf die Einstellung zum Umweltschutz, wobei Frauen laut einer neuen Studie eine weniger positive Haltung gegenüber den vom aussterben bedrohten Tieren haben. Aber warum? Der Fokus der Forschung der Naturschutzbiologin Teri Allendorf, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of Wisconsin in Madison, USA, ist es, die Einstellung der Menschen gegenüber dem Umweltschutz &#8211; und die unterschiedlichen Gründe hierfür &#8211; herauszufinden. Der Chitwan-Nationalpark in Nepal ist eine der letzten Hochburgen des Königstigers und eine Erfolgsgeschichte des&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/01/feldbuch-erhoehung-der-biologischen-vielfalt-durch-die-erforschung-von-menschlichen-wertvorstellungen-und-geschlecht/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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