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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Jan 2023 12:35:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Whistleblower: Envivas Behauptung &#8222;gut für den Planeten&#8220; zu sein? Alles Unsinn</title>
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		<pubDate>16 Jan 2023 12:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Glenn Scherer]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Der Einfluss des Klimawandels, Energie, Klimawandel, Klimawandel-Politik, Naturschutz, Umwelt, Umweltpolitik und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Enviva ist der weltweit größte Hersteller von Holzpellets, die zur Energiegewinnung verbrannt werden. Das Unternehmen hat von Anfang an mit seiner Umweltfreundlichkeit geworben.<br />- Das Unternehmen behauptet, es verwende keine großen, ganzen Bäume, sondern nur Holzabfälle, „Wipfel, Äste, Durchforstungen und/oder geringwertige kleinere Bäume“ für die Produktion von Holzbiomasse, die in ehemaligen Kohlekraftwerken in Großbritannien, der EU und Asien verbrannt wird. Das Unternehmen behauptet, dass es nur Holz aus Gebieten bezieht, in denen Bäume nachwachsen, und dass es nicht zur Abholzung von Wäldern beiträgt.<br />- In ersten Interviews mit einem Informanten, der für Enviva arbeitete, erfuhr Justin Catanoso von Mongabay jedoch, dass alle Behauptungen von Enviva falsch waren. Darüber hinaus zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Studie, dass Enviva zur Abholzung im Südosten der USA beiträgt.<br />- Die Aussagen des Whistleblowers wurden durch eigene Beobachtungen von Mongabay bei einer Abholzung im November 2022 in North Carolina und durch Fotodokumentationen von NGOs bestätigt. Diese Erkenntnisse sind jetzt besonders wichtig, da die EU über die Zukunft der Verbrennung von Waldbiomasse als „nachhaltige“ Form der erneuerbaren Energie nachdenkt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[EDENTON, North Carolina — Der Fahrer eines Tigercat-Traktors nutzte seinen klauenähnlichen Arm, um eine große alte Eiche auszuschaufeln. Es geschah, als die Rodung eines 21 Hektar großen Waldgebiets in dieser Küstenstadt im Südosten der USA kurz vor dem Abschluss stand. Der Tigercat-Fahrer fütterte die große Eiche zusammen mit mehreren dünneren Bäumen in einen 4-Tonnen-Trommelhacker. Mit einem lauten Knall zerkleinerte er die langen Bäume in kleinere Holzschnitzel, die über eine Rutsche in einen Traktoranhänger flogen. In weniger als 30 Minuten war der Anhänger mit 40 Tonnen Hackschnitzeln gefüllt. Dann fuhr ein weiterer Sattelschlepper vor, um den ersten abzulösen. Der Häcksel- und Ladevorgang ging weiter. Ein weiteres Waldstück wurde gerodet. Was ich hier beobachtete, als ich am 3. November 2022 für Mongabay berichtete, bestätigte, was mir ein Informant der Biomasseindustrie erzählt hatte: „Wir roden riesige, ganze Bäume. Es ist uns egal, woher sie kommen. Die Vorstellung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist Unsinn. Wir können das Holz gar nicht schnell genug in die Fabriken bringen.“ Der Informant hatte sich Anfang 2022 an mich gewandt, als er noch bei der Firma Enviva für die Leitung von Holzpelletanlagen zuständig war. Seitdem hatte er das Unternehmen, den weltgrößten Holzpellethersteller, verlassen. Aber in jedem Interview berichtete er über die Praktiken des Unternehmens: ein aufschlussreicher, einzigartiger Bericht aus dem Inneren der Biomasse-Energieindustrie. Das grüne Image von Enviva: Ein firmeneigenes Märchen Ein Fahrer der Firma Mudd Trucking bestätigte Mongabay, dass er die Ladung aus Edenton zu Envivas Holzpelletwerk im 60 Kilometer entfernten Ahoskie, North Carolina, bringen würde. Er sagte&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2023/01/whistleblower-envivas-behauptung-gut-fuer-den-planeten-zu-sein-alles-unsinn/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Verlust der Genehmigungen für Ölpalmen lässt Dörfer in Papua verunsichert und verängstigt zurück</title>
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		<pubDate>10 Jan 2022 14:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Nicholas Jong]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Indonesien und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Palmölplantagen, Regenwälder, Tropenwälder, Umwelt und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Einige indigene Gemeinschaften in Westpapua, die sich bereit erklärt hatten, ihr Land an Palmölunternehmen zu verpachten, weil sie sich davon den Ausbau der Infrastruktur und eine bessere Lebensgrundlage versprachen, wurden durch die Entscheidung der lokalen Regierung, die Genehmigungen der Unternehmen wegen verschiedener Verstöße zu widerrufen, in der Schwebe gehalten.<br />- Die Gemeinden sagen, dass sie nur ein besseres Leben wollen und zwar nicht unbedingt Palmöl verteidigen, aber darauf hinweisen, dass die Regierung wenig getan habe, um Straßen zu bauen oder ihre Dörfer mit Strom zu versorgen.<br />- Einige von ihnen, die frühzeitige Entschädigungszahlungen von den Unternehmen erhalten haben, befürchten nun, dass sie diese zurückzahlen müssen.<br />- Die Genehmigungen wurden nach einer Prüfung widerrufen, bei der eine ganze Reihe von Verstößen durch die Unternehmen festgestellt wurde, von denen mindestens zwei einem berüchtigten mutmaßlichen illegalen Holzfällerboss zu gehören scheinen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[SORONG, Westpapua (Provinz Papua Barat) &#8212; Mit seinen üppigen Regenwäldern und langen Stränden scheint Waimon, ein Küstendorf in der indonesischen Provinz Papua Barat, ein idyllischer Ort zu sein. Doch einige Einwohner halten es für einen lebensfeindlichen, fast unwirtlichen Ort. Grund dafür sind seine Abgeschiedenheit und die starken Regenfälle, die die Fahrt mit dem Boot zu einer tödlichen Angelegenheit machen können. &#8222;In Waimon zu leben ist wie ein Spiel mit dem Leben&#8220;, sagt Hendrikus Malalu, ein Einwohner. &#8222;Gott liebt uns immer noch &#8211; wenn er es nicht täte, wären wir schon alle umgekommen.&#8220; Die einzige Möglichkeit für die Dorfbewohner, in andere Teile der Region zu gelangen, ist der Seeweg; es gibt keinen Straßenzugang. Das Dorf hat auch nur nachts Strom, wenn die Dorfbewohner ihre dieselbetriebenen Generatoren einschalten. Inmitten dieser Einschränkungen haben zwei der drei Stämme des Dorfes ein Palmölunternehmen willkommen geheißen, das ihnen ein besseres Leben als einzigen Ausweg versprach. Jetzt, da die Regierung des Landkreises Sorong, in dem das Dorf liegt, die Genehmigungen des Unternehmens PT Papua Lestari Abadi (PLA) widerrufen hat, fragen sich die Indigenen dort nach ihrer Zukunft und haben Angst vor den Folgen des Widerrufs. Bild von Hans Nicholas Jong/Mongabay. Genehmigungen widerrufen PLA war eines von mehreren Palmölunternehmen, denen nach einer Prüfung durch der Regierung in der Provinz Papua Barat, in der sich einige der größten noch intakten Waldgebiete Indonesiens befinden, die Genehmigung entzogen wurde. Die Prüfung selbst war Teil eines Moratoriums der Zentralregierung, mit dem die Erteilung neuer Palmöl-Lizenzen eingefroren wurde, nachdem es zu Bränden auf&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2022/01/verlust-der-genehmigungen-fuer-oelpalmen-laesst-doerfer-in-papua-verunsichert-und-veraengstigt-zurueck/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Alte und neue Lösungen ebnen den Weg zu einer Netto-Null-Emissions-Landwirtschaft, zeigen Studien</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2021/11/alte-und-neue-loesungen-ebnen-den-weg-zu-einer-netto-null-emissions-landwirtschaft-zeigen-studien/</link>
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		<pubDate>19 Nov 2021 10:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claire Asher]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen entfallen auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie, daher spielen diese Sektoren bei den Bemühungen, die Überschreitung der planetarischen Klimagrenze zu bekämpfen eine entscheidende Rolle. Sie haben auch tiefgreifende Auswirkungen auf Süßwassersysteme, biologische Vielfalt und biogeochemischen Kreisläufe.<br />- Neue und aufkommende Technologien könnten in den nächsten zwei Jahrzehnten den Weg zu einer emissionsfreien Landwirtschaft ebnen, indem sie Robotik, Elektrofahrzeuge, verbesserte Pflanzenvarianten und dezentralisierte Überwachungssysteme einsetzen, zeigt eine neue Studie. Die Präzisionslandwirtschaft könnte die Emissionen um 71% senken und dazu beitragen Kohlenstoffspeicher in der Erde aufzubauen.<br />- In einer zweiten Studie wird berichtet, dass der Anbau von Einzellerprotein unterstützt von Sonnenkollektoren einen bis zu zehnmal höheren Proteinertrag pro Flächeneinheit erzielen könnte als der Anbau von Nutzpflanzen wie Soja, wodurch die Treibhausgasemissionen aus der Landumwandlung und synthetischen Düngemitteln reduziert würden.<br />- Ein dritter Bericht zeigt, dass Europa bis 2050 eine geschätzte Bevölkerung von 600 Millionen Menschen allein durch ökologischen Landbau ernähren könnte, indem man den Konsum von tierischen Produkten auf etwa 30% der  Gesamtnahrungseinnahme reduziert, Fruchtfolgen einführt und Viehzucht und Ackerbau durch die Verwendung von Dung wieder miteinander verbindet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Neue und aufkommende Technologien könnten den Weg zu einer kohlenstofffreien Landwirtschaft in den nächsten zwei Jahrzehnten ebnen, so eine Studie die letzten Monat in der amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Zahlreiche neue und aufkommende Agrartechnologien stehen am Horizont, die unser Denken über die Nahrungsmittelproduktion revolutionieren könnten, aber ein separater Bericht der in der Fachzeitschrift One Earth veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Low-Tech-Lösungen ebenso effektiv sein könnten. Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion sind für 34% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, was diese Sektoren zu einem entscheidenden Faktor bei den Bemühungen macht die derzeitige Überschreitung der planetarische Klimabelastungsgrenze zu bewältigen. Dieser Sektor hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf Süßwassersysteme, biologische Vielfalt und den Stickstoff- und Phosphornährstoffkreislauf &#8211; dieses sind alle planetarische Belastungsgrenzen, die wir ausgleichen müssen wenn wir die Erde für zukünftige Generationen bewohnbar halten wollen. Doch in der Agrar- und Ernährungsproblematik liegt möglicherweise eine einmalige Chance für Klimalösungen: Das liegt daran, dass die Produktivität und letztlich auch die Rentabilität der Agrar- und Ernährungssysteme auf der Photosynthese beruhen, einem Prozess, der CO2 aus der Atmosphäre entfernt und auch daran, dass unsere landwirtschaftlichen Flächen ein enormes Potenzial haben, zu einer Netto-Kohlenstoffsenke zu werden und einen positiven Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise zu leisten. Forscher hoffen, dass bestehende Technologien durch emissionsarme Äquivalente ersetzt werden können, z. B. durch umweltfreundliche Methoden zur Synthese von Düngemitteln und den Ersatz von mit fossilen Brennstoffen betriebenen landwirtschaftlichen Geräten durch elektrische Äquivalente, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bild von Chris_LeBoutillier via Pixabay. Schlüsselrolle neuartiger Technologien&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2021/11/alte-und-neue-loesungen-ebnen-den-weg-zu-einer-netto-null-emissions-landwirtschaft-zeigen-studien/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Illegaler Reptilienhandel: Durchforsten wissenschaftlicher Literatur, um neubeschriebene Spezies zu finden</title>
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		<pubDate>28 Jul 2021 11:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Pavel Toropov]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Amphibien und reptilien, Naturschutz, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Beschreibungen und Ortsinformationen neuer Reptilienarten, die in der wissenschaftlichen Literatur präsentiert werden, werden häufig von Händlern dazu genutzt, diese Tiere schnell zu finden, einzufangen und zu verkaufen. Dies macht es ihnen möglich, sie für stattliche Gewinne zu Geld zu machen und es bedroht die Artenvielfalt.<br />- Neue Reptilienspezies sind bei Sammlern auf Grund ihrer Neuartigkeit stark begehrt und erscheinen auf Handelswebseiten und Messen oft innerhalb weniger Monate nachdem sie das erste Mal in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beschrieben wurden.<br />- In den letzten zwanzig Jahren hat das Problem des illegalen Reptilienhandels durch das Internet, in Verbindung mit der Einfachheit und Bezahlbarkeit internationaler Reisen,  extreme Ausmaße angenommen. Manche Taxonomen fordern jetzt dazu auf, dass Ortsinformationen für die gefragtesten Taxa, wie Geckos, Schildkröten und Pythons, zu beschränken.<br />- Wenn eine neue Spezies durch CITES unter Schutz gestellt wird (dies ist normalerweise ein langwieriger Prozess), dann halten die Händler die Reptilien oft „legal“ in kommerziellem Umlauf, indem sie fälschlicherweise behaupten, dass sie aus einer „Käfigzucht“ stammen, um in freier Wildbahn gefangene Tiere weißzuwaschen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[„Was passiert, wenn eine neue Gecko-Spezies entdeckt wird? Zwei Deutsche packen ihre Koffer und steigen in den Flieger.“, erzählt Sandra Altherr als Insider Witz. Altherr ist Mitbegründerin des Pro Wildlife e.V., einer Umweltschutz NGO aus Deutschland. Die anonymen Männer mit Koffern in diesem Witz sind Reptilienhändler. Ihr Ziel ist, so schnell wie möglich Exemplare dieser neuen Spezies zu fangen und sie an Sammler zu verkaufen. Eine einzige Echse, Schildkröte oder Schlange kann hunderte, wenn nicht tausende Dollar einbringen. Wie wissen die Händler, wo sie hin müssen? Und warum sind Deutsche die Zielscheibe des Spotts? „Händler verfolgen wissenschaftliche Literatur, scannen sie systematisch und suchen nach neuen Spezies.“, so Altherr. Ein etablierter wissenschaftlicher Brauch hilft ihnen bei ihrer Suche: Die Fachzeitschriften benötigen nicht nur eine Beschreibung der neuentdeckten Spezies, sie beinhalten normalerweise auch den Ort, wo sie entdeckt wurde. Außerdem, und das wissen wenige, ist Deutschland eine Supermacht im Reptilienhandel. „Die Tradition Reptilien zu halten gibt es hier seit Anfang des 19. Jahrhunderts.“, erklärt Altherr. „Das Problem ist in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten riesig geworden. Auf Grund der Technologie und Globalisierung ist die Natur verfügbar und zugänglich geworden und das Internet hilft den Händlern dabei sich zu organisieren und zu verbinden.“ Eine gefleckte Klapperschlange (Crotalus Mitchellii) aus den südwestlichen USA und dem nördlichen Mexiko zum Verkauf auf Terraristika, einer der weltweit größten Reptilienmessen in Hamm, Deutschland. Auf der Terraristika steht eine unglaubliche Vielzahl an Reptilienspezies zum Verkauf und oft kommen Reptiliensammler hierher, um Online-Bestellungen abzuholen. Bild mit freundlicher Genehmigung von&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2021/07/illegaler-reptilienhandel-durchforsten-wissenschaftlicher-literatur-um-neubeschriebene-spezies-zu-finden/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Menschheit muss neun Grenzen einhalten, damit Planet bewohnbar bleibt</title>
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		<pubDate>25 Jun 2021 13:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claire Asher]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Alles Leben auf der Erde, einschließlich der menschlichen Zivilisation, wird von lebensnotwendigen biochemischen System erhalten, die sich in einem empfindlichen Gleichgewicht befinden. Unsere Spezies destabilisiert diese Prozesse der Erde jedoch, größtenteils durch schnellen Bevölkerungswachstum und extrem hohen Konsum, und gefährdet somit den „sicheren Betriebsraum der Menschheit“.<br />- Wissenschaftler heben neun Grenzen des Planeten hervor, die das Erdsystem nicht überschreiten kann, ohne, dass unsere Gesellschaft gefährdet ist: Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Meeresversauerung, Ozonabbau, Luftverschmutzung durch Aerosole, Landnutzungsänderungen und der Ausstoß neuartiger Substanzen.<br />- Die Menschheit befindet sich bereits außerhalb des sicheren Betriebsraums in mindestens vier dieser neun Bereiche: Klimawandel, Artenvielfalt, Landnutzungsänderungen und biogeochemische Kreisläufe (Ungleichgewicht zwischen Stickstoff und Phosphor). Der beste Weg, um eine Überschreitung zu vermeiden, so die Forscher, ist, unsere Energie- und Lebensmittelsysteme komplett umzugestalten.<br />- Es gibt 2021 drei Treffen, die eine Gelegenheit bieten, das Überschreiten der planetaren Grenzen zu vermeiden: die Biodiversitäts-Konvention in Kunming, China, der UN-Klimagipfel in Glasgow und der UN-Ernährungssystemegipfel in Rom. Übereinkommen mit messbaren, implementierbaren, nachweisbaren, zeitnahen und verbindlichen Zielen sind laut den Verfechtern unverzichtbar.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Fortschrittliche menschliche Gesellschaften entstanden während einer noch nie dagewesenen Zeit der Stabilität auf der Erde. Während den 12.000 Jahren vor der Industriellen Revolution variierte die Oberflächentemperatur unseres Planeten um weniger als 1 Grad Celsius (1,8 Grad Fahrenheit) über oder unter dem Durchschnitt für diese gesamte Zeitspanne. Das Ergebnis war, dass das Leben, sowohl in der Menschheit, als auch in der Wildnis, gedeihte. Doch in den letzten zwei Jahrhunderten hat die Menschheit die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre dramatisch in die Höhe getrieben und uns aus der „sicheren“ Klimazone herausgedrängt, außerhalb der Bedingungen für die die Zivilisation gemacht wurde. Zu unserem Unglück ist es so, dass der Klimawandel nur eine der neun kritischen planetaren Grenzen ist, die durch die leichtsinnigen Handlungen unserer Spezies gefährlich destabilisiert und überschritten werden könnten. Die neun planetaren Grenzen, gegen den Uhrzeigersinn, oben beginnend: Klimawandel, Integrität der Biosphäre (funktional und genetisch), Landnutzungsänderungen, Süßwassernutzung, biogeochemische Kreisläufe (Stickstoff und Phosphor), Meeresversauerung, Luftverschmutzung durch Aerosole, stratospherischer Ozonabbau und Ausstoß neuartiger Substanzen (einschließlich Schwermetalle, radioaktive Materialien, Plastik, etc.) Bild mit freundlicher Genehmigung von J. Lokrantz / Azote basierend auf Steffen et al. 2015 (über das Stockholm Resilience Centre). Ein sicherer Betriebraum für die Menschheit Mitte der 2000er Jahre versammelte Johan Rockström, Gründungsdirektor des schwedischen Stockholm Resilience Centre (dt.: Zentrum für Belastbarkeit) ein internationales, fachübergreifendes Team an Wissenschaftlern, um gemeinsam ein einziges Ziel anzustreben: definieren, was die Grenzen für einen „sicheren Betriebsraum für die Menschheit“ auf Erden sind. Sie fragten sich: Was sind die sicheren Betriebsgrenzen unseres Planeten und welche Veränderungen können wir&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2021/06/menschheit-muss-neun-grenzen-einhalten-damit-planet-bewohnbar-bleibt/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Räuberische EU-Schiffe treiben Thunfisch im Indischen Ozean an den Rand der Ausrottung</title>
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		<pubDate>10 Mai 2021 10:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Malavika Vyawahare]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Fische und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Bestand des Gelbflossenthunfischs im Indischen Ozean steht kurz vor dem Kollaps; manche Experten fordern von der EU mehr Einsatz für seinen Erhalt, da sie von dieser Fischerei jahrzehntelang am meisten profitiert hat.<br />- Von der EU kontrollierte Schiffe, auch solche, die unter der Flagge von kleineren Küstenstaaten wie den Seychellen fahren, holen den Löwenanteil des Thunfischs aus dem Indischen Ozean und beliefern damit einen Milliarden Dollar schweren Markt.<br />- Die Überfischung durch diese Schiffe und der nicht besonders ambitionierte Vorschlag der EU, den Bestand des Gelbflossenthunfischs wiederaufzubauen, haben zu Anschuldigungen eines „neokolonialen“ Raubzugs auf Ressourcen geführt, von denen viele Entwicklungsländer abhängen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein spanisches Thunfischfangschiff, benannt nach dem spanischen Strand Playa de Anzoras, fuhr bis zum 9. Januar 2014 unter spanischer Flagge. Dann, am 10. Januar desselben Jahres, wechselte das 2.200-Tonnen-Schiff von der spanischen zur Flagge der Seychellen, einem kleinen Inselstaat im Indischen Ozean. Weder Spanien noch das sonstige europäische Festland sind Anrainer des Indischen Ozeans, in dem die Playa de Anzoras operiert. Trotzdem dominiert die Europäische Union die dortige Thunfischerei und ist größter Profiteur. Diese Vorherrschaft lässt sich teilweise mit Schiffen wie die Playa de Anzoras erklären, die unter seychellischer Flagge fährt, aber letztlich von europäischen Unternehmen kontrolliert wird, wie von Mongabay gesichtete Unterlagen zeigen. Seit mehr als drei Jahrzehnten holen sich die von der EU kontrollierten Schiffe den Löwenanteil des wertvollen regionalen Gelbflossenthunfischs (Thunnus albacares). Nun steht der Bestand kurz vor dem Zusammenbruch. Ein Plan zur Beendigung der Überfischung und zur Bestandserholung ist gescheitert. Gespräche im März dieses Jahres endeten in einer Sackgasse. Die EU fordert größere Restriktionen auch für andere Mitglieder der Indian Ocean Tuna Commission (IOTC), der in der Region für das Management der Thunfischerei zuständigen zwischenstaatlichen Kommission, der auch Indien angehört. Gleichwohl versagt die EU selbst bei der Einhaltung der Regeln und der Sicherung eines Bestands, von dem sie so stark profitiert, wie einige Beobachter anmerken. Viele der am Indischen Ozean gelegenen Länder erreichten erst im letzten Jahrhundert die Unabhängigkeit von der europäischen Kolonialherrschaft. Manche betrachten den Zugriff von EU-Staaten auf Ressourcen wie Thunfisch als Fortsetzung einer ausbeuterischen Beziehung. „Die Haltung der EU ist scheinheilig und neokolonialistisch“,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2021/05/raeuberische-eu-schiffe-treiben-thunfisch-im-indischen-ozean-an-den-rand-der-ausrottung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Einschränkung der Subventionen für Waldbiomasse in Niederlande möglicherweise Zeichen für Umbruch in EU</title>
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		<pubDate>06 Apr 2021 11:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Energie, Klimawandel, Klimawandel und Wälder, Klimawandel-Politik, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Das niederländische Parlament hat im Februar dafür gestimmt, die Vergabe neuer Fördergelder für 50 geplante Werke für die Wärmeerzeugung durch Waldbiomasse nicht mehr zu genehmigen. Dies ist ein kleiner, aber potenziell sehr wichtiger Erfolg für ForscherInnen und AktivistInnen, die der Meinung sind, dass das Verbrennen der Wälder, um Energie zu erzeugen, nicht nur nicht CO2-neutral ist, sondern schmutziger als die Verbrennung von Kohle und schlechte Klimapolitik.<br />- Da sich die öffentliche Meinung in der EU zunehmend gegen Waldbiomasse als Klimalösung wendet könnte die Entscheidung in den Niederlanden ein Indikator sein. Im Juni wird die EU ihre Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) überarbeiten und entscheiden, ob Biomassensubventionen weiterhin erlaubt sein sollen und, ob Emissionen durch Biomasse am Schornstein nicht mit einbezogen werden sollten.<br />- Derzeit wird die Verbrennung von Waldbiomasse, um Energie zu gewinnen in der EU als CO2-neutral eingestuft, obwohl es immer mehr wissenschaftliche Beweise gibt, die zeigen, dass es viele Jahrzehnte dauert, bis Wälder wieder nachwachsen und somit die Klimaneutralität erzielt wird.<br />- Die Forstindustrie, die nach wie vor eine steigende Nachfrage nach Holzpellets sieht, behauptet, dass die Biomassenverbrennung umweltverträglich und eine praktikable Lösung für die Reduzierung der Schadstoffemissionen ist, im Vergleich zur Kohle.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Biomassenindustrie, die in der Europäischen Union rasch an Fahrt gewinnt, wurde am 25. Februar durch die Entscheidung der niederländischen Regierung, keine neuen Fördergelder für 50 geplante Werke zur Erzeugung von Wärme durch Waldbiomasse mehr zu genehmigen, etwas ausgebremst. Ein seltener Rückschlag für die Industrie, die von den Biomassen-Gegnern des Landes begrüßt und von der Industrie selbst gelassen hingenommen wird. Es gab jedoch einen Vorbehalt bei der Abstimmung: Die derzeitigen jährlichen Fördergelder in Höhe von 578,5 Millionen Euro (698 Millionen Dollar) für die bereits bestehenden Biomassenwerke in den Niederlanden bleiben weiterhin bestehen, 200 davon produzieren Wärme, wobei vier der Kraftanlagen sowohl von Kohle als auch Biomasse betrieben werden. Die Werke verbrennen in erster Linie Holzpellets die aus dem Südosten der Vereinigten Staaten und Osteuropa importiert werden. Die Politik in den Niederlanden könnte sich, so Biomassenkritiker, weiter verändern. Die Parlamentswahlen für das niederländische Repräsentantenhaus sollen am 17. März stattfinden und der öffentliche Widerstand gegen Fördergelder für die Verbrennung der Holzpellets zur Energieerzeugung liegt bei 98 %, so eine niederländische Umfrage von De Telegraaf, der größten Zeitung des Landes, aus dem Jahr 2020. Waldabholzung im Südosten der USA im Frühling 2019 als Ermittler Langholztransporter von einem ausgewachsenen Laubwald auf dem Weg zu einer Produktionsanlage für Holzpellets in North Carolina verfolgten. Bild: Dogwood Alliance. Maarten Visschers und Fenna Swart leiten zwei unterschiedliche Umweltschutzgruppen. Sie und andere haben Jahre lang aggressiv Einfluss auf niederländische Mandatsträger genommen, um die Abhängigkeit des Landes von Waldbiomasse zu verringern – dies macht ungefähr 61 % der erneuerbaren* Energien&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2021/04/einschraenkung-der-subventionen-fuer-waldbiomasse-in-niederlande-moeglicherweise-zeichen-fuer-umbruch-in-eu/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Jahr später: Insekten immer noch in Gefahr, während Welt mit globaler Pandemie kämpft</title>
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		<pubDate>17 Dez 2020 11:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Regenwälder, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Im Juni 2019 veröffentlichte Mongabay, als Reaktion auf einen Aufschrei der Medien wegen einer angeblich stattfindenden weltweiten „Insektenapokalypse“, eine sorgfältig durchgeführte, vierteilige Studie über den Zustand der Insektenspezies weltweit und ihrer Populationen.<br />- In vier ausführlichen Artikeln interviewte Wissenschaftsautor Jeremy Hance 24 führende Insektenforscher und andere Wissenschaftler, die in 12 Ländern, verteilt über sechs Kontinente, arbeiten, um von den Experten zu erfahren, wie sie die Rückgangsrate der Insekten in Europa, den USA und vor allem den Tropen, einschließlich Lateinamerika, Afrika und Australien, sehen.<br />- Nach 16 Monaten kontaktiert Hance nun sieben dieser Wissenschaftler, damit sie ihn auf den neuesten Stand bringen. Es gibt viele schlechte Neuigkeiten: Der Schmetterlingsbestand in Ohio geht um 2 % pro Jahr zurück, 94% weniger Interaktion von Wildbienen mit einheimischen Pflanzen in Neuengland und die Menge an Grashüpfern in einem geschützten Gründland in Kansas ist innerhalb von 20 Jahren um 30 % gefallen.<br />- Wissenschaftler sagen, dass diese Verluste keine Überraschung sind, was jedoch erschreckend ist, ist wie tatenlos wir dabei zusehen. Ein Forscher schlussfolgert: „Echter Insektenschutz würde bedeuten, dass komplette große Ökosysteme geschützt werden und zwar sowohl vor Angriffen durch Punktquellen, ALS AUCH vor dem allgemeinen Klimawandel und den sechs Milliarden Menschen, die es zu viel auf dem Planeten gibt.“<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine grüne Schwebfliege in Malindi, Kenia. Bild von Dino J. Martins. Mitten in der Covid-19 Pandemie, im Zentrum dessen, was immer mehr zu einem weltweiten Lockdown wird, regnete es endlich in Ostafrika. Der Regen kam nach mehreren Jahren Dürre und nur mittelmäßigen Regenzeiten. Und mit diesem Regen kamen die Insekten, so Dino Joseph Martins, Geschäftsführer des Mpala Forschungszentrums. „Es gibt diese wunderschöne Fülle an Schmetterlingen und alle sind bei ihren Familien oder daheim, oder sie versuchen die Kinder zu unterhalten, die nicht in der Schulde sind, und sie schauen sich Dinge im Garten an oder gehen spazieren.“, so Martins im August. Martins, ein Insektenforscher und Schmetterlingsliebhaber, wurde von neugierigen Insektenbeobachtern im Lockdown so „überschwemmt“ mit Fragen, dass er überlegt, „Social Media zu verlassen“, nur, damit er mal wieder durchatmen kann. „Ich denke, dass die Natur [seit Beginn der Pandemie] wieder viel mehr geschätzt wird und das liegt an der Einsamkeit durch den Lockdown, an der Isolation.“, so Martins. „Das war ein herber Schlag für so viele Menschen.“ Doch laut Wissenschaftlern hat die Pandemie auch dazu geführt, dass sich viele Menschen der Wunder der Natur ganz unerwartet bewusst geworden sind, ebenso wie unserer Vernetzung mit ihr. In einem Jahr, in dem wir nicht nur, auf Grund der Pandemie, tiefgreifende weltweite Veränderungen durchlebt haben, sondern in dem auch eine Fülle neuer Forschungsarbeiten über den potenziellen Rückgang der Insekten auf der ganzen Welt veröffentlicht worden ist, was von den Medien oft etwas dramatischer als die „Insektenapokalypse“ bezeichnet wird, ist dies eine schöne Anekdote.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/12/ein-jahr-spaeter-insekten-immer-noch-in-gefahr-waehrend-welt-mit-globaler-pandemie-kaempft/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Werden Wälder zur neuen Kohle? Während global Alarm geschlagen wird, steigt die Biomasseverbrennung dramatisch an</title>
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		<pubDate>03 Dez 2020 16:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Energie, Klimawandel, Naturschutz, Regenwälder, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Waldbiomasseindustrie boomt und das obwohl der schnell eskalierende Klimawandel immer schwerwiegendere Auswirkungen hat und „stehende Wälder“ für die Erreichung von Lösungen der globalen Erwärmung von entscheidend wären. Obwohl in der Industrie Holzabfälle verwendet werden, werden Bäume häufig abgeholzt, um Holzpellets für die Verbrennung in umgebauten Kohlekraftwerken herzustellen.<br />- Der gegenwärtige Stand der Forschung hat gezeigt, dass die Verbrennung weltweiter Wälder zur Stromerzeugung für die biologische Vielfalt katastrophal ist, mehr Emissionen als Kohle verursacht und nicht klimaneutral ist. Dennoch wurde Energie aus Waldbiomasse in einer UN-Richtlinie im Kyoto-Protokoll 1997 fälschlicherweise als klimaneutral festgelegt.<br />- Infolgedessen zahlen Nationen den Energieunternehmen enorme Subventionen für die Verbrennung von Holzpellets, was das Wachstum der Branche vorantreibt. Während die Industrie Baumreste verwendet, werden in den USA, Kanada, Russland, Osteuropa und Vietnam Wälder abgeholzt, um Pellets nach Großbritannien, in die EU und in andere Länder zu liefern. Die können dann behaupten, dass ihre Energie emissionsfrei sei.<br />- Bisher haben die Vereinten Nationen ein Auge vor der klimadestabilisierenden Lücke in der Kohlenstoffbilanzierung zugedrückt. Die Niederlande, die jetzt 61 % ihrer erneuerbaren Energie aus Biomasse beziehen, werden aufgefordert, sich von Biomasse für Energie und Wärme abzusetzen. Wenn die Niederländer dies tun, hoffen Befürworter, dass dies das Ende der europäischen Kohlenstofflücke bedeutet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Waldbiomasseindustrie breitet sich weltweit aus und wächst schnell, in Bezug auf Größe, Umfang, Einnahmen und politischen Einfluss. Das obwohl Forstökologen und Klimatologen davor warnen, dass die Industrie die gemäßigten und tropischen Wälder des Planeten gefährdet. Regierungen werden aktiv gegen die Nutzung von Holzpellets als Verbrennungsalternative von Kohle als „erneuerbare Energie“ gewarnt. (Klicken Sie hier, um eine interaktive Karte Hunderte der großen Kraftwerken zur Verbrennung von Bioenergie, die derzeit weltweit in Betrieb sind, anzuzeigen.) „Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass… die großflächige Substitution von Kohle durch Waldbiomasse [zur Stromerzeugung] die Klimaerwärmung beschleunigen und das Risiko einer Überschreitung der Ziele des Pariser [Klimaabkommens] erhöhen wird“, so Michael Norton, Umweltdirektor des Science Advisory Council der European Academies in einer Erklärung vom Dezember 2019 an die Länder der Europäischen Union. „Der Grund dafür ist einfach: Wenn der Wald abgeholzt und für Bioenergie genutzt wird, gelangt der gesamte Kohlenstoff in der Biomasse sehr schnell in die Atmosphäre. Dieser wird aber jahrzehntelang nicht von neuen Bäumen resorbiert. Dies steht im Widerspruch zu der Notwendigkeit, die Klimakrise dringend zu lösen.“, sagte Norton. Mit dem raschen Wachstum der Waldbiomasseindustrie in den USA, Kanada, Russland, Vietnam und Osteuropa steigt auch die Bedrohung für unzählige Hektar natürlicher Wälder und deren Ökosysteme mit biologischer Vielfalt. Diese Ökosysteme sind entscheidend für die Kohlenstoffbindung und den Klimaschutz in denselben Ländern und Regionen. Und das obwohl die globale Erwärmung 2020 neue Rekorde aufstellen wird. „Unsere beiden größten globalen Umweltherausforderungen, Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt, sind untrennbar miteinander verbunden. Daher muss die Wahrung&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/12/werden-waelder-zur-neuen-kohle-waehrend-global-alarm-geschlagen-wird-steigt-die-biomasseverbrennung-dramatisch-an/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kühnes Projekt: Erstellung von DNS Strichcode für jede Spezies in Costa Rica</title>
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		<pubDate>05 Okt 2020 11:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Naturschutz, Regenwälder, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In einem neuen Projekt namens BioAlfa soll DNS Strichkodierung verweendet werden, um die über eine Million Spezies Costa Ricas zu identifizieren.<br />- Das BioAlfa-Team ist der Meinung, dass die öffentliche Verfügbarkeit dieser Barcodes zu einer völlig neuen Wertschätzung der Artenvielfalt Costa Ricas führen wird.<br />- Das Projekt ist bereits von der Regierung genehmigt und hat etwas Startkapital. Doch für die gesamte Implementierung wird eine Summe von 100 Millionen Dollar  benötigt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Seien wir einmal ehrlich: Viele Umweltschützer beginnen ihre Karriere mit großen Ambitionen. Doch im Verlauf ihres Lebens und ihrer Karriere schrumpfen diese Ambitionen verständlicherweise, ins Besondere angesichts des Anthropozän. Einen Wald oder eine Spezies zu retten wird langsam aber sicher zu einer ausreichenden Hinterlassenschaft – und für viele ist es das auch. Nicht jedoch für Daniel Janzen und Winifred Hallwachs. Im Verlauf ihrer Leben und ihrer Karrieren sind ihre Ambitionen gewachsen. Janzen und Hallwachs sind gerade dabei etwas zu starten, das noch nicht einmal annähernd versucht wurde, seit Carl Linnaeus Mitte des 18. Jahrhunderts begann, Spezies systematisch zu beschreiben. In einem Projekt, das sie BioAlfa nennen, werden sie versuchen, jede einzelne Spezies einer Nation zu identifzieren. Und es ist keine Nation mit gemäßigtem Klima und geringer Artenvielfalt, sondern ein Land mit einem Dschungel, der vor Leben nur so wimmelt und eine große Artenvielfalt hat: Costa Rica. So ein gewagtes Unterfangen ist nur auf Grund von Fortschritten in der Gentechnologie vorstellbar. Jetzt, behaupten Janzen und Hallwachs, brauchen sie nur noch Finanzierung, Ressourcen und menschliche Arbeitskraft, damit sie anfangen können, jede Spezies in dem zentralamerikanischen Land kennenzulernen: Von Libellen über Pilze und Raupen bis hin zu Flechten. Bei BioAlfa hat man sich den wunderschönen Laternenträger (Fulgora laternaria), aus der Gattung der Spitzkopfzikaden, als Logo ausgesucht. Foto mit freundlicher Genehmigung von Daniel Janzen. “Kein tropisches Land versteht auch nur ansatzweise, was es in seinen übriggebliebenen Naturgebieten gibt, sei es in formellen Nationalparks…oder Gebieten die aus anderen Gründen noch wild geblieben sind.”, so schrieb&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/10/kuehnes-projekt-erstellung-von-dns-strichcode-fuer-jede-spezies-in-costa-rica/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Kolonialismus und deine Handseife zusammenhängen</title>
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		<pubDate>30 Sep 2020 13:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schneider]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Landwirtschaft, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zum ersten Mal dokumentiert wurde. Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist in den vergangenen Wochen auch in Belgien angekommen. Demonstrierende haben Statuen von König Leopold II. verunstaltet oder abgerissen, als sie mit der Vergangenheit Belgiens abrechneten – die in rassistischer Ausbeutung wurzelt. Doch Statuen sind nur eines von vielen Überbleibseln des Kolonialismus. Einige der größten tropischen Rohstoffunternehmen unserer Zeit haben ihre Wurzeln in der Kolonialzeit. Sie sind bis heute in Ländern tätig, die einst von europäischen Mächten verwaltet wurden. Dort bauen sie Rohstoffe für Produkte ab, die wir täglich konsumieren, wie etwa Seife oder Fahrradreifen. Eine dieser Firmen ist die belgische Holdinggesellschaft Société Financière des Caoutchoucs (Socfin). Im Laufe der vergangenen 110 Jahre hat sie ein unübersichtliches Netz an Tochtergesellschaften in Afrika und Südostasien geschaffen, wo sie Palmöl- und Kautschukunternehmen betreibt. Socfin ist an der Luxemburger Börse notiert, hat ihren Hauptsitz in Belgien und betreibt den internationalen Handel von Gummi und Öl aus der Schweiz. Neben dem belgischen Geschäftsmann Hubert Fabri ist der größte Anteilseigner der Gruppe der französische Logistikgigant Groupe Bolloré. Immer wieder gibt es Kritik daran, wie die Firmen in acht afrikanischen und zwei asiatischen Ländern handeln – in Kamerun, Côte d&#8217;Ivoire,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/09/wie-kolonialismus-und-deine-handseife-zusammenhaengen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Studie: Haie in vielen globalen Riffsystemen “praktisch ausgestorben”</title>
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		<pubDate>21 Sep 2020 11:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Claire Alberts]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Naturschutz, Ozeane und Tiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Studie untersuchte 371 Korallenriffe in 58 Ländern und stellte fest, dass in 20 % der untersuchten Riffe praktisch keine Haie vorhanden waren, was darauf hinwies, dass sie aus diesen Ökosystemen funktionell ausgestorben waren.<br />- Das Forschungsteam sammelte 15.165 Stunden Video über entfernte Unterwasservideostationen (BRUVS) mit Ködern und analysierte anhand dieser Daten die Häufigkeit von Haien in globalen Riffsystemen.<br />- Das Fehlen von Haien war normalerweise mit einer schlechten Staatsführung in nahe gelegenen menschlichen Siedlungen verbunden, einschließlich unregulierter und destruktiver Fischerei.<br />- Während Haie in vielen Riffen auf der ganzen Welt fehlten, wiesen andere Standorte aufgrund strenger Schutzbemühungen gesunde Haipopulationen auf.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Haie sind die Hausverwalter des Korallenriffsystems. Die Spitzenprädatoren greifen kranke und schwache Fische ab, während sich die Stärkeren vermehren können. Dadurch werden die Gesundheit und Vitalität des marinen Ökosystems sichergestellt. Laut einer neuen Studie, die diese Woche [Anm. d. Üb.: Juli 2020] in Nature veröffentlicht wurde, sind Haie aus vielen Korallenriffen weltweit verschwunden. Dies deckt sich mit einem weit verbreiteten Rückgang der globalen Haizahlen. Die wegweisende Studie, an der 121 Wissenschaftler und 731 Freiwillige über sieben Jahre lang teilnahmen, untersuchte weltweite Haipopulationen in Küstenregionen mit auf Riffen angebrachten Videokameras. Das Projekt wurde von verschiedenen Institutionen und Gruppen unterstützt, darunter Global FinPrint, ein Programm, das die Gesundheit von Haipopulationen mit Unterwasserzählungen bewertet. Frühere Untersuchungen waren in der Regel auf Taucher angewiesen, um Haie visuell zu zählen. Dies kann jedoch, laut der Studie, zu Ungenauigkeiten führen, da sich die Tiere bewegen. Stattdessen wurden entfernte Unterwasservideostationen (BRUVS) oder „Chum Cams“ mit Ködern auf 371 Riffen in 58 Ländern und Territorien errichtet. Die BRUVS wurden tagsüber ausgelegt und blieben jeweils etwa eine Stunde am Riff. Wann immer möglich, versuchten die Forscher, zwei verschiedene Arten von Riffstandorten in jeder Nation zu untersuchen: einen geschützten und einen für das Angeln offenen Standort. „Infolgedessen haben wir Riffe weltweit nicht einfach zufällig untersucht“, berichtete Demian Chapman, Mitautor der Studie, außerordentlicher Professor am Institut für Biowissenschaften der Florida International University (FIU) und Mitleiter des Global FinPrint-Projekts, gegenüber Mongabay. „Wenn wir Riffe nach dem Zufallsprinzip vermessen hätten &#8230; hätten wir meistens Riffe untersucht, die für den Fischfang geöffnet waren. Es&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/09/studie-haie-in-vielen-globalen-riffsystemen-praktisch-ausgestorben/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bedroht die Kokosnussölproduktion wirklich mehr Spezies als die Palmölproduktion? Nein, tut sie nicht. (Kommentar)</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2020/08/bedroht-die-kokosnussoelproduktion-wirklich-mehr-spezies-als-die-palmoelproduktion-nein-tut-sie-nicht-kommentar/</link>
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		<pubDate>21 Aug 2020 11:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Asa Feinstein]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Landwirtschaft, Palmölplantagen und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine Kurzstudie die unlängst im Magazin Current Biology (dt.: Biologie Aktuell) veröffentlich wurde, untersucht die Umweltbelastung durch verschiedene Ölpflanzen, wie Palmöl und Kokosnuss, indem die Anzahl der Spezies, die durch die Produktion des jeweiligen Öls bedroht werden, quantifiziert wird.<br />- Die Studie und die darauffolgende Darstellung in den Medien schien darauf hinzuweisen, dass Kokosnussöl wesentlich schädlicher für die globale Artenvielfalt ist, als Palmöl, doch diese Aussage wird von den Daten nicht gestützt. Laut der IUCN hat die Palmölproduktion fünf Mal so viele Spezies bedroht, wie die Kokosnussölproduktion.<br />- Die Current Biology Autoren haben seitdem erklärt, dass man sehr vorsichtig damit sein müsse und nicht sagen könne, dass die Kokosnuss tatsächlich ein größeres Problem als das Palmöl darstelle. Nun erklärt ein CEO der Kokosnussindustrie, wie man in der Kurzstudie zu diesen Schlussfolgerungen gelangt ist und warum Kokosnuss nachhaltiger ist.<br />- Dieser Artikel ist ein Kommentar. Die Ansichten, die hier zum Ausdruck gebracht werden, sind die des Autors, und nicht unbedingt die Mongabays.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Sie haben eventuell vor kurzem einen Artikel mit dem Titel “Coconut oil production threatens five times more species than palm oil – new findings” (dt.: Kokosnussproduktion bedroht fünf Mal so viele Spezies wie Palmöl – neue Erkenntnisse) gesehen (oder Sie sind möglicherweise hier, hier auf Mongabay, oder hier auf ähnliche Artikel gestoßen). Einige Kommentatoren haben sich darüber beschwert, dass der Autor, Erik Meijaard, Gelder von der Palmölindustrie erhält, doch wir alle haben Vorurteile wenn es um gewisse Streitpunkte geht. Ich bin zufälligerweise ein großer Fan von Kokosnüssen: Ich verdiene meinen Lebensunterhalt durch sie und, was wichtiger ist, ich habe gesehen, wie wichtig diese Nutzpflanze für einige der ärmsten Bauern weltweit ist. Ich habe außerdem eine Leidenschaft für den Waldschutz, auf den ich mich in der ersten Hälfte meiner professionellen Laufbahn konzentriert habe. Als ich diesen, vor kurzem veröffentlichten Artikel gesehen habe, waren die grundlegenden Mängel bei der Analyse für mich daher unmöglich zu ignorieren. Ich möchte Ihnen nun erklären, was mir aufgefallen ist. Zunächst einmal muss man wissen, dass die hochangesehene Weltnaturschutzunion (IUCN) eine Liste aller weltweit bedrohten Spezies pflegt, einschließlich der Gründe, warum eine jede Spezies zu der Liste hinzugefügt wurde. Palmöl wird als Faktor für die Bedrohung von 321 Spezies genannt, wohingegen Kokosnuss als Faktor für die Bedrohung von 66 Spezies genannt wird. Im Gegensatz zu dem Titel des oben genannten Artikels hat die Palmölproduktion, laut der IUCN, tatsächlich fünf Mal so viele Spezies bedroht, wie Kokosnüsse! Kokosnusslieferung. Bild mit freundlicher Genehmigung von CocoAsenso. Es ist jetzt vielleicht&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/08/bedroht-die-kokosnussoelproduktion-wirklich-mehr-spezies-als-die-palmoelproduktion-nein-tut-sie-nicht-kommentar/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sie lieben Kokosnussöl? Spezies sind deswegen ausgestorben</title>
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		<pubDate>05 Aug 2020 10:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Claire Alberts]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien und Indonesien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Palmölplantagen und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Studie zeigt, dass die Kokosnussölherstellung, laut einigen Messungen, zerstörerischer ist, als die Palmölherstellung: Die Produktion einer Million Liter Kokosnussöl hat Auswirkungen auf 20 bedrohte Spezies. Bei Palmöl sind es nur 3,8 Spezies pro eine Million Liter.<br />- Weltweit nehmen Kokosnussfarmen 12,3 Millionen Hektar (30,4 Millionen Acker) Land ein, ungefähr zwei Drittel des Gebiets das Ölpalmenplantagen einnehmen, und die meisten Farmen befinden sich in Indonesien und auf den Philippinen.<br />- Die Studie zielt nicht darauf ab, Kokosnussöl als ein Produkt darzustellen, das vermieden werden sollte, sondern darauf, zu zeigen, dass die meisten Speiseöle, wie Oliven-, Soja- und Rapsöl, negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, auch, wenn diese Auswirkungen weniger bekannt oder öffentlich gemacht worden sind.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Für bewusste Konsumenten ist Palmöl oft die Paria unter den Nutzpflanzen, die in den Tropen angebaut werden. Dies liegt an der weithin bekannten Tatsache, dass Palmölplantagen extrem zerstörerisch für die Artenvielfalt sind, da sie vom Aussterben bedrohte Spezies vertreiben, zum Beispiel Orang-Utans. Doch Palmöl ist nicht das einzige Speiseöl, dass Umweltschäden verursacht, so eine neue Studie. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass die Öffentlichkeit, was den ökologischen Fußabdruck der meisten pflanzlichen Öle angeht, extrem uninformiert ist, oder sogar in die Irre geführt wird. Um dies zu veranschaulichen, haben die Autoren eine beliebte, von einer Hülse umgebene Saat, mit fleischartiger, milchiger Mitte, ins Rampenlicht gerückt: die Kokosnuss. Kokosnussbäume auf einer Kokosnussfarm in Sariaya, Quezon, Philippinen. Bild von Jervis Gonzalez für Mongabay. Laut der Studie, die in Current Biology (dt.: Biologie Aktuell) veröffentlicht wurde, hat die Produktion einer Million Liter Kokosnussöl Auswirkungen auf 20 bedrohte Spezies. Wenn man es hieran misst, ist Kokosnussöl zerstörerischer als Palmöl, das nur 3,8 Spezies pro eine Millionen Liter beeinträchtigt, oder sogar Sojaöl, das Auswirkungen auf 1,3 Spezies pro einer Millionen Liter hat. Jedoch wissen dies nur wenige Menschen, so Erik Meijaard, Hauptautor der Studie, gegenüber Mongabay. “[Es gibt eine] Diskrepanz zwischen dem was die Menschen auf Grund ihrer kulturellen Vorurteile und eines Mangels an Verständnis oder Wissen denken, und dem, was uns die Realität sagt.&#8220;, so Meijaard. &#8222;Denn wenn ein Teil des Bildes fehlt, in diesem Fall die Tatsache, dass die Kokosnuss in der Tat problematisch für die Artenvielfalt ist&#8230;dann thematisiert das niemand und wir lösen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/08/sie-lieben-kokosnussoel-spezies-sind-deswegen-ausgestorben/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neue Daten zeigen: globaler Primärregenwaldverlust 2019  so groß wie Schweiz</title>
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		<pubDate>01 Jul 2020 10:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Morgan Erickson-Davis]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Landwirtschaft, Naturschutz, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Laut Satellitendaten, die von der Universität von Maryland (UMD) gesammelt und heute vom World Resources Institute (WRI; dt.: Weltressourceninstitut) veröffentlicht wurden, hat die Welt letztes Jahr ungefähr 119.000 Quadratkilometer (45.946 Quadratmeilen) Baumbestand verloren.<br />- Brasilien, die Demokratische Republik Kongo und Indonesien liegen im Hinblick auf absoluten Verlust des Primärwaldes auf den ersten drei Plätzen, gefolgt von Bolivien, Peru und Malaysia. Die Daten zeigen jedoch auch einige Erfolgsgeschichten, da die Abholzung in mehreren Ländern zurückgeht, unter anderem in Kolumbien, Madagaskar, Ghana und der Elfenbeinküste.<br />- Forscher betonen, dass man den Schwerpunkt darauf legen muss, die Anreize zu verändern, die den Verlust des Waldes auf inländischer und lokaler Ebene vorantreiben, um die Abholzung zu stoppen.<br />- Forscher machen sich auch Sorgen darum, wie sich die Covid-19 Krise 2020 auf die Wälder auswirken könnte.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Laut Satellitendaten, die von der Universität von Maryland (UMD) gesammelt und heute vom World Resources Institute veröffentlicht wurden, hat die Welt letztes Jahr ungefähr 119.000 Quadratkilometer (45.946 Quadratmeilen), Baumbestand verloren, ein Gebiet so groß wie Nicaragua. Beinahe ein Drittel dieses Verlusts, ein Gebiet so groß wie die Schweiz, bestand aus feuchten Primärtropenwäldern, die die meisten Pflanzen und Tiere des Planeten beherbergen und eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Klimas spielen. Die Daten wurden von 2001 bis 2019 gesammelt und zeigen im letzten Jahr einen allgemeinen Anstieg der Abholzung von Primärwald im Vergleich zu 2018. Dies beendet einen zweijährigen Rückgang und ist gleichzeitig das Jahr mit dem dritthöchsten Primärwaldverlust seit Beginn des Jahrhunderts. Brasilien, die Demokratische Republik Kongo und Indonesien liegen im Hinblick auf absoluten Verlust des Primärwaldes auf den ersten drei Plätzen, gefolgt von Bolivien, Peru und Malaysia. Die Daten zeigen jedoch auch einige Erfolgsgeschichten, da die Abholzung in mehreren Ländern zurückgeht. Quelle: Global Forest Watch / World Resources Institute Quelle: Global Forest Watch / World Resources Institute Es bleibt zwar noch abzuwarten, was 2020 geschieht, doch Forscher machen sich darüber Sorgen, dass die Berichte, die in den Daten der UMD enthalten sind, in Kombination mit den Auswirkungen der Covid-19 Krise möglicherweise auf ein weiteres schwieriges Jahr für die Wälder der Welt hinweisen. Die Schwergewichte Genauso wie in den vergangenen Jahren lag Brasilien als Land mit der insgesamt höchsten Abholzungsrate auf Platz 1. Ungefähr 46 % fanden im Primärwald statt und 2019 wurden 14.000 Quadratkilometer (5.405 Quadratmeilen) gerodet. Mit&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/07/neue-daten-zeigen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Schick, günstig und dreckig: Mode ist einer der größten Umweltverschmutzer weltweit</title>
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		<pubDate>03 Jun 2020 11:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Liz Kimbrough]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel und Naturschutz]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Modeindustrie ist weltweit einer der Hauptumweltsünder und -quellen für Treibhausgasemissionen. Dies wird zu großem Teil vom Geschäftsmodell der "Fast Fashion" (dt.: Wegwerfmode) vorangetrieben, bei dem günstige Kleidung als verderbliche Ware gehandelt wird, die man nach kurzzeitiger Nutzung los wird.<br />- Die Globalisierung hat diesem Billionen-Dollar Trend in die Hände gespielt, da sie es den Marken erlaubt, verschiedene Teile ihrer Lieferketten in Länder auszulagern, die nur geringe oder gar keine Umwelt- oder Arbeitsschutzgesetze haben, um die Kosten niedrig zu halten.<br />- Dies hat zu umfassender Verschmutzung und weitreichendem Arbeitnehmerrechtsmissbrauch geführt, vor allem bei weiblichen Arbeiterinnen, wie durch den Einsturz des Rana Plaza Gebäudes in Bangladesch am 24. April 2013 versinnbildlicht wurde, bei dem 1.134 ArbeiterInnen ums Leben kamen. Diese Woche haben Aktivisten die "Fashion Revolution Week" gestartet, um an ihrem siebten Jahrestag der Tragödie zu gedenken und, um für eine Rückkehr zum nachhaltigeren "Slow Fashion" Modell zu plädieren.<br />- Ein vor kurzem veröffentlichter Übersichtsbeitrag in Nature Reviews Earth & Environment hebt die Auswirkungen hervor, die Fast Fashion und die komplexen internationalen Lieferketten haben und schlägt Lösungen vor, die uns in eine sauberere Modezukunft führen könnten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Bild von Ventus17/Pixabay. Fast Fashion und die Umwelt Wir leben in einer Welt der Fast Fashion, einem Modell, das auf häufigen, von Trends getriebenen Impulskäufen günstig hergestellter Kleidung beruht, die dann oft im Müll endet. Die Modeindustrie macht mittlerweile 10% der weltweiten Umweltverschmutzung aus und liegt damit weltweit nach der Luftfahrt auf dem zweiten Platz der größten industriellen Umweltverschmutzer. Ein vor kurzem veröffentlichter Übersichtsbeitrag in Nature Reviews Earth &amp; Environment hebt die Auswirkungen hervor, die Fast Fashion und die komplexen internationalen Lieferketten haben und schlägt Lösungen vor, die uns in eine sauberere Modezukunft führen könnten. &#8222;Kleidung ist so günstig geworden. Jemand muss den Preis dafür bezahlen.&#8220;, so Kirsi Niinimäki, Professorin für Design an der Aalto Universität in Finnland und Korrespondenzautorin des Übersichtsbeitrags, gegenüber Mongabay. &#8222;Oft geht es auf Kosten der Umwelt.&#8220; In den USA kaufen die Menschen alle 5,5 Tage ein Kleidungsstück. Foto von Rawpixel.com / Shutterstock. Die Anzahl an verkaufter Kleidung pro Kopf ist in den letzten Jahrzehnten in die Höhe geschossen. Konsumenten kauften 2014 60% mehr Kleidung als noch im Jahr 2000, behielten jedes Stück jedoch nur halb so lange. In den USA kaufen die Menschen alle 5,5 Tage ein Kleidungsstück und in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland liegt der Einkaufsdurchschnitt bei 16 kg (35 Pfund) Textilien pro Person pro Jahr. Schuhe, Handtücher, Kleidung, Betttücher: Diese Textilien sind weltweit zu einer der Hauptquellen für Siedlungsabfälle geworden. Bis zu 92 Millionen Tonnen an Textilabfällen werden jedes Jahr entweder verbrannt oder landen auf der Mülldeponie. Diese Menge würde die Große&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/06/schick-guenstig-und-dreckig-mode-ist-einer-der-groessten-umweltverschmutzer-weltweit/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>COVID-19: Wichtiges Politik- und Planungsjahr für Artenvielfalt beeinträchtigt</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2020/04/covid-19-wichtiges-politik-und-planungsjahr-fuer-artenvielfalt-beeintraechtigt/</link>
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		<pubDate>24 Apr 2020 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[James Dinneen]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die COVID-19 Pandemie hat den diesjährigen Terminplan, der voller internationaler Konferenzen und Verhandlungen war bei denen genau besprochen werden sollte wie die Zukunft für die Ökosysteme und Wildtiere der Erde aussehen wird, durcheinander gebracht.<br />- Mitten in all diesen verschobenen Meetings hat die IUCN heute bekannt gegeben, dass der Weltkongress des Naturschutzes, der im Juni im französischen Marseille hätte stattfinden sollen, auf Januar 2021 verlegt wurde.<br />- Experten machen sich Sorgen, dass die Welt ausschlaggebende Zeit verliert  alarmierende Trends beim Verlust der Artenvielfalt und dem Klimawandel umzukehren und, dass die Ressourcen die dem Kampf gegen Covid-19 zugewiesen wurden dazu führen, dass es später weniger Ressourcen für Artenvielfaltsinitiativen gibt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[2020 schien sich zu einem guten Jahr für weltweite Artenvielfaltsrichtlinien zu entwickeln. Auf Grund düsterer Berichte über den Verlust der Artenvielfalt und den Klimawandel kam Schwung in die Sache und die Terminkalender politischer Entscheidungsträger waren vollgepackt mit Konferenzen und Verhandlungen, bei denen genau besprochen werden sollte, wie die Zukunft für die Ökosysteme der Erde aussehen wird. Die COVID-19 Pandemie hat diesen Terminplan jetzt durcheinander gebracht. Die IUCN hat heute bekannt gegeben, dass der Weltkongress des Naturschutzes, der im Juni im französischen Marseille hätte stattfinden sollen, auf Januar 2021 verlegt wurde. Dieser Nachricht gingen eine Reihe an Bekanntmachungen über die Verschiebung entscheidender UN-Gipfel für Artenvielfalt und Klimawandel und andere Schwierigkeiten voran. &#8222;Mit dieser Situation hat niemand von uns gerechnet.&#8220;, so Elizabeth Maruma Mrema, amtierende Geschäftsführerin des Sekretariats des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD). &#8222;Diese Situation macht es unmöglich, wie geplant weiterzumachen.&#8220; Die Umweltagenda für 2020, dem letzten Jahr des UN Jahrzehnts der Artenvielfalt, sollte mit der 15. CBD Konferenz der Vertragsparteien im chinesischen Kunming im Oktober ihren Höhepunkt erreichen. Abgeordnete aus 196 Ländern hatten vor sich zu treffen, um die Verhandlungen für weltweite politische Rahmenbedingungen im Bezug auf die Artenvielfalt abzuschließen, die die Aichi Biodiversitätsziele ersetzen, die Ende des Jahres auslaufen. COVID-19 hat zahlreiche Konferenzen, die dieses Jahr geplant waren und bei denen Länder und andere Interessenvertreter diese Rahmenbedingungen verhandeln und sich zu ihnen äußern sollten, beeinträchtigt. Im Februar wurde das Treffen einer Arbeitsgruppe in letzter Minute von Kunming nach Rom, Italien, verlegt, was manche Delegationen daran gehindert hat, teilzunehmen.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/04/covid-19-wichtiges-politik-und-planungsjahr-fuer-artenvielfalt-beeintraechtigt/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie zeigt: &#8218;Massive&#8216; Belastung der Landwirbeltiere durch Menschen weit verbreitet</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2020/04/studie-zeigt-massive-belastung-der-landwirbeltiere-durch-menschen-weit-verbreitet/</link>
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		<pubDate>07 Apr 2020 09:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Landwirtschaft, Naturschutz, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Studie, die die kumulativen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Wildtiere untersucht, zeigt, dass eine breite Mehrheit der Landtiere durch den menschlichen Fußabdruck auf dem Planeten "massiven" Belastungen ausgesetzt ist.<br />- Forscher untersuchten die Belastung durch Menschen im Verbreitungsgebiet von 20.529 Landwirbeltieren und fanden heraus, dass 85 Prozent der Tiere, die in der Studie berücksichtigt wurden, oder circa 17.517 Spezies, in der Hälfte ihrer Verbreitungsgebiete "massiven Belastungen" ausgesetzt sind. Ungefähr 16 Prozent, oder 3.328 Spezies, sind diesen Belastungen in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ausgesetzt.<br />- Die Forscher sagen, dass ihre Ergebnisse dazu beitragen könnten auszuwerten, wie stark die Spezies vom Aussterben bedroht sind.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine neue Studie, die die kumulativen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Wildtiere untersucht, zeigt, dass eine breite Mehrheit der Landtiere durch den menschlichen Fußabdruck auf dem Planeten &#8222;massiven&#8220; Belastungen ausgesetzt ist. Ein Forschungsteam, geführt von Christopher O&#8217;Bryan der an der Universität von Queensland in Australien arbeitet, untersuchte die Belastung durch Menschen in den Verbreitungsgebieten von 20.529 Landwirbeltieren und veröffentlichte die Ergebnisse im Magazin Global Ecology and Conservation (dt.: Ökologie und Umweltschutz Global). Die Forscher fanden heraus, dass 85 Prozent der Tiere, die in der Studie berücksichtigt wurden, oder circa 17.517 Spezies, in der Hälfte ihrer Verbreitungsgebiete &#8222;massiven menschengemachten Belastungen&#8220; ausgesetzt sind. Ungefähr 16 Prozent, oder 3.328 Spezies, sind diesen Belastungen in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ausgesetzt. &#8222;Bedrohte Landwirbeltiere und Spezies mit kleinen Verbreitungsgebieten sind massiven menschlichen Belastungen unverhältnismäßig stark ausgesetzt.&#8220;, schreiben O&#8217;Bryan und sein Team in der Studie. Sie fügen hinzu, dass sogar viele Spezies die auf der Roten Liste gefährdeter Arten als &#8222;nicht gefährdet&#8220; eingeschätzt werden einer starken Belastung durch menschliche Aktivitäten ausgesetzt sind: &#8222;Unsere Analyse zeigt auch, dass sich ein beträchtlicher Anteil der Verbreitungsgebiete von mindestens 2478 Spezies die als &#8222;nicht gefährdet&#8220; eingeschätzt werden mit diesen Belastungen überschneidet, was einen Hinweis darauf geben könnte, wie hoch das Risiko für einen Rückgang ist.&#8220; Es gibt immer mehr Beweismaterial dafür, wie sich die veränderte Landnutzung, wie zum Beispiel Urbanisierung und die Umwandlung zu Weide- oder Agrarland, und andere menschliche Aktivitäten, wie zum Beispiel die Entwicklung von Infrastruktur, Wilderei und Überjagung, dazu führen, dass Wildtierpopulationen zurückgehen. Laut den Autoren der Studie hat man&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/04/studie-zeigt-massive-belastung-der-landwirbeltiere-durch-menschen-weit-verbreitet/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Laut Studienergebnissen können sich tropische Wälder früher als befürchtet in Kohlenstoffquellen umwandeln</title>
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		<pubDate>30 Mrz 2020 11:50:34 +0000</pubDate>
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		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Regenwälder und Tropenwälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In einer umfangreichen Studie wurde das Wachstum von 300.000 Bäumen in einem Zeitraum von drei Jahrzehnten in Afrika und am Amazonas aufgezeichnet und verglichen, wie sich die Wälder auf den zwei Kontinten entwickelt haben.<br />- Die Forscher schätzen, dass intakte Wälder 46 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in den 1990er Jahren aus der Atmosphäre absorbiert haben, aber diese Zahl ist in den 2010er Jahren auf 25 Milliarden gesunken.<br />- Falls diese Tropenwälder sich in Nettokohlenstoffquellen verwandeln, wird der Klimawandel beschleunigt, was wiederum schädlich für den Zustand dieser Wälder sein und eine Abwärtsspirale auslösen wird.<br />- Die Studie fand außerdem heraus, dass die Wälder am Amazonas als Kohlenstoffsenke schneller schwächer werden als die in Afrika.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Traditionell unberührte Tropenwälder in Afrika und am Amazonas verlieren ihre Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern – und das geschieht schneller als Wissenschaftler vorhergesehen haben laut einer neuen Studie in der Fachzeitschrift Nature. „Intakte Tropenwälder bleiben eine lebenswichtige Kohlenstoffsenke, aber diese Studie macht deutlich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie Kohlenstoff nicht mehr binden können, wenn nicht Maßnahmen zur Stabilisierung des Erdklimas ergriffen werden“, sagte der Mitverfasser der Studie, Simon Lewis von der School of Geology der Universitäts Leeds in Großbritannien in einer Erklärung. Die umfangreiche Studie zeichnete das Wachstum von 300.000 Bäumen über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten in 565 Wäldern in Afrika und am Amazonas auf und verglich, wie sich die Wälder auf den zwei Kontinenten entwickelt haben. 2019 ließen Brände am Amazonas die Alarmglocken läuten und machten auf die entscheidende Rolle aufmerksam, die Wälder bei der Erhaltung des Kohlenstoffhaushaltes spielen, indem sie CO2 aus der Atmosphäre entfernen und in Biomasse umwandeln, die in stehenden Bäumen eingeschlossen bleibt. Intakte tropische Regenwälder sind sogar noch entscheidender für den Schutz gegen den unkontrollierten Klimawandel als andere Waldarten. Die in der neuen Studie untersuchten Wälder haben zusammen 250 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in ihren Bäumen aufgefangen, was nach heutigem Stand 90 Jahre Emissionen fossiler Brennstoffe weltweit entspricht. Aber ihre Fähigkeit, unbegrenzt mehr zu absorbieren, ist bedroht. Die Forscher schätzen, dass intakte Wälder 46 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in den 1990er Jahren aus der Atmosphäre absorbiert haben, aber diese Zahl ist in den 2010er Jahren auf 25 Milliarden gesunken. Diese Lücke entspricht&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/03/laut-studienergebnissen-koennen-sich-tropische-waelder-frueher-als-befuerchtet-in-kohlenstoffquellen-umwandeln/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Forscher sind sehr darüber besorgt, dass Sportfischer zunehmend Haie und Rochen jagen</title>
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		<pubDate>09 Mrz 2020 10:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Naturschutz, Ozeane, Tiere und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Neue Forschungen, die den Fischfang von Sportfischern weltweit berechnen, haben ergeben, dass Haie und Rochen zunehmend gejagt werden, worüber die Forscher sehr besorgt sind.<br />- Seit 2014, laut Schätzungen der Forscher, wurden 900.000 Tonnen Fisch durch Sportfischer aus den Meeresgewässern gefischt. Das ist ein Anstieg von 280.000 Tonnen in den 1950ern, aber immer noch weniger als ein Prozent der weltweiten Fänge aus den Meeren.<br />- Die Forscher fanden heraus, dass Fänge von Knorpelfischen wie Haie und Rochen in den letzten 60 Jahren stetig gestiegen sind und jetzt ungefähr 54.000 Tonnen umfassen oder ungefähr sechs Prozent des jährlichen Fangs für Freizeitzwecke.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Neue Forschungen, die den Fischfang von Sportfischern weltweit berechnen, haben ergeben, dass Haie und Rochen zunehmend gejagt werden, worüber die Forscher sehr besorgt sind. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO &#8211; United Nations’ Food and Agriculture Organization) dokumentiert seit 1950 den kommerziellen Fischfang der einzelnen Länder, aber nur wenig Freizeitfänge wurden der Behörde mitgeteilt. Aus diesem Grund hat ein internationales Forschungsteam vielfältige Datenquellen und Methoden verwendet, um die wahrscheinlichen Freizeitfänge aus den Meeresgewässern in 125 Ländern von 1950 bis 2014 nachzuvollziehen. Laut einer Studie, die die Ergebnisse zusammenfasst und im Journal Frontiers in Marine Sciences am 27. Januar 2020 veröffentlicht worden ist, sind „Freizeitfänge aus den Meeresgewässern, die behalten und an Land gebracht worden sind, weltweit bis in die 1980er angestiegen, haben sich in den 1990ern stabilisiert und sind danach wieder angestiegen“. Die Entwicklungen variieren je nach Region, aber mit steigenden Freizeitfängen in Afrika, Asien und Südamerika, leicht sinkenden Fängen in Europa und Ozeanien und stark sinkenden Fängen in Nordamerika. Seit 2014, laut Schätzungen der Forscher, wurden 900.000 Tonnen Fisch durch Sportfischer aus den Meeresgewässern gefischt. Das ist ein Anstieg von 280.000 Tonnen in den 1950ern, aber immer noch weniger als ein Prozent der weltweiten Fänge aus den Meeren. „Auch wenn es wenig und unterschiedliche Informationen gibt, war es uns möglich, festzustellen, was in 125 Ländern gefangen wird und gefangen wurde in den letzten 60 Jahren und darüber hinaus“, sagte Dirk Zeller, ein Mitautor der Studie und Direktor des Instituts Sea Around Us – Indian Ocean an der&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/03/forscher-sind-sehr-darueber-besorgt-dass-sportfischer-zunehmend-haie-und-rochen-jagen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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