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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Rindfleisch und Leder aus China könnte zu Abholzung in Brasilien beitragen</title>
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		<pubDate>08 Okt 2019 13:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Brasilien und Europa]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Regenwälder und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine Analyse von Handelsdaten zeigt, dass Händler und Hersteller die Rinderprodukte aus Brasilien beziehen möglicherweise Rindfleisch und Leder kaufen, das mit Abholzung in Verbindung steht.<br />- Die Untersuchungen, die von der NGO Global Canopy (dt.: Weltweites Kronendach) durchgeführt wurden, haben brasilianische und chinesische Unternehmen mit großen Marken wie Adidas, Nike, DFS, Ikea, BMW, Daimler, General Motors und Volkswagen in Verbindung gebracht.<br />- Von den 15 Importeuren in Europa und den Vereinigten Staaten, die in den Daten mit einbezogen wurden, hatten nur drei Produkte von chinesischen Unternehmen bezogen, die Zusagen im Hinblick auf die Abholzung gemacht haben.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Große Einzelhändler und Hersteller von Rinderprodukten, die Materialen aus Brasilien beziehen, verwenden, laut einer Analyse der Handelsdaten durch die NGO Global Canopy, möglicherweise Rindfleisch und Leder das mit Abholzung in Verbindung steht. Global Canopy hat sich die Abholzungsrichtlinien von 43 Unternehmen angesehen, die Rindfleisch und Leder über China aus Brasilien beziehen. Man fand dabei heraus, dass beliebte Sportmarken wie Adidas und Nike, Autohersteller BMW, General Motors und Volkswagen, und Möbelhersteller einschließlich DFS nicht garantieren konnten, dass ihr Leder abholzungsfrei ist. Von den 15 Importeuren die sie identifiziert haben kaufen lediglich drei Produkte von chinesischen Herstellern die Zusagen im Hinblick auf die Abholzung gemacht haben. Die chinesischen Unternehmen bezogen ebenfalls Materialien von brasilianischen Unternehmen die keine Zusagen gemacht hatten. Selbst wo Zusicherungen im Hinblick auf Abholzungen von den brasilianischen Lieferanten gemacht wurden bezogen sich diese lediglich auf das Amazonasgebiet und schlossen andere wichtige und gefährdete Regionen, wie Cerrado, aus, so die Untersuchungen. &#8222;Es ist schwer festzustellen warum manche dieser Unternehmen keine Richtlinien haben &#8211; sie könnten sich des Risikos nicht bewusst sein oder sie sehen es nicht als Priorität.&#8220;, so André Vasconcelos, ein Forscher und Mitautor der Global Canopy Analyse, in einer E-Mail an Mongabay. Frühere Untersuchungen von Global Canopy zeigten, dass es bei Unternehmen die durch andere Rohstoffe, wie zum Beispiel Palmöl, einem Abholzungsrisiko ausgesetzt sind, wahrscheinlicher ist, dass sie sich des Risikos bewusst sind und sie Abholzungsrichtlinien haben, als bei denen, die mit Rinderprodukten handeln. &#8222;Lederlieferketten sind komplex und Einzelhandelsunternehmen wissen möglicherweise nicht, woher das Leder kommt. Unsere Untersuchungen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/10/rindfleisch-und-leder-aus-china-koennte-zu-abholzung-in-brasilien-beitragen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Europäische Union verklagt, das Verbrennen von Bäumen zur Energiegewinnung soll beendet werden; es ist nicht kohlenstoffneutral: so die  Ankläger</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2019/04/europaeische-union-verklagt-das-verbrennen-von-baeumen-zur-energiegewinnung-soll-beendet-werden-es-ist-nicht-kohlenstoffneutral-so-die-anklaeger/</link>
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		<pubDate>24 Apr 2019 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Europa]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Energie, Klimawandel, Naturschutz, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Kläger in fünf europäischen Staaten und den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben am Montag, den 4. März, vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eine Klage gegen die Europäische Union. Der Anklagepunkt ist die schnelle Umstellung von Kohlekraftwerken durch die Europäische Union, um Holzpellets und Sägespäne zu verbrennen, ein Prozess, der als Bioenergie bekannt ist.<br />- Bioenergie wurde unter dem Kyoto Protokoll als kohlenstoffneutral eingestuft, was bedeutet, dass Staaten das Verbrennen von Holz zur Gewinnung von Energie nicht zu ihren Kohlen-stoffemissionen gemäß des Übereinkommens von Paris zählen müssen. Aber durch Studien in den letzten 20 Jahren wurde belegt, dass Bionergie, technisch zwar kohlenstoffneutral, aber nicht neutral ist innerhalb des dringenden Zeitrahmens, in der die Welt Emissionen senken muss.<br />- Zuätzlich braucht es viele Jahrzehnte für einen neuen Baumbestand, um die Menge von Kohlenstoff zu resorbieren, die an einem Tag freigesetzt wird bei der Verbrennung von ausgewachsenen Bäumen. Aber der Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen erklärte letzten Oktober, dass der Welt nur noch zwölf Jahre blieben – nicht Jahrzehnte – um die Emissionen drastisch zu senken oder voraussichtlich einem dramatischen Temperaturanstieg und Klimaeinflüssen gegenüberzustehen.<br />- Den klagenden Aktivisten steht ein schwieriger Kampf bevor. Nur Mitgliedstaaten und Institutionen der Europäischen Union sind üblicherweise befugt, ein Gesetz anzufechten. Um die Befugnis zu erhalten, müssen sie beweisen, dass sie durch die Bioenergiepolitik der Europäischen Union beeinträchtigt werden.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Das Drax Kraftwerk in Großbritannien, einer der größten Verwender von Holzbiomasse für die Energieproduktion. In der Drax Biomassekuppel auf dem Bild wurde früher Kohle verbrannt , jetzt aber Holzpellets und Sägespäne. Bildnachweis: DECCgovuk on VisualHunt / CC BY-ND. Kläger in fünf europäischen Staaten und den Vereinigten Staaten reichten am Montag, den 4. März, eine beispiellose Klage vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gegen die Europäische Union ein. Ihr Vorwurf lautet, dass die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (Richtlinie 2009/28/EG) – die die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2030 mindestens 32 Prozent ihrer Energie durch erneuerbare Energien zu erzeugen – die Nachfrage nach Holzpellets und Sägespäne ansteigen lassen wird, weil eine aktuelle Richtlinie der Vereinten Nationen das Verbrennen von Biomasse zur Gewinnung von Energie für kohlenstoffneutral hält. Als Folge davon werden die Emissionen, die durch das Verbrennen von Holz entstehen, nicht den gesamten Kohlenstoffemissionen eines Landes angerechnet. Ursprünglich hat das Kyoto Protokoll die Kohlenstoffneutralität von sogenannter Bioenergie vor über 20 Jahren festgelegt, aber viele wissenschaftliche Studien haben seitdem belegt, dass diese Entscheidung falsch ist. Diese neue Erkenntnis, die als Bioenegie-Kohlenstoff-Bilanzschlupfloch bezeichnet wird, ist der Kernpunkt der Anklage. „Die Politik der Europäischen Union beruft sich auf die falsche und rücksichtslose Annahme, dass das Verbrennen von Waldholz kohlenstoffneutral sei. Aber Wissenschaftler weltweit, sogar einschließlich der eigenen Berater der Europäischen Union, [haben] davor gewarnt, dass das Verbrennen von Waldholz tatsächlich die Emissionen steigere bezüglich fossiler Brennstoffe,“ sagte Mary S. Booth, die Leiterin der Partnership for Policy Integrity (Partnerschaft für politische Integrität PFPI), die ihren Sitz in den Vereinigten&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/04/europaeische-union-verklagt-das-verbrennen-von-baeumen-zur-energiegewinnung-soll-beendet-werden-es-ist-nicht-kohlenstoffneutral-so-die-anklaeger/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Auf  Malta bieten legale Schlupflöcher Wilderern Schutz bei der Jagd auf Zugvögel</title>
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		<pubDate>18 Feb 2019 12:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jason J. Gregg]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Tiere, Umwelt, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Malta gilt als Rastplatz für etwa 170 Vogelarten auf ihrem Weg zwischen Europa und Afrika. Aber Wilderer töten oder fangen bis zu 200.000 Wildvögel jedes Jahr – ein weitverbreitetes Problem im gesamten Mittelmeerraum.<br />- Besonders das illegale Fangen der Vögel wie zum Beispiel Finken hält weiterhin an, obwohl der Europäische Gerichtshof ein Verbot gegen Malta für das Fangen von geschützten Arten verhängt hat.<br />- Um das Fangen der Finken im Rahmen des Europäischen Rechts zu legalisieren, gebrauchte Malta einen legalen Schachzug, eine sogenannte Ausnahmevorschrift, indem es sich darauf berief, dass das Fangen von Finken eine traditionelle Praxis im Land sei.<br />- Solche legalen Ausnahmevorschriften werden als Vorwand genutzt, um Finken und andere geschützte Arten nicht nur auf Malta, sondern auch in anderen Ländern zu fangen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Innerhalb nur eines Tages nach ihrer Ankunft auf der Mittelmeerinsel Malta auf ihrem Weg Richtung Süden im letzten August wurden drei von 18 Weißstörchen von Wilderern angeschossen und getötet. Nicht mal zwei Wochen später lebte nur noch einer der Vögel. Bis zum 29. August, 19 Tage nach der Ankunft des Schwarms, waren alle Weißstörche verschwunden. Malta dient als Rastplatz für ungefähr 170 Vogelarten aus mindestens 48 verschiedenen Ländern auf ihrem Weg zwischen Europa und Afrika. Der größte Teil dieser Vögel, einschließlich des Weißstorches (Ciconia ciconia) und des Schwarzstorches (Ciconia nigra), stehen unter strengem Schutz durch die Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union. Aber auf Malta töten oder fangen Wilderer jedes Jahr bis zu 200.000 Wildvögel: geschossen als Nahrung, zur Präparation oder einfach als Ziel für Schießübungen, gefangen, um sie als Haustiere zu halten oder als lebende Köder für die Jagd. Schwarzstoch im Flug. Foto von מינוזיג – MinoZig durch Wikimedia Commons (CC By-SA 4.0). Im breiteren Mittelmeerraum fangen und töten Wilderer jährlich elf bis 36 Millionen Vögel in 26 verschiedenen Ländern. Von diesen Vögeln werden zwischen 5,5 und 14,5 Millionen in neun Migliedstaaten der Europäischen Union gewildert, einschließlich Malta, Italien, Frankreich und Zypern – Länder mit umfassenden Vogelschutzgesetzen, die scheinbar das Töten und Fangen von ziehenden Tierarten verbieten, ähnlich des Migratory Bird Treaty Act (Zugvogelgesetz) der Vereinigten Staaten von Amerika. Auf Malta kann das Töten geschützter Arten zu einem Bußgeld von bis zu 10.000 € ($11,500) und dem Entzug von Jagdlizenzen führen oder zu einer Gefängnisstrafe für Wiederholungstäter. Aber das Problem bleibt:&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/auf-malta-bieten-legale-schlupfloecher-wilderern-schutz-bei-der-jagd-auf-zugvoegel/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ermittlungsergebnisse: EU-Nachfrage befeuert illegale Abholzung in der Ukraine</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/11/ermittlungsergebnisse-eu-nachfrage-befeuert-illegale-holz-aus-der-ukraine/</link>
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		<pubDate>20 Nov 2018 12:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[John C. Cannon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt, Wälder, Waldwirtschaft und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine korrupte Verwaltung im ukrainischen Holzsektor versorgt die EU mit großen Holzmengen aus den dichten Wäldern des Landes.<br />- Die in London ansässige Non-Profit-Organisation Earthsight fand Beweise dafür, dass Forstbeamte Bestechungsgelder angenommen haben, um bedeutende europäische Firmen mit ukrainischem Holz zu beliefern, das möglicherweise illegal abgeholzt wurde.<br />- Earthsight argumentiert, dass Unternehmen mit Sitz in der EU nicht die von der EU-Holzverordnung geforderte Sorgfaltspflicht anwenden, wenn sie aus „risikoreichen“ Holzquellen kaufen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die nachlässige Sorgfaltspflicht europäischer Unternehmen treibt die illegale Abholzung in der Ukraine, einem der größten europäischen Lieferanten voran. Dies geht aus einem Bericht vom 14. Juli hervor. „Es ist eine riesige Quelle risikoreichen Holzes, das in der EU ankommt“, sagte Sam Lawson, der die in London ansässige Non-Profit-Ermittlungsbehörde Earthsight leitet. In der Ukraine gibt es einige der größten unberührten Wälder Europas. Aber diese Wälder, in denen Braunbären (Ursus arctos arctos), Wölfe (Canis lupus lupus) und Bisons (Bison bonasus) leben, liefern der EU auch mehr „Hochrisikoholz“ als alle Länder in den Tropen zusammen, führte Lawson an. Earthsight führte eine zweijährige Untersuchung des Holzsektors des Landes durch, arbeitete sich durch Gerichtspapiere und Zollunterlagen, befragte Mitarbeiter der Industrie und Regierungsbeamte und führte verdeckte Ermittlungen vor Ort durch. Video © Earthsight. Dieser Einsatz brachte Beweise für korrupte „staatliche Forstunternehmen“ und Abteilungsleiter in der Ukraine zu Tage. Die Korruption konnte bis zu den großen Sägewerken, Zulieferern und Einzelhändlern in der EU verfolgt werden – Unternehmen, die laut Earthsight, nicht ihrer Verantwortung nachgehen, zu überprüfen, ob das Holz, das sie kaufen, von Bäumen stammt, die gemäß der jeweiligen Gesetze gefällt wurden. Dies bedeutet, dass ein erheblicher Teil des Holzes in europäischen Produkten aus illegal abgeholzten Quellen stammt, äußerte sich Lawson gegenüber Mongabay. „Es wird überall verwendet“, sagte er. „Sie werden kaum ein Produkt finden, das nicht ukrainisches Holz enthält.“ Die Holzindustrie ist eine riesige Einnahmequelle für das Land und bringt jedes Jahr rund 1,7 Milliarden US-Dollar ein, was etwa 2 Prozent des ukrainischen Bruttoinlandsprodukts 2016 entspricht. Das&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/11/ermittlungsergebnisse-eu-nachfrage-befeuert-illegale-holz-aus-der-ukraine/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Während der Klimawandel seine Opfer fordert, rufen die Staatschefs  nach Anpassung</title>
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		<pubDate>19 Nov 2018 12:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Nicholas Jong]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Klimawandel, Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue globale Initiative, die vom ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon geleitet  wird, soll der Welt helfen, sich den Auswirkungen durch den Klimawandel anzupassen.<br />- Die Globale Kommission für Anpassung unterscheidet sich von aktuellen Klimainitiativen,     die ihren Schwerpunkt größtenteils auf Verringerung setzen, das heißt, sich darum bemühen,     die Treibhausgase abzuschwächen.<br />- Der Start der Kommission fällt zusammen mit einem neuen Report der U.N., der vor den     düsteren Konsequenzen des Klimawandels warnt mit Beeinträchtigungen für Hunderte Millionen     Menschen weltweit, sollte die globale Erderwärmung nicht unter 1,5 Grad Celsius (2,7 Grad     Fahrenheit) gehalten werden.<br />- Aber selbst, wenn dies Ziel erreicht wird, gibt es irreversible Veränderungen, die sich bereits in     jahreszeitlich unüblichen Hitzewellen, mehr zerstörerischen Stürmen und anderen extremen     Wetterereignissen zeigen – die eher eine Anpassung als eine Abschwächung  durch die Staaten     weltweit erfordern werden.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Staatschefs aus 17 Ländern, darunter China und Indien, haben sich für eine neue Initiative zusammengeschlossen, die gefährdeten Ländern helfen soll, die Auswirkungen des Klimawandels bewältigen zu können. Die Globale Kommission für Anpassung, die am 16. Oktober in Den Haag gestartet wurde, wird von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UN-Generalsekretär, dem Microsoft-Mitbegründer und Philanthropen Bill Gates und Kristalina Georgieva , der Geschäftsführerin der Weltbank, geleitet. Die Kommission sucht nach weiterführenden Maßnahmen, um die globale Erwärmung einzuschränken und sich stattdessen mit der Frage auseinanderzusetzen, wie man den Ländern helfen kann, sich den Bedrohungen des Klimawandels anzupassen. Der Start der Kommission folgt einem richtungsweisenden Bericht des Weltklimarates (U.N. Intergovernmental Panel on Climate Change -IPCC), der davor warnt, dass der Menschheit nur noch zwölf Jahre bleiben, die globale Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius (2,7 Grad Fahrenheit) zu halten. Ein Scheitern, sagt der Bericht voraus, hätte katastrophale Folgen: Bis zu zehn Millionen mehr Menschen wären permanenten Überschwemmungen und einige hundert Millionen mehr Menschen klimabezogenen Risiken ausgesetzt, und dadurch armutsgefährdet. Malaria und Denguefieber würden sich weiter ausbreiten und Ernteerträge von zum Beispiel Mais, Reis und Getreide würden geringer, vor allem in Afrika südlich der Sahara, Südostasien, Mittel- und Südamerika. „Es ist schwierig, aber möglich, unter 1,5 [Grad Celsius] zu bleiben“, sagte Ban auf einer Pressekonferenz. „Es steht außer Frage, dass die Reduzierung der Emissionen vordringlich ist, und wir müssen alles Mögliche tun, um [globale Erwärmung] zu verhindern. Aber selbst, wenn es gelingt, die Emissionen zu verringern, werden die Veränderungen, die sich bereits im Planetensystem festgesetzt haben, große&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/11/waehrend-der-klimawandel-seine-opfer-fordert-rufen-die-staatschefs-nach-anpassung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8218;Dezimiert&#8216;: Insektenfülle fällt um 76 % und Deutschlands Vögel verschwinden</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/02/dezimiert-insektenfuelle-faellt-um-76-und-deutschlands-voegel-verschwinden/</link>
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		<pubDate>12 Feb 2018 16:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Morgan Erickson-Davis]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Deutschland und Europa]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Klimawandel, Landwirtschaft, Naturschutz, Tiere, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine neue Studie in PLOS ONE zeigt auf, dass die Biomasse der fliegenden Insekten in Deutschland in den letzten 27 Jahren um 76 Prozent zurück gegangen ist, während eine andere berichtet, dass die Vogelpopulation in gut einem Jahrzehnt um 15 Prozent geschrumpft ist.<br />- Obwohl der Grund für den Rückgang der Insektenbevölkerung bis jetzt noch nicht eindeutig untersucht worden ist, legt die PLOS ONE Studie nahe, dass die Intensivierung der Landwirtschaft, zum Beispiel die Verwendung von Pestiziden, möglicherweise zu diesem Rückgang beitragen könnte.<br />- Neonikotinoide Pflanzenschutzmittel wurden für das Dahinschwinden der Bienen verantwortlich gemacht und Studien bringen sie auch mit der Verminderung der Wasserinsektenpopulation in Verbindung. Viele fliegende Insekten haben aquatile Lebensphasen.<br />- Weitere Untersuchungen werden bereits durchgeführt, um die Gründe und Auswirkungen eines so starken Rückgangs der Biomasse fliegender Insekten besser zu verstehen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Biomasse fliegender Insekten in Deutschland ist in den letzten 27 Jahren um 76 Prozent gefallen, so eine Studie die Mitte Oktober 2017 in PLOS ONE veröffentlicht wurde. Die Erkenntnisse haben Biologen auf der ganzen Welt verblüfft und Besorgnis darüber ausgelöst, welche möglicherweise katastrophalen ökologischen Folgen dies haben könnte, da eine andere Studie zeigt, dass das Land in gut einem Jahrzehnt 15 Prozent seiner Vogelpopulation verloren hat. Die Studie wurde von Forschern an deutschen und niederländischen Instituten durchgeführt. Im Verlauf von fast 30 Jahren haben sie fliegende Insekten in geschützten Gebieten im westlichen Tiefland in Deutschland gesammelt, indem sie diese mit Zeltnetzen fingen, die in mit Alkohol gefüllten Flaschen führten. Anschließend maßen sie die Biomasse, im Grund genommen das kombinierte Gewicht der Insekten, um zu sehen wie es sich von Jahr zu Jahr verändert. Insgesamt sammelten die Forscher 53,56 Kilogramm fliegender Insektenbiomasse von 1989 bis 2016. Das klingt vielleicht nicht nach viel, doch die Forscher sagen, dass dies Millionen individueller Insekten repräsentiert. Die Ergebnisse zeigen einen dramatischen Rückgang der fliegenden Insekten. Insgesamt ist ihre Biomasse in den 27 Jahren, in denen die Proben genommen wurden, um 76 Prozent geschrumpft. Sammlungen aus dem Hochsommer zeigten sogar einen noch stärkeren Rückgang: 82 Prozent. Fliegende Insekten, wie diese Kleinlibelle, haben viele wichtige ökologische Rollen. Foto: Bruce Marlin via Wikimedia Commons (CC 2.5). Während der Rückgang der Bienen und Schmetterlinge in vielen Regionen auf der ganzen Welt recht gut dokumentiert ist, so ist dies eine der wenigen Studien, die den allgemeinen Biomassentrend der fliegenden&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/02/dezimiert-insektenfuelle-faellt-um-76-und-deutschlands-voegel-verschwinden/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>„Gefährdete Arten zu verzollen?“ Europas kaum erforschter Buschfleischhandel</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/06/gefaehrdete-arten-zu-verzollen-europas-kaum-erforschter-buschfleischhandel/</link>
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		<pubDate>14 Jun 2017 11:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sean Mowbray]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Europa]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Säugetiere, Tiere, Tropenwälder, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In Europas Hauptstädten wird Buschfleisch verkauft, sogar das Fleisch von gefährdeten Arten wie Primaten und Schuppentieren ist erhältlich. Das volle Ausmaß dieses Problems ist jedoch noch nicht bekannt, da bislang nur wenige Studien zu diesem Thema an Flughäfen und anderen Einfuhrpunkten durchgeführt worden sind.<br />- Im Rahmen einer Studie am Pariser Flughafen wurden in einem Zeitraum von 17 Tagen 134 Flugreisende aus Afrika durchsucht; bei neun von ihnen fand man insgesamt 188 Kilogramm Buschfleisch. Eine neuere Studie zum Buschfleisch aus Afrika an zwei Schweizer Flughäfen kam zu dem Ergebnis, dass ein Drittel des beschlagnahmten Fleisches von bedrohten, CITES-gelisteten Arten, etwa von Schuppentieren, kleinen Fleischfressern und Primaten, stammte.<br />- Die vorhandenen Beweise für den Handel legen nahe, dass er zum Teil auf Profit ausgerichtet ist: Einige Schmuggler transportieren ganze Koffer voll Buschfleisch, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Darüber hinaus bringen auch manche Afrikaner, die in Europa leben, Buschfleisch als „kulinarisches Andenken an die Heimat“ mit. Dies könnte möglicherweise zur Verbreitung von Krankheiten beitragen, mit denen das Fleisch infiziert sein könnte.<br />- Forscher drängen auf einen verstärkten Einsatz von DNA-Analysen, um zu ermitteln, welche Arten als Buschfleisch nach Europa transportiert werden, und um mehr Buschfleischhändler zu bestrafen, die gefährdete Arten verkaufen. Doch die Zollbeamten sind bereits jetzt überlastet und Buschfleisch stellt keine hohe Priorität für sie dar. Daher wird diese Technologie zurzeit nur selten eingesetzt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Kadaver eines Schuppentiers, der vom Schweizer Zoll konfisziert wurde. Letztes Jahr beschloss die CITES-Artenschutzkonferenz ein vollständiges Verbot für den Handel mit allen Schuppentierarten, da ihr Bestand in freier Wildbahn aufgrund der Wilderei zur Versorgung der asiatischen Märkte stark zurückgeht. Schuppentiere werden auch in Europa für den Verzehr verkauft. Foto mit freundlicher Genehmigung der Tengwood Organization In der Schweiz befindet sich der Sitz des Sekretariats von CITES, dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Land immun gegen den illegalen Artenhandel sei oder dass nicht einige seiner Staatsbürger eine Vorliebe für Buschfleisch entwickelt hätten. „Ich habe in Kamerun bereits bei Direktflügen in die Schweiz eingecheckt. In der Warteschlange vor mir habe ich Menschen gesehen, die große Kühlboxen vor sich stehen hatten und diese auch problemlos einchecken konnten“, berichtet Karl Amman, dem die erstmalige Aufdeckung des Buschfleischhandels in den 90er-Jahren zugeschrieben wird, und der sich weiterhin mit diesem Problem beschäftigt. Schätzungen zufolge werden über die Flughäfen Genf und Zürich 40 Tonnen Buschfleisch pro Jahr eingeflogen, und auch in anderen europäischen Hauptstädten dürfte von Wilderern erlegtes Fleisch – auch von gefährdeten Arten – illegal verkauft werden und schließlich auf städtischen Esstischen landen. Es könnte sich hierbei um ein ernstzunehmendes Problem handeln, und zumindest ein Teil dieses Handels könnte gut organisiert sein. Bislang sind jedoch nur wenige Studien in ein paar Ländern durchgeführt worden, die sich der Frage widmeten, was an den europäischen Einfuhrpunkten vor sich geht. Der Großteil des weltweiten Wildtierhandels spielt&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/06/gefaehrdete-arten-zu-verzollen-europas-kaum-erforschter-buschfleischhandel/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Spanische Naturschützer von Regierung und wirtschaftlich betroffenen Bürgern bedroht</title>
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		<pubDate>07 Sep 2016 14:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Santiago Sáez Moreno]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Europa und Spanien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Steuerung und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Spanien ist eines der EU-Länder, die am schlimmsten von der Großen Rezession getroffen wurde. Arbeitslosenquoten über 20 Prozent, Fachkräfteabwanderung, ungehinderte Korruption und eine zersplitterte Gesellschaft haben für ein zunehmend riskanteres Umfeld für Aktivisten jeglicher Bewegungen gesorgt.<br />- Neuste Entwicklungen zeigen eine zunehmende Kriminalisierung von sozialen Bewegungen und Gewalt gegen Aktivisten.<br />- Naturschützer werden zudem auch von Seiten der Bürgerschaft unter Druck gesetzt, die wirtschaftlich betroffen sind und wenig Toleranz für Einstellungen haben, die dringend gebrauchte Jobs gefährden könnten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Isla Mayor ist ein Dorf mit etwa 6.000 Einwohnern in der spanischen Provinz Sevilla. Es befindet sich nur wenige Kilometer vom Doñana Nationalpark und Naturschutzgebiet entfernt. Laut der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur und der natürlichen Hilfsquellen ist dies einer der artenreichsten Orte in Europa. Im Sumpfgebiet der markanten Parklandschaft hatte Isla Mayor traditionell durch die Kommerzialisierung der dort lebenden Fische und Krebstiere überlebt. Am 18. März verbot der Oberste Spanische Gerichtshof alle kommerziellen Aktivitäten, die in Verbindung mit der Krebsart Procambarus clarkii standen. Die Nachricht wurde mit Entsetzen in Isla Mayor aufgenommen. Laut des Bürgermeisters der Stadt verdienen knapp 400 Familien ihren Unterhalt mit dem Fischen und Verarbeiten der „roten Krabbe“, wie sie von Einheimischen genannt wird. “„Das ist eine Katastrophe”, sagte Valentín Murillo, Präsident des Bezirksverbundes für den Handel mit Krabben, gegenüber der Online-Zeitung eldiario.es. Murillo erklärte, dass 70 Prozent von Isla Mayors Wirtschaft von den roten Krabben abhänge. Die invasive Krabbenart Procambarus clarkii, die im Zentrum einer ökologischen Auseinandersetzung im spanischen Isla Mayor steht. Foto von Mike Murphy/Wikimedia Commons. Der Rückschlag folgte prompt gegen die Gruppen Ecologistas en Acción und SEO Birdlife, die zwei umweltpolitischen Gruppierungen, die sich dafür stark gemacht hatten, die P. clarkii auf die Liste der invasiven Schädlinge zu setzen. Die Entscheidung der Obersten Gerichtshof bedeutete, dass Behörden eine Strategie entwickeln müssen, um die Art auszumerzen und nicht deren Kommerzialisierung weiter voranzutreiben. Der Bürgermeister von Isla Mayor machte in den öffentlichen Medien die Gruppen für den Verlust der Lebensgrundlage der Bevölkerung verantwortlich&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/09/spanische-naturschuetzer-von-regierung-und-wirtschaftlich-betroffenen-buergern-bedroht/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die arktischen Staaten verbieten den kommerziellen Fischfang am Nordpol</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/03/die-arktischen-staaten-verbieten-den-kommerziellen-fischfang-am-nordpol/</link>
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		<pubDate>11 Mrz 2016 07:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Shreya Dasgupta]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<reporting-project><![CDATA[Ozeane]]></reporting-project>
		
				<locations><![CDATA[Europa, Nordamerika und Russland]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Fische, Klimawandel, Ozeane, Tiere, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Im Juli unterzeichneten alle fünf Anrainerstaaten des Arktischen Ozeans ein Abkommen, das den kommerziellen Fischfang in den internationalen Gewässern des zentralen Arktischen Ozeans verbietet.<br />- Bis vor Kurzem war diese Region das ganze Jahr über von Eis bedeckt, doch aufgrund des Rückgangs des Meereises infolge des Klimawandels könnte sie Prognosen zufolge eines Tages im Sommer eisfrei sein, wodurch sie für den Fischfang und andere Formen des Ressourcenabbaus erschlossen werden könnte.<br />- Ein Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Fischbestände und die Frage, wie sich die rasante Veränderung der Ökosysteme auf sie auswirkt, veranlasste die Länder zur Unterzeichnung dieser Deklaration.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Am 16. Juli unterzeichneten alle fünf Anrainerstaaten des Arktischen Ozeans – die USA, Norwegen, Kanada, Dänemark und Russland – ein Abkommen, das den kommerziellen Fischfang in den internationalen Gewässern im zentralen Arktischen Ozean verbietet. Dieses Hochseegebiet mit einer Fläche von 2,8 Millionen Quadratkilometern umgibt den Nordpol, liegt außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszonen der fünf Küstenstaaten und gehört zu keinem Land. Die Deklaration zur Vermeidung der unregulierten Hochseefischerei im Zentralen Arktischen Ozean, die auch als Arktische Fischereideklaration bekannt ist, wurde in Oslo unterzeichnet. Sie beschränkt den kommerziellen Fischfang im zentralen Arktischen Ozean, solange noch nicht ausreichend wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Ökosystem der Region vorliegen und es auf internationaler Ebene an angemessenen Fischereistandards mangelt. Einem Beitrag auf dem Blog der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Calgary zufolge seien das Abkommen und die darin festgelegten Maßnahmen für die fünf Staaten, die es unterzeichnet haben, nicht rechtsverbindlich. Doch es handle sich um eine Absichtserklärung der Länder zur Umsetzung der in der Deklaration enthaltenen Maßnahmen. Angesichts der rasanten Veränderungen im Ökosystem der Arktis begrüßen Experten dieses Abkommen. Die Karte zeigt den zentralen Arktischen Ozean, wo laut der Arktischen Fischereideklaration, die am 16. Juli von den fünf Anrainerstaaten der Arktis unterzeichnet wurde, der Fischfang untersagt ist. Bildnachweis: The Pew Charitable Trusts. „Die Arktische Fischereideklaration ist ein guter erster Schritt, denn sie legt das politische Ziel fest, das die fünf Küstenstaaten erreichen möchten: den Aufschub des kommerziellen Fischfangs, bis ausreichend wissenschaftliche Belege für die Nachhaltigkeit der Fischerei im Ökosystem der Arktis vorliegen“, erklärte Scott Highleyman, der Leiter des&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/03/die-arktischen-staaten-verbieten-den-kommerziellen-fischfang-am-nordpol/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Experten zweifeln Behauptung des Weißen Hauses an, dass neue Freihandelsabkommen starke Umweltschutzmaßnahmen beinhalten</title>
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		<pubDate>03 Dez 2015 12:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Europa und Nordamerika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Umwelt und Umweltnachrichten]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>US-Präsident Obama gibt 2013 vor Lough Erne in Nordirland eine Erklärung zum Handelsabkommen ab, das zwischen den USA und Europa verhandelt wird und als Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) bekannt ist. Bildnachweis: Weißes Haus. Ein im vergangenen Monat von der Obama-Regierung veröffentlichter Bericht behauptet, dass die neuen internationalen Handelsabkommen, die derzeit ausgehandelt werden, stärker den [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[US-Präsident Obama gibt 2013 vor Lough Erne in Nordirland eine Erklärung zum Handelsabkommen ab, das zwischen den USA und Europa verhandelt wird und als Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) bekannt ist. Bildnachweis: Weißes Haus. Ein im vergangenen Monat von der Obama-Regierung veröffentlichter Bericht behauptet, dass die neuen internationalen Handelsabkommen, die derzeit ausgehandelt werden, stärker den Umweltschutz berücksichtigen als vergangene Handelsabkommen. Viele Experten sind davon aber nicht überzeugt. In einem Blog-Eintrag zu dem Bericht auf der Website des Weißen Hauses erklärt der US-Handelsbeauftragte Michael Froman die Argumente der Regierung für Handelsabkommen als „wesentliches Werkzeug“, um Bedrohungen für Ökosysteme und die Tierwelt weltweit zu bekämpfen. Derzeit werden zwischen den Vereinigten Staaten und diversen Handelspartnern zwei große Freihandelsabkommen ausgehandelt: die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zwischen den USA und 11 Ländern in Nord- und Südamerika und dem Asiatisch-Pazifischen Raum, und die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen den USA und der Europäischen Union. „Vor zwei Jahrzehnten wurden Umweltvorschriften unter NAFTA in ein Nebenabkommen verbannt, das nur eine einzige vollstreckbare Verpflichtung enthielt: ‚effektiv seine eigenen Umweltgesetze durchzusetzen‘“, schreibt Froman bezugnehmend auf das Nordamerikanische Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada. „Im Gegensatz dazu enthalten unsere jüngsten Handelsabkommen umfassende, durchsetzbare Umweltverpflichtungen. Diese Verpflichtungen unterliegen denselben Streitbeilegungsverfahren wie andere Handelsverpflichtungen, etwa Anspruch auf Handelssanktionen im Falle einer Nichteinhaltung.“ Einer Grafik zufolge, die Froman verwendet, um sein Argument in dem Beitrag zu untermauern, zählen zu den in TPP beinhalteten Umweltschutzmaßnahmen, die in früheren Handelsabkommen nicht vorkamen, die Verpflichtung, Meeresverschmutzung und ozonabbauende Stoffe zu kontrollieren sowie eine Klausel, dass Handelssanktionen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/12/experten-zweifeln-behauptung-des-weisen-hauses-an-dass-neue-freihandelsabkommen-starke-umweltschutzmasnahmen-beinhalten/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Klima-Verhandlungsführer erreichen vor Pariser Konferenz entscheidenden Durchbruch bei Waldschutzabkommen</title>
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		<pubDate>09 Okt 2015 11:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mike Gaworecki]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Deutschland, Europa und Frankreich]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Grün, Klimawandel, Klimawandel, Klimawandel und Wälder, Klimawandel-Politik, Mrn-Wälder, Umwelt, Umweltnachrichten und Vereinte Nationen]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Ein Regenwald in Borneo. Foto: Rhett Butler. Die Teilnehmer der UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben einen Vertragsentwurf zu den technischen Bestimmungen eines Plans, Emissionen durch Entwaldung und Waldschädigung zu reduzieren, vorgelegt. Es ist dank des Durchbruchs in Bonn viel wahrscheinlicher geworden, dass der „REDD+“ genannte Walderhaltungsplan in ein Klimaschutzabkommen integriert wird, über das im Dezember in [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://de.mongabay.com/2015/10/klima-verhandlungsfuhrer-erreichen-vor-pariser-konferenz-entscheidenden-durchbruch-bei-waldschutzabkommen/" data-wpel-link="internal">Klima-Verhandlungsführer erreichen vor Pariser Konferenz entscheidenden Durchbruch bei Waldschutzabkommen</a> appeared first on <a href="https://de.mongabay.com" data-wpel-link="internal">Mongabay Deutsch</a>.</p>
]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Ein Regenwald in Borneo. Foto: Rhett Butler. Die Teilnehmer der UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben einen Vertragsentwurf zu den technischen Bestimmungen eines Plans, Emissionen durch Entwaldung und Waldschädigung zu reduzieren, vorgelegt. Es ist dank des Durchbruchs in Bonn viel wahrscheinlicher geworden, dass der „REDD+“ genannte Walderhaltungsplan in ein Klimaschutzabkommen integriert wird, über das im Dezember in Paris verhandelt werden soll. Die Tatsache, dass man sich in Bonn auf einen vollständigen REDD+-Entwurf einigen konnte, überraschte viele Beobachter der UN-Klimaverhandlungen, da letztere berüchtigt dafür sind, extrem langsam voranzukommen. Einige besonders schwierige Themen mussten gelöst werden und es schien wahrscheinlich, dass ihre Klärung auf die Konferenz in Paris verschoben werden würde – selbst Länder, die voll hinter REDD+ stehen, wollen jede Trumpfkarte bei den Verhandlungen, die sie bekommen können. Die gemeinnützige Naturschutzorganisation Forest Trends aus Washington D.C. erklärte dass die Erwartungen niedrig waren, obwohl die Verhandlungsführer seit über zehn Jahren daran arbeiten, das REDD+-Abkommen zu erreichen. Es muss in Paris aber noch viel Arbeit getan werden, bevor REDD+ für die Umsetzung bereit ist – vor allem muss die Frage gelöst werden, wie das ganze Programm finanziert und in einem solchen Ausmaß umgesetzt werden soll, dass Entwaldung effektiv gestoppt und globale Emissionen reduziert werden können.This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/10/klima-verhandlungsfuhrer-erreichen-vor-pariser-konferenz-entscheidenden-durchbruch-bei-waldschutzabkommen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Siegeszug des Wisents: Europas größtes Tier kehrt nach einem Jahrhundert zurück</title>
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		<pubDate>08 Okt 2015 11:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Europa, Osteuropa und Polen]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Archiv, Erfolgsmeldungen, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt, Umweltnachrichten und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>„Artenschutz funktioniert”: die Rückkehr des Wisents könnte ein wilderes Europa ankündigen. Europäische Wisente, die einen Pfad im Białowieża Wald durchqueren. Photo von: Lukasz Mazurek/Wild Poland. Wir waren den ganzen Tag durch tiefen Schnee gewandert, während die Temperatur, nicht ungewöhnlich für Ostpolen im Winter, weit unter Null lag. Nichtsdestotrotz schwitzte ich unter den vielen Schichten Kleidung, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://de.mongabay.com/2015/10/der-siegeszug-des-wisents-europas-grostes-tier-kehrt-nach-einem-jahrhundert-zuruck/" data-wpel-link="internal">Der Siegeszug des Wisents: Europas größtes Tier kehrt nach einem Jahrhundert zurück</a> appeared first on <a href="https://de.mongabay.com" data-wpel-link="internal">Mongabay Deutsch</a>.</p>
]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[„Artenschutz funktioniert”: die Rückkehr des Wisents könnte ein wilderes Europa ankündigen. Europäische Wisente, die einen Pfad im Białowieża Wald durchqueren. Photo von: Lukasz Mazurek/Wild Poland. Wir waren den ganzen Tag durch tiefen Schnee gewandert, während die Temperatur, nicht ungewöhnlich für Ostpolen im Winter, weit unter Null lag. Nichtsdestotrotz schwitzte ich unter den vielen Schichten Kleidung, während ich größere Schritte machen musste, als ich es gewohnt war. Wir hatten einen Stopp für unser Mittagessen eingelegt, bei der wir unsere Sandwiches auf einem schneebedeckten Baumstumpf aßen und gierig den noch dampfenden Tee aus Thermoskannen tranken. Am Tag zuvor waren wir uns noch alle fremd, doch heute unterhielten und lachten wir bereits miteinander, bevor wir dem Pfad am Waldrand des Białowieża Waldes weiter folgten. Auf einem Pfad, der von dichten Bäumen umgeben war, entdeckte ich das Wildtier. Als sie erschien, weit weg und zwischen den langen Stämmen kahler Bäume, konnte ich zunächst kaum glauben, dass sie wirklich dort war. Sie war ein Geist, ein Spuk, der diesen Winterwald heimsuchte. Ihre Hörner waren schön geschwungen, ihr Kopf schmal, ihre gesamte 400 kg-Gestalt von den Bäumen eingerahmt. Sie sah uns mit Misstrauen an, einem Überfluss an Vorsicht, den nur Beutetiere haben. Und wenn sie sich zum Weglaufen entschlossen hätte, hätten wir sie sicherlich inmitten des Waldes verloren. Sie floh jedoch nicht. Stattdessen stand sie still, ihre Atemwolken umhüllte ihren Kopf für einige Minuten. Es ist ein Moment, den ich niemals vergessen werde: Die Megafauna des Kontinents in natura. Europäische Wisente (Bison bonasus), oder auch Bisons&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/10/der-siegeszug-des-wisents-europas-grostes-tier-kehrt-nach-einem-jahrhundert-zuruck/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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