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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Wie Kolonialismus und deine Handseife zusammenhängen</title>
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		<pubDate>30 Sep 2020 13:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schneider]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Landwirtschaft, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zum ersten Mal dokumentiert wurde. Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist in den vergangenen Wochen auch in Belgien angekommen. Demonstrierende haben Statuen von König Leopold II. verunstaltet oder abgerissen, als sie mit der Vergangenheit Belgiens abrechneten – die in rassistischer Ausbeutung wurzelt. Doch Statuen sind nur eines von vielen Überbleibseln des Kolonialismus. Einige der größten tropischen Rohstoffunternehmen unserer Zeit haben ihre Wurzeln in der Kolonialzeit. Sie sind bis heute in Ländern tätig, die einst von europäischen Mächten verwaltet wurden. Dort bauen sie Rohstoffe für Produkte ab, die wir täglich konsumieren, wie etwa Seife oder Fahrradreifen. Eine dieser Firmen ist die belgische Holdinggesellschaft Société Financière des Caoutchoucs (Socfin). Im Laufe der vergangenen 110 Jahre hat sie ein unübersichtliches Netz an Tochtergesellschaften in Afrika und Südostasien geschaffen, wo sie Palmöl- und Kautschukunternehmen betreibt. Socfin ist an der Luxemburger Börse notiert, hat ihren Hauptsitz in Belgien und betreibt den internationalen Handel von Gummi und Öl aus der Schweiz. Neben dem belgischen Geschäftsmann Hubert Fabri ist der größte Anteilseigner der Gruppe der französische Logistikgigant Groupe Bolloré. Immer wieder gibt es Kritik daran, wie die Firmen in acht afrikanischen und zwei asiatischen Ländern handeln – in Kamerun, Côte d&#8217;Ivoire,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/09/wie-kolonialismus-und-deine-handseife-zusammenhaengen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Der Handel mit Giraffen soll überwacht und streng kontrolliert werden</title>
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		<pubDate>27 Sep 2019 15:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Bis vor Kurzem gab es keine internationalen Regulierungen, die den Handel mit Giraffen und    und Teilen ihres Körpers festlegten.<br />- Am 22. August stimmten die Staaten dafür,  Giraffen im Anhang II des Washingtoner    Artenschutzübereinkommens CITES zu listen, um die Überwachung und die Regulierung des    Handels mit Giraffen zu verstärken.<br />- Der Bestand der Giraffen ist in den letzten 30 Jahren um 40 Prozent gesunken.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Staaten stimmten letzte Woche auf dem laufenden Treffen der globalen Organisation für Wildtierhandel dafür, den Handel mit Afrikas legendären Giraffen und ihren Körperteilen zu regulieren. Im Jahr 2016 schlugen Forscher Alarm wegen des stillen Aussterbens der Giraffen. Der Bestand der Giraffen ist um 40 Prozent gesunken von ungefähr 157.000 Tieren im Jahr 1985 auf ungefähr 95.000 im Jahr 2015 laut der Forscher, und das weltweit größte Säugetier entwickelte sich von „nicht gefährdet“ auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN zu gefährdet. Die Giraffe, die aktuell als eine einzelne Spezies, Giraffa camelopardalis, anerkannt ist, glitt zum größtenteil unbemerkt der Auslöschung entgegen. Der Verlust des Lebensraumes, illegale Jagd und Bürgerunruhen sind einige der hauptsächlichen Bedrohungen für die Giraffen. Die Tiere werden aber auch auch legal gejagt und international gehandelt. Aber bis vor Kurzem gab es es keine internationalen Regeln für den Handel mit Giraffen. Am 22. August hat die 18. Konferenz der Parteien ( CoP18) des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) vereinbart, Giraffen im Anhang II von CITES zu listen. Der Antrag wurde eingereicht von der Zentralafrikanischen Republik, dem Tschad, Kenia, Mali, Niger und Senegal. Die Auflistung im Anhang II würde theoretisch die Überwachung und Regulierung des Handels mit Giraffen und Teilen ihres Körpers wie einschließlich Knochen, das Fell und Fleisch, verstärken. „Auch wenn die neue Auflistung im CITES den Handel mit Teilen der Giraffe nicht stoppen wird, gewährleistet sie zum ersten Mal entscheidende Maßnahmen , um diesen Handel zu verfolgen und aufzuspüren.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/09/der-handel-mit-giraffen-soll-ueberwacht-und-streng-kontrolliert-werden/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Straßenbau für Holztransport ist im Kongobecken seit 2003 angestiegen</title>
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		<pubDate>06 Aug 2019 14:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[John C. Cannon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Kongo]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Klimawandel, Landwirtschaft, Naturschutz, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Laut einer Studie hat sich das Straßennetz für den Holztransport seit 2003 im Kongobecken    umfangreich ausgedehnt.<br />- Die Verfasser haben ausgerechnet, dass die Streckenlänge der Straßen für den Holztransport    innerhalb der Konzessionen sich verdoppelt und außerhalb der Konzessionen um 40 Prozent    zugenommen hat während diesen Zeitraums und auf eine Gesamtlänge von 87.000  Kilometer   (54.000 Meilen) angewachsen ist.<br />- Im Zusammenhang mit der steigenden  Abholzung in dieser Region seit dem Jahr 2000 ist    die Zunahme der Straßen beunruhigend, weil der Straßenbau oft ein Impuls für Ansiedlungen    ist, die zu Abholzungen, Jagd und Bergbau im Waldökosystem führen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Streckenlänge der Straßen innerhalb der Konzessionen im Kongobecken hat sich sei 2003 verdoppelt laut einer neuen Untersuchung, die Anlass zu Bedenken gibt wegen der Auswirkungen dieser Störung im zweitgrößten tropischen Regenwaldspeicher der Welt. Die Verfasser der Studie, die am 24.Juni im Magazin Nature Sustainability veröffentlicht worden ist, geben an, dass die Straßen es den Menschen ermöglichen, neue Grenzen zu überschreiten, häufig mit dem Dominoeffekt der Abholzung für die Landwirtschaft und der vermehrten Jagd der dort lebenden Tiere. „Das lässt offensichtlich und alarmierend nichts Gutes ahnen für alles vom Waldelefanten über Gorillas und Schimpansen und viele andere wildlebende Tiere, die gejagd werden“, sagte William Laurance, ein Experte für Tropenökologie und Professor an der James Cook Universität in Cairns, Australien, in einem Interview. William Laurance, einer der Verfasser der Studie, untersucht das Skelett eines Waldelefanten, der illegal wegen der Stoßzähne getötet wurde, in einem Nationalpark in der Republik Kongo.Foto von Mahmoud Mahmoud. Die Abholzungsmengen an den ältesten Straßen im Kongobecken sind ungefähr viermal höher als zu Beginn des 21. Jahrhunderts und die Anzahl wichtiger Arten ist deutlich gesunken. Es gibt zum Beispiel heute ungefähr nur noch ein Drittel lebender Elefanten verglichen mit den Zahlen von vor zehn Jahren. Laurance und Fritz Kleinschroth., die Hauptverfasser des Artikels, folgten einer Reise durch mehrere Länder im Kongobecken vor einigen Jahren und beschlossen, vorhandene Satellitendaten auszuwerten, um zu erfassen, wie das Straßennetz der Region sich seit 2003 entwickelt hat. Das Team hat außerdem die Abholzung in der direkten Umgebung der Holztransportstraßen berechnet, und sie verglichen die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/08/strassenbau-fuer-holztransport-ist-im-kongobecken-seit-2003-angestiegen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Werkzeuginnovationen zeigen die kulturelle Evolution bei der Arbeit unter Schimpansen</title>
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		<pubDate>19 Mrz 2019 14:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nina Finley]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Uganda]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Schimpansen sind seit langem dafür bekannt, dass sie zusammengeknüllte Blätter als Schwamm benutzen, um damit Wasser zum Trinken aufzusaugen.<br />- 2011 haben Forscher in Uganda beobachtet, dass Schimpansen eine Handvoll Moos statt Blätter benutzt haben – und festgestellt, dass die Praxis des „Moosaufsaugens“ sich überall in der Schimpansengemeinschaft verbreitet hat.<br />- Die plötzliche Entstehung und die danach schnelle Verbreitung dieses neuen Werkzeugs führte die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass Schimpansen zu einer kulturellen Evolution fähig sind.<br />- Durch Abholzung und Jagd sind Schimpansen vom Aussterben bedroht und dadurch kann es noch schwieriger werden, kulturelle Innovationen zu verbreiten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Stellen wir uns einmal vor, wir würden den Wald durchstreifen, Durst bekommen und über eine kleine Wasserlache in einem Astloch im Baum stolpern. Wie würden wir das Wasser trinken? Wenn wir einen Strohhalm hätten, könnten wir ihn benutzen. Eine Schöpfkelle wäre praktisch. Oder vielleicht ein Schwamm? Schimpansen, die dieser Situation gegenüberstehen, verwenden eine Technik, die Blattaufsaugen genannt wird: Sie zerdrücken in einer Hand Blätter zu einem Knäuel, tauchen es in das Wasser und drücken es in ihrem Mund aus. Aber ein kürzlich erschienener Artikel in Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences zeigt, dass Schimpansen in Uganda eine neue Aufsaugtechnik entwickelt haben – und sie weiterverbreiten durch soziales Lernen. An einem Novembertag 2011 beobachteten Forscher einen Ostafrikanischen Schimpansen (Pan troglodytes schweinfurthii) der Sonso Schimpansengemeinschaft im Budongo Forest in Uganda, der eine neue Technik an einer mineralhaltigen Tongrube verwendete. Statt mit Blättern sammelte der Menschenaffe Wasser mit einem Moosball. Innerhalb einer Woche fingen sieben andere Schimpansen an, Wasser mit Moos aufzusaugen. Das Verhalten verbreitetete sich weiter, erst durch die Sonsogemeinschaft und dann auf Mitglieder der benachbarten Waibiragemeinschaft, deren Grenzen sich überschneiden. Die neue Studie geht der Frage nach, warum sich das Moosaufsaugen verbreitet, während soviele andere Innovationen — der Schimpansen – wie das Reinigen der Nasenlöcher mit einem Stock, das Essen von Algen, das Graben nach Wasser in der Trockenperiode, Lärmen mit einem Bambusblatt und das Waschen der Häute von gefressener Beute – isolierte Ereignisse bleiben. Beide Schwämme wurden von Ostafrikanischen Schimpansen während der Studie angefertigt. Links ein Schwamm aus&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/03/werkzeuginnovationen-zeigen-die-kulturelle-evolution-bei-der-arbeit-unter-schimpansen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kenianer befürchten Gefährdung von Elefanten und Rangerjobs durch Trump-Kürzungen</title>
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		<pubDate>13 Apr 2018 14:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gitonga Njeru]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Im März schlug Präsident Trump Kürzungen des weltweiten USAID-Budgets 2018 in Höhe von insgesamt 40 Prozent vor. Dieser Empfehlung muss der Kongress nicht folgen. Die Abstimmung wird jedoch voraussichtlich nicht vor dem 1. Oktober erfolgen.<br />- Dadurch befinden sich Nationen in Entwicklungsländern hinsichtlich der Kürzungen in der Schwebe und sind besorgt, dass sie wichtige USAID-Mittel verlieren werden. Trumps Budget für USAID in Kenia soll nur um zehn Prozent reduziert werden, dennoch befürchten Beamte und NGOs, dass Umweltprogramme drastisch gekürzt werden.<br />- Sie sorgen sich darum, dass die USAID-Mittel zum Schutz von Elefanten und zum Eindämmen von Menschenhandel, zur Bezahlung der örtlichen Ranger und zur Beibehaltung des einzigen Wildtierforensiklabors Ostafrikas verloren gehen. Es gibt derzeit keine Pläne, diese Programme zu kürzen, aber Gerüchte gibt es im Überfluss, da viele Rangers entmutigt sind und „die Motivation zur Arbeit verlieren“, so ein Beobachter.<br />- Ein anonymer Beamter der US-Botschaft in Nairobi sagte Mongabay, dass die Trump-Regierung sogar eine Maßnahme ergriffen habe, die der Umweltforschung schaden könnte. 34 Visa wurden kenianischen Wissenschaftlern verweigert, die in die Vereinigten Staaten reisen wollten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine Mitarbeiterin im kenianischen Wildtierforensiklabor des Kenya Wildlife Service. Kenianer befürchten, dass die Kürzungen des USAID dafür sorgen könnten, dass das Labor geschlossen werden könnte, allerdings gab es noch keine Hinweise darauf, dass diese Finanzierungshilfen gekürzt werden. Foto mit freundlicher Genehmigung von Kenya Wildlife Service Das „magere Budget“ von Präsident Donald Trump, das im März veröffentlicht wurde, ist noch nicht genehmigt worden und wartet immer noch auf die Antwort eines Kongresses, das sich sehr skeptisch zu den von der Regierung vorgeschlagenen drakonischen Kürzung der US-Auslandshilfe zeigt. Allerdings spüren Umweltschützer in Kenia bereits den Stimmungsumschwung. Einige befürchten, dass erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz von Wildtieren durch mögliche Kürzungen gefährdet sein könnten. Paul Gathitu, Sprecher des Kenya Wildlife Service (KWS) der Regierung, sagte, dass sich viele positive Ergebnisse auflösen würden, wenn die Finanzierung wegfiele: „Kenia erhält seit vielen Jahren finanzielle Hilfen von den USA, um die Wilderei zu reduzieren — hauptsächlich von Elefanten. Und ja, die Anzahl der Elefanten hat im Laufe der Zeit zugenommen. Eine kürzlich durchgeführte Volkszählung hat ergeben, dass die Anzahl der Elefanten innerhalb von vier Jahren um acht Prozent auf 27.000 gestiegen ist.“ Gathitu betont die Stabilität, die eine herzliche, langfristige Beziehung zwischen den beiden Nationen bietet: „Kenia erhält seit vielen Jahrzehnten US-Gelder. Beide Länder führten eine starke Beziehung mit der Unterzeichnung von bilateralen Abkommen zur Auslieferung von Wildtierschmugglern, Drogenhändlern und anderen Kriminellen.“ Obwohl Präsident Trump vorschlägt, die Mittel der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit “United States Agency for International Development” (USAID) um bis zu 40 Prozent zu kürzen, würden die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/04/kenianer-befuerchten-gefaehrdung-von-elefanten-und-rangerjobs-durch-trump-kuerzungen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Trumps Budget gefährdet Klimaprogramm für Simbabwe</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/01/trumps-budget-gefaehrdet-klimaprogramm-fuer-simbabwe/</link>
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		<pubDate>19 Jan 2018 11:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrew Mambondiyani]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Klimawandel, Klimawandel und Wälder, Klimawandel-Politik, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- US-Präsident Trump hat gedroht, die Entwicklungshilfe um ein Drittel zu kürzen. Simbabwe erhält bisher 150 Millionen Dollar jährlich, um die Versorgung mit Nahrungsmitteln für 2,1 Millionen Menschen sicherzustellen.<br />- Die Unterstützung für Simbabwe ist für Kleinbäuer_innen wichtig, die aufgrund des Klimawandels zunehmend von Dürre betroffen sind. USAID finanziert Dämme und Bewässerungsprojekte für eine nachhaltige Landwirtschaft.<br />- Das Budget für 2018 wird am 1. Oktober 2017 vom Kongress beschlossen. Bis dahin bleiben die Menschen in Simbabwe über die dringend benötigte Hilfe im Ungewissen.<br />- Was hingegen sicher scheint, ist, dass das Klimaprogramm nicht ausgeweitet werden wird, um die Versorgung der simbabwischen Gemeinden sicherzustellen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Repräsentant_innen der Regierung und der traditionellen Gemeindeleitung inspizieren den Damm im Dorf Birirano, der letztes Jahr im Rahmen des ESNURE-Programms von USAID finanziert wurde. Foto: Munyaradzi Nkomo, mit freundlicher Genehmigung von World Vision Simbabwe. Ein schmaler Feldweg, der zu dem abgelegenen Dorf Birirano führt, schlängelt sich am Ufer eines kleinen Flusses entlang. Diese kleine Gemeinde, die durch Affenbrotbäume und dürretolerante Büsche geprägt ist, liegt inmitten der trostlosen Berge im Distrikt Chipinge im Osten Simbabwes. Da sie weit entfernt von der Hauptstraße gelegen ist, ist sie größtenteils vom Rest des Landes und von der Welt abgeschnitten. Die Dorfbewohner_innen haben nur begrenzte Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, weshalb sie seit langem in einem nie endenden Kreislauf der Armut gefangen sind. In den letzten zehn Jahren ist ihr ohnehin schon hartes Leben aufgrund von langen und intensiver werdenden Dürreperioden, die durch den Klimawandel verursacht werden, noch schwieriger geworden, da das Getreide wiederholt verdorrt und abstirbt und eine regenbasierte Landwirtschaft zunehmend unmöglich wird. Während der letzten Jahre hat sich die United States Agency for International Development (USAID), die Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung, für Birirano eingesetzt und ihm Hoffnung gegeben. Die Agentur hat Projekte finanziert, um der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel entgegenzuwirken. Das ENSURE-Programm von USAID (Enhancing Nutrition, Stepping UP Resilience and Enterprise) hat beispielsweise den Bau einer Stauanlage für eine neue Bewässerungsinfrastruktur finanziert, die Tausenden von Bewohner_innen eine reiche Ernte verspricht. USAID stellt das Kapital zur Verfügung, während eine Reihe von NGOs die tatsächliche Arbeit übernehmen. Im Fall von Birirano&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/01/trumps-budget-gefaehrdet-klimaprogramm-fuer-simbabwe/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Naturschutz-Lektion von Bonobos</title>
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		<pubDate>16 Jan 2018 12:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kim Harrisberg]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Demokratische Republik Kongo und Kongo]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Erfolgsmeldungen, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Lola ya Bonobo, das weltweit erste Reservat für Bonobos wurde 1994 von  Claudine Andre gegründet. Sie kam als Kind in die Demokratische Republik Kongo (DRC) kam und entschloss sich, nach einem zufälligen Treffen mit einem Exemplar dieser Tierart im Kinshasa Zoo, ihr Leben voll und ganz den Bonobos zu widmen. Heute dient Lola weltweit als Vorzeigeinstitution für die Rückführung von Primaten.<br />- Das Reservat nennt vor allem den „inklusiven Naturschutz“ als Grund für seinen Erfolg. Bei diesem Prozess kümmert sich Lola nicht nur um gerettete Bonobos aus dem Kongo, sondern auch um nahe gelegene menschliche Kommunen — dabei werden Bauernhöfe, Schulen und medizinische Einrichtungen unterstützt. Die Kommunen kümmern sich im Gegenzug um Lola.<br />- Die Bonobos im Reservat — oftmals traumatisiert, nachdem sie aus groß organisiertem Affenhandel gerettet werden — verbringen Jahre in Rückführungsprogrammen, in denen sich menschliche Pflegemütter und andere Mitarbeiter von Lola um die Affen kümmern. Wenn Sie bereit sind, werden Bonobogruppen wieder in die kongolesische Wildnis freigelassen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Das Reservat Lola ya Bonobo ist für seinen Schutz von Bonobos (Pan paniscus) berühmt. Foto von Kim Harrisberg Die dramatische städtische Energie von Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wirkt Welten entfernt von der grünen Weite des Reservats Lola ya Bonobo in Les Petites Chutes de la Lukaya. Das Reservat ist ein 75-Morgen großes Waldreservat, das das Zuhause für mehr als 70 gerettete Bonobos ist, des Menschen nächster Verwandte. Im Reservat kann man die Schreie der Bonobos über dem rauschenden Fluss Lukaya hören. Der Name der Schutzstation bedeutet in Lingala: „Das Paradies von Bonobos“. Es ist ein Zufluchtsort für die Menschenaffen, die man vor einem Schicksal bewahren konnte, das andere dieser Art erleiden, wenn Sie wegen ihres Fleisches gefangen, als Haustiere gehalten oder zu Zirkustieren werden. In „Lola ya Bonobo“ finden sie ein Zuhause mit menschlichen Pflegemüttern, erholen sich vor dem Trauma ihrer illegalen Gefangennahme und erhalten durch ein Rehabilitationsprogramm eine zweite Chance zu leben. Sie sind als die „Hippies des Waldes“ bekannt. Bonobos sind friedliebende Menschenaffen, die Naturschützer, Aktivisten und die allgemeine Öffentlichkeit faszinieren. Leider macht sie ihre vertrauensvolle Natur oft zu einem leichten Ziel für Jäger. Durch Wilderei und Lebensraumverlust gibt es mittlerweile gerade einmal 15.000 wild lebende Bonobos. Die IUCN hat die Art als „Gefährdet“ eingestuft. Diese Menschenaffen — mit denen wir 98,7 Prozent unserer genetischen Anlagen teilen — sind einzigartig und durch eine Vielzahl von Gründen wert, gerettet zu werden. Der einzige Ort an denen man sie in ihrem natürlichen Lebensraum vorfinden kann, ist der&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/01/eine-naturschutz-lektion-von-bonobos/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Große Affen und noch größere Probleme: Schmuggel in Kamerun</title>
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		<pubDate>18 Jul 2017 13:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sean Mowbray]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Kamerun]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In Kamerun sind vier Menschenaffenarten heimisch: der Westliche Flachlandgorilla, der Cross-River-Gorilla, der Tschego und der Nigerianisch-Kamerunsche Schimpanse. Diese Arten sind noch weitgehend unerforscht und bleiben geheimnisvoll. Und ihre noch ungelüfteten Geheimnisse, vor allem im medizinischen Bereich, werden verloren gehen, wenn diese Tiere nicht geschützt werden.<br />- Der Handel mit Affenschädeln, Fleisch und lebenden Tieren blüht und droht die noch verbleibenden Affenpopulationen auszulöschen. Diese sind durch den Verlust und die Fragementation ihrer Lebensräume schon stark belastet. Die Last Great Ape Organization (LAGA) ist eine regierungsunabhängige Organisation, die gegen die Schmuggler hinter dem Handel in Afrika vorgeht. Doch sie haben es mit korrupten Regierungen zu tun, die ihre Bemühungen ausbremsen.<br />- Die Beschlagnahmung von geschmuggelten Menschenaffen ist zwar sehr wichtig, aber es wird geschätzt, dass nur 10 Prozent der gehandelten Tiere von Gesetzeshütern auf den Handelsrouten gefunden werden. Deshalb sind sich viele Tierschützer einig, dass der illegale Tierhandel nicht an Grenzen und Flughäfen gestoppt werden kann, sondern dort im Keim erstickt werden muss wo er beginnt: in freier Wildbahn.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Junge Schimpansen wie diese werden oft zu Waisen, wenn ihre Eltern für Buschfleisch erschossens werden. Sie werden dann aufgegriffen und als Haustiere gehandelt. Foto von Delphine Bruyere, lizensiert unter der GNU Free Documentation Lizens, Version 1.2 Ghaas Leben wurde durch einen Schuss für immer verändert. Die Kugel hat wahrscheinlich seine Mutter getötet und die Splitter der explodierenden Patrone trafen Ghaa seitlich am Kopf; eine Wunde, die er für den Rest seines Lebens behalten wird. Ghaa ist ein Nigerianisch-Kamerunscher Schimpanse und gehört damit der am meisten gefährdeten Schimpansenart an. Nach dem Tod seiner Mutter (die wahrscheinlich zerlegt und als Buschfleisch verkauft wurde) wurde der kleine Schimpanse verkauft, zwischen Marijuanasäcken auf einen Lastwagen verladen und schließlich von einem Drogenhändler weiterverkauft. Doch Ghaas Leben wurde gerettet, als der Dealer gefasst und verhaftet wurde. Das war möglich durch die Hilfe von LAGA, einer afrikanischen Umweltschutzorganisation, die sich das Ende des Wildtierhandels auf die Fahnen geschrieben hat. Ghaa ist nur einer von vielen Menschenaffen, die jedes Jahr aus der Natur entführt werden um als Haustiere verkauft zu werden oder als Fleisch auf den Tellern Afrikas und der Welt zu landen. Wenn diese Primatenarten geschützt werden sollen, muss ein Weg gefunden werden um die illegale Jagd und den Schmuggel zu unterbinden; denn die Menschenaffen sind bedrohter als jemals zuvor. Hände und andere Körperteile von Gorillas werden neben anderen geschmuggelten Wildtieren oft beschlagnahmt. Foto mit freundlicher Genehmigung von LAGA Korruption: „Wow, was passiert denn hier“ LAGA wurde 2003 gegründet. Ihre Mission sei, dafür zu sorgen, dass „die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/07/grosse-affen-und-noch-groessere-probleme-schmuggel-in-kamerun/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die Wiederbelebung traditionellen indigenen Wissens als Hilfe zum Schutz von Menschenaffen</title>
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		<pubDate>29 Mrz 2017 11:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Giovanni Ortolani]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Demokratische Republik Kongo, Kamerun und Kongo]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Entwaldung und Jagd stellen weiterhin eine große Gefahr für Afrikas Menschenaffen dar. Nationalparks und andere Top-down-Strategien waren nur mäßig erfolgreich. Viele Naturschützer versuchen, alternative Strategien, vor allem die Nutzung mächtiger indigener Tabus und anderer traditioneller Kenntnisse anzuwenden, um die lokale Bevölkerung dazu anzuregen, die Menschenaffen zu schützen.<br />- In abgelegenen Teilen Afrikas hat die Tabuisierung der Jagd lange dazu beigetragen, Gorillapopulationen zu schützen. Diese antiken Traditionen wurden jedoch durch die Globalisierung, Modernisierung und das Christentum geschwächt, und die Jagd als Tabu und andere traditionelle Überzeugungen wurden aufgegeben, und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem dies für den Schutz der Menschenaffen am wichtigsten wäre.<br />- Primatologe Denis Ndeloh Etiendem schlägt einen einzigartigen Ansatz zur Wiederbelebung einheimischer Tabus und traditioneller Überzeugungen vor - die Erstellung von Videos und Filmen, in denen diese Überzeugungen als ein primärer Grund für die Erhaltung von Wildtieren präsentiert werden. Außerdem drängt er darauf, dass afrikanische Umwelt- und allgemeine pädagogische Curricula ihren Schwerpunkt nicht auf gefährdete Delphine oder Wale legen, sondern auf Wildtiere im Inneren des Kontinents.<br />- Der Entwicklungsspezialist Dominique Bikaba betont, wie wichtig es ist, sich von der Top-down-Bundesverwaltung hin zum lokalen Management der Gemeindewälder durch indigene Gemeinschaften zu bewegen, deren Oberhäupter traditionelle Überzeugungen mit modernen Erhaltungsstrategien verbinden. Ein Paradebeispiel hierfür sind die Erfolge, die im Burhinyi Community Forest in der Demokratischen Republik Kongo beobachtet wurden.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der traditionelle Häuptling Nirinja (Demokratische Republik Kongo) zeigt, wo einmal Wald stand. Ein großer Teil des Waldes wurde durch Bürgerkriege zerstört, doch die traditionellen Häuptlinge widmen sich sowohl der Wiederaufforstung als auch der natürlichen Regeneration, um den Wald und den Lebensraum der Grauergorillas zu erweitern. Foto von Sarah Tolbert Menschenaffen brauchen einen intakten, sicheren Lebensraum um gedeihen zu können. Doch Abholzung und Jagd haben diese Sicherheit gefährdet, vier von sechs Spezies sind nun vom Aussterben bedroht, einschließlich des Östlichen und des Westlichen Gorillas und der Borneo- und Sumatra-Orang-Utans; die beiden verbleibenden Menschenaffenspezies, Schimpansen und Bonobos, sind ebenfalls bereits gefährdet. Viele Wissenschaftler glauben heutzutage, dass die Erhaltung der letzten Menschenaffen Afrikas nicht nur von guter Wissenschaft, sondern auch von einer anderen Art von Wissen abhängen kann &#8211; jener der indigenen Völker, die seit vielen Jahrhunderten Seite an Seite mit den Menschenaffen leben. Der UNESCO zufolge sind lokale und indigene Erkenntnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, von entscheidender Bedeutung für die Förderung einer lokal angemessenen, nachhaltigen Entwicklung, die eine Vielzahl von &#8222;Einsichten, Kompetenzen und Philosophien umfasst, die von Gesellschaften im langjährigem Einklang mit ihrer natürlichen Umgebung entwickelt wurden&#8220;. Lokales Wissen kann viele Teile der indigenen Kultur umfassen, einschließlich deren Sprache, Klassifzierungssysteme, Praktiken zur Nutzung von Ressourcen, sozialer Interaktionen, Rituale und Spiritualität. Indigenes Wissen mit wissenschaftlichen Prinzipien zu verbinden ist kein neues Konzept. In den frühen 1990er Jahren zum Beispiel, begann der renommierte Ökologe Madhav Gadgil sich für ein &#8222;Bündnis zwischen formellem und volkswirtschaftlichem Wissen&#8220; einzusetzen. Er drängte darauf, dass Naturschützer&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/die-wiederbelebung-traditionellen-indigenen-wissens-als-hilfe-zum-schutz-von-menschenaffen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Trumps geplante Richtlinie eine Bedrohung für stark gefährdeten Östlichen Flachlandgorilla</title>
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		<pubDate>21 Mrz 2017 12:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sharon Guynup]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Demokratische Republik Kongo und Kongo]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Primaten, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Umweltpolitik, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der größte Menschenaffe, der Östliche Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri), ist während der letzten beiden Jahrzehnte fast vollständig verschwunden. Die Population ging um 77 Prozent zurück; es gibt vielleicht noch 3800 Tiere. Dieses Tier, auch "der vergessene Gorilla" genannt, da er so schlecht erforscht ist und in den meisten Zoos nicht zu finden ist, ist ernsthaft vom Aussterben bedroht.<br />- Ihre Abschlachtung wurde durch den Bürgerkrieg der Demokratischen Republik Kongo ausgelöst und durch den Abbau von Coltan- und Zinnerz, "Konfliktmineralien", die für Handys, Laptops und Elektrogeräte verwendet werden. Gorillas sind das Ziel intensiver Wilderei durch bewaffnete Milizen, Minenarbeiter und seltener durch Geflüchtete: die Tiere werden gegessen, bis sie beinahe ausgestorben sind.<br />- Den Gorillas könnte durch Kriegsherren und Minenarbeiter noch mehr Gefahr drohen, wenn Präsident Trump ein von Reuters aufgedecktes präsidiales Memorandum unterzeichnet. Dadurch würde es amerikanischen Unternehmen erlaubt, Konfliktmineralien zu erwerben, ohne es öffentlich zu machen, wodurch wahrscheinlich der Rohstoffabbau im Kongobecken zunähme - und die Wilderei.<br />- Trumps Vorhaben würde die aktuelle US Conflict Mineral Rule aufheben, die im Jahr 2010 mit parteiübergreifender Unterstützung verabschiedet und als Teil des Securities and Exchange Commission's Dodd Frank Act erlassen wurde. Währenddessen haben Umweltschützer Hoffnung, dass der Östliche Flachlandgorilla gerettet werden kann - aber nur wenn die Demokratische Republik Kongo und die ganze Welt sich beteiligen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine vor Kurzem durchgeführte Studie stellte fest, dass es nur noch ca. 3800 Östliche Flachlandgorillas gibt, was direkt dazu führte, dass die IUCN diese Unterspezies Ende 2015 als vom Aussterben bedroht einstufte. Foto zur Verfügung gestellt von GRACE Wochenlang folgten die Primatologen einer Gruppe Östlicher Flachlandgorillas durch raues Terrain &#8211; sie schlugen sich durch dicht wachsende Regenwälder, gefolgt von Schluchten mit messerscharfen Kanten und durchquerten eine nahezu undurchdringliche Berglandschaft im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Stuart Nixon, Chryso Kaghoma und deren kongolesisches Team verfolgten den Gorilla beringei graueri mittels GPS. Sie sammelten Daten darüber, wohin sich die Tiere nachts zurückzogen, was sie fraßen und über andere Gewohnheiten. Aber die Forscher blieben auf Abstand, sie blieben einen Tag hinter der Primatenfamilie, um das Verhalten der Gruppe nicht zu beeinflussen oder sie an Menschen zu gewöhnen. Jedenfalls dachten die Wissenschaftler das. Eines Tages, als Nixon still im Wald saß, hörte er, dass sich etwa drei Meter entfernt etwas in den Büschen bewegte. Er sah auf und blickte in das blau-schwarze Gesicht eines männlichen Silberrückens. Sie hatten für ein paar sehr lange Sekunden Augenkontakt, bevor der Gorilla sich umdrehte und mit dem Rest der Familie zurück ins dichte Unterholz rannte. Eine Gorillawaise im Gorilla Rehabilitation and Conservation Education (GRACE) Center, einem Zentrum für Rehabilitation von Gorillas und Forschung zum Artenerhalt, die weltweit einzige Auffangstation für verwaiste Östliche Flachlandgorillas. Foto zur Verfügung gestellt von GRACE Ein seltener Anblick des Menschenaffen, der einst &#8222;der vergessene Gorilla&#8220; genannt wurde, da er so schlecht erforscht&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/trumps-geplante-richtlinie-eine-bedrohung-fuer-stark-gefaehrdeten-oestlichen-flachlandgorilla/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Zuhause für Manno: Vom kriegsgebeutelten Irak nach Kenia</title>
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		<pubDate>08 Mrz 2017 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Geoffrey Kamadi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Irak und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Nach Jahre langen Bemühungen ist es Tierschützern gelungen, die Freilassung von Manno zu verhandeln, einem illegal gehandelten Schimpansen, der für 15 000 Dollar aus Syrien herausgeschmuggelt wurde und in einem Privatzoo in irakisch Kurdistan lebte. In diesem Zoo litt Manno unter extrem beengten Bedingungen und erhielt eine einseitige Diät bestehend aus Snacks.<br />- Die Befreiung des Tieres machte diplomatische Verhandlungen auf dem höchsten Level in irakisch Kurdistan und Kenia notwendig. Manno kam am 30. November in Kenia an und ist jetzt in einer 90-tägigen Gesundheitsquarantäne im Sweetwater Schimpsenschutzgebiet.<br />- Der junge Schimpanse muss von der Gruppe im Schutzgebiet noch akzeptiert werden. Dies ist ein langsamer Prozess, der möglicherweise Jahre dauern kann und erfordert die Hinführung an eine Pflegemutter, gefolgt von der Hinführung an weibliche Schimpansen und dann andere Männchen in der Gruppe. Mannos lange Akklimatisierung an Menschen macht es ihm unmöglich, jemals in die Wildnis zurückzukehren.<br />- Die Rettung des Schimpsen wurde von Einzelpersonen und Gruppen ermöglicht, wie zum Beispiel Spencer Seykar, einem High School Lehrer aus Kanada, Jason Mier, dem Geschäftsführer von Animals Lebanon, Jane Goodall und ihrem Institut und Daniel Stiles von Project to End Great Ape Slavery (dt.: Projekt zur Beendung der Sklaverei von Großaffen).<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Manno der Schimpanse kurz nach seiner Ankunft im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia. Er wird für mindestens 90 Tage in Quarantäne bleiben und dann nach und nach in die Schimpansengruppe im Schutzgebiet integriert. Foto mit freundlicher Genehmigung des Sweetwater Schutzgebiets Entgegen aller Erwartungen wurde ein illegal gehandelter Schimpanse, der in einem winzigen Käfig in einem Privatzoo im kriegsgeschundenen irakisch Kurdistan gehalten wurde, gerettet und ist kurz vor Weihnachten sicher in seinem neuen Zuhause im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia angekommen. Diese Rettung war nicht einfach. Es bedurfte vieler Monate gemeinsamer Anstrengungen durch engagierte Tierschützer und internationale Schutzorganisationen, plus viel hin und her bei den Verhandlungen zwischen den irakischen und kenianischen Behörden, bevor der junge Schimpanse, dessen Alter auf drei bis vier Jahre geschätzt wird, nach Afrika umgesiedelt werden konnte. Letzten Endes griff kein anderer als der Premierminister der Regionalregierung von Kurdistan im Nordirak ein und gewährleistete die Rettung des Schimpansen. Doch am Anfang waren es lediglich zwei Männer, die sich aktiv für die Rettung Mannos eingesetzt haben. Rettet Manno Spencer Seykar, ein kanadischer High School Lehrer und Freiwilliger, entdeckte Manno 2013 in einem Privatzoo in der Stadt Dohuk in der autonomen kurdischen Region im Irak. Dies war nur 40 Kilometer (25 Meilen) von einem Gebiet entfernt, das vom IS besetzt war und circa 70 Kilometer (43 Meilen) von den Kämpfen um Mosul. Obwohl Manno nicht direkt durch den Bürgerkrieg bedroht war, so war er doch vollkommen von seinen Artgenossen isoliert &#8211; ein sehr gefährlicher Zustand für die Mitglieder der sehr sozialen Pan&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/ein-zuhause-fuer-manno-vom-kriegsgebeutelten-irak-nach-kenia/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Revolution in Agrarindustrie nötig für Rettung letzter Großaffen Afrikas</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/10/revolution-in-agrarindustrie-noetig-fuer-rettung-letzter-grossaffen-afrikas/</link>
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		<pubDate>20 Okt 2016 10:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[William H. Funk]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Kongo, Westafrika und Zentralafrika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Seit 2005 wurden in Afrika südlich der Sahara bis zu 227 000 Quadratkilometer (87 645 Quadratmeilen) im Rahmen großangelegter Landwirtschafts- und Forstkonzessionen aufgekauft, ein Gebiet, das beinahe so groß ist wie Ghana. Weitere Konzessionen sind bereits geplant.<br />- Da die Palmölindustrie in Afrika kurz vor dem großen Durchbruch steht, kämpfen Umweltschützer dafür, Standards für die Industrie zu schaffen. Diese Bemühungen werden dadurch verkompliziert, dass in vielen Nationen extreme Armut herrscht und die Machtelite korrupt ist.<br />- Wenn Afrikas unbezahlbares Naturerbe, einschließlich der Großaffen, gerettet werden soll, dann braucht es dringend eine Revolution in der Agrarindustrie, die jedoch nur durch die Zusammenarbeit von Regierungen, der Agrarindustrie und Umweltschützern erfolgen kann.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Cross-River-Gorilla. Foto: Richard Ruggiero, mit freundlicher Genehmigung der USFWS (US Fish and Wildlife Service). Afrika ist anderen Entwicklungsländern weltweit dahingehend sehr ähnlich, dass Landwirtschaft in der Wirtschaft des Kontinents eine zentrale Rolle spielt: ein Viertel des BSP (Bruttosozialprodukt) stammen aus der Landwirtschaft und beinahe zwei Drittel der Erwerbsbevölkerung ist dort angestellt. Historisch ist es so, dass der Lebensraum für Wildtiere hauptsächlich durch Subsistenzlandwirtschaft verloren geht, da die wachsende ländliche Bevölkerung ihre Nahrungsbedürfnisse durch kleine Ländereien erfüllt und die Bauern Bäume fällen, Gebüsch entfernen und Feldfrüchte anpflanzen, um ihre Familien und ihr Vieh zu ernähren. Vor kurzem hat das zweischneidige Schwert der Globalisierung Afrika jedoch in die unsichere Welt der industrialisierten Landwirtschaft geschleift, in der ausländische Unternehmen riesige Landstücke aufkaufen oder mieten und dort Monokulturen anbauen. Auf diesen Plantagen werden zum Beispiel Sorgumhirse, Maniok, Erdnüsse und Kakao angebaut (manchmal geerntet von versklavten Kindern) und das Hauptaugenmerk liegt auf Ölpflanzen für den Export, insbesondere Palmöl. Die Felder werden alle von afrikanischen Arbeitern bewirtschaftet und von ausländischen Investoren beaufsichtigt. Das Ergebnis ist, dass die Anzahl der Flächenumwandlungen in die Höhe geschnellt ist, entweder von intakten Wäldern oder kleinen Bauernhöfen mit Waldfläche, zu einheitlichen Reihen chemisch behandelter Nutzpflanzen, die für Export und Konsum gedacht sind. Diese Veränderung wird durch den unstillbaren Hunger nach Palmöl und anderen Rohstoffen in den asiatischen Ländern, die sich in Hochkonjunktur befinden, und auch durch das industrialisierte Nordamerika und Europa vorangetrieben. Afrika ist durch schwache Zentralregierungen, korrupte staatliche, regionale und kommunale Beamte und eine Arbeiterschaft, die wegen des Versprechens&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/10/revolution-in-agrarindustrie-noetig-fuer-rettung-letzter-grossaffen-afrikas/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Feldbuch: Wissenschaftlerin untersucht langfristige Stressentwicklung bei afrikanischen Hyänen</title>
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		<pubDate>17 Okt 2016 10:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Wissenschaftler_innen analysieren üblicherweise die Stresshormone, die in Kot gefunden werden, um die Bedeutung von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit von Tieren zu bewerten – dabei betrachten sie zum Beispiel die Auswirkungen von Holzgewinnung auf Fleckenkauze, von Ökotourismus auf Berggorillas und von Schiffsverkehr auf Glattwale.<br />- Eine frühere Annahme ist, dass die Stresshormonspiegel von einzelnen Tieren repräsentativ für ihre Spezies seien. Erkenntnisse zeigen jedoch, dass der Spiegel des Stresshormons Glucocorticoid (GC) aufgrund von Faktoren wie Geschlecht, Alter und Reproduktionsphase variieren kann.<br />- Julia Greenberg benutzt Daten aus 20 Jahren, die das Mara Hyena Project gesammelt hat, um die Grenzen der Messung des fäkalen GC-Spiegels zu testen und um nach langfristigen Mustern zu suchen. Sie wollte wissen, ob GC dazu benutzt werden könnte, allgemeine Stressentwicklungen einer Tierpopulation zu zeigen und so zu einer besseren Planung beim Wildtiermanagement beizutragen.<br />- Bis jetzt hat sie herausgefunden, dass einzelne Hyänen, die in jungen Jahren hohe GC-Spiegel in ihrem Kot aufweisen, nicht so lange leben. Andererseits konnte sie keinen Zusammenhang zwischen frühen hohen CG-Spiegeln und späterem Fortpflanzungserfolg feststellen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Im Feld: Julia Greenberg (rechts) und der wissenschaftliche Mitarbeiter Wilson Kilong (links) halten Ausschau nach Tüpfelhyänen. Foto: MSU Mara Hyena Project Kot: Ihn einzusammeln und zu untersuchen ist eine wissenschaftliche Methode zur Bestimmung des Stresspegels von Tieren. Aber es ist kein ideales Instrument: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Interpretation der Messung des fäkalen Hormonspiegels viel komplizierter ist, als es zunächst schien!“ sagt Julia Greenberg, Doktorandin am Institut für Zoologie der Michigan State University in East Lansing. Sie studiert den Stresshormonspiegel von afrikanischen Tüpfelhyänen. Kot kann &#8211; ohne zu sehr ins Detail zu gehen &#8211; auf Glucocorticoid (GC) untersucht werden. Das sind die Hormone, die von den Nebennieren als Reaktion auf verschiedene Stresssituationen im Leben freigesetzt werden. Kurzfristig wird diese Hormonausschüttung als etwas Gutes betrachtet – sie hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen und Muskelermüdung in „Fight-or-flight“-Situationen hinauszuzögern. Ein erwachsenes Weibchen des Clans des Mara Hyena Project stellt einen Teil des Kots zur Verfügung, den die Forscher_innen eingesammelt haben, um die Stresshormonspiegel zu untersuchen. Foto: Dr. Jeffrey French Aber chronisch erhöhte Glucocorticoidspiegel, die durch konstant niedrige Stresspegel verursacht werden, können das Immunsystem schwächen und den Körper auslaugen – ein Effekt, der bei Menschen festgestellt wird, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Bei Wildtierpopulationen könnte diese chronische Reaktion die Lebenszeit eines Tiers verkürzen oder den Fortpflanzungserfolg reduzieren. Idealerweise bietet das Feststellen des Hormonspiegels im Kot Forscher_innen eine nichtinvasive Möglichkeit, die Auswirkungen von Stress auf eine große Anzahl von Spezies zu beurteilen. Diese Informationen können Umweltschützer_innen helfen, die Folgen von Störungen durch&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/10/feldbuch-wissenschaftlerin-untersucht-langfristige-stressentwicklung-bei-afrikanischen-hyaenen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Naturschutz und Empfängnisverhütung: eine brisante Mischung?</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/08/naturschutz-und-empfaengnisverhuetung-eine-brisante-mischung/</link>
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		<pubDate>12 Aug 2016 15:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Roz Evans]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Kongo, Madagaskar, Philippinen und Uganda]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Bei etwa 215 Millionen Frauen im Globalen Süden besteht Bedarf an modernen Verhütungsmitteln, da viele von ihnen in abgelegenen Gemeinden leben, in welchen es keine grundlegende medizinische Versorgung gibt.<br />- Um einen Teil dieses Bedarfs zu decken und den Druck auf die Umwelt zu verringern, haben einige Naturschutzorganisationen damit begonnen, Leistungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Familienplanung anzubieten.<br />- Allerdings argumentieren Kritiker_innen, darunter einige Frauenrechtler_innen, dass es für Organisationen schwierig sei, die Themen Naturschutz und Familienplanung ethisch miteinander zu vermischen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Durch Familienplanung können ungewollte Schwangerschaften verhindert, Geburtenabstände verringert und die Reproduktionsrechte der Frauen gestärkt werden. Durch all das kann die Bevölkerungszahl reduziert werden und dadurch wird theoretisch den Druck von der Umwelt in der jeweiligen Umgebung genommen. In den vergangenen Jahren haben einige Naturschutzorganisationen ihre Aufgabengebiete um Unterstützung bei der Familienplanung in lokalen Gemeinschaften erweitert, da sie darin eine Win-Win-Situation für Frauen und Ökosysteme gleichermaßen sehen. Aber der Weg dorthin ist gepflastert mit Kontroversen. Die beteiligten Organisationen sind divers. Einflussreiche Organisationen wie der World Wildlife Fund (WWF), Conservation International (CI) und das Jane Goodall Institute (JGI) sind involviert, ebenso wie zahlreiche, weniger bekannte Nichtregierungsorganisationen. Die Gruppierungen verbinden oft Informationen zum Thema Familienplanung, Versorgung mit Verhütungsmitteln und andere Aspekte der Gesundheitsversorgung mit Bildung zum Thema Umwelt in einem Entwicklungskonzept, bekannt als Population (Bevölkerung), Health (Gesundheit) und Environment (Umwelt) (PHE). Laut dem Guttmacher Institute, einer NRO mit Sitz in den USA, die daran arbeitet, die Reproduktionsgesundheit zu verbessern, besteht bei etwa 215 Millionen Frauen im Globalen Süden ein Bedarf an modernen Verhütungsmitteln, da viele von ihnen in abgelegenen Gemeinschaften leben, in welchen es keine grundlegende medizinische Versorgung gibt. Zusätzlich zur Deckung eines Teils dieses Bedarfs, um die Belastung der Umwelt zu reduzieren, haben Naturschutzorganisationen auch ein Interesse daran entwickelt, Gesundheitsversorgung als ein Mittel anzubieten, um das Vertrauen der Gemeinschaften zu gewinnen und den Dialog zu eröffnen, um sie in Aktivitäten zum Naturschutz einzubinden. Frauen des Vezovolkes mit Gesichtsbemalung in Arovana, Madagaskar. Fotograf: Rhett A. Butler. Empirische Beweise zur Unterstützung dieser Vorgehensweisen sind&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/08/naturschutz-und-empfaengnisverhuetung-eine-brisante-mischung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Studie zur Beurteilung der Nutzung von Tee als Puffer für Eindämmung von Berggorillastreifzüge</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/05/studie-zur-beurteilung-der-nutzung-von-tee-als-puffer-fuer-eindaemmung-von-berggorillastreifzuege/</link>
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		<pubDate>25 Mai 2016 10:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sean Mowbray]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Uganda]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Bwindi Impenetrable National Park in Uganda ist das Zuhause von geschätzten 400 Berggorillas, beinahe der Hälfte der Berggorillapopulation weltweit.<br />- Der Park ist von landwirtschaftlichen Gebieten umgeben, die von den Gorillas geplündert werden, was zu einem anhaltenden Konflikt zwischen Menschen und Gorillas führt und somit Bemühungen um die Erhaltung des Bestandes gefährdet.<br />- Nun wurden an den Grenzen des Nationalparks Teeplantagen gepflanzt, da diese generell als gute Pufferpflanzen gegen Gorillas gelten. Doch dies setzte den Plünderungen kein Ende. Eine Studie kam dem Problem auf die Spur: Der Tee war mit krautartigen Pflanzen, die Gorillas anziehen, durchsetzt. Reiner Tee senkt die Anzahl der Plünderungen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Silberrücken im Bwindi Impenetrable National Park, Uganda. Foto: Rhett A. Butler Dort wo der Bwindi Impenetrable National Park endet, beginnen Felder und Gärten &#8211; ebenso wie die Konflikte zwischen wildlebenden Tieren und den Gemeinden dort. Berggorillas, die auf Plünderung gehen und die Grenzen des Parks verlassen, sind ein großes Problem und gefährden die Erhaltung der Spezies. Versuche, die Gorillas in den Parks zu halten waren nicht erfolgreich. Eine Studie die vor kurzem in Animal Conservation veröffentlich wurde, hat Lösungen gefunden, die, wenn richtig eingesetzt, funktionieren könnten. Der Bwindi Impenetrable National Park (BINP) in Uganda ist eine Insel der Artenvielfalt &#8211; circa 330 Quadratkilometer (128 Quadratmeilen), umgeben von einer der größten ländlichen Bevölkerungsdichten weltweit, mit über 350 Menschen pro Quadratkilometer an einigen Orten. Der Park gilt mit 120 Säugetierarten, 348 Vogelarten, 220 Schmetterlingsarten und über 1000 Blütenpflanzenarten als eines der ökologisch reichhaltigsten Gebiete in Afrika. Bwindi ist auch das Zuhause von mehr als der Hälfte der weltweiten Berggorillapopulation (Gorilla beringei beringei), die bei der IUCN als gefährdet eingestuft wurden. Bei der letzten Zählung im Jahr 2011 befanden sich geschätzte 400 Exemplare der Menschenaffen innerhalb der Parkgrenzen. Sehr zum Leidwesen der Gorillas und ihrer menschlichen Nachbarn bleibt diese Spezies nicht dort wo sie ist. Das Pufferzonenexperiment Der Konflikt zwischen Menschen und Gorillas ist ein heikles, vielschichtiges Problem. Flurschaden, Geldverlust und körperliche Schäden sind nur einige der möglichen Gefahren, denen sich ortsansässige Menschen gegenüber sehen. Auch für die Gorillas gibt es Risiken, wie zum Beispiel Schikane oder sogar Tod als Vergeltung für&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/05/studie-zur-beurteilung-der-nutzung-von-tee-als-puffer-fuer-eindaemmung-von-berggorillastreifzuege/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klick auf &#8222;like&#8220;:  Ist Instagram eine Plattform für illegalen Handel mit Affen?</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/03/klick-auf-like-ist-instagram-eine-plattform-fuer-illegalen-handel-mit-affen/</link>
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		<pubDate>31 Mrz 2016 09:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Haslett]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Ägypten, Dubai, Katar, Kenia, Kuwait und Mittlerer Osten]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Archiv, Naturschutz, Sonderbeitrag, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Suche auf Instagram, einer Webseite zum Teilen von Fotos, fördert einen blühenden Bestand von Babyschimpansen und -Orang-Utans in reichen Arabische Golfstaaten zu Tage.<br />- Die Verkäufer bieten auf der Seite bedrohte Affenarten zum Kauf an und verletzen damit anscheinend internationale Gesetze.<br />- Zum Redationsschluss hatten Instagram and seine Muttergesellschaft facebook nicht auf die Anfrage zu einer Stellungnahme bezüglich der anscheinenden Entdeckung dieses  Marktes für bedrohte Tierarten reagiert.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Am 9. September kehrte ich nach einem Ermittlungseinsatz in Dubai und Ägypten für den unabhängigen Umweltschützer Karl Ammann zurück nach Mombasa, Kenia. Keine Region der Welt macht es Ausländern einfach, Handel mit bedrohten Tierarten zu dokumentieren, aber im Nahen Osten ist es besonders schwierig. Karls Berichte über seinen letzten Einsatz dort sind wegen der Erzählungen über mauernde Bürokraten und Konfrontationen mit aggressiven Tierzüchtern und der Polizei ebenso informativ wie wegen der gesammelten Fakten. So hart die Reise auch war, wir machten ein paar interessante Entdeckungen. Eine davon ist, dass möglicherweise ein Superschmuggler für bedrohte Schimpansen und Orang-Utans existiert, welcher der Öffentlichkeit völlig unbekannt bleibt, nicht unbedingt aber den Gesetzeshütern. Wir kennen seinen echten Namen, aber bei meiner Rückkehr im September hatten wir nur einen Spitznamen für ihn, dessen ersten Teil &#8211; Gorge &#8211; ich hier verwenden werde und dessen zweiter Teil der Name eines Heimatlandes wilder Schimpansen ist. Wir wüssten immer noch nichts von Gorge, wenn eine befreundete Tierschützerin aus Ägypten ihn mir gegenüber nicht auf unserer Reise Ende August erwähnt hätte. Sie wusste fast gar nichts über diesen Mann, außer dass er Ausländer war und für Unmut unter Ägyptens gut etablierten Verkäufern exotischer Tierarten sorgte, unter ihnen viele, deren Zuchtstationen sich in einem Dorf nahe den Pyramiden von Gizeh befinden. Eine der älteren dieser Familien rief unsere Freundin mehrmals an, um sich über diesen Gorge zu beschweren. Zwielichtige Händler beschweren sich über andere zwielichtige Händler. Wenn das passiert, weiß man, dass man an etwas Großem dran sein könnte. Zufälligerweise&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/03/klick-auf-like-ist-instagram-eine-plattform-fuer-illegalen-handel-mit-affen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Jahresrückblick zum Thema Regenwälder: 2015</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/02/der-jahresrueckblick-zum-thema-regenwaelder-2015/</link>
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		<pubDate>09 Feb 2016 06:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rhett Butler]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Borneo, Brasilien, Indonesien, Kolumbien, Kongo, Lateinamerika, Malaysia, Peru, Südamerika und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Sonderbeitrag und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt - all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst.<br />- Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder.<br />- In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt – all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst. Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder. Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie also weitere Ereignisse hervorheben möchten, dann können Sie dies gerne im Kommentarbereich unter diesem Beitrag tun. Dieser Überblick umfasst nicht die Entwicklungen in Bezug auf die subtropischen, gemäßigten oder borealen Wälder. Zusammenfassungen der letzten Jahre: 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2009 Regenwald in Yunnan, China. Foto: Rhett A. Butler. Gesamtüberblick In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte. Die Preise einiger wichtiger, in den Tropen produzierter Rohstoffe – unter anderem jene für Palmöl, Rindfleisch, Soja, Holzfasern und Bauholz – sind stark zurückgegangen. Ob diese Preise jedoch lange genug so niedrig bleiben werden, dass sie die Investitionen in Infrastrukturprojekte und die Waldumwandlung beeinflussen können, ist noch unklar. Zwei neue Datensätze, die 2015 veröffentlicht wurden, lieferten Erkenntnisse über längerfristige Trends im Zusammenhang mit den Waldbeständen. Matt Hansen von der Universität&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/02/der-jahresrueckblick-zum-thema-regenwaelder-2015/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video: Tierarzt beschreibt die emotionale Belastung beim Antreffen brutaler Nashornwilderei</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2015/11/video-tierarzt-beschreibt-die-emotionale-belastung-beim-antreffen-brutaler-nashornwilderei/</link>
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		<pubDate>19 Nov 2015 11:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mic Smith]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika und Südafrika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Archiv, Naturschutz, Sonderbeitrag, Umwelt, Umweltnachrichten und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Video von: Mic Smith. Im März 2012 schlugen Wilderer im Kariega Private Game Reserve in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape zu. Nachdem sie drei Nashörner durch Betäubungspfeile ruhiggestellt hatten – eine leisere Taktik als Schüsse abzufeuern – hackten die Wilderer die Hörner der Tiere mit Macheten ab, wobei sie den bewegungslosen, jedoch nicht narkotisierten Lebewesen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://de.mongabay.com/2015/11/video-tierarzt-beschreibt-die-emotionale-belastung-beim-antreffen-brutaler-nashornwilderei/" data-wpel-link="internal">Video: Tierarzt beschreibt die emotionale Belastung beim Antreffen brutaler Nashornwilderei</a> appeared first on <a href="https://de.mongabay.com" data-wpel-link="internal">Mongabay Deutsch</a>.</p>
]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Video von: Mic Smith. Im März 2012 schlugen Wilderer im Kariega Private Game Reserve in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape zu. Nachdem sie drei Nashörner durch Betäubungspfeile ruhiggestellt hatten – eine leisere Taktik als Schüsse abzufeuern – hackten die Wilderer die Hörner der Tiere mit Macheten ab, wobei sie den bewegungslosen, jedoch nicht narkotisierten Lebewesen massive Verletzungen im Gesicht zufügten. Will Fowlds, ein Wildtierarzt aus Grahamstown in der Provinz Eastern Cape, beschreibt sein Entsetzen, als er kurz nachdem die drei Nashörner &#8211; noch immer lebend &#8211; gefunden wurden, am Tatort eintraf. „Hacken in diesem Ausmaß und die Anstrengung die nötig ist, um eine solche Menge Fleisch vom Gesicht eines Nashorns abzutragen, das ist angesichts der Dicke der Haut, der Härte des Schädels und der Hornbasis, die durchgehackt wurden, ein richtiger Kampf. Man muss ein ziemlich überzeugter Wilderer sein, um einem Tier etwas abzuhacken, besonders wenn es sich um ein Tier handelt, das noch am Leben ist,“ so der Tierarzt. Ein Bulle verstarb in dieser Nacht, aber Fowlds kümmerte sich um die beiden Überlebenden, einen Bullen namens Themba und eine Kuh namens Thandi. Drei Wochen später starb Themba an einer Wundinfektion in einer Beinverletzung, die ihm von den Wilderern zugefügt wurde. Fowlds operierte Thandi, um etwa 50 Verletzungen in ihrem Gesicht zu beheben. Sie erholte sich schließlich und gebar im Januar 2015 ein Kalb. Fowlds hilft weiterhin dabei, Gesichtschirurgietechniken für Nashörner den Weg zu ebnen, um Überlebende der Angriffe durch die Wilderer zu behandeln, deren Zahl in Südafrika – zur Befriedigung&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/11/video-tierarzt-beschreibt-die-emotionale-belastung-beim-antreffen-brutaler-nashornwilderei/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Haben die „Bandit 6“ zum letzten Mal illegal Antarktisdorsche im Südpolarmeer gefangen?</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2015/11/haben-die-bandit-6-zum-letzten-mal-illegal-antarktisdorsche-im-sudpolarmeer-gefangen/</link>
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		<pubDate>18 Nov 2015 12:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mike Gaworecki]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Kap Verde und Südlicher Ozean]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Sonderbeitrag, Umwelt und Umweltnachrichten]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>kapverdische Behörden entern die Songhua, ein Schiff, das dafür bekannt ist, illegal Antarktisdorsche im Südpolarmeer zu fangen. Foto: Sea Shepherd/Josephine Watmore Am 20. Mai war Peter Hammarstedt, der Kapitän des Schiffes Bob Barker, im kapverdischen Hafen von Mindelo an der westafrikanischen Küste, als er ein Schiff entdeckte, das seiner Meinung nach beträchtliche Ähnlichkeiten zu einem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://de.mongabay.com/2015/11/haben-die-bandit-6-zum-letzten-mal-illegal-antarktisdorsche-im-sudpolarmeer-gefangen/" data-wpel-link="internal">Haben die „Bandit 6“ zum letzten Mal illegal Antarktisdorsche im Südpolarmeer gefangen?</a> appeared first on <a href="https://de.mongabay.com" data-wpel-link="internal">Mongabay Deutsch</a>.</p>
]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[kapverdische Behörden entern die Songhua, ein Schiff, das dafür bekannt ist, illegal Antarktisdorsche im Südpolarmeer zu fangen. Foto: Sea Shepherd/Josephine Watmore Am 20. Mai war Peter Hammarstedt, der Kapitän des Schiffes Bob Barker, im kapverdischen Hafen von Mindelo an der westafrikanischen Küste, als er ein Schiff entdeckte, das seiner Meinung nach beträchtliche Ähnlichkeiten zu einem illegalen Fischereischiff aufwies, nach dem er monatelang das Südpolarmeer abgesucht hatte. Es fuhr unter einem anderen Namen. Doch nachdem er Fotos an das neuseeländische Ministerium für Primärindustrien geschickt hatte, erhielt Hammarstedt die Bestätigung, dass es sich tatsächlich um ein der Raubfischerei verdächtigtes Schiff mit dem Namen Songhua handelte. Das Schiff stand auf der Fahndungsliste von Interpol, was zum Teil auf die Informationen zurückzuführen war, die diese Behörde von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd, der die Bob Barker gehört, erhalten hatte. Wenig später fuhr ein zweites Schiff neben der Songhua in den Hafen ein, das sich als die Yongding herausstellte — die ebenfalls unter einem anderen Namen unterwegs war. Die Songhua und die Yongding sind zwei von sechs Schiffen, die der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (kurz IUU-Fischerei) verdächtigt werden. Von Sea Shepherd haben sie den Namen „Bandit 6“ erhalten, da es sich bei ihnen um die letzten und einige der berüchtigtsten Raubfischer auf der Jagd nach Schwarzen Seehechten (Dissostichus eleginoides) und Riesen-Antarktisdorschen (D. mawsoni) in den Gewässern um die Antarktis handelt. Diese Arten sind schmackhafte, langlebige, langsam wachsende Verwandte des Kabeljaus, die in Nordamerika in der Regel unter dem Namen „Chilean sea bass“ (Chilenischer Seebarsch)&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/11/haben-die-bandit-6-zum-letzten-mal-illegal-antarktisdorsche-im-sudpolarmeer-gefangen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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