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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Verlust der Genehmigungen für Ölpalmen lässt Dörfer in Papua verunsichert und verängstigt zurück</title>
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		<pubDate>10 Jan 2022 14:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Nicholas Jong]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Palmölplantagen, Regenwälder, Tropenwälder, Umwelt und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Einige indigene Gemeinschaften in Westpapua, die sich bereit erklärt hatten, ihr Land an Palmölunternehmen zu verpachten, weil sie sich davon den Ausbau der Infrastruktur und eine bessere Lebensgrundlage versprachen, wurden durch die Entscheidung der lokalen Regierung, die Genehmigungen der Unternehmen wegen verschiedener Verstöße zu widerrufen, in der Schwebe gehalten.<br />- Die Gemeinden sagen, dass sie nur ein besseres Leben wollen und zwar nicht unbedingt Palmöl verteidigen, aber darauf hinweisen, dass die Regierung wenig getan habe, um Straßen zu bauen oder ihre Dörfer mit Strom zu versorgen.<br />- Einige von ihnen, die frühzeitige Entschädigungszahlungen von den Unternehmen erhalten haben, befürchten nun, dass sie diese zurückzahlen müssen.<br />- Die Genehmigungen wurden nach einer Prüfung widerrufen, bei der eine ganze Reihe von Verstößen durch die Unternehmen festgestellt wurde, von denen mindestens zwei einem berüchtigten mutmaßlichen illegalen Holzfällerboss zu gehören scheinen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[SORONG, Westpapua (Provinz Papua Barat) &#8212; Mit seinen üppigen Regenwäldern und langen Stränden scheint Waimon, ein Küstendorf in der indonesischen Provinz Papua Barat, ein idyllischer Ort zu sein. Doch einige Einwohner halten es für einen lebensfeindlichen, fast unwirtlichen Ort. Grund dafür sind seine Abgeschiedenheit und die starken Regenfälle, die die Fahrt mit dem Boot zu einer tödlichen Angelegenheit machen können. &#8222;In Waimon zu leben ist wie ein Spiel mit dem Leben&#8220;, sagt Hendrikus Malalu, ein Einwohner. &#8222;Gott liebt uns immer noch &#8211; wenn er es nicht täte, wären wir schon alle umgekommen.&#8220; Die einzige Möglichkeit für die Dorfbewohner, in andere Teile der Region zu gelangen, ist der Seeweg; es gibt keinen Straßenzugang. Das Dorf hat auch nur nachts Strom, wenn die Dorfbewohner ihre dieselbetriebenen Generatoren einschalten. Inmitten dieser Einschränkungen haben zwei der drei Stämme des Dorfes ein Palmölunternehmen willkommen geheißen, das ihnen ein besseres Leben als einzigen Ausweg versprach. Jetzt, da die Regierung des Landkreises Sorong, in dem das Dorf liegt, die Genehmigungen des Unternehmens PT Papua Lestari Abadi (PLA) widerrufen hat, fragen sich die Indigenen dort nach ihrer Zukunft und haben Angst vor den Folgen des Widerrufs. Bild von Hans Nicholas Jong/Mongabay. Genehmigungen widerrufen PLA war eines von mehreren Palmölunternehmen, denen nach einer Prüfung durch der Regierung in der Provinz Papua Barat, in der sich einige der größten noch intakten Waldgebiete Indonesiens befinden, die Genehmigung entzogen wurde. Die Prüfung selbst war Teil eines Moratoriums der Zentralregierung, mit dem die Erteilung neuer Palmöl-Lizenzen eingefroren wurde, nachdem es zu Bränden auf&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2022/01/verlust-der-genehmigungen-fuer-oelpalmen-laesst-doerfer-in-papua-verunsichert-und-veraengstigt-zurueck/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Nepal rechnet mit dunkler Seite des erfolgreichen Nashornschutzes ab</title>
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		<pubDate>14 Mai 2019 11:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Abhaya Raj Joshi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Umweltpolitik, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein vor kurzem erschienener Film, der die Ranger des Chitwan Nationalparks verherrlicht und Ermittlungen von Buzzfeed die Menschenrechtsverletzungen eben dieser Ranger ans Licht brachten haben eine Debatte über die Schutzmaßnahmen in Nepal ausgelöst.<br />- Das Land war beim Schutz von Spezies wie dem Panzernashorn bemerkenswert erfolgreich und Umweltschützer sagen, dass die Bemühungen mit den Communities um Chitwan herum zusammenzuarbeiten und diese zu unterstützen seit den 1990er Jahren sehr verstärkt wurden.<br />- Menschenrechtler sagen, dass die Einheimischen unter einer vorherrschenden Einstellung leiden, die die Rechte historisch marginalisierter Völker ignoriert und ihnen eine richtige Rolle bei der Politikgestaltung verweigert.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Parkranger des Chitwan Nationalparks in Nepal, zuhause des ikonischen Panzernashorns (Rhinoceros unicornis), erhalten einen Tipp von einem ihrer Informanten. Innerhalb weniger Stunden sind sie bereit in den Häusern in der Nähe des Parks eine Razzia durchzuführen. Sie treten ein ohne Anzuklopfen und nehmen Menschen fest während sie schlafen. Die Ranger, die das traditionelle nepalesische topi (eine Kappe) tragen, verfolgen aggressiv jeden, den sie als Nashorn-Wilderer sehen. Für Kinobesucher in Nepal scheint dieser Plot geradewegs aus einem neuen Film zu kommen. &#8222;Khaag&#8220; (&#8222;Das Horn des Nashorns&#8220;) erzählt die Geschichte von Kamal Jung Kunwar, einem der berühmtesten Ranger Chitwans, dem der schnelle Rückgang in der Nashornwilderei zugeschrieben wird. Doch wie eine vor kurzem von Buzzfeed durchgeführte Untersuchung zeigt sind die Einschüchterungen und die Gewalt die im Film gezeigt werden für die Menschen die um das Weltnaturerbe in Zentralnepal herum leben tägliche Realität. Der Buzzfeed Bericht untersucht den Tod von Shikharam Chaudhary, einem Mitglied der indigenen Tharu Gemeinschaft, nachdem er angeblich von Parkrangern gefoltert wurde. Er zeigt auch, wie die weitreichenden rechtlichen Befugnisse die den Parkrangern, die von Naturschutzorganisationen wie dem WWF unterstützt werden, erteilt wurden, die Leben der Menschen die um die geschützten Gebiete herum leben beeinflussen. Unterdessen zeigt der Film, der auf Kunwars Memoiren beruht und zum Teil von seiner Stiftung finanziert wird, ihn begeistert als scharfsinnigen Ranger der alle notwendigen Mittel anwendet, einschließlich körperlicher Gewalt, um Wilderer zu fangen und zu inhaftieren. Der Trailer für den Film &#8222;Khaag&#8220; ist größtenteils eine Montage von Kunwar, in seinem charakteristischen topi, wie er&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/05/nepal-rechnet-mit-dunkler-seite-des-erfolgreichen-nashornschutzes-ab/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die große Wende für die Nashörner</title>
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		<pubDate>11 Feb 2019 11:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
						<enclosure url="https://imgs.mongabay.com/wp-content/uploads/sites/24/2019/02/07161040/Andalas-Day-1-19-Andalas-the-first-Sumatran-rhino-bred-and-born-in-captivity-in-112-years-photo-courtesy-of-the-Cincinnati-Zoo--768x512.jpg" type="image/jpeg" />
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Als das 20. Jahrhundert zu Ende ging, hatte das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm noch kein einziges Nashornbaby vorzuweisen.<br />- Der Zoo Cincinnati hielt die beiden letzten Sumatra-Nashörner in den USA und machte einige wichtige Entdeckungen über das Fortpflanzungsverhalten der Art. Dazu gehört auch, dass die Weibchen nur bei Kontakt zum Bullen einen Eisprung haben.<br />- Andalas, das erste seit einem Jahrhundert in Gefangenschaft gezüchtete Sumatra-Nashorn, wurde 2001 in Cincinnati geboren. Dieser Erfolg und die anschließenden Geburten von vier weiteren Kälbern haben zu einer Neubewertung des gesamten Programms geführt.<br />- Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Zuchtzentren im ursprünglichen Lebensraum der Nashörner als Zukunft der Zucht in Gefangenschaft.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der dritte Artikel unserer vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘. Als wir in das Zoogehege gehen, kommt Cossatot herüber, um uns zu begrüßen. Cossatot ist ein Wasserschwein von der Größe eines großen Hundes; seine Art ist das größte Nagetier der Welt. Indem er an meinen Händen riecht, stellt er schnell fest, dass ich es versäumt habe, ihm eine Leckerei mitzubringen. Etwas irritiert geht er zurück in sein Ein-Mann-Königreich. Aber wo heute Cossatot regiert, lebte einst ein viel größeres, viel stärker gefährdetes Tier; Cossatot weiß nicht, dass sein Königreich einst Geschichte geschrieben hat. Mit Terry Roth, der Leiterin des zooeigenen Center for Conservation and Research of Endangered Wildlife (CREW – Zentrum für Schutz und Forschung gefährdeter Wildtiere) und Paul Reinhart, dem Chef des Nashornpfleger-Teams, besuche ich das alte Gehege der Sumatra-Nashörner im Zoo Cincinnati. Terri Roth in einem der beiden Gehege, in denen der Zoo Cincinnati einst Sumatra-Nashörner gehalten hat. Heute leben in dem Gehege ein majestätisches Wasserschwein namens Cossatot und zwei Emus. Foto von Jeremy Hance für Mongabay. Roth scherzt, dass diese Gehege tief gesunken seien, verglichen mit ihren glorreichen Tagen, als sie das wahrscheinlich seltenste Landsäugetier der Erde beherbergten. Die beiden Gehege – eins für das männliche Nashorn, Ipuh, das andere für das Weibchen Emi und ihre Kälber – werden jetzt von Cossatot und einem nervösen Emu-Paar bewohnt. Über dem Gehege befinden sich eine halbe Million Dollar teure Metallkonstruktionen, die wie viereckige Schirme aussehen. Sie sollten die Augen der Nashörner vor der Sonne schützen, wie es die Bäume im&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/die-grosse-wende-fuer-die-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Herde toter Nashörner</title>
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		<pubDate>08 Feb 2019 12:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- 1984 wurde eine Vereinbarung für ein Zuchtprogramm in Gefangenschaft getroffen. 1985 machten die wichtigsten Teilnehmer einen Rückzug, darunter auch der malaiische Bundesstaat Sabah.<br />- Trotz der Rückschläge gab es schnell Versuche, Nashörner zu fangen. Die Tiere gesund zu erhalten erwies sich aber als viel größere Herausforderung.<br />- Bis 1995 waren fast die Hälfte der 40 gefangenen Nashörner tot und keins von ihnen hatte erfolgreich gezüchtet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der zweite Artikel der vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘ Niemand weiß, wann Menschen zum ersten Mal ein Sumatra-Nashorn getroffen haben, das kleinste, haarigste, geschwätzigste und wohl merkwürdigste aller lebenden Nashörner. Aber dieses erste persönliche Treffen fand wahrscheinlich vor etwa 60 000 bis 70 000 Jahren statt, als der Mensch sich auf den Weg durch den asiatischen Kontinent machte und die nordöstlichen Wälder des heutigen Indiens erreichte. Vermutlich ging das nicht gut aus für das Nashorn. Diese frühen Wanderer mussten, um zu überleben, hervorragende Jäger gewesen sein, und das erste Zusammentreffen endete wahrscheinlich mit über dem Feuer bratendem Nashornfleisch. Frühe Nashornjagden auf Sumatra sind keine Spekulation. Wissenschaftler fanden ihre Knochen in den Höhlen von Niah und Madai auf Borneo, Überreste einer Jagd im Pleistozän. Eine aktuelle Studie ergab auch, dass die Zahl der Sumatra-Nashörner im Pleistozän abnahm. Die Forscher gehen davon aus, dass der Rückgang auf einen Klimawandel und den darauffolgenden Verlust des Lebensraumes zurückzuführen ist, aber auch die Jagd könnte eine Rolle gespielt haben. Es ist schwer vorstellbar, dass dies angesichts der Rolle der menschlichen Jagd bei der Auslöschung anderer Megafauna weltweit nicht der Fall war. Was auch immer dafür verantwortlich war, am Ende des Pleistozäns gab es nur noch 500 – 1300 Sumatra-Nashörner. Neuntausend Jahre später tat eine kleine Gruppe Menschen etwas völlig anderes als ihre Vorfahren. Sie versuchten, Sumatra-Nashörner zu fangen, nicht um sie überm Feuer zu braten oder ihre Hörner für Scheinmedizin abzuschneiden, sondern um sie zu züchten. Sie hofften, das Überleben dieses uralten Säugetieres zu&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/eine-herde-toter-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Der Nebelparder: Asiens schützbedürftige flüchtige Baumakrobaten</title>
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		<pubDate>11 Mai 2017 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Linda Lombardi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tropenwälder, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Nebelparder ist nicht mit dem Leopard verwandt, sondern ist eine eigenständige Gattung (Neofelis), die sich von den Großkatzen unterscheidet (Panthera). 2006 wurde die Einzelart des Nebelparders in zwei Arten unterteilt: Neofelis nebulosa kommt auf dem asiatischen Festland vor, während der Neofelis diardi, der Sunda-Nebelparder, nur auf den Inseln von Sumatra und Borneo vorkommt.<br />- Von einer anderen Art, die in Taiwan heimisch ist (Neofelis nebulosa brachyura), glaubt man, dass sie ausgestorben ist. Während der Durchführung einer Kamerafallenuntersuchung zwischen 1997 und 2012 konnte kein lebendes Tier beobachtet werden.<br />- Ursprünglich war es schwierig, die Tiere in Gefangenschaft zu züchten, da sich die Tiere gegenseitig töteten. Unterschiedliche Zuchttechniken erlaubten es jedoch Zoos auf der ganzen Welt, die Tiere erfolgreich zu züchten. So konnte eine genetisch lebensfähige Population erschaffen und erhalten werden.<br />- Nebelparder sind unglaublich flüchtig. Nur mithilfe der neusten Technologie, einschließlich Kamerafallen und Funkhalsbändern, konnten Wissenschaftler damit beginnen, die Nebelparder-Arten, Verbreitungen, Populationen und Bedrohungen zu definieren. Die Öffentlichkeitsarbeit hilft auch dabei, die Aufmerksamkeit auf die Not dieser gefährdeten Wildkatzen zu lenken.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Nebelparder in einer Baumkrone. Die asiatische Art ist baumlebend und bekannt für ihre Kletterfähigkeiten. Foto von Bill Wood. Mit freundlicher Genehmigung vom Clouded Leopard Consortium in Thailand Werden wir über unser Wissen zu Asiens Nebelparder befragt, wären viele von sicherlich ahnungslos. Fragen wir aber einen Experten, der mit diesen Wildkatzen arbeitet, bekommen wir einiges zu hören. „Sie sind phänomenale Athleten. Sie können wie keine andere Katze klettern. Sie können von einer Tatze, kopfüber hängen. Ich habe sie Dinge machen sehen, das war einfach fantastisch“, schwärmt Bonnie Breitbeil, die Nebelparder SSP Koordinatorin und internationale Zuchtbuchkoordinatorin für die Vereinigung Association of Zoos and Aquariums (AZA). Das Tier ist wunderschön gefleckt und hat eine erstaunliche Anpassung, die sich für das Leben im Baum eignen: „Sie können kopfüber den Baum herunterklettern — nur wenige Katzen im ganzen Tierreich sind dazu in der Lage“, bemerkt Lon Grassman, einer der ersten Wissenschaftler, die einem wilden Nebelparder ein Funkhalsband umlegen konnten. „Sie haben rotierende Knöchel“, fügt er hinzu. Sie haben auch, verglichen zur Größe des Kopfes, sehr lange Zähne. Daher werden sie von einigen als moderne Säbelzahntiger bezeichnet. „Die Daten lassen vermuten, dass ihnen ihre extrem langen Zähne helfen, Beute in den Bäumen besser zu fangen, wenn sie dazu nicht ihre Tatzen benutzen können“, sagt er. Und während Breitbeil diese Katzen ganz technisch als paedomorphisch bezeichnet, sind die Nebelparder ganz einfach gesagt, total niedlich. „Sie sehen auch im fortgeschrittenen Alter noch sehr jung aus“, erklärt sie. „Die Form ihrer Gesichter und ihrer Ohren haben immer einen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/05/der-nebelparder-asiens-schuetzbeduerftige-fluechtige-baumakrobaten/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kappengibbons von illegalen Palisanderholzfäller_innen als Wildfleisch gejagt</title>
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		<pubDate>17 Mrz 2017 12:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Demelza Stokes]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Bei der letzten Zählung 2005 gab es im Südosten Thailands 14.000 Kappengibbons (Hylobates pileatus). Aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Die Tiere fallen der illegalen Jagd zum Opfer, die laut einer neuen Studie überall in Südostasien die größte Gefahr für Wildtiere darstellt.<br />- Die Gibbons werden vor allem als Wildfleisch im Thap Lan Nationalpark gewildert. Die Wilderer_innen ernähren sich von ihnen, wenn sie sich tief in den Wald wagen, um den bedrohten Palisander zu schlagen. Die Importe von „Hongmu“ (Rotholz) aus der Mekong-Region nach China hatten zwischen 2000 und 2014 schätzungsweise einen Wert von fast 2,4 Milliarden US-Dollar.<br />- Die unterfinanzierten und mangelhaft ausgerüsteten thailändischen Parkranger_innen haben regelmäßig Feuergefechte mit den bewaffneten Holzfäller_innen. Es wird dennoch vermutet, dass die Zahl der Gibbons weiterhin sinkt, da die Tiere leicht entdeckt werden können, wenn sie singen, und dann von den Bäumen geschossen werden.<br />- „Früher haben wir [den Gesang der Gibbons] oft gehört, aber jetzt hören wir sie nicht mehr so oft. Ich denke, dass das an den Leuten liegt, die in den Wald gehen, um Holz zu schlagen,“ sagte Surat Monyupanao, leitender Ranger im Thap Lan Nationalpark.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Kappengibbons sind aufgrund ihres Gesangs in den Kronen des Regenwalds leicht zu jagen. Sie werden als Wildfleisch im Thap Lan Nationalpark in Thailand gewildert. Die Wilderer_innen ernähren sich von ihnen, während sie gefährdeten Palisander schlagen. Die Importe von „Hongmu“ (Rotholz) aus der Mekong-Region nach China hatten zwischen 2000 und 2014 schätzungsweise einen Wert von fast 2,4 Milliarden US-Dollar. Foto: Rhett A. Butler/ Mongabay Die thailändischen Kappengibbons (Hylobates pileatus) sind einer neuen, noch größtenteils undokumentierten Gefahr ausgesetzt: Illegale Holzfäller_innen dringen tief in die Wälder der Nationalparks vor, um den vom aussterben bedrohten Thailändischen Palisander (Dalbergia Cochinchinensis) zu schlagen. Währenddessen ernähren sich die Wilderer_innen von Primaten und anderen Wildtieren. Wildhüter_innen im thailändischen Thap Lan Nationalpark haben die Massaker fotografiert, die die grausige Ausbeute der Holzfäller_innen an Gibbons und anderen Tieren zeigen. Mit 2.200 Quadratkilometern (849 Quadratmeilen) ist Thap Lan einer von vier Nationalparks sowie ein Naturschutzgebiet, die Thailands Dong Phayayen-Khao Yai-Waldkomplex (DPKY-FC) bilden. DPKY wurde 2005 zum UNESCO-Welterbe erklärt und ist eines der letzten Gebiete Südostasiens mit einem weltweit bedeutendem dipterocarpem tropischem Tiefland-Waldökosystem. Er ist eine wichtige Hochburg für mehr als 800 Arten, darunter weltweit bedrohte und gefährdete Tiere wie Asiatische Elefanten, Kragenbären, Malaienbären, Bantengs (eine Wildrinderrasse), Nashornvögel, Plumploris, Siam-Krokodile und Malaiische Schuppentiere. Kappengibbons, deren Zahl in Thailand, Kambodscha und Laos &#8211; den drei Arealstaaten der Spezies &#8211; rapide sinkt, stehen auf der Roten Liste für gefährdete Arten der IUCN. Es wird angenommen, dass die Populationen zwischen 1970 und 2015 über nur drei Generationen (ungefähr 45 Jahre) um über 50 % zurückgegangen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/kappengibbons-von-illegalen-palisanderholzfaeller_innen-als-wildfleisch-gejagt/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Asien: Wettlauf gegen die Zeit zur Rettung des vom Aussterben bedrohten Schildschnabels</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/02/asien-wettlauf-gegen-die-zeit-zur-rettung-des-vom-aussterben-bedrohten-schildschnabels/</link>
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		<pubDate>22 Feb 2017 17:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Roz Evans]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Indonesien, Malaysia und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Schildschnabel (Rhinoplax vigil) zählt zu den außergewöhnlichsten großen Vogelarten Südostasiens. Doch seit 2012 ist sein Bestand drastisch zurückgegangen, denn er gerät zunehmend ins Visier organisierter Schmugglerringe, die mit dem „roten Elfenbein“ des Hornaufsatzes auf seinem Schnabel handeln und damit Preise von bis zu 4.000 US-Dollar pro Kilogramm erzielen.<br />- Yokyok Hadiprakarsa, der Direktor der Indonesian Hornbill Conservation Society, die sich dem Schutz des Schildschnabels verschrieben hat, beschäftigt sich seit 17 Jahren mit dieser Vogelart. Zuerst war sein Interesse am Schildschnabel rein biologischer Natur, doch als er mit ansehen musste, wie der Vogel aus den Regenwäldern seines Heimatlandes verschwand, begann er, sich für dessen Schutz einzusetzen.<br />- Im Jahr 2013 ergab eine Untersuchung, dass in der indonesischen Provinz Westkalimantan in einem einzigen Jahr 6.000 Schildschnäbel wegen ihres „roten Elfenbeins“ getötet worden waren. Aus den Hornaufsätzen der Vögel werden Ziergegenstände, Schmuckstücke und Gürtelschnallen geschnitzt, oder sie werden zu Pillen mit fragwürdigen Heilkräften verarbeitet.<br />- Die Art steht zwar unter dem Schutz des CITES-Übereinkommens und wurde von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft, doch alle Bemühungen, den Schmugglern in der Region Einhalt zu gebieten, sind bislang gescheitert. Nur durch verstärkte Anstrengungen vonseiten der asiatischen Länder kann dieser Vogel noch gerettet werden.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der Schildschnabel (Rhinoplax vigil) zählt zu den außergewöhnlichsten Vögeln Südostasiens. Er verfügt über einen großen Hornaufsatz am Schnabel, der an Elfenbein erinnert und den die Männchen in Luftkämpfen einsetzen, bei denen sie mit dem Kopf voran gegen ihren Rivalen prallen. Die scharlachroten Hornaufsätze aus „rotem Elfenbein“ sind bei Schmugglern sehr begehrt. Foto © Y. Hadiprakarsa/IHCS Laute Gibbon-ähnliche Rufe, die mit einer Art kreischendem Lachen enden, hallen durch den dichten indonesischen Regenwald. Doch diese auffälligen Laute stammen nicht von einem Primaten, nicht einmal von einem Säugetier. Stattdessen werden sie von einem riesigen Schildschnabel (Rhinoplax vigil) produziert, der seine Position lautstark verkündet. Dann schlägt der Vogel – der in etwa drei Kilogramm auf die Waage bringt – seinen mit einem Hornaufsatz besetzten Schnabel gegen einen dicken Ast, „wie ein Boxer, der vor einem Kampf seine Handschuhe gegeneinanderschlägt“, wie dieses Verhalten in einem wissenschaftlichen Artikel beschrieben wurde. In Sekundenschnelle schwingt sich der Schildschnabel in die Lüfte, breitet seine Flügel auf ihre volle Spannweite von fast zwei Metern aus und trifft in der Luft auf einen weiteren, schwerelos anmutenden Riesen. Die beiden umkreisen sich, dann rasen sie aufeinander zu und prallen in einem atemberaubenden Spektakel mit ihren Hornaufsätzen gegeneinander. Der Aufprall ist so heftig, dass die Vögel mitten im Flug zurückgeworfen werden und das laute „Klack“ ihrer Hornaufsätze noch in hundert Metern Entfernung zu hören ist. Trotz aller Bemühungen ist es Wissenschaftlern bislang nicht gelungen, dieses erstaunliche Schauspiel zu filmen, und vielleicht wird es auch nie dazu kommen. Der Handel mit „rotem Elfenbein“ floriert&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/02/asien-wettlauf-gegen-die-zeit-zur-rettung-des-vom-aussterben-bedrohten-schildschnabels/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fluchtpunkt: die Hummelfledermaus ist die kleinste Fledermaus der Welt &#8211; und gefährdet</title>
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		<pubDate>03 Feb 2017 15:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Myanmar, Südostasien und Thailand]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Regenwälder, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In Asien sind 442 Fledermausarten beheimatet, mehr als ein Drittel der weltweit 1.200 Arten. Obwohl viele dieser Fledermausarten noch nicht einmal von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) eingestuft wurden, gelten sieben davon als vom Aussterben bedroht, 15 als stark gefährdet und 44 als gefährdet.<br />- Die Hummelfledermaus lebt in Höhlen in Thailand und Myanmar. Obwohl die Bevölkerungsschätzungen in jüngster Zeit aufgrund der Entdeckung neuer Populationen gestiegen sind, ist diese kleine Fledermaus gefährdet. Ihre Schlafplätze in Höhlen und ihr Lebensraum in Wäldern werden vom Menschen gestört.<br />- Fledermäuse werden weltweit nicht genug erforscht und erfreuen sich außerdem keiner großen Beliebtheit, was zum Teil auf die schlechte öffentliche Wahrnehmung zurückzuführen ist, die durch die Darstellung von blutsaugenden Fledermäusen in hunderten von Horrorfilmen fortgesetzt wurde. In Wahrheit sind Fledermäuse unglaublich nützlich für den Menschen, da sie ungeheure Mengen an schädlichen Insekten fressen.<br />- Eine der faszinierendsten Tatsachen über die Hummelfledermaus ist, dass ihre zwei geographisch getrennten Populationen in Thailand und Myanmar gerade Artbildung unterlaufen, ein Prozess, den Wissenschaftler gerne beobachten würden. Dies wird selbstverständlich nicht der Fall sein, wenn nichts unternommen wird, um dieses winzige Säugetier vor dem Aussterben zu bewahren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine Hummel- oder Schweinsnasenfledermaus in einer Höhle in Thailand. Foto von: Pipat Soisook Es ist ein Kolibri&#8230; es ist eine Hummel &#8230; es ist eine Schweinsnasenfledermaus. Doch, ernsthaft, sehen Sie genau hin: es ist eine Fledermaus. Eine klitzekleine Fledermaus. Die Schweinsnasenfledermaus (Craseonycteris thonglongyai) ist strittigerweise das kleinste Säugetier der Welt und definitiv die kleinste Fledermaus der Welt. Umgangssprachlich auch als Hummelfledermaus bekannt, ist die Schweinsnasenfledermaus etwa so groß wie eine Hummel und wiegt gerade einmal zwei Gramm &#8211; in etwa so viel wie zwei Skittles. Wie gesagt, ernsthaft. Sie ist außerdem nur eine der rund 440 Fledermausarten, die in Asien zu finden sind &#8211; einem Kontinent, der mehr als ein Drittel der weltweit 1.200 Fledermausarten haust. &#8222;Sie ist [ein] unglaublich winziges Wesen &#8211; sogar kleiner als mein Daumen (obwohl ich ohnehin schon kleine Hände habe)&#8220;, sagte Wissenschaftler Pipat Soisook Mongabay gegenüber. Soisook, ein bekannter Fledermausexperte (ein Chiropterologe), ist Säugetierkurator am Princess Maha Chakri Sirindhorn Natural History Museum in Thailand, einem von nur zwei Ländern, in denen die Schweinsnasen- oder Hummelfledermaus lebt. Das andere ist Myanmar. Soisook hatte das Vergnügen, viele Hummelfledermäuse in freier Wildbahn beobachten zu können, wo diese in der Regel in kleinen Kolonien leben; im Gegensatz zu anderen Fledermausarten bilden sie keine Massenpopulationen. Wenn man diese Fledermäuse in einer Höhle sieht, sagt er, &#8222;sehen diese Miniatur-Säugetiere aus wie schwarze Flecken an der Höhlenwand, und man erkennt eventuell gar nicht, dass es sich in Wirklichkeit um Fledermäuse handelt, wenn man nicht nahe genug herangeht.&#8220; Die kleinste Fledermaus der Welt,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/02/fluchtpunkt-die-hummelfledermaus-ist-die-kleinste-fledermaus-der-welt-und-gefaehrdet/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Umweltschützer in Borneo arbeiten zusammen mit der größten Palmölfirma Indonesiens am Schutz von Orang-Utans</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/12/umweltschuetzer-in-borneo-arbeiten-zusammen-mit-der-groessten-palmoelfirma-indonesiens-am-schutz-von-orang-utans/</link>
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		<pubDate>14 Dez 2016 12:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Deirdre Leowinata]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, Indonesien und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Primaten, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Ölpalmenproduktion in Borneo boomt und führt zu weitreichender Entwaldung, welche die stark vom Aussterben bedrohten Orang-Utans gefährdet. In der Vergangenheit gab es keine gute Zusammenarbeit zwischen Industrie und Umweltschützern, um das Problem zu lösen.<br />- Orangutan Foundation International und PT SMART, die größte Palmölgruppe in Indonesien, wollen nun mit vereinten Kräften daran arbeiten, der Verwaltung, dem Management und den Mitarbeitern den Schutz und die Wertschätzung der Orang-Utans näherzubringen.<br />- PT SMART und PT Lontar Papyrus, ein Großlieferant von Zellstoff, haben einer Nulltoleranz/Nichttötungsstrategie für Orang-Utans und andere bedrohte Tierarten zugestimmt. OFI organisiert außerdem ein laufendes Trainingsprogramm um Mitarbeiter in die Initiative zu integrieren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Orang-Utans in Borneo sind durch die Palmölindustrie stark gefährdet. Foto von Rhett A. Butler Die Ölpalme (Elaeis guineensis) ist eine attraktive Nutzpflanze für Erzeuger, Investoren und Konsumenten. Sie produziert nicht nur ein, sondern sogar zwei Arten von Öl, die für eine Vielzahl von Verwendung nützlich sind, vom Kochen bis zu hin zum Biotreibstoff. In der richtigen Umgebung ist sie bei weitem die effektivste Öl-Nutzpflanze im Bezug auf Ertrag und Produktionskosten. Sie übertrifft Rapps, Sonnenblumen und andere beliebte Öle in einem Verhältnis von drei zu fünf pro Hektar. Palmöl ist zudem das billigste Öl auf dem Markt, was die unstillbare weltweite Nachfrage antreibt. Die globale Palmölproduktion wächst deswegen weiter sprunghaft an. Besonders in Indonesien, welches einen Großteil des Weltbedarfs herstellt und wo es sich um eine 20 Milliarden-Dollar-Industrie handelt. Das Land exportierte im Jahr 2015 30,9 Millionen Tonnen Palmöl wovon allein 3,5 Millionen Tonnen aus Borneo stammten. Dieser wirtschaftliche Boom hat sich als Fluch für den tropischen Wald und die Tierwelt herausgestellt. Der Drang nach industriellem Anbau hat zu massenhafter Abholzung geführt, meistens durch Brandrodung. Diese Vorgehensweise steht in enger Verbindung mit den unkontrollierbaren Waldbränden, die letztes Jahr in Indonesien gewütet und alle Rekorde gebrochen haben. Wenn man dann noch das Problem der unweltschädigenden Managementpraktiken und den Mangel an Transparenz hinzufügt, zeichnet sich das Bild einer Industrie, die von Kritikern oft als Superschurke der Umweltzerstörer dargestellt wird. Der Kern dieser Anschuldigungen gegen Palmölproduzenten sind die verheerenden Konsequenzen, die der Handel auf eine der beliebtesten Tierarten der Welt hat: den Orang-Utan. Die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/12/umweltschuetzer-in-borneo-arbeiten-zusammen-mit-der-groessten-palmoelfirma-indonesiens-am-schutz-von-orang-utans/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Schutz der Orang-Utans arbeiten Nichtregierungsorganisationen mit Palmölproduzenten zusammen, verzeichnen aber nur schleppende Fortschritte</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/09/zum-schutz-der-orang-utans-arbeiten-nichtregierungsorganisationen-mit-palmoelproduzenten-zusammen-verzeichnen-nur-schleppende-fortschritte/</link>
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		<pubDate>27 Sep 2016 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Melati Kaye]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Borneo, Indonesien, Malaysia und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Umweltpolitik und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Angesichts des raschen Voranschreitens der Entwaldung und der Plantagenentwicklung auf Borneo bestand der vorherrschende Ansatz zum Schutz der Orang-Utans lange Zeit darin, die Tiere von den Plantagen zu retten und in Naturschutzgebieten wieder auszuwildern.<br />- Umweltschützer fordern zunehmend, dass Unternehmen durch die Bestimmung von Waldflächen mit hohem Schutzwert auf ihren Plantagen einen Beitrag zum Schutz der Orang-Utans leisten sollten.<br />- Durch den Runden Tisch für Nachhaltiges Palmöl kann die Palmölindustrie in diesem Bereich erste Fortschritte erzielen. Doch einige NROs, die nicht länger warten wollen, haben damit begonnen, direkt mit einzelnen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um die Orang-Utans auf deren Palmölplantagen zu schützen.<br />- Doch auch mit dieser Strategie können sie nur schleppende Fortschritte verzeichnen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[In der Bibliothek der Nyaru-Menteng-Auffangstation der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) in der indonesischen Provinz Zentral-Kalimantan stapelt sich Reihe über Reihe an Büchern, von denen jedes mit dem Bild eines Orang-Utans und dem Namen, den das Tier von dieser Stiftung erhalten hat, versehen ist: das verwaiste Jungtier Kejora, die wieder ausgewilderte Mona, der verletzte Grepy und mehr als 1.100 weitere. Jeder Band enthält die umfassende Lebensgeschichte eines Tieres: seine Fundstelle, sein Lieblingsfutter, periodische Krankheiten sowie seine täglichen Aktivitäten in den ersten zwei Monaten nach seiner Auswilderung durch die BOSF (sorgfältig in Fünf-Minuten-Abständen notiert) – all die Einzelheiten, die liebende Eltern festhalten würden. Angesichts des raschen Voranschreitens der Entwaldung und der Plantagenentwicklung auf Borneo bestand der vorherrschende Ansatz zum Schutz der Orang-Utans lange Zeit darin, die Tiere aus den Plantagen zu retten und in Naturschutzgebieten wieder auszuwildern Bei diesen Bemühungen kam der BOSF eine führende Rolle zu. Doch nun versucht sie ebenso wie einige andere Organisationen, die sich für den Schutz der Orang-Utans einsetzen, die Zahl der Rettungsaktionen zu reduzieren und mit den Palmölunternehmen zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise wollen sie den Lebensraum der Orang-Utans auf den Plantagen erhalten und dafür sorgen, dass diese Affen in ihrer ursprünglichen Heimat bleiben können. Junger Orang-Utan auf einem Baum in Kalimantan. Foto: Rhett A. Butler. Jhanson Regalino, der die Aktivitäten der Nichtregierungsorganisation in der Region Zentral-Kalimantan leitet, erklärte gegenüber Mongabay, dass er keine weiteren „Orang-Utan-Adoptionen“ mehr sehen wolle. Stattdessen sollten die Affen auf den Palmölplantagen bleiben können, aus denen 80 Prozent der Orang-Utans im Nyaru-Menteng-Zentrum&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/09/zum-schutz-der-orang-utans-arbeiten-nichtregierungsorganisationen-mit-palmoelproduzenten-zusammen-verzeichnen-nur-schleppende-fortschritte/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Laut einer Studie könnte die Auswilderung von Orang-Utans das Überleben von Populationen gefährden</title>
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		<pubDate>06 Sep 2016 10:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claire Salisbury]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, Indonesien, Malaysia, Südostasien und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Aktuell leben 1.500 Orang-Utans in Auffangstationen quer durch Sumatra und Borneo. Viele Umweltschützer_innen sowie die indonesische Regierung wollen diese so bald wie möglich auswildern. Allerdings äußert eine neue Studie ernste Bedenken.<br />- Es wird angenommen, dass sich die drei bekannten Orang-Utan-Unterarten Borneos - aus drei verschiedenen Regionen - vor 176.000 Jahren auseinander entwickelt haben. Dies bedeutet, dass ihre Vermischung negative genetische Konsequenzen haben könnte.<br />- Wenn sich hybride Nachkommen fortpflanzen, können genetische Kombinationen, die für eine Abstammungslinie vorteilhaft sind, gestört und dadurch schlechte Gesundheit und verringerte Fortpflanzung verursachet werden. Diese „Auskreuzungsdepression“ könnte das Überleben von einzelnen Tieren und ganzen Populationen langfristig bedrohen.<br />- Einige Wissenschaftler_innen widersprechen der Bestimmung der Orang-Utan-Unterarten und würden eine schnelle Auswilderung bevorzugen, egal wo. Andere sagen, dass Gentests bei geretteten Tieren und die Auswilderung in eine Region mit einer passenden Unterart Vermischung verhindern und deshalb eine kluge Herangehensweise darstellen würde.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Borneo-Orang-Utan in einer Auffangstation in Sabah. Foto: Rhett A. Butler Schätzungsweise 1.500 Orang-Utans leben aktuell in Rettungs- und Auffangstationen in Sumatra und Borneo. Aufgrund des Fortschreitens des Habitatverlusts durch Rodungen und Waldbrände haben diese Einrichtungen Schwierigkeiten, dem Bedarf gerecht zu werden. Die Auswilderung ist das letztendliche und dringende Ziel für die meisten dieser Tiere. Eine neue Studie warnt jedoch vor ernsten genetischen Folgen für die Nachkommen ausgewilderter Tiere &#8211; und für Orang-Utan-Populationen im Allgemeinen &#8211; wenn diese aus einer Region gerettet und in eine andere ausgewildert werden. Die Studie, die durch den Primatologen Graham Banes geleitet wurde, untersuchte die genetischen Konsequenzen, wenn sich Orang-Utans verschiedener, divergierender Unterarten vermischen. Es wird angenommen, dass sich die drei bekannten Orang-Utan-Unterarten Borneos &#8211; aus drei verschiedenen Regionen &#8211; vor 176.000 Jahren auseinander entwickelt haben. Dies bedeutet, dass ihre Vermischung negative genetische Konsequenzen haben könnte. Wenn hybride Nachkommen sich fortpflanzen, können Genkombinationen, die für eine Abstammungslinie vorteilhaft waren, gestört und dadurch schlechte Gesundheit und verringerte Fortpflanzung verursachet werden, sagte der Forscher. Diese Effekte, die als „Auskreuzungsdepression“ bezeichnet werden, könnten das Überleben einzelner Tiere und ganzer Populationen langfristig bedrohen. Um zu sehen, ob frühere Auswilderungen von diesen Problemen betroffen gewesen sein könnten, durchkämmte Banes Daten aus 44 Jahren über die Familiengeschichte der Orang-Utans im seit Langem existierenden Rettungs- und Rehabilitationsprogramm in Camp Leakey im Nationalpark Tanjung Puting auf Borneo, Indonesien. In Kombination mit genetischer Analyse gelang es Banes, alle bekannten Nachkommen von zwei Weibchen einer nicht einheimischen Unterart zu identifizieren, die in den 1970ern in&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/09/laut-einer-studie-koennte-die-auswilderung-von-orang-utans-das-ueberleben-von-populationen-gefaehrden/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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