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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Das erste wilde Sumatra-Nashorn in Borneo für Zuchtprogramm gefangen</title>
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		<pubDate>15 Feb 2019 10:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Basten Gokkon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein weibliches Sumatra-Nashorn wurde im indonesischen Borneo gefangen und in eine lokale Schutzeinrichtung gebracht. Dies ist Teil einer Initiative, um die fast ausgestorbene Art durch Zucht in Gefangenschaft zu erhalten.<br />- Ein Team aus Tierärzten und Nashorn-Experten kümmert sich nun rund um die Uhr um das Nashorn und wird untersuchen, ob es zuchtfähig ist.<br />- Naturschützer und Regierungsbeamte haben die Nachricht von Fang und Rettung begrüßt, ein wichtiger Schritt, um die Art wieder zu vermehren, deren Gesamtbestand weniger als 30 Tiere betragen könnte.<br />- Der Fang erfolgte zwei Jahre nachdem ein anderes weibliches Nashorn im selben Bezirk gefangen wurde, jedoch nur einen Monat später starb.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[JAKARTA – Naturschützer haben ein wildes Sumatra-Nashorn im indonesischen Borneo gefangen und in ein Zuchtzentrum gebracht – ein wichtiger Schritt zur Rettung der kritisch bedrohten Art. Das erwachsene weibliche Sumatra-Nashorn (Dicerorhinus sumatrenses) fiel am 25. November im Distrikt West Kutai, in der Provinz Ost-Kalimantan in eine Fallgrube. Wildtier-Experten der Sumatra-Rhino Rescue Initiative hatten die Falle gestellt, eine von vielen, um Nashörner für ein Zuchtprogramm zu fangen. Naturschützern und Regierungsbeamten gelang es innerhalb von 24 Stunden, das Nashorn in ein Rehabilitations-Zentrum in West Kutai zu bringen, wo ein Team von Tierärzten und Experten das Tier betreut. Das Nashorn wurde Pahu genannt. ‚Dieses Nashorn war aufgrund seines zerstörten Lebensraumes in großer Gefahr‘, sagte Rizal Malik, Geschäftsführer des WWF Indonesien, der an der Rettung beteiligt war. Trotz seiner sicheren Ankunft im Schutzzentrum ist das Nashorn noch nicht außer Gefahr. Aber wir sind vorsichtig optimistisch und unser engagiertes Team wird sich auch weiterhin rund um die Uhr um das Tier kümmern, bis sie sich gut eingewöhnt hat. Sunandar, Chef der Ost-Kalimantan Umweltschutzbehörde, sagt in einer offiziellen Erklärung, dass sich Pahu in einem ‚stabilen und guten Zustand‘ befinde. In einer anderen Erklärung sagte der WWF, das Team des Rehabilitationszentrums werde ‚daran arbeiten, ihre Sicherheit und Gesundheit in dieser neuen Umgebung zu gewährleisten, und dann damit beginnen, ihre Zuchtfähigkeit zu bestimmen.‘ Der Fang erfolgte zwei Jahre nachdem WWF-Naturschützer ein weibliches Nashorn gefangen hatten, auch in West Kutai, welches sich durch eine Schlinge eine schwere Verletzung am Bein zugezogen hatte. Das Nashorn namens Najoq war das erste,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/das-erste-wilde-sumatra-nashorn-in-borneo-fuer-zuchtprogramm-gefangen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die Nashorn-Abrechnung</title>
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		<pubDate>14 Feb 2019 11:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Für das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm wurden zwischen 1984 und 1995 vierzig Nashörner gefangen. Bisher wurden fünf Kälber geboren.<br />- Manche sehen diese Zahlen als Beweis für ein Misslingen. Andere deuten die Geburten als möglichen Erfolg.<br />- Es wächst die Idee, das Fangen wilder Nashörner wieder aufzunehmen. Der bisher bedeutendste Schritt war die Ankündigung einer neuen Initiative namens ‚Sumatra Nashorn Rettung‘ im September.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der letzte Artikel unserer vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘. Es gibt eine Szene in der Dokumentation ‚Torgamba: das letzte Nashorn‘, die ich mir immer wieder anschaue. Sie zeigt Torgamba, den Sumatra-Nashorn-Bullen, der einen großen Teil seines Lebens in Großbritannien verbracht hat, bevor er nach Indonesien zurückgeschickt wurde, zurück in sein Heimatland. Tom Foose und Nico van Strien warten auf ihn, keiner von ihnen ist ein gutaussehender Fernsehmoderator, aber sie sind Wissenschaftler, keine Prominenten. John Payne beschreibt Foose als wenig beeindruckend mit seiner schlanken Figur, dicken Brille, kurzen Hosen und langen Socken. Van Strien ist groß und steif. Beide Männer versuchen, entspannt zu wirken, als Torgamba vor ihnen Blätter frisst. Foose nennt diesen Moment befriedigend. ‚Ich glaube nicht, dass er jetzt viel größer ist als damals‘, sagt von Strien. ‚Nein, aber er war definitiv ein junges Tier – sein Horn war ziemlich kurz und jetzt ist es wirklich beeindruckend.‘ Im Film kann man sehen, wie klein Torgamba ist, als er nahe bei Foose und van Strien steht. Das kleinste, merkwürdigste Nashorn. 2006, sechs Jahre nachdem der Film gedreht wurde, starb Tom Foose. Er war erst 61. Er hatte jedoch lange genug gelebt, um die Geburt von zwei Nashornbabys zu sehen, lange genug, um zu sehen, dass sein Lebenswerk Früchte trug. Tom Foose 2001 im Zoo Cincinnati vor dem Sumatra-Nashorn-Gehege mit Emi und dem kleinen Andalas im Hintergrund. Mit freundlicher Genehmigung der International Rhino Foundation. Neubewertung des Misserfolgs Zunächst einige Zahlen: Für das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm wurden zwischen 1984 und 1995 vierzig Nashörner&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/die-nashorn-abrechnung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die große Wende für die Nashörner</title>
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		<pubDate>11 Feb 2019 11:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Als das 20. Jahrhundert zu Ende ging, hatte das Sumatra-Nashorn-Zuchtprogramm noch kein einziges Nashornbaby vorzuweisen.<br />- Der Zoo Cincinnati hielt die beiden letzten Sumatra-Nashörner in den USA und machte einige wichtige Entdeckungen über das Fortpflanzungsverhalten der Art. Dazu gehört auch, dass die Weibchen nur bei Kontakt zum Bullen einen Eisprung haben.<br />- Andalas, das erste seit einem Jahrhundert in Gefangenschaft gezüchtete Sumatra-Nashorn, wurde 2001 in Cincinnati geboren. Dieser Erfolg und die anschließenden Geburten von vier weiteren Kälbern haben zu einer Neubewertung des gesamten Programms geführt.<br />- Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Zuchtzentren im ursprünglichen Lebensraum der Nashörner als Zukunft der Zucht in Gefangenschaft.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der dritte Artikel unserer vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘. Als wir in das Zoogehege gehen, kommt Cossatot herüber, um uns zu begrüßen. Cossatot ist ein Wasserschwein von der Größe eines großen Hundes; seine Art ist das größte Nagetier der Welt. Indem er an meinen Händen riecht, stellt er schnell fest, dass ich es versäumt habe, ihm eine Leckerei mitzubringen. Etwas irritiert geht er zurück in sein Ein-Mann-Königreich. Aber wo heute Cossatot regiert, lebte einst ein viel größeres, viel stärker gefährdetes Tier; Cossatot weiß nicht, dass sein Königreich einst Geschichte geschrieben hat. Mit Terry Roth, der Leiterin des zooeigenen Center for Conservation and Research of Endangered Wildlife (CREW – Zentrum für Schutz und Forschung gefährdeter Wildtiere) und Paul Reinhart, dem Chef des Nashornpfleger-Teams, besuche ich das alte Gehege der Sumatra-Nashörner im Zoo Cincinnati. Terri Roth in einem der beiden Gehege, in denen der Zoo Cincinnati einst Sumatra-Nashörner gehalten hat. Heute leben in dem Gehege ein majestätisches Wasserschwein namens Cossatot und zwei Emus. Foto von Jeremy Hance für Mongabay. Roth scherzt, dass diese Gehege tief gesunken seien, verglichen mit ihren glorreichen Tagen, als sie das wahrscheinlich seltenste Landsäugetier der Erde beherbergten. Die beiden Gehege – eins für das männliche Nashorn, Ipuh, das andere für das Weibchen Emi und ihre Kälber – werden jetzt von Cossatot und einem nervösen Emu-Paar bewohnt. Über dem Gehege befinden sich eine halbe Million Dollar teure Metallkonstruktionen, die wie viereckige Schirme aussehen. Sie sollten die Augen der Nashörner vor der Sonne schützen, wie es die Bäume im&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/die-grosse-wende-fuer-die-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Herde toter Nashörner</title>
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		<pubDate>08 Feb 2019 12:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- 1984 wurde eine Vereinbarung für ein Zuchtprogramm in Gefangenschaft getroffen. 1985 machten die wichtigsten Teilnehmer einen Rückzug, darunter auch der malaiische Bundesstaat Sabah.<br />- Trotz der Rückschläge gab es schnell Versuche, Nashörner zu fangen. Die Tiere gesund zu erhalten erwies sich aber als viel größere Herausforderung.<br />- Bis 1995 waren fast die Hälfte der 40 gefangenen Nashörner tot und keins von ihnen hatte erfolgreich gezüchtet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der zweite Artikel der vierteiligen Serie ‚Das Nashorn-Debakel‘ Niemand weiß, wann Menschen zum ersten Mal ein Sumatra-Nashorn getroffen haben, das kleinste, haarigste, geschwätzigste und wohl merkwürdigste aller lebenden Nashörner. Aber dieses erste persönliche Treffen fand wahrscheinlich vor etwa 60 000 bis 70 000 Jahren statt, als der Mensch sich auf den Weg durch den asiatischen Kontinent machte und die nordöstlichen Wälder des heutigen Indiens erreichte. Vermutlich ging das nicht gut aus für das Nashorn. Diese frühen Wanderer mussten, um zu überleben, hervorragende Jäger gewesen sein, und das erste Zusammentreffen endete wahrscheinlich mit über dem Feuer bratendem Nashornfleisch. Frühe Nashornjagden auf Sumatra sind keine Spekulation. Wissenschaftler fanden ihre Knochen in den Höhlen von Niah und Madai auf Borneo, Überreste einer Jagd im Pleistozän. Eine aktuelle Studie ergab auch, dass die Zahl der Sumatra-Nashörner im Pleistozän abnahm. Die Forscher gehen davon aus, dass der Rückgang auf einen Klimawandel und den darauffolgenden Verlust des Lebensraumes zurückzuführen ist, aber auch die Jagd könnte eine Rolle gespielt haben. Es ist schwer vorstellbar, dass dies angesichts der Rolle der menschlichen Jagd bei der Auslöschung anderer Megafauna weltweit nicht der Fall war. Was auch immer dafür verantwortlich war, am Ende des Pleistozäns gab es nur noch 500 – 1300 Sumatra-Nashörner. Neuntausend Jahre später tat eine kleine Gruppe Menschen etwas völlig anderes als ihre Vorfahren. Sie versuchten, Sumatra-Nashörner zu fangen, nicht um sie überm Feuer zu braten oder ihre Hörner für Scheinmedizin abzuschneiden, sondern um sie zu züchten. Sie hofften, das Überleben dieses uralten Säugetieres zu&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/eine-herde-toter-nashoerner/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>1984: Das Treffen, das für die Sumatra-Nashörner alles veränderte</title>
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		<pubDate>07 Feb 2019 10:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jeremy Hance]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Ein 1984 beschlossenes Abkommen zwischen Zoos, Tierschützern und staatlichen Stellen steht am Anfang eines internationalen Programmes, das 40 Sumatra-Nashörner bei dem Versuch in Gefangenschaft brachte, die Art vor dem Aussterben zu retten. Innerhalb von 11 Jahren brach das Programm zusammen.<br />- Lange wurde das Programm für einen gewaltigen Misserfolg gehalten, da die Sterblichkeit hoch war und über ein Jahrzehnt kein lebendes Jungtier geboren wurde. Es ebnete aber den Weg für spätere Zuchterfolge, die dem Sumatra-Nashorn Hoffnung für die Zukunft bieten könnte.<br />- Während Naturschützer einen neuen Plan für den Fang weiterer Nashörner ausarbeiten, stellt sich die Frage: Was wurde aus den bisherigen Bemühungen gelernt?<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Dies ist der erste Artikel einer vierteiligen Serie: Das Nashorn-Debakel. Es ist kaum der wahrscheinlichste Ort, um ein Sumatra-Nashorn zu treffen. Aber wenn man die ‚Zimmer Hall‘ der Universität Cincinnati, tief im Herzen des Mittleren Westens der USA, betritt, ist er da: Ipuh. Ein eine Tonne schweres prähistorisches Relikt, das erst 2013 starb. Im Leben – nun, tatsächlich im Tode – ähnelt er einem violetten, dickhäutigen urzeitlichen Schwein: seine Hörner sind abgerieben, sein dickes, rötliches Fransenhaar ist nirgends zu sehen. Sein Gesichtsausdruck könnte düster, sogar grimmig genannt werden. Aber ich hatte das Glück, in meinem Leben genügend Sumatra-Nashörner getroffen zu haben um zu wissen, dass sie in Wirklichkeit sanfte, verspielte, singende Kreaturen sind. Daher versuche ich, ihn nicht zu ernst zu nehmen, wie er da steht zwischen den Verkaufsautomaten und Sitzecken für Studenten. Ipuh ist nicht eigentlich berühmt. Aber das sollte er vielleicht sein: Ipuh ist der erste Sumatra-Nashornbulle, der in 112 Jahren ein Kalb in Gefangenschaft gezeugt hat. Geboren in der Wildnis Sumatras. Ipuh ist bisher der produktivste Zuchtbulle seiner Art in Gefangenschaft. Sein Präparat steht jetzt an der Uni von Cincinnati. Bild von Jeremy Hance für Mongabay. Das Kalb, ein Bulle namens Andalas, wurde 2001 geboren, das direkte und langerwartete Ergebnis eines historischen Treffens vor 17 Jahren in Singapur. Das Treffen startete ein globales Zuchtprogramm in Gefangenschaft für die Art – ein Programm mit tragischen Misserfolgen und voll Unverstand, bis endlich als erster Erfolg Andalas zur Welt kam. Seitdem wurden vier weitere Kälber geboren. Aber unter Naturschützern ist&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/02/1984-das-treffen-das-fuer-die-sumatra-nashoerner-alles-veraenderte/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Schutz von Orang-Utan Kultur Teil erfolgreicher Erhaltung</title>
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		<pubDate>17 Okt 2018 14:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Linda Lombardi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Wissenschaftler gingen früher davon aus, dass das Verhalten aller Tiere auf Instinkt beruht, wissen jetzt jedoch, dass viele Tiere, vor allem soziale Tiere, in der Lage sind zu denken und zu lernen, und kulturelles, erlerntes Verhalten aufzuzeigen.<br />- Der Orang-Utan ist eines dieser Tiere, bei denen kulturelle Vorkommnisse relativ gut belegt sind und zwar durch Orang-Utan Gruppen in verschiedenen Forschungsgebieten die Varianten bestimmter Verhaltensmuster zeigen, die ihren Ursprung weder in der Umwelt noch in der Genetik haben und somit nur kulturell bedingt sein können.<br />- Teil dieses kulturellen Verhaltens sind die Herstellung einfacher Werkzeuge und die Benutzung für die Essensernte, zielgerichtete Vokalisierungen und Variationen bei Nestbaumaterialien und -methoden. Wissenschaftler befürchten, dass der Verlust von Lebensraum und kollabierende Populationen dafür sorgen könnten, dass dieses kulturelle Erbe verschwindet.<br />- Der Verlust der unterschiedlichen kulturellen Verhaltensmuster könnte möglicherweise dazu führen, dass Orang-Utans sich schlechter an Veränderungen in der Umwelt anpassen können und das zu einer Zeit, wo diese Großaffen auf Grund des extremen Drucks durch die menschliche Entwicklung alle Ressourcen brauchen, die sie aufbringen können.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein erwachsener weiblicher Orang-Utan führt mit Hilfe eines Blattes das sie hält einen kuss-quietsch Ruf aus. Forscher haben festgestellt, dass Orang-Utan Rufe von Population zu Population unterschiedlich sind und, dass sie ein Beispiel für erlerntes kulturelles Verhalten sein können. Foto © von Tim Laman Feine Abweichungen die im Verbreitungsbereich der Spezies gesehen wurden stellten sich oft als wichtig für den erfolgreichen Naturschutz dar. Das liegt daran, dass Populationen sich bei genauerer Betrachtung als genetisch unterschiedliche Subspezies herausgestellt haben. Doch was ist mit geographisch unterschiedlichem Verhalten? Man muss nur an die menschliche Spezies denken, mit ihrem unterschiedlichen Essen, anderer Kleidung und Bräuchen. Man nennt dies kulturelle Unterschiede. Vor nicht allzu langer Zeit haben Wissenschaftler die Möglichkeit, dass Tiere eine Kultur haben, von der Hand gewiesen, da sie davon ausgingen, dass all ihr Verhalten nur instinktiv ist. Doch jetzt wird anerkannt, dass einige Spezies, vor allem soziale Tiere, denken und neue Verhaltensweisen lernen können und, dass sie eine Kultur haben. Viele der jüngsten Untersuchungen lieferten gute Beweise, dass die Orang-Utans dazu gehören. Doch was ist der Beweis für die Kultur dieser Großaffen? Und wenn die kulturellen Variationen der Orang-Utan Gruppen anerkannt sind, welche Bedeutung haben diese Unterschiede für eine erfolgreiche Erhaltung? Könnte die Erhaltung feiner kultureller Variationen ein Schlüssel dazu sein, den Orang-Utans dabei zu helfen zu überleben, während sie auf Grund des Verlusts von Lebensraum und der Degradierung in Borneo und Sumatra extremem Druck ausgesetzt sind? Unterschiedliche Verhaltensweisen in Orang-Utan Gruppen Man hat beobachtet, dass Orang-Utans komplexe Verhaltensmuster haben, die an&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/10/schutz-von-orang-utan-kultur-teil-erfolgreicher-erhaltung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Nebelparder: Asiens schützbedürftige flüchtige Baumakrobaten</title>
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		<pubDate>11 Mai 2017 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Linda Lombardi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, China, Südostasien und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tropenwälder, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Nebelparder ist nicht mit dem Leopard verwandt, sondern ist eine eigenständige Gattung (Neofelis), die sich von den Großkatzen unterscheidet (Panthera). 2006 wurde die Einzelart des Nebelparders in zwei Arten unterteilt: Neofelis nebulosa kommt auf dem asiatischen Festland vor, während der Neofelis diardi, der Sunda-Nebelparder, nur auf den Inseln von Sumatra und Borneo vorkommt.<br />- Von einer anderen Art, die in Taiwan heimisch ist (Neofelis nebulosa brachyura), glaubt man, dass sie ausgestorben ist. Während der Durchführung einer Kamerafallenuntersuchung zwischen 1997 und 2012 konnte kein lebendes Tier beobachtet werden.<br />- Ursprünglich war es schwierig, die Tiere in Gefangenschaft zu züchten, da sich die Tiere gegenseitig töteten. Unterschiedliche Zuchttechniken erlaubten es jedoch Zoos auf der ganzen Welt, die Tiere erfolgreich zu züchten. So konnte eine genetisch lebensfähige Population erschaffen und erhalten werden.<br />- Nebelparder sind unglaublich flüchtig. Nur mithilfe der neusten Technologie, einschließlich Kamerafallen und Funkhalsbändern, konnten Wissenschaftler damit beginnen, die Nebelparder-Arten, Verbreitungen, Populationen und Bedrohungen zu definieren. Die Öffentlichkeitsarbeit hilft auch dabei, die Aufmerksamkeit auf die Not dieser gefährdeten Wildkatzen zu lenken.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Nebelparder in einer Baumkrone. Die asiatische Art ist baumlebend und bekannt für ihre Kletterfähigkeiten. Foto von Bill Wood. Mit freundlicher Genehmigung vom Clouded Leopard Consortium in Thailand Werden wir über unser Wissen zu Asiens Nebelparder befragt, wären viele von sicherlich ahnungslos. Fragen wir aber einen Experten, der mit diesen Wildkatzen arbeitet, bekommen wir einiges zu hören. „Sie sind phänomenale Athleten. Sie können wie keine andere Katze klettern. Sie können von einer Tatze, kopfüber hängen. Ich habe sie Dinge machen sehen, das war einfach fantastisch“, schwärmt Bonnie Breitbeil, die Nebelparder SSP Koordinatorin und internationale Zuchtbuchkoordinatorin für die Vereinigung Association of Zoos and Aquariums (AZA). Das Tier ist wunderschön gefleckt und hat eine erstaunliche Anpassung, die sich für das Leben im Baum eignen: „Sie können kopfüber den Baum herunterklettern — nur wenige Katzen im ganzen Tierreich sind dazu in der Lage“, bemerkt Lon Grassman, einer der ersten Wissenschaftler, die einem wilden Nebelparder ein Funkhalsband umlegen konnten. „Sie haben rotierende Knöchel“, fügt er hinzu. Sie haben auch, verglichen zur Größe des Kopfes, sehr lange Zähne. Daher werden sie von einigen als moderne Säbelzahntiger bezeichnet. „Die Daten lassen vermuten, dass ihnen ihre extrem langen Zähne helfen, Beute in den Bäumen besser zu fangen, wenn sie dazu nicht ihre Tatzen benutzen können“, sagt er. Und während Breitbeil diese Katzen ganz technisch als paedomorphisch bezeichnet, sind die Nebelparder ganz einfach gesagt, total niedlich. „Sie sehen auch im fortgeschrittenen Alter noch sehr jung aus“, erklärt sie. „Die Form ihrer Gesichter und ihrer Ohren haben immer einen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/05/der-nebelparder-asiens-schuetzbeduerftige-fluechtige-baumakrobaten/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Umweltschützer in Borneo arbeiten zusammen mit der größten Palmölfirma Indonesiens am Schutz von Orang-Utans</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/12/umweltschuetzer-in-borneo-arbeiten-zusammen-mit-der-groessten-palmoelfirma-indonesiens-am-schutz-von-orang-utans/</link>
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		<pubDate>14 Dez 2016 12:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Deirdre Leowinata]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, Indonesien und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Primaten, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Ölpalmenproduktion in Borneo boomt und führt zu weitreichender Entwaldung, welche die stark vom Aussterben bedrohten Orang-Utans gefährdet. In der Vergangenheit gab es keine gute Zusammenarbeit zwischen Industrie und Umweltschützern, um das Problem zu lösen.<br />- Orangutan Foundation International und PT SMART, die größte Palmölgruppe in Indonesien, wollen nun mit vereinten Kräften daran arbeiten, der Verwaltung, dem Management und den Mitarbeitern den Schutz und die Wertschätzung der Orang-Utans näherzubringen.<br />- PT SMART und PT Lontar Papyrus, ein Großlieferant von Zellstoff, haben einer Nulltoleranz/Nichttötungsstrategie für Orang-Utans und andere bedrohte Tierarten zugestimmt. OFI organisiert außerdem ein laufendes Trainingsprogramm um Mitarbeiter in die Initiative zu integrieren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Orang-Utans in Borneo sind durch die Palmölindustrie stark gefährdet. Foto von Rhett A. Butler Die Ölpalme (Elaeis guineensis) ist eine attraktive Nutzpflanze für Erzeuger, Investoren und Konsumenten. Sie produziert nicht nur ein, sondern sogar zwei Arten von Öl, die für eine Vielzahl von Verwendung nützlich sind, vom Kochen bis zu hin zum Biotreibstoff. In der richtigen Umgebung ist sie bei weitem die effektivste Öl-Nutzpflanze im Bezug auf Ertrag und Produktionskosten. Sie übertrifft Rapps, Sonnenblumen und andere beliebte Öle in einem Verhältnis von drei zu fünf pro Hektar. Palmöl ist zudem das billigste Öl auf dem Markt, was die unstillbare weltweite Nachfrage antreibt. Die globale Palmölproduktion wächst deswegen weiter sprunghaft an. Besonders in Indonesien, welches einen Großteil des Weltbedarfs herstellt und wo es sich um eine 20 Milliarden-Dollar-Industrie handelt. Das Land exportierte im Jahr 2015 30,9 Millionen Tonnen Palmöl wovon allein 3,5 Millionen Tonnen aus Borneo stammten. Dieser wirtschaftliche Boom hat sich als Fluch für den tropischen Wald und die Tierwelt herausgestellt. Der Drang nach industriellem Anbau hat zu massenhafter Abholzung geführt, meistens durch Brandrodung. Diese Vorgehensweise steht in enger Verbindung mit den unkontrollierbaren Waldbränden, die letztes Jahr in Indonesien gewütet und alle Rekorde gebrochen haben. Wenn man dann noch das Problem der unweltschädigenden Managementpraktiken und den Mangel an Transparenz hinzufügt, zeichnet sich das Bild einer Industrie, die von Kritikern oft als Superschurke der Umweltzerstörer dargestellt wird. Der Kern dieser Anschuldigungen gegen Palmölproduzenten sind die verheerenden Konsequenzen, die der Handel auf eine der beliebtesten Tierarten der Welt hat: den Orang-Utan. Die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/12/umweltschuetzer-in-borneo-arbeiten-zusammen-mit-der-groessten-palmoelfirma-indonesiens-am-schutz-von-orang-utans/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Schutz der Orang-Utans arbeiten Nichtregierungsorganisationen mit Palmölproduzenten zusammen, verzeichnen aber nur schleppende Fortschritte</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/09/zum-schutz-der-orang-utans-arbeiten-nichtregierungsorganisationen-mit-palmoelproduzenten-zusammen-verzeichnen-nur-schleppende-fortschritte/</link>
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		<pubDate>27 Sep 2016 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Melati Kaye]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Borneo, Indonesien, Malaysia und Südostasien]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Umweltpolitik und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Angesichts des raschen Voranschreitens der Entwaldung und der Plantagenentwicklung auf Borneo bestand der vorherrschende Ansatz zum Schutz der Orang-Utans lange Zeit darin, die Tiere von den Plantagen zu retten und in Naturschutzgebieten wieder auszuwildern.<br />- Umweltschützer fordern zunehmend, dass Unternehmen durch die Bestimmung von Waldflächen mit hohem Schutzwert auf ihren Plantagen einen Beitrag zum Schutz der Orang-Utans leisten sollten.<br />- Durch den Runden Tisch für Nachhaltiges Palmöl kann die Palmölindustrie in diesem Bereich erste Fortschritte erzielen. Doch einige NROs, die nicht länger warten wollen, haben damit begonnen, direkt mit einzelnen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um die Orang-Utans auf deren Palmölplantagen zu schützen.<br />- Doch auch mit dieser Strategie können sie nur schleppende Fortschritte verzeichnen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[In der Bibliothek der Nyaru-Menteng-Auffangstation der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) in der indonesischen Provinz Zentral-Kalimantan stapelt sich Reihe über Reihe an Büchern, von denen jedes mit dem Bild eines Orang-Utans und dem Namen, den das Tier von dieser Stiftung erhalten hat, versehen ist: das verwaiste Jungtier Kejora, die wieder ausgewilderte Mona, der verletzte Grepy und mehr als 1.100 weitere. Jeder Band enthält die umfassende Lebensgeschichte eines Tieres: seine Fundstelle, sein Lieblingsfutter, periodische Krankheiten sowie seine täglichen Aktivitäten in den ersten zwei Monaten nach seiner Auswilderung durch die BOSF (sorgfältig in Fünf-Minuten-Abständen notiert) – all die Einzelheiten, die liebende Eltern festhalten würden. Angesichts des raschen Voranschreitens der Entwaldung und der Plantagenentwicklung auf Borneo bestand der vorherrschende Ansatz zum Schutz der Orang-Utans lange Zeit darin, die Tiere aus den Plantagen zu retten und in Naturschutzgebieten wieder auszuwildern Bei diesen Bemühungen kam der BOSF eine führende Rolle zu. Doch nun versucht sie ebenso wie einige andere Organisationen, die sich für den Schutz der Orang-Utans einsetzen, die Zahl der Rettungsaktionen zu reduzieren und mit den Palmölunternehmen zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise wollen sie den Lebensraum der Orang-Utans auf den Plantagen erhalten und dafür sorgen, dass diese Affen in ihrer ursprünglichen Heimat bleiben können. Junger Orang-Utan auf einem Baum in Kalimantan. Foto: Rhett A. Butler. Jhanson Regalino, der die Aktivitäten der Nichtregierungsorganisation in der Region Zentral-Kalimantan leitet, erklärte gegenüber Mongabay, dass er keine weiteren „Orang-Utan-Adoptionen“ mehr sehen wolle. Stattdessen sollten die Affen auf den Palmölplantagen bleiben können, aus denen 80 Prozent der Orang-Utans im Nyaru-Menteng-Zentrum&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/09/zum-schutz-der-orang-utans-arbeiten-nichtregierungsorganisationen-mit-palmoelproduzenten-zusammen-verzeichnen-nur-schleppende-fortschritte/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Laut einer Studie könnte die Auswilderung von Orang-Utans das Überleben von Populationen gefährden</title>
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		<pubDate>06 Sep 2016 10:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claire Salisbury]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Borneo, Indonesien, Malaysia, Südostasien und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Aktuell leben 1.500 Orang-Utans in Auffangstationen quer durch Sumatra und Borneo. Viele Umweltschützer_innen sowie die indonesische Regierung wollen diese so bald wie möglich auswildern. Allerdings äußert eine neue Studie ernste Bedenken.<br />- Es wird angenommen, dass sich die drei bekannten Orang-Utan-Unterarten Borneos - aus drei verschiedenen Regionen - vor 176.000 Jahren auseinander entwickelt haben. Dies bedeutet, dass ihre Vermischung negative genetische Konsequenzen haben könnte.<br />- Wenn sich hybride Nachkommen fortpflanzen, können genetische Kombinationen, die für eine Abstammungslinie vorteilhaft sind, gestört und dadurch schlechte Gesundheit und verringerte Fortpflanzung verursachet werden. Diese „Auskreuzungsdepression“ könnte das Überleben von einzelnen Tieren und ganzen Populationen langfristig bedrohen.<br />- Einige Wissenschaftler_innen widersprechen der Bestimmung der Orang-Utan-Unterarten und würden eine schnelle Auswilderung bevorzugen, egal wo. Andere sagen, dass Gentests bei geretteten Tieren und die Auswilderung in eine Region mit einer passenden Unterart Vermischung verhindern und deshalb eine kluge Herangehensweise darstellen würde.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Borneo-Orang-Utan in einer Auffangstation in Sabah. Foto: Rhett A. Butler Schätzungsweise 1.500 Orang-Utans leben aktuell in Rettungs- und Auffangstationen in Sumatra und Borneo. Aufgrund des Fortschreitens des Habitatverlusts durch Rodungen und Waldbrände haben diese Einrichtungen Schwierigkeiten, dem Bedarf gerecht zu werden. Die Auswilderung ist das letztendliche und dringende Ziel für die meisten dieser Tiere. Eine neue Studie warnt jedoch vor ernsten genetischen Folgen für die Nachkommen ausgewilderter Tiere &#8211; und für Orang-Utan-Populationen im Allgemeinen &#8211; wenn diese aus einer Region gerettet und in eine andere ausgewildert werden. Die Studie, die durch den Primatologen Graham Banes geleitet wurde, untersuchte die genetischen Konsequenzen, wenn sich Orang-Utans verschiedener, divergierender Unterarten vermischen. Es wird angenommen, dass sich die drei bekannten Orang-Utan-Unterarten Borneos &#8211; aus drei verschiedenen Regionen &#8211; vor 176.000 Jahren auseinander entwickelt haben. Dies bedeutet, dass ihre Vermischung negative genetische Konsequenzen haben könnte. Wenn hybride Nachkommen sich fortpflanzen, können Genkombinationen, die für eine Abstammungslinie vorteilhaft waren, gestört und dadurch schlechte Gesundheit und verringerte Fortpflanzung verursachet werden, sagte der Forscher. Diese Effekte, die als „Auskreuzungsdepression“ bezeichnet werden, könnten das Überleben einzelner Tiere und ganzer Populationen langfristig bedrohen. Um zu sehen, ob frühere Auswilderungen von diesen Problemen betroffen gewesen sein könnten, durchkämmte Banes Daten aus 44 Jahren über die Familiengeschichte der Orang-Utans im seit Langem existierenden Rettungs- und Rehabilitationsprogramm in Camp Leakey im Nationalpark Tanjung Puting auf Borneo, Indonesien. In Kombination mit genetischer Analyse gelang es Banes, alle bekannten Nachkommen von zwei Weibchen einer nicht einheimischen Unterart zu identifizieren, die in den 1970ern in&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/09/laut-einer-studie-koennte-die-auswilderung-von-orang-utans-das-ueberleben-von-populationen-gefaehrden/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Der Jahresrückblick zum Thema Regenwälder: 2015</title>
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		<pubDate>09 Feb 2016 06:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rhett Butler]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Borneo, Brasilien, Indonesien, Kolumbien, Kongo, Lateinamerika, Malaysia, Peru, Südamerika und Sumatra]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Sonderbeitrag und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt - all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst.<br />- Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder.<br />- In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt – all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst. Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder. Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie also weitere Ereignisse hervorheben möchten, dann können Sie dies gerne im Kommentarbereich unter diesem Beitrag tun. Dieser Überblick umfasst nicht die Entwicklungen in Bezug auf die subtropischen, gemäßigten oder borealen Wälder. Zusammenfassungen der letzten Jahre: 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2009 Regenwald in Yunnan, China. Foto: Rhett A. Butler. Gesamtüberblick In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte. Die Preise einiger wichtiger, in den Tropen produzierter Rohstoffe – unter anderem jene für Palmöl, Rindfleisch, Soja, Holzfasern und Bauholz – sind stark zurückgegangen. Ob diese Preise jedoch lange genug so niedrig bleiben werden, dass sie die Investitionen in Infrastrukturprojekte und die Waldumwandlung beeinflussen können, ist noch unklar. Zwei neue Datensätze, die 2015 veröffentlicht wurden, lieferten Erkenntnisse über längerfristige Trends im Zusammenhang mit den Waldbeständen. Matt Hansen von der Universität&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/02/der-jahresrueckblick-zum-thema-regenwaelder-2015/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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