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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>&#8218;Alles stirbt&#8216;: Q&#038;A mit der brasilianischen indigenen Anführerin Alessandra Munduruku</title>
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		<pubDate>20 Dez 2019 10:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Camila Nobrega]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Amazonas-Tropenwald, Energie, Regenwälder und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Alessandra Munduruku sprach vor kurzem beim Globalen Klimastreik und legte dem Europäischen Parlament das Munduruku Konsultationsprotokoll vor, in dem Beschwerden über Rechtsverletzungen aufgelistet werden, mit denen die einheimischen Völker in Brasilien konfrontiert sind.<br />- Während sie in Berlin war, erzählte die brasilianische indigene Anführerin Mongabay von den Auswirkungen der Agrarindustrieausweitung und der Entwicklung von Infrastruktur im Amazonasgebiet vor Ort.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[SANTAREM, Brasilien, und Berlin &#8211; Ich stieg aus dem Mototaxi aus, einer Transportmöglichkeit die in einigen Städten im Amazonasgebiet Teil des täglichen Lebens ist, nahm den Helm ab und schaute mich nach den zwei Jungs um, die vor der Tür eines Hauses auf mich warteten. Sie zeigten mir einen Pfad in den Hinterhof, zwischen Gebieten die von dem Fluss Tapajos überflutet sind. Es war Mai, Winter im Staat Para, was Regen und Überflutungen durch die Flüsse bedeutet. Die Temperatur draußen betrug 35 Grad Celsius (95 Grad Fahrenheit). Die zwei Jungs führten mich zu ihrer Mutter: Alessandra Korap Munduruku. Einige Wochen zuvor waren die drei aus der indigenen Gemeinde Praia do Indio weg gezogen, einem unverzichtbaren Lebenspunkt für das Volk der Munduruku in der Stadt Itaituba &#8211; einem der Hauptgebiete für die Agrarindustrie in Brasilien, wo Silos für die Getreidelagerung ein Gebiet einnehmen, das größer ist als ein Wald. Sie leben jetzt in der Stadt Santarém, wo Alessandra in das Graduiertenprogramm für Recht an der Federal University of the West of Pará (Ufopa; dt.: Bundesstaatliche Universität des Westens von Para) eingeschrieben ist. Alessandra und die Jungs waren immer noch dabei sich daran zu gewöhnen, dass man in der Stadt alles bezahlen musste: Wasser, Essen, sogar wenn man auf dem Fußballfeld neben dem Haus spielen wollte. Dies war das erste Mal, dass sie nicht in einem System lebten, wo man gemeinsam produzierte und teilte &#8211; nicht nur Essen, sondern auch die Entscheidungsprozesse. Vier Monate später, im September, traf ich Alessandra wieder, dieses&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/12/alles-stirbt-qa-mit-der-brasilianischen-indigenen-anfuehrerin-alessandra-munduruku/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Der Kahlschlag im brasilianischen Amazonasgebiet nimmt weiter zu</title>
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		<pubDate>06 Dez 2019 09:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Regenwälder, Tropenwälder und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet schreitet nach Angaben des nationalen Weltraumforschungsinstituts INPE weiter voran.<br />- Die monatlichen Ausschreibungsdaten zur Abholzung zeigten, dass im September 1.444 Quadratkilometer Wald im brasilianischen „legalen Amazonas“ — oder Amazonien — abgeholzt wurden. Insgesamt wurden damit in den ersten neun Monaten des Jahres 7.604 Quadratkilometer Waldfläche abgeholzt. Dies entspricht einem Anstieg von 86 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.<br />- Das INPE bezifferte die im Amazonas bis dato verbrannte Fläche bislang auf 59.826 Quadratkilometer, was einer Zunahme der verbrannten Fläche um 97 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.<br />- Die Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet ist seit über einem Jahrzehnt auf dem höchsten Stand.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet schreitet nach Angaben des nationalen Weltraumforschungsinstituts INPE weiter voran. Die monatlichen Ausschreibungsdaten zur Abholzung zeigten, dass im September 1.444 Quadratkilometer Wald im brasilianischen „legalen Amazonas“ — oder Amazonien — abgeholzt wurden. Insgesamt wurden damit in den ersten neun Monaten des Jahres 7.604 Quadratkilometer Waldfläche abgeholzt. Dies entspricht einem Anstieg von 86 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die abgeholzte Fläche ist 127-mal so groß wie Manhattan. Das INPE bezifferte die im Amazonas bis dato verbrannte Fläche auf 59.826 Quadratkilometer. Eine Fläche fast so groß wie der Bundesstaat West Virginia. Dies entspricht einer Zunahme der verbrannten Fläche um 97 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Anzahl der im Amazonas verzeichneten Brandherde nur um 30 Prozent höher ist. Ein Großteil der verbrannten Fläche besteht aus Weiden, Gestrüpp und abgeholztem Wald, nicht aber aus Primärregenwald. Die monatlichen Ausschreibungsdaten sehen die Entwaldung im brasilianischen Amazonas auf dem höchsten Niveau seit über einem Jahrzehnt. Brasilien wird im nächsten Monat offizielle Zahlen für das „Jahr der Entwaldung“ veröffentlichen, das vom 1. August bis 31. Juli unter Verwendung von Satellitendaten mit höherer Auflösung gemessen wird. Im vergangenen Jahr wurden 7.900 Quadratkilometer Wald im brasilianischen Amazonas abgeholzt. Zunehmende Zerstörung trotz globaler Aufmerksamkeit Die neuen Zahlen von INPE zeigen, dass die Abholzung in Brasilien trotz des jüngsten weltweiten Aufschreis ungewöhnlich hoch bleibt. Die höchste Medienaufmerksamkeit erreichte das Land Ende August, als der Brandrauch im Amazonas den Himmel über Sao Paulo schwärzte. Dies führte zu einer weitgehenden Verurteilung der von Bolsonaros Regierung vorgebrachten Umweltschutzpolitik.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/12/der-kahlschlag-im-brasilianischen-amazonasgebiet-nimmt-weiter-zu/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Rindfleisch und Leder aus China könnte zu Abholzung in Brasilien beitragen</title>
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		<pubDate>08 Okt 2019 13:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Brasilien und Europa]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Regenwälder und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Eine Analyse von Handelsdaten zeigt, dass Händler und Hersteller die Rinderprodukte aus Brasilien beziehen möglicherweise Rindfleisch und Leder kaufen, das mit Abholzung in Verbindung steht.<br />- Die Untersuchungen, die von der NGO Global Canopy (dt.: Weltweites Kronendach) durchgeführt wurden, haben brasilianische und chinesische Unternehmen mit großen Marken wie Adidas, Nike, DFS, Ikea, BMW, Daimler, General Motors und Volkswagen in Verbindung gebracht.<br />- Von den 15 Importeuren in Europa und den Vereinigten Staaten, die in den Daten mit einbezogen wurden, hatten nur drei Produkte von chinesischen Unternehmen bezogen, die Zusagen im Hinblick auf die Abholzung gemacht haben.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Große Einzelhändler und Hersteller von Rinderprodukten, die Materialen aus Brasilien beziehen, verwenden, laut einer Analyse der Handelsdaten durch die NGO Global Canopy, möglicherweise Rindfleisch und Leder das mit Abholzung in Verbindung steht. Global Canopy hat sich die Abholzungsrichtlinien von 43 Unternehmen angesehen, die Rindfleisch und Leder über China aus Brasilien beziehen. Man fand dabei heraus, dass beliebte Sportmarken wie Adidas und Nike, Autohersteller BMW, General Motors und Volkswagen, und Möbelhersteller einschließlich DFS nicht garantieren konnten, dass ihr Leder abholzungsfrei ist. Von den 15 Importeuren die sie identifiziert haben kaufen lediglich drei Produkte von chinesischen Herstellern die Zusagen im Hinblick auf die Abholzung gemacht haben. Die chinesischen Unternehmen bezogen ebenfalls Materialien von brasilianischen Unternehmen die keine Zusagen gemacht hatten. Selbst wo Zusicherungen im Hinblick auf Abholzungen von den brasilianischen Lieferanten gemacht wurden bezogen sich diese lediglich auf das Amazonasgebiet und schlossen andere wichtige und gefährdete Regionen, wie Cerrado, aus, so die Untersuchungen. &#8222;Es ist schwer festzustellen warum manche dieser Unternehmen keine Richtlinien haben &#8211; sie könnten sich des Risikos nicht bewusst sein oder sie sehen es nicht als Priorität.&#8220;, so André Vasconcelos, ein Forscher und Mitautor der Global Canopy Analyse, in einer E-Mail an Mongabay. Frühere Untersuchungen von Global Canopy zeigten, dass es bei Unternehmen die durch andere Rohstoffe, wie zum Beispiel Palmöl, einem Abholzungsrisiko ausgesetzt sind, wahrscheinlicher ist, dass sie sich des Risikos bewusst sind und sie Abholzungsrichtlinien haben, als bei denen, die mit Rinderprodukten handeln. &#8222;Lederlieferketten sind komplex und Einzelhandelsunternehmen wissen möglicherweise nicht, woher das Leder kommt. Unsere Untersuchungen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/10/rindfleisch-und-leder-aus-china-koennte-zu-abholzung-in-brasilien-beitragen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Verlust des tropischen Regenwaldes 2017 so groß wie Bangladesch</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/08/verlust-des-tropischen-regenwaldes-2017-so-gross-wie-bangladesch/</link>
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		<pubDate>27 Aug 2018 15:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Nicholas Jong]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Brasilien, Demokratische Republik Kongo, Indonesien, Kolumbien und Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Klimawandel, Landwirtschaft, Regenwälder, Umwelt und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Laut neuster Daten gingen 2017 Baumbestände von über 158.000 Quadratkilometern verloren – eine Fläche so groß wie Bangladesch. Die Zahlen von 2017 sind die zweithöchsten seit der Datensatz 2001 begonnen wurde und sind nur minimal niedriger als das Rekordhoch von 2016.<br />- Brasilien kam an erster Stelle als das tropische Land mit dem größten Baumverlust. Damit wurden die Bemühungen des Landes in den letzten 14 Jahren, die Abholzung zu reduzieren, zunichte gemacht. Auch in der Demokratischen Republik Kongo und in Kolumbien ist der Rückgang der Baumbestände dramatisch angestiegen. Indonesiens Zahlen sind zwischen 2016 und 2017 jedoch fast halbiert worden.<br />- Experten führen den Aufwärtstrend des Baumverlustes vor allem auf die fortgesetzte Rodung für landwirtschaftliche Zwecke zurück.<br />- Der neue Datensatz wurde auf dem Oslo Tropical Forest Forum diskutiert, das diese Woche in Norwegen stattfindet.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[OSLO, Norwegen — Es ist ein Jahrzehnt her, seit die Vereinten Nationen das Programm REDD+ ins Leben gerufen haben. Dieses ehrgeizige Programm sollte, als Teil einer weltweiten Anstrengung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, Anreize für die Wiederaufforstung und den Waldschutz in Entwicklungsländern schaffen. Das Programm wurde als integraler Bestandteil für die Lösung des Klimawandels angekündigt, denn tropische Wälder und Feuchtgebiete könnten 23 Prozent der gesamten erforderlichen Klimaschutzmaßnahmen bis 2030 liefern. Infolgedessen wurden mehrere Milliarden Dollar in dieses Programm investiert und unzählige Projekte initiiert. So sollte es den tropischen Ländern ermöglicht werden, Gelder zu erhalten, indem Abholzungsraten reduziert wurden. Norwegen beispielsweise hat in den letzten zehn Jahren rund 2,8 Milliarden Dollar in das Programm investiert, mehr als jedes andere wohlhabende Land. Auf der anderen Seite wurde insbesondere Brasilien als Vorkämpfer für REDD+ gelobt, da es zwischen 2004 und 2014 die Abholzungsrate um fast 80 Prozent reduzieren konnte. In dieser Woche treffen sich Vertreter aus diesen Ländern, um das 10-jährige Jubiläum von REDD+ auf dem Oslo Tropical Forest Forum in Norwegen zu feiern. Anstatt allerdings für ihre Leistung gefeiert zu werden, befinden sich diese Länder auf der Anklagebank. Grund dafür: Die Konferenz hat neue Daten der University of Maryland (UMD) veröffentlicht und aufgezeigt, wie der Verlust von tropischen Bäumen in vielen Ländern, einschließlich in Brasilien, in den letzten Jahren zugenommen hat. Der brasilianische Atlantische Regenwald ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt &#8211; und eines der am stärksten bedrohten Den Daten zufolge verloren tropische Länder im Jahr 2017 158.000 Quadratkilometer Baumbedeckung – ein&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/08/verlust-des-tropischen-regenwaldes-2017-so-gross-wie-bangladesch/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Anführer des indigenen Volkes der Guarani appelliert an Europa zur Rettung von Völkern und Wäldern</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/07/anfuehrer-des-indigenen-volkes-der-guarani-appelliert-an-europa-zur-rettung-von-voelkern-und-waeldern/</link>
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		<pubDate>05 Jul 2017 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lucy EJ Woods]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Landwirtschaft, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Umwelt und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die brasilianische Regierung unter Präsident Temer begehe schwere Verstöße gegen die Rechte der Guarani-Kaiowá, berichtet ihr Anführer, Ladio Veron. Er befindet sich diesen Frühling auf einer Reise durch Europa, deren Ziel es ist, um Unterstützung für die Rechte indigener Völker in Brasilien zu werben.<br />- Bei Vorträgen und Petitionen in ganz Europa berichtete Veron über die zunehmende Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien. Darüber hinaus deckte er vergangene und anhaltende Landraube auf und protestierte gegen die Bemühungen der Temer-Regierung, die Demarkierung indigener Territorien zu stoppen, die in der Verfassung von 1988 garantiert worden war.<br />- Diese Reise findet vor dem Hintergrund eskalierender Unruhen und öffentlicher Proteste in Brasilien statt, wo die Temer-Regierung zunehmend in einem Sumpf aus Korruptionsvorwürfen versinkt. Die Beliebtheitsquote der Regierung befindet sich mittlerweile im einstelligen Bereich und droht vollends einzubrechen. Doch auch der derzeitige Nationale Kongress ist den Rechten indigener Völker gegenüber feindlich gesinnt.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Europäische Verbündete schlossen sich dem Guarani-Anführer Ladio Veron auf einer Demonstration in London an, die sich gegen die anti-indigene Politik des brasilianischen Präsidenten Michel Temer richtete. Foto © Eleanor K. Russell mit freundlicher Genehmigung von Survival International. Ladio Veron, ein Anführer der indigenen Guarani-Kaiowá in Brasilien, reist gerade durch Europa, um einen verzweifelten Appell an die internationale Gemeinschaft zu richten. Er verlangt den Stopp der Angriffe und Ermordungen, des Landraubs und der Umweltzerstörung die seinem Volk zufolge mittlerweile zum Markenzeichen der Temer-Regierung in Brasilien geworden seien. Die Guarani-Kaiowá kämpfen im Bundesstaat Mato Grosso do Sul im Südwesten Brasiliens, an der Grenze zu Paraguay, um die Anerkennung ihrer indigenen Landrechte. Nach jahrzehntelangen Territorialkonflikten mit Viehzüchtern sowie Soja- und Zuckerrohrproduzenten hofft Veron, dass er mit seiner Europareise Unterstützung gewinnen und ein internationales Netzwerk aus Verbündeten aufbauen kann, das in seinem Heimatland Druck auf Temer und den von der Agrarlobby dominierten Kongress ausüben wird. „Europa kann dieses Problem nicht lösen“, erklärte Veron gegenüber Mongabay, „doch es kann uns unterstützen, den Druck erhöhen, die Situation verurteilen und fordern, dass unsere Rechte und unser Land anerkannt werden.“ Die dreimonatige Reise, die von März bis Juli geplant ist, findet zu einer Zeit statt, in der in ganz Brasilien eine Zunahme der Spannungen zwischen dem Staat und indigenen Völkern zu beobachten ist. Diese äußerten sich bereits in Demonstrationen, auf die in einigen Fällen gewalttätige Angriffe folgten. Auf seiner Reise machte Veron Halt in Spanien, Griechenland, Italien, Großbritannien, Portugal, Irland, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Österreich. „Ich&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/07/anfuehrer-des-indigenen-volkes-der-guarani-appelliert-an-europa-zur-rettung-von-voelkern-und-waeldern/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Brasilien: Abholzung im Amazonas im letzten Jahr um 29 % angestiegen</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/12/brasilien-abholzung-im-amazonas-im-letzten-jahr-um-29-angestiegen/</link>
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		<pubDate>12 Dez 2016 14:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rhett A. Butler]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Regenwälder, Tropenwälder und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Abholzung im weltweit größten Regenwald schnellte im letzten Jahr um 29 % in die Höhe.<br />- Die Abholzung erreichte von 2015 bis 2016 das höchste Level seit 2008.<br />- Lockere Umweltvorschriften, witzlose Bedingungen und die brasilianische Wirtschaft können Faktoren sein, die mit den steigenden Waldverlusten zu tun haben.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Abholzung im brasilianischen Amazonas, 1988-2016 Die brasilianische Regierung berichtet, dass die Abholzung im weltweit größten Regenwald im letzten Jahr um 29 % in die Höhe schnellte. Dies stellt einen starken Anstieg nach der historisch niedrigen Abholzungsrate nur fünf Jahre zuvor und die höchste Rate in der Region seit 2008 dar. Die Zahlen, die von Brasiliens National Space Research Institute INPE (deutsch: Nationales Institut für Weltraumforschung) am Montag veröffentlich wurden, zeigen, dass 7.989 Quadratkilometer Regenwald zwischen August 2015 und Juli 2016 zerstört wurden. Der Verlust umfasst eine Fläche, die 135 Mal größer als Manhattan ist oder die kombinierte Landmasse der Staaten Connecticut und Delaware ausmacht (Anmerk. d. Übers.: dreieinhalb Mal so groß wie das Saarland). Die vorläufigen Daten weisen darauf hin, dass die jährliche Verlustrate im brasilianischen Amazonas 75 % über das Level von 2012 gestiegen ist, der niedrigsten Rate seit dem Beginn der jährlichen Berichterstattung 1988. Die Abholzung konzentrierte sich letztes Jahr auf die Staaten Para (38 Prozent), Mato Grosso (19 Prozent) und Rondonia (17 Prozent), was zum größten Teil auf die Rinder- und Sojaproduktion dieser Regionen zurückzuführen ist. Die Abholzung erhöhte sich am meisten im Amazonas, der die größte Fläche Primärregenwaldes in Brasilien enthält. Abholzung nach Ländern, 2010-2016. Die Zahlen der Abholzung für die Jahre 2015-2016 werden in einigen Monaten nach einer manuellen Analyse von NASA Landsat abgeschlossen, Bilder von INPE. Die Nachricht überrascht nicht. Monatelang haben die brasilianische NGO Imazon und INPE durch ihr eigenes Abholzungsalarmsystems über die Monat für Monat steigenden Waldrodungen berichtet gegenüber dem Zeitraum des&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/12/brasilien-abholzung-im-amazonas-im-letzten-jahr-um-29-angestiegen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Olympische Golfanlage in Rio schadet der Umwelt bemängeln Kritiker</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/07/neue-olympische-golfanlage-in-rio-schadet-der-umwelt-bemaengeln-kritiker/</link>
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		<pubDate>29 Jul 2016 14:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Carolina Torres (Paloma Savedra hat zu diesem Artikel beigetragen)]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Gefährdete Arten, Naturschutz, Schutzzonen, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Umweltschützer kämpften erfolglos gegen eine neue Golfanlage in Rio an, von der die Stadt behauptete, sie sei für die Olympischen Spiele 2016 erforderlich.<br />- Die umgerechnet etwa 15 Millionen Euro schwere Golfanlage, die ein 22-stöckiges Hochhaus beinhaltet, bedroht den Sandbanklebensraum der Marapendi Environmental Protection Area (EPA).<br />- Beamte der Stadt Rio ließen einen Bericht anfertigen, der jegliche Lebensraumbedrohungen bestritt und wiesen darauf hin, dass die Beschreibung der Brasilianischen EPA menschliche Entwicklung innerhalb des Gebietes erlaube.<br />- Neben Bedenken um Abwasser verseuchte Buchten, in denen Segelwettbewerbe abgehalten werden sollen, ist die Kontroverse um die Golfanlage nur eine von vielen rund um die Olympischen Spiele in Rio. Bundestaatliche Ermittler erweiterten vor kurzem Untersuchungen, die mögliche Korruptionsvorwürfe ermittelten, die die Abhaltung der Spiele im August betrafen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Rios neue Olympische Golfanlage. Foto von Tomaz Silva/Agência Brasil Nach mehr als 100 Jahren Unterbrechung wird bei den Olympischen Sommerspielen wieder Golf gespielt, obwohl die festliche Veranstaltung von einem ökologischen Streit überschattet wurde, bei dem Umweltschützer erfolglos gegen die städtischen Vorbereitungen einer Olympischen Golfanalage protestierten. Laut den Behörden von Rio war eine neue Golfanlage vonnöten, obwohl bereits zwei reguläre Golfanlagen innerhalb der Stadt von Rio de Janeiro vorhanden waren. Das Land, das für die neue Golfanlage ausgewählt wurde und bis 2015, vor den Olympischen Spielen fertiggestellt werden sollte, lag innerhalb der Marapendi Environmental Protection Area (EPA), einem Küstenhabitat für auf Sandbank lebender natürlicher Flora und Fauna, darunter auch bedrohte Arten. Die freie Fläche der EPA lag auch günstig innerhalb des gehobenen Rios Strandvorortes Barra de Tijuca, auch „Rios Miami Beach“ genannt, einem Hot Spot für Immobilien, bei dem Eigentumswohnungen und Einkaufszentren im Aufstieg sind, und sich auch das Olympische Dorf und der Olympische Park befinden. Der Biologe Marcello Mello sprach sich entschieden gegen das Projekt aus und bezeichnete den Bau der Golfanlage sehr deutlich als „Umweltverbrechen“. „Die [zuvor geschützte] Sandbank gehört dem Atlantischen Wald, der von der UNESCO als eingetragenes [Weltkulturerbe] anerkannt wurde und Teil der weltweit bedrohtesten Biome ist“, erklärte Mello. Den Schaden, der der Marapendi Environmental Protection Area – Heimat von 238 eingetragenen Arten – zugefügt wurde, bezeichnete er als „einen Skandal“. Die Entscheidung, die Golfanlage zu bauen, sorgte sofort für Proteste von Umweltschützern und den Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft von Rio, die die Entscheidung der Stadt beanstandeten, indem&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/07/neue-olympische-golfanlage-in-rio-schadet-der-umwelt-bemaengeln-kritiker/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Der Jahresrückblick zum Thema Regenwälder: 2015</title>
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		<pubDate>09 Feb 2016 06:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rhett Butler]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Sonderbeitrag und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt - all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst.<br />- Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder.<br />- In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Das bahnbrechende Klimaabkommen, das im Dezember 2015 in Paris unterzeichnet wurde, die Krise im Zusammenhang mit den Waldbränden und dem dadurch verursachten Smog in Indonesien im Spätsommer und Frühherbst sowie die Einführung von Strategien zum Stopp der Entwaldung durch einige der größten Unternehmen der Welt – all diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Tropenwälder im Jahr 2015 stärker im Rampenlicht standen als sonst. Dies ist ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres in der Welt der Tropenwälder. Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie also weitere Ereignisse hervorheben möchten, dann können Sie dies gerne im Kommentarbereich unter diesem Beitrag tun. Dieser Überblick umfasst nicht die Entwicklungen in Bezug auf die subtropischen, gemäßigten oder borealen Wälder. Zusammenfassungen der letzten Jahre: 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2009 Regenwald in Yunnan, China. Foto: Rhett A. Butler. Gesamtüberblick In der Regel hinken die Tendenzen im Zusammenhang mit den Waldbeständen den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen hinterher, doch es gab Anzeichen dafür, dass sich die weltweite Konjunkturschwäche infolge des schwächeren Wirtschaftswachstums in China allmählich auf die Tropenwälder auswirken könnte. Die Preise einiger wichtiger, in den Tropen produzierter Rohstoffe – unter anderem jene für Palmöl, Rindfleisch, Soja, Holzfasern und Bauholz – sind stark zurückgegangen. Ob diese Preise jedoch lange genug so niedrig bleiben werden, dass sie die Investitionen in Infrastrukturprojekte und die Waldumwandlung beeinflussen können, ist noch unklar. Zwei neue Datensätze, die 2015 veröffentlicht wurden, lieferten Erkenntnisse über längerfristige Trends im Zusammenhang mit den Waldbeständen. Matt Hansen von der Universität&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/02/der-jahresrueckblick-zum-thema-regenwaelder-2015/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Was hält 2016 für die Regenwälder bereit? Zehn Dinge, die man weiterverfolgen sollte</title>
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		<pubDate>01 Feb 2016 06:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rhett Butler]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Naturschutz, Regenwälder, Regenwaldzerstörung, Umwelt, Umweltnachrichten und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Neben den massiven Waldbränden in Indonesien, der offiziellen Genehmigung des REDD+-Programms beim Klimagipfel in Paris und der Errichtung mehrerer großer Nationalparks gab es in der Welt der Regenwälder im Jahr 2015 noch genügend Aufregendes. Was hält 2016 bereit?<br />- Hier ein paar Dinge, die wir im neuen Jahr genau verfolgen werden.<br />- Welche anderen Themen bezüglich der Regenwälder sollte man 2016 im Augen behalten? Lasst uns über die Kommentarfunktion unterhalb Eure Meinung wissen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Neben den massiven Waldbränden in Indonesien, der offiziellen Genehmigung des REDD+-Programms beim Klimagipfel in Paris und der Errichtung mehrerer großer Nationalparks gab es in der Welt der Regenwälder noch im Jahr 2015 noch genügend Aufregendes. Was hält 2016 bereit? Hier ein paar Dinge, die wir im neuen Jahr genau beobachten werden. 1. El Niño El Niño ist typischerweise in Südostasien, im südlichen und westlichen Amazonas und den borealen Regionen für extreme Dürren verantwortlich, wodurch das Risiko katastrophaler Waldbrände, die normalerweise von Menschen ausgelöst werden, stark steigt. Basierend auf der massiven Vorhersage im letzten Jahr, laut der El Niño bis ins Jahr 2016 andauern wird, könnte es in Indonesien, Brasilien, Russland und Kanada zu einem erneuten Ausbruch von Waldbränden kommen. Angesichts der Schäden, die Moorfeuer im letzten Sommer und Herbst in Indonesien angerichtet haben, ist die Situation dort besonders bedenklich. Mehrere Monate lang überstiegen die täglichen Emissionen der Feuer in Indonesien die täglichen Emissionen der gesamten US-Wirtschaft. 2. Niedrige Rohstoffpreise Während eines Großteils des Jahres 2015 fielen die Preise der meisten Rohstoffe, wodurch Investitionen in Förderung und Entdeckung von Energiequellen abnahmen. Es gab zwar keine klaren Anzeichen eines ähnlichen Rückgangs bei Investitionen in die Entwicklung industrieller Landwirtschaft und Plantagen, wenn aber die Preise von Palmöl, Soja und Vieh niedrig bleiben, könnte das Auswirkungen auf Grundstückspreise haben, wodurch die Durchführbarkeit von kleinen Waldumbauprojekten untergraben würde. In manchen Ländern könnte die Regierung sowohl Projekte zur Entwicklung der Infrastruktur als auch Naturschutzinitiativen zurückstellen. Das Budget für die Durchsetzung von Umweltgesetzen könnte in Ländern gestrichen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/02/was-haelt-2016-fuer-die-regenwaelder-bereit-zehn-dinge-die-man-weiterverfolgen-sollte/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Emissionen durch Abholzung des Regenwaldes machen durchschnittlich 16 % der Emissionen durch Entwaldung aus</title>
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		<pubDate>03 Nov 2015 16:24:18 +0000</pubDate>
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		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Belize, Bolivien, Brasilien, DRK, Gabun, Guyana, Indonesien, Malaysia und Surinam]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Abholzung, Archiv, Regenwälder, Umwelt, Umweltnachrichten, Wälder und Waldwirtschaft]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Regenwaldabholzung in Borneo Kohlenstoffemissionen durch ausgewählte Abholzungsvorgänge in tropischen Regenwäldern machen rund ein Sechstel der Emissionen aus Rodung insgesamt aus, wie eine neue Studie zeigt, die 13 Forstkonzessionen in sechs Ländern bewertete. Die Studie, die Wissenschaftler von Winrock International im Journal „Environmental Research Letters“ veröffentlichten, analysierte die Kohlenstoffemissionen, die während verschiedener Aspekte des Abholzens entstanden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Regenwaldabholzung in Borneo Kohlenstoffemissionen durch ausgewählte Abholzungsvorgänge in tropischen Regenwäldern machen rund ein Sechstel der Emissionen aus Rodung insgesamt aus, wie eine neue Studie zeigt, die 13 Forstkonzessionen in sechs Ländern bewertete. Die Studie, die Wissenschaftler von Winrock International im Journal „Environmental Research Letters“ veröffentlichten, analysierte die Kohlenstoffemissionen, die während verschiedener Aspekte des Abholzens entstanden. Dazu gehörten Holzentnahme, Kollateralschäden an der umgebenden Vegetation und die Abholzinfrastruktur, wie Straßen und Rückegassen. Der Ansatz, der eine umfassendere Einschätzung bietet als vorherige Verfahren, zeigt, dass Emissionen abhängig von der Art der Abholzung, der Entnahmerate und dem Wald selbst sehr variabel sind. Die Emissionen in den Bereichen der Studie reichten von weniger als sieben Tonnen Kohlenstoff je Hektar in Brasilien bis hin zu mehr als 50 Tonnen je Hektar in Indonesien. Die Autoren nutzten diese Daten, um in Folge die Emissionen zwischen Holzeinschlag und Entwaldung auf einer Pro-Hektar-Basis und auf nationaler Ebene zu vergleichen. Die Emissionen durch Abholzung relativ zum intakten Wald reichten von etwa 3 % in Brasilien und der Republik Kongo bis hin zu mehr als 15 % in Indonesien. Durch die Hochrechnung auf nationaler Ebene fand die Studie heraus, dass sich die gesamten Emissionen durch Abholzung auf 40 Millionen Tonnen im Jahr in Malaysia belaufen, auf 25 Millionen Tonnen in Brasilien und auf 8,7 Millionen Tonnen in Indonesien. Malaysias Emissionen durch Abholzung lagen fast gleichauf mit seinen gesamten jährlichen Emissionen durch Entwaldung. Dagegen stellten Brasiliens Emissionen bei Holzeinschlag nur 7 % seiner gesamten Emissionen durch Entwaldung dar. Indonesien kam auf 8&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/11/emissionen-durch-abholzung-des-regenwaldes-machen-durchschnittlich-16-der-emissionen-durch-entwaldung-aus/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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