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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Neue Arten von Riesensalamander wurden nach jahrzehntelangem Rätselraten beschrieben</title>
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		<pubDate>18 Mrz 2019 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mongabay.com]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Nordamerika und Vereinigte Staaten]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Amphibien, Artenreichtum, Erfolgsmeldungen, Naturschutz, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Wissenschaftler haben eine neue Art von riesigem Salamander beschrieben, der bis zu 60 Zentimeter (2 Fuß) lang wird und eine Art Sirene ist, eine Gruppe von aalartigen Salamandern, die nur vordere Gliedmaßen und große, gerüschte Kiemen hinter ihren Köpfen haben.<br />- Die formale Beschreibung der Art, die als netzartige Sirene bezeichnet wird, geht auf jahrzehntelange Untersuchungen und Erkundungen zurück.<br />- Die Forscher haben noch kein vollständiges Verständnis der netzartigen Sirene, aber da ein Großteil ihres Lebensraums in Feuchtgebieten innerhalb des gefährdeten Langblättrigen Kiefern-Ökosystems liegt, ist die Art naturschutzfachlich bedenklich, sagen sie.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Forscher haben eine neue Art von Riesensalamander beschrieben, die seit mehreren Jahrzehnten von Geheimnissen umhüllt ist. Der neue Salamander, der aus Sümpfen in Alabama und Florida im Süden der Vereinigten Staaten bekannt ist, wird bis zu 60 Zentimeter (2 Fuß) lang und ist eine Art Sirene, eine Gruppe von aalähnlichen Salamandern, die nur vordere Gliedmaßen und große, gerüschte Kiemen haben, die hinter ihren Köpfen aus ihrem Körper herausragen. Informell nennen die Menschen den neu beschriebenen Salamander schon lange &#8222;Leopardenaale&#8220;. Da es sich bei der Art jedoch nicht um einen Aal (oder Leoparden) handelt, haben Herpetologen sie in einer neuen Studie als retikuläre Sirene (Siren reticulata) bezeichnet. Der Name kommt von den dunklen Flecken, die in einem netzartigen Muster auf dem Körper des Tieres verlaufen und sich von den Kiemen bis zum Schwanz erstrecken. Sirenen, die sich heute auf den Süden der Vereinigten Staaten und den Nordosten Mexikos beschränken, gehören zu den größten Amphibien in Nordamerika. Die netzförmige Sirene gehört zu den &#8222;größten Arten, die in den letzten 100 Jahren aus den Vereinigten Staaten beschrieben wurden&#8220;, schreiben Forscher in dem Papier. Die formale Beschreibung dieser Art stammt aus jahrzehntelangen Untersuchungen und Forschungen. David A. Steen, ein Forschungsökologe am Georgia Sea Turtle Center und Mitautor des neuen Papiers, wurde dem Tier erstmals 2007 vorgestellt, als Craig Guyer, Biologe an der Alabama Auburn University und Doktorvater von Steen, ihm im Museum of Natural History der Universität ein großes Glas voller aalartiger Tiere zeigte. Guyer &#8222;klopfte es mit seinem Knöchel&#8220; und sagte Steen, dass&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/03/neue-arten-von-riesensalamander-wurden-nach-jahrzehntelangem-raetselraten-beschrieben/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Bleiben oder gehen: Droht den USA ein &#8222;Brain Drain&#8220; in der Klimawissenschaft?</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/06/bleiben-oder-gehen-droht-den-usa-ein-brain-drain-in-der-klimawissenschaft/</link>
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		<pubDate>13 Jun 2018 09:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sean Mowbray]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Deutschland, Frankreich, Vereinigte Staaten und Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Klimawandel, Naturschutz, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Als Donald Trump letzten Juni im Namen der USA den Austritt aus dem Pariser Abkommen vollzog, bot der französische Präsident Emmanuel Macron den amerikanischen KlimaforscherInnenn Zuflucht, um weiter ihrer Forschung nachgehen zu können.  Deutschland tat es ihm gleich.  Mehrere 100 folgten diesem Aufruf, allerdings heißt es für viele andere noch abwarten und Tee trinken.<br />- Durch die vorgeschlagenen massiven Budgetkürzungen für wissenschaftliche Programme und das Mantra "anti Wissenschaft", das durch die neue Regierung hallt, wird der Weg nach oben auf der Karriereleiter für junge WissenschaftlerInnen beschwerlicher.  Während einige aktiv nach Forschungsmöglichkeiten entweder im privatwirtschaftlichen Bereich oder im Ausland suchen, bleiben andere in den USA und stellen sich der Anti-Wissenschaftspolitik von Trump entgegen.<br />- Einige Experten warnen davor, dass ein Rückgang der politischen Offenheit der USA und Trumps Plan, die Tore für EinwandererInnen zu schließen, die oft Arbeitsplätze in der Wissenschaft besetzen, die Wissenschaft in den USA vor größere Probleme stellen könnte als jede Abwanderung von WissenschaftlerInnen. Einstein, Enrico Fermi und viele andere WissenschaftlerInnen waren Immigranten in die USA und für einige der größten wissenschaftlichen Fortschritte der Nation verantwortlich.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[2014 bahnten sich Flammen den Weg durch den Klamath National Forest. Die diesjährigen Flächenbrände in Nordkalifornien verbrannten Tausende von Hektar und hinterließen dabei eine Spur aus Tod und Zerstörung. Die Heftigkeit der Flammen wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht und die Studie amerikanischer KlimaforscherInnen, die diese Verbindung untersucht, ist entscheidend, um die zerstörerischen Flächenbrände in Westamerika zu verstehen. Foto von Kari Greer/U.S. Forest Service via Flickr CC BY 2.0 via Flickr Amerikanische KlimaforscherInnen, die unter einer Regierung, die für ihre feindselig Haltung gegenüber der Wissenschaft bekannt ist, mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert sind, hatten einen möglichen Ausweg: man beantwortet ein paar Fragen auf einer Webseite der französischen Regierung, reicht einen Projektvorhaben ein und möglicherweise wird einem eine Stelle an einer französischen Universität angeboten mit ausreichender Bezahlung für die Dauer des Aufenthalts dort. Der/Die EhepartnerIn des Wissenschaftlers/der Wissenschaftlerin könnte ebenfalls mitkommen und arbeiten, wenn er/sie möchte. Ein lukratives und attraktives Angebot, das eine starke Resonanz hervorbrachte. Nachdem Präsident Trump im Juni das Pariser Klimaabkommen gekündigt hatte, antwortete der französische Präsident Emmanuel Macron mit einem Weckruf, „Make Our Planet Great Again“ angelehnt an Trumps Slogan aus seiner Wahlkampagne. Einen Teil seiner Botschaft richtete er direkt an die amerikanischen KlimaforscherInnen mit einem Angebot, das sie dazu einlud, den drakonischen Budgetkürzungen der amerikanischen Regierung und Trumps feindseliger Rhetorik zu entgehen, indem sie Schutz in Frankreich suchen. Das war nicht übertrieben: Die französische Regierung meinte ihr Angebot ernst und hat seitdem 30 Millionen Euro zur Seite gelegt, um die Immigranten zu unterstützen. Das Programm wurde&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/06/bleiben-oder-gehen-droht-den-usa-ein-brain-drain-in-der-klimawissenschaft/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Feldbuch: Prognosen über die Verbreitung von Infektionskrankheiten durch den Tierhandel</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/04/feldbuch-prognosen-ueber-die-verbreitung-von-infektionskrankheiten-durch-den-tierhandel/</link>
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		<pubDate>07 Apr 2017 10:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Vereinigte Staaten]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Amphibien, Amphibien und reptilien, Artenreichtum, Fische, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Der Handel mit exotischen Tieren ist ein Wirtschaftszweig, der Erträge in Milliardendollarhöhe erzielt, und sein weltweit größter Absatzmarkt sind die USA. Die US-Regierung überwacht zwar die bekanntesten durch Tiere übertragbaren Krankheiten, doch für die meisten für den kommerziellen Vertrieb bestimmten Tiere, die in den US-Häfen eintreffen, gibt es keine verpflichtenden Gesundheitskontrollen.<br />- Durch den Import lebender Tiere könnten neue Krankheiten in die USA eingeschleppt werden, die sich auf die heimische Fauna ausbreiten könnten. Dies kann schwerwiegende Folgen haben, wie z.B. die weltweite Verbreitung des Chytridpilzes zeigte, durch den mehr als 200 Amphibienarten in ihrem Bestand dezimiert wurden.<br />- Ausgehend von ihrer Ausbildung als Tierärztin und ihrer umfangreichen Erfahrung im Umgang mit Wildtieren entwickelt Elizabeth Daut ein Computermodell, mit dessen Hilfe das Risiko des Imports von Infektionskrankheiten in die USA durch den Handel mit exotischen Tieren ermittelt werden kann.<br />- Die mit diesem Modell erstellten Prognosen könnten dabei helfen, festzulegen, welche Arten aus welchen Herkunftsländern bei ihrer Ankunft in den USA besonders genau überprüft werden sollten. Mit einem tieferen Verständnis der Krankheitsrisiken könnten die Behörden zudem die Kontrollen optimieren und bessere Pläne zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten erarbeiten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Tierhändler auf einem großen Markt in der Grenzstadt Aguas Verdes im Nordwesten Perus. Hier treffen verschiedene in Gefangenschaft gezüchtete exotische Tiere, wie etwa australische Sittiche, mit illegal gefangenen heimischen Wildtieren wie Weißflügelsittichen (Brotoge versicolurus) und Guayaquil-Hörnchen (Sciurus stramineus) zusammen. Da diese Tiere auf engstem Raum gehalten werden, ist die Wahrscheinlichkeit der Verbreitung von Krankheiten sehr hoch. Foto mit freundlicher Genehmigung von Elizabeth Daut Der legale Handel mit exotischen Tieren ist ein florierendes Geschäft, in dessen Rahmen Zierfische, Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien um die ganze Welt transportiert werden. Diese Haus- und Nutztiere können jedoch unerwartete Infektionskrankheiten aus ihren Heimatländern mitbringen. Wenn infizierte Exemplare dieser nicht heimischen Arten entkommen oder freigelassen werden, dann können sie unter den endemischen Arten Epidemien auslösen. Vier US-Behörden überwachen die Einfuhr lebender Tiere, doch bei den meisten dieser Importe erfolgt zurzeit keine systematische Überprüfung auf Krankheiten. Die meisten Tiere, die an den US-Häfen ankommen und für den Heimtierhandel bestimmt sind, fallen in den Zuständigkeitsbereich des US Fish and Wildlife Service, der nicht dazu berechtigt ist, Gesundheitskontrollen durchzuführen. Nutztierimporte werden vom US Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS) reguliert, der dabei der Aufsicht der zum Heimatschutzministerium gehörigen Zoll- und Grenzschutzbehörde unterliegt. Jene Arten, die für die Übertragung bestimmter Krankheiten bekannt sind (z.B. Tollwut bei Hunden oder Tuberkulose bei Affen), werden von den Centers for Disease Control and Prevention [Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention] überwacht. Laut einem Bericht des US Government Accountability Office aus dem Jahr 2010 entstehen aufgrund der mangelnden Kooperation zwischen diesen Behörden Lücken&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/04/feldbuch-prognosen-ueber-die-verbreitung-von-infektionskrankheiten-durch-den-tierhandel/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Feldnotizen: Kartierung von Kondor-Erhaltungsstrategien</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/12/feldnotizen-kartierung-von-kondor-erhaltungsstrategien/</link>
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		<pubDate>21 Dez 2016 11:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Tiere, Umwelt, Vögel und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In den 1980er Jahren in der Natur fast ausgestorben, erholt sich der Kalifornische Kondor dank eines intensiven Bestandsbewirtschaftungsplans und eines teilweisen Verbots von Bleigeschossen gerade. Leider sind Bleivergiftungen bei in Gefangenschaft lebenden Kondoren, die ausgewildert werden weiterhin ein Problem.<br />- Holly Copelands GIS-Mapping-Studie hat gezeigt, dass Kondore in Küstennähe seltener an Bleivergiftungen leiden als jene im Landesinneren. Mapping hilft auch dabei, weniger riskante Gebiete für die Auswilderung zu finden und zu bestimmen, an welchen Orten die Vögel dem höchsten Risiko einer Bleivergiftung ausgesetzt sein könnten.<br />- Die Mapping-Studie hat zunehmend artgemäßes Verhalten bei den Kondoren ermittelt, was bedeutet, dass diese sich weiter von den Auswilderungsstationen entfernen. Das sind gute Nachrichten, bedeutet aber auch, dass die Vögel, die weiter ins Landesinnere fliegen einem größeren Risiko einer Bleivergiftung ausgesetzt sind.<br />- Copeland hofft, dass, wenn das umfassende kalifornische Verbot von Bleigeschossen im Jahr 2019 vollständig in Kraft tritt, die wildlebenden Kondore davon profitieren werden. Die Forscherin wendet ihre beim Mapping von Kondoren gewonnenen Erfahrungen auch auf Adler und andere Greifvögel in Wyoming an.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der gefährdete Kalifornische Kondor (Gymnogyps californianus) wird seit 1967 durch US-Bundesrecht und seit 1971 durch kalifornisches Recht geschützt. Trotz dieser Schutzmaßnahmen lebten 1982 nur noch weniger als zwei Dutzend Kondore in freier Wildbahn. Es dauerte bis 2012 bis Wissenschaftler nachweisen konnten, dass bleihaltige Munition die Ursache für das Vogelsterben war. Foto von Donald Smith Geierpopulationen sind weltweit einem tödlichen Risiko durch Giftstoffe ausgesetzt, die sich in den Kadavern ansammeln, von denen die Vögel sich ernähren &#8211; von giftigen Schmerzmitteln bei Rindern in Indien über Pestizide, die Löwen bei der Rinderjagd in Afrika niedergestreckt haben, bis zu bleihaltiger Jagdmunition in kalifornischen Wildtieren. Der Kalifornische Kondor (Gymnogyps californianus) wurde in den 1980er Jahren fast ausgerottet, mit nur 22 in freier Wildbahn verbleibenden Exemplaren. Vergiftungen durch bleihaltige Munition &#8211; die in dem von den Kondoren verzehrten Aas enthalten war &#8211; war die häufigste Todesursache bei diesen wundervollen Gleitvögeln, die für ihre Flügelspannweite von bis zu über zweieinhalb Metern bekannt sind. Trotz einer Erholung dank eines intensiven Bestandsbewirtschaftungsprogramms und eines teilweisen Verbots von bleihaltigen Jagdgeschossen haben Routineüberwachungen ergeben, dass mindestens 20 Prozent der frei fliegenden Kondore noch immer Bleispiegel im Blut aufweisen, die hoch genug sind um eine medizinische Behandlung zu erfordern, und dass nahezu jeder Vogel in freier Wildbahn vor Erreichen des Fortpflanzungsalters eine Notfallbehandlung wegen Bleivergiftung benötigen wird. Holly Copeland legt einem Maultierhirsch ein GPS-Halsband an, um die Bewegungen der Spezies in Wyoming zu verfolgen. Die Bevölkerung dort schrumpft, doch niemand ist sich sicher, warum. Mit Daten aus den Halsbändern können Migrationsrouten&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/12/feldnotizen-kartierung-von-kondor-erhaltungsstrategien/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Trump gelobt Ausstieg aus dem Übereinkommen von Paris; Welt stellt sich geschlossen hinter grüne Wirtschaft</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/11/trump-vows-paris-agreement-pull-out-world-unites-behind-green-economy/</link>
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		<pubDate>23 Nov 2016 16:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Vereinigte Staaten und Weltweit]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Energie, Klimawandel, Steuerung, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Klimadelegierten und Nichtregierungsorganisationen, die sich in Marrakesch (Marokko) versammelt hatten, reagierten auf die Drohung von Donald Trump, dass er die von den USA eingegangenen Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens schnell zurücknehmen werde. Während die USA unter Präsident Obama als Wegbereiter für das Übereinkommen fungierten, gehen die Teilnehmer der COP22 davon aus, dass China nun wahrscheinlich das durch Trump entstandene Führungsvakuum füllen wird.<br />- Laut den COP22-Teilnehmern seien sich die Nationen der Welt einig, den Weg hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft mit Technologien des 21. Jahrhunderts fortzusetzen, um auf diese Weise die Erderwärmung zu verlangsamen und zugleich Millionen von Arbeitsplätzen im Bereich erneuerbare Energien zu schaffen. Unter Trump werden die USA allem Anschein nach erneut auf Kohle setzen, eine Technologie aus dem 19. Jahrhundert, die in einem raschen Abschwung begriffen ist.<br />- Die Delegierten des Klimagipfels sprachen über die möglichen Auswirkungen eines Ausstiegs der USA aus dem Übereinkommen von Paris, das letzten Dezember von beinahe 200 Nationen ausverhandelt wurde. Neben dem Verlust an weltweitem Ansehen könnte es noch weitere Konsequenzen für die Vereinigten Staaten geben: das Einfrieren von Handelsabkommen, das Scheitern militärischer Kooperationen, die Verhängung von Sanktionen oder die Einführung einer CO2-Steuer wegen der Nichteinhaltung.<br />- „Obwohl wir uns wegen der US-Wahl in einer Zeit der Unsicherheit befinden, ist es unmöglich, uns davon abzuwenden, was die Klimawissenschaftler uns gezeigt haben.  Wenn wir jetzt nicht handeln, wird dies katastrophale Folgen haben“, sagte der frühere peruanische Umweltminister Manuel Pulgar-Vidal, einer der Hauptorganisatoren der Klimakonferenzen von Lima und Paris.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Auf der COP22-Klimakonferenz in Marrakesch wehen viele Flaggen. Die fast 200 Nationen, die sich auf das Klimaübereinkommen von Paris geeinigt hatten, waren verblüfft, als der designierte US-Präsident Trump ankündigte, dass er schnell aus dem Abkommen aussteigen wolle. Foto: Justin Catanoso MARRAKESCH, Marokko — Der 22. Klimagipfel der Vereinten Nationen begann als eine unspektakuläre Zusammenkunft. Fast 200 Nationen, die sich endlich darauf geeinigt hatten, die Welt vor einer zu starken Erwärmung zu bewahren, begannen mit der Ausarbeitung des Regelwerks, mit dessen Hilfe die Ziele des 2015 beschlossenen Übereinkommens von Paris erreicht werden sollen. Zugleich bemühten sie sich darum, die Billionen Dollar aufzutreiben, die für den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf eine grüne Energiewirtschaft benötigt werden. Doch dann geschah, was niemand für möglich gehalten hatte. Am zweiten Tag der zweiwöchigen COP22-Konferenz wählten die Amerikaner den republikanischen Kandidaten Donald Trump zu ihrem Präsidenten, den Mann, der den Klimawandel für einen von den Chinesen erfundenen „Schwindel“ hält. Schon vor seiner Angelobung begann Trump damit, den weltweiten Umweltschutz und den Willen der internationalen Staatengemeinschaft zu untergraben: Letzte Woche kündigte er an, dass er so schnell wie möglich aus den von den USA eingegangenen Verpflichtungen zur CO2-Reduktion im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens aussteigen wolle. Außerdem schlug er Myron Ebell, einen erklärten Klimaleugner, als Leiter der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA vor. Und plötzlich erschien der Marrakesch-Gipfel in neuem, dringlicherem Licht. „In der ersten Woche des Klimagipfels wurden zwar in Bezug auf zahlreiche Verhandlungsthemen einige Fortschritte erzielt, doch seither haben sich die meisten Gespräche hier um die Auswirkungen der&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/11/trump-vows-paris-agreement-pull-out-world-unites-behind-green-economy/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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