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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Die Geister der Steppe: Die Rettung der zentralasiatischen Saigas</title>
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		<pubDate>10 Jul 2017 13:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Kasachstan, Mongolei, Russland und Usbekistan]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Der Einfluss des Klimawandels, Gefährdete Arten, Klimawandel, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die vom Aussterben bedrohten Saigas (Saiga tatarica) zählten einst Millionen. Diese großen Antilopen waren wohl am besten für eine der letzten großen Säugetierwanderungen der Welt bekannt - zwei Mal im Jahr fegen sie quer durch die zentralasiatischen Steppen.<br />- Bis 2004 waren die Saigapopulationen laut der IUCN um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. In Kasachstan und Usbekistan wurde in den 1990er Jahren die Jagd verboten. Das Horn der männlichen Saigas wird in der traditionellen chinesischen Medizin jedoch sehr geschätzt und der illegale Handel stellt eine große Gefahr dar. Wenn dieser nicht eingedämmt wird, könnte er das Ende der Spezies bedeuten.<br />- Im 21. Jahrhundert schlossen sich internationale NGOs und regionale Organisationen wie die Saiga Conservation Alliance (SCA) und die Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan (ACBK) mit zentralasiatischen Ländern zusammen, um die Spezies besser schützen zu können. Und ihre Arbeit zahlte sich aus - bis 2015.<br />- Damals tötete eine Krankheit über 200.000 erwachsene Saigas der Population in der Hungersteppe in Zentralkasachstan. Ende 2016 wurde die mongolische Herde von einer neuen Virusinfektion schwer getroffen. Bisher wurden 4.000 Saigakadaver begraben. Aufgrund ihrer hohen Fortpflanzungsaktivität könnten die Saigas laut Umweltschützer_innen jedoch gerettet werden, wenn die Spezies genügend Aufmerksamkeit erhält.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die vom Aussterben bedrohten Saigas werden wegen ihres Horns sowie wegen ihres Fleischs gejagt. Außerdem sind die Steppenantilopen durch Krankheit, Habitatverschlechterung und Klimawandel, aufgrund dessen saisonale Wasserquellen früher austrocknen, bedroht, weshalb die Spezies Richtung Norden ziehen muss. Foto: Andrey Gilev, Karina Karenina. Mit freundlicher Genehmigung des Saiga Resource Centre Die Schönheit der Saigas straft den ersten Eindruck Lügen. Vielleicht ist es schwer, hinter die große Nase zu sehen &#8211; ein knolliger Zinken, der wie ein Stück des Stoßzahns eines Elefanten aussieht. Und die spindeldürren Beine geben das Rätsel auf, wie diese kräftigen Antilopen so schnell und weit laufen können. Dennoch ist dieses komisch aussehende Tier auf seine eigene Art schön. Es ist perfekt geeignet für das Leben in den trockenen, windgepeitschten Steppen Kasachstans, Usbekistans, der Mongolei und in den entlegenen Gegenden Südrusslands. Die erstaunliche Nase der Saigas kann in diesem rauen, unversöhnlichen Klima im Sommer feinen, trockenen Staub aus der Luft herausfiltern und im Winter Luft mit Temperaturen unter null Grad Celsius erwärmen und so das Einfrieren der Lungen verhindern. Und die Beine, die für Geschwindigkeit und Ausdauer gemacht sind, sind der beste Schutz in einer größtenteils kargen Landschaft, die lange jährliche Wanderungen erforderlich macht. Leider sind die vom Aussterben bedrohten Saigas der sich schnell und drastisch verändernden asiatischen Ökologie und den nationalen Ökonomien, die jetzt ihr Überleben bedrohen, ausgeliefert. Obwohl die prähistorische Vergangenheit der Saigas in Höhlenmalereien bewahrt wurde, befürchten Umweltschützer_innen, dass die Zukunft dieser „Geister der Steppe“ gefährdet sein könnte. Die Rettung der Saigas würde auch die Steppen&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/07/die-geister-der-steppe-die-rettung-der-zentralasiatischen-saigas/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Die arktischen Staaten verbieten den kommerziellen Fischfang am Nordpol</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/03/die-arktischen-staaten-verbieten-den-kommerziellen-fischfang-am-nordpol/</link>
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		<pubDate>11 Mrz 2016 07:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Shreya Dasgupta]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<reporting-project><![CDATA[Ozeane]]></reporting-project>
		
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				<topic-tags><![CDATA[Fische, Klimawandel, Ozeane, Tiere, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Im Juli unterzeichneten alle fünf Anrainerstaaten des Arktischen Ozeans ein Abkommen, das den kommerziellen Fischfang in den internationalen Gewässern des zentralen Arktischen Ozeans verbietet.<br />- Bis vor Kurzem war diese Region das ganze Jahr über von Eis bedeckt, doch aufgrund des Rückgangs des Meereises infolge des Klimawandels könnte sie Prognosen zufolge eines Tages im Sommer eisfrei sein, wodurch sie für den Fischfang und andere Formen des Ressourcenabbaus erschlossen werden könnte.<br />- Ein Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Fischbestände und die Frage, wie sich die rasante Veränderung der Ökosysteme auf sie auswirkt, veranlasste die Länder zur Unterzeichnung dieser Deklaration.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Am 16. Juli unterzeichneten alle fünf Anrainerstaaten des Arktischen Ozeans – die USA, Norwegen, Kanada, Dänemark und Russland – ein Abkommen, das den kommerziellen Fischfang in den internationalen Gewässern im zentralen Arktischen Ozean verbietet. Dieses Hochseegebiet mit einer Fläche von 2,8 Millionen Quadratkilometern umgibt den Nordpol, liegt außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszonen der fünf Küstenstaaten und gehört zu keinem Land. Die Deklaration zur Vermeidung der unregulierten Hochseefischerei im Zentralen Arktischen Ozean, die auch als Arktische Fischereideklaration bekannt ist, wurde in Oslo unterzeichnet. Sie beschränkt den kommerziellen Fischfang im zentralen Arktischen Ozean, solange noch nicht ausreichend wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Ökosystem der Region vorliegen und es auf internationaler Ebene an angemessenen Fischereistandards mangelt. Einem Beitrag auf dem Blog der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Calgary zufolge seien das Abkommen und die darin festgelegten Maßnahmen für die fünf Staaten, die es unterzeichnet haben, nicht rechtsverbindlich. Doch es handle sich um eine Absichtserklärung der Länder zur Umsetzung der in der Deklaration enthaltenen Maßnahmen. Angesichts der rasanten Veränderungen im Ökosystem der Arktis begrüßen Experten dieses Abkommen. Die Karte zeigt den zentralen Arktischen Ozean, wo laut der Arktischen Fischereideklaration, die am 16. Juli von den fünf Anrainerstaaten der Arktis unterzeichnet wurde, der Fischfang untersagt ist. Bildnachweis: The Pew Charitable Trusts. „Die Arktische Fischereideklaration ist ein guter erster Schritt, denn sie legt das politische Ziel fest, das die fünf Küstenstaaten erreichen möchten: den Aufschub des kommerziellen Fischfangs, bis ausreichend wissenschaftliche Belege für die Nachhaltigkeit der Fischerei im Ökosystem der Arktis vorliegen“, erklärte Scott Highleyman, der Leiter des&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/03/die-arktischen-staaten-verbieten-den-kommerziellen-fischfang-am-nordpol/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Russland verbietet Treibnetzfischerei, eine Wohltat für Seevögel und Meeressäuger</title>
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		<pubDate>09 Dez 2015 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien, Japan und Russland]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Naturschutz, Umwelt und Umweltnachrichten]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Gelbschopflunde im Alaska Maritime National Wildlife Refuge. Die Spezies wird gewöhnlich in Treibnetzfanggeräten für Lachs in den Gewässern vor Russlands fernöstlicher Küste gefangen. Foto von: Steve Ebbert, USFWS. Am 1. Juli unterschrieb Präsident Vladimir Putin einen Gesetzesentwurf zum Verbot der Treibnetzfischerei in russischen Gewässern. Treibnetze, schwebende Wände aus Netz sind unter Wasser nahezu unsichtbar und [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Gelbschopflunde im Alaska Maritime National Wildlife Refuge. Die Spezies wird gewöhnlich in Treibnetzfanggeräten für Lachs in den Gewässern vor Russlands fernöstlicher Küste gefangen. Foto von: Steve Ebbert, USFWS. Am 1. Juli unterschrieb Präsident Vladimir Putin einen Gesetzesentwurf zum Verbot der Treibnetzfischerei in russischen Gewässern. Treibnetze, schwebende Wände aus Netz sind unter Wasser nahezu unsichtbar und können 12 Meter hoch und mehrere Kilometer lang sein. Es handelt sich um eine Art Kiemennetz, ein Netz, das Fische an den Kiemen hält und wird vorwiegend genutzt, um große Fischschulen zu fangen. Jedoch sind Treibnetze berüchtigt dafür, unbeabsichtigte Unterwasserlebewesen zu fangen, wie Schweinswale, Delfine, Meeresschildkröten und schätzungsweise 400.000 Seevögel pro Jahr weltweit, wie die Umweltschutzorganisation Birdlife International berichtet. Ihre Verwendung wurde in den Hoheitsgewässern vieler Länder verboten oder eingeschränkt und ist auf hoher See seit 1992 untersagt. In Russland werden Treibnetze von russischen und japanischen Fischern im Fernen Osten des Landes genutzt, um Lachs zu fangen. Das Verbot ist Berichten zufolge teilweise gedacht, um den Küstenfischern mehr Lachs zur Verfügung zu stellen, die andere Fischereimethoden anwenden, aber deren Fänge als Folge der Treibnetzfischerei zurückgegangen sind. Das Verbot wird im Januar 2016 in Kraft treten. Ein toter Papageientaucher, gefangen in einen Treibnetz auf Russlands Kurilen. Geschätzte 140.000 Seevögel sterben Schätzungen zufolge nur in der ausschließlichen Wirtschaftszone Russlands. Das neue Verbot der Treibnetzfischerei des Landes wird als Segen für Seevögel und andere Meereslebewesen gefeiert. Foto von: © Greenpeace / Vadim Kantor BirdLife International schätzt, dass 140.000 Seevögel jedes Jahr in der Region in Treibnetzen gefangen werden&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/12/russland-verbietet-treibnetzfischerei-eine-wohltat-fur-seevogel-und-meeressauger/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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