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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Kenianer befürchten Gefährdung von Elefanten und Rangerjobs durch Trump-Kürzungen</title>
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		<pubDate>13 Apr 2018 14:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gitonga Njeru]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Im März schlug Präsident Trump Kürzungen des weltweiten USAID-Budgets 2018 in Höhe von insgesamt 40 Prozent vor. Dieser Empfehlung muss der Kongress nicht folgen. Die Abstimmung wird jedoch voraussichtlich nicht vor dem 1. Oktober erfolgen.<br />- Dadurch befinden sich Nationen in Entwicklungsländern hinsichtlich der Kürzungen in der Schwebe und sind besorgt, dass sie wichtige USAID-Mittel verlieren werden. Trumps Budget für USAID in Kenia soll nur um zehn Prozent reduziert werden, dennoch befürchten Beamte und NGOs, dass Umweltprogramme drastisch gekürzt werden.<br />- Sie sorgen sich darum, dass die USAID-Mittel zum Schutz von Elefanten und zum Eindämmen von Menschenhandel, zur Bezahlung der örtlichen Ranger und zur Beibehaltung des einzigen Wildtierforensiklabors Ostafrikas verloren gehen. Es gibt derzeit keine Pläne, diese Programme zu kürzen, aber Gerüchte gibt es im Überfluss, da viele Rangers entmutigt sind und „die Motivation zur Arbeit verlieren“, so ein Beobachter.<br />- Ein anonymer Beamter der US-Botschaft in Nairobi sagte Mongabay, dass die Trump-Regierung sogar eine Maßnahme ergriffen habe, die der Umweltforschung schaden könnte. 34 Visa wurden kenianischen Wissenschaftlern verweigert, die in die Vereinigten Staaten reisen wollten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Eine Mitarbeiterin im kenianischen Wildtierforensiklabor des Kenya Wildlife Service. Kenianer befürchten, dass die Kürzungen des USAID dafür sorgen könnten, dass das Labor geschlossen werden könnte, allerdings gab es noch keine Hinweise darauf, dass diese Finanzierungshilfen gekürzt werden. Foto mit freundlicher Genehmigung von Kenya Wildlife Service Das „magere Budget“ von Präsident Donald Trump, das im März veröffentlicht wurde, ist noch nicht genehmigt worden und wartet immer noch auf die Antwort eines Kongresses, das sich sehr skeptisch zu den von der Regierung vorgeschlagenen drakonischen Kürzung der US-Auslandshilfe zeigt. Allerdings spüren Umweltschützer in Kenia bereits den Stimmungsumschwung. Einige befürchten, dass erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz von Wildtieren durch mögliche Kürzungen gefährdet sein könnten. Paul Gathitu, Sprecher des Kenya Wildlife Service (KWS) der Regierung, sagte, dass sich viele positive Ergebnisse auflösen würden, wenn die Finanzierung wegfiele: „Kenia erhält seit vielen Jahren finanzielle Hilfen von den USA, um die Wilderei zu reduzieren — hauptsächlich von Elefanten. Und ja, die Anzahl der Elefanten hat im Laufe der Zeit zugenommen. Eine kürzlich durchgeführte Volkszählung hat ergeben, dass die Anzahl der Elefanten innerhalb von vier Jahren um acht Prozent auf 27.000 gestiegen ist.“ Gathitu betont die Stabilität, die eine herzliche, langfristige Beziehung zwischen den beiden Nationen bietet: „Kenia erhält seit vielen Jahrzehnten US-Gelder. Beide Länder führten eine starke Beziehung mit der Unterzeichnung von bilateralen Abkommen zur Auslieferung von Wildtierschmugglern, Drogenhändlern und anderen Kriminellen.“ Obwohl Präsident Trump vorschlägt, die Mittel der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit “United States Agency for International Development” (USAID) um bis zu 40 Prozent zu kürzen, würden die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/04/kenianer-befuerchten-gefaehrdung-von-elefanten-und-rangerjobs-durch-trump-kuerzungen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Zuhause für Manno: Vom kriegsgebeutelten Irak nach Kenia</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2017/03/ein-zuhause-fuer-manno-vom-kriegsgebeutelten-irak-nach-kenia/</link>
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		<pubDate>08 Mrz 2017 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Geoffrey Kamadi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Irak und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Nach Jahre langen Bemühungen ist es Tierschützern gelungen, die Freilassung von Manno zu verhandeln, einem illegal gehandelten Schimpansen, der für 15 000 Dollar aus Syrien herausgeschmuggelt wurde und in einem Privatzoo in irakisch Kurdistan lebte. In diesem Zoo litt Manno unter extrem beengten Bedingungen und erhielt eine einseitige Diät bestehend aus Snacks.<br />- Die Befreiung des Tieres machte diplomatische Verhandlungen auf dem höchsten Level in irakisch Kurdistan und Kenia notwendig. Manno kam am 30. November in Kenia an und ist jetzt in einer 90-tägigen Gesundheitsquarantäne im Sweetwater Schimpsenschutzgebiet.<br />- Der junge Schimpanse muss von der Gruppe im Schutzgebiet noch akzeptiert werden. Dies ist ein langsamer Prozess, der möglicherweise Jahre dauern kann und erfordert die Hinführung an eine Pflegemutter, gefolgt von der Hinführung an weibliche Schimpansen und dann andere Männchen in der Gruppe. Mannos lange Akklimatisierung an Menschen macht es ihm unmöglich, jemals in die Wildnis zurückzukehren.<br />- Die Rettung des Schimpsen wurde von Einzelpersonen und Gruppen ermöglicht, wie zum Beispiel Spencer Seykar, einem High School Lehrer aus Kanada, Jason Mier, dem Geschäftsführer von Animals Lebanon, Jane Goodall und ihrem Institut und Daniel Stiles von Project to End Great Ape Slavery (dt.: Projekt zur Beendung der Sklaverei von Großaffen).<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Manno der Schimpanse kurz nach seiner Ankunft im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia. Er wird für mindestens 90 Tage in Quarantäne bleiben und dann nach und nach in die Schimpansengruppe im Schutzgebiet integriert. Foto mit freundlicher Genehmigung des Sweetwater Schutzgebiets Entgegen aller Erwartungen wurde ein illegal gehandelter Schimpanse, der in einem winzigen Käfig in einem Privatzoo im kriegsgeschundenen irakisch Kurdistan gehalten wurde, gerettet und ist kurz vor Weihnachten sicher in seinem neuen Zuhause im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia angekommen. Diese Rettung war nicht einfach. Es bedurfte vieler Monate gemeinsamer Anstrengungen durch engagierte Tierschützer und internationale Schutzorganisationen, plus viel hin und her bei den Verhandlungen zwischen den irakischen und kenianischen Behörden, bevor der junge Schimpanse, dessen Alter auf drei bis vier Jahre geschätzt wird, nach Afrika umgesiedelt werden konnte. Letzten Endes griff kein anderer als der Premierminister der Regionalregierung von Kurdistan im Nordirak ein und gewährleistete die Rettung des Schimpansen. Doch am Anfang waren es lediglich zwei Männer, die sich aktiv für die Rettung Mannos eingesetzt haben. Rettet Manno Spencer Seykar, ein kanadischer High School Lehrer und Freiwilliger, entdeckte Manno 2013 in einem Privatzoo in der Stadt Dohuk in der autonomen kurdischen Region im Irak. Dies war nur 40 Kilometer (25 Meilen) von einem Gebiet entfernt, das vom IS besetzt war und circa 70 Kilometer (43 Meilen) von den Kämpfen um Mosul. Obwohl Manno nicht direkt durch den Bürgerkrieg bedroht war, so war er doch vollkommen von seinen Artgenossen isoliert &#8211; ein sehr gefährlicher Zustand für die Mitglieder der sehr sozialen Pan&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/ein-zuhause-fuer-manno-vom-kriegsgebeutelten-irak-nach-kenia/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Feldbuch: Wissenschaftlerin untersucht langfristige Stressentwicklung bei afrikanischen Hyänen</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2016/10/feldbuch-wissenschaftlerin-untersucht-langfristige-stressentwicklung-bei-afrikanischen-hyaenen/</link>
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		<pubDate>17 Okt 2016 10:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Wissenschaftler_innen analysieren üblicherweise die Stresshormone, die in Kot gefunden werden, um die Bedeutung von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit von Tieren zu bewerten – dabei betrachten sie zum Beispiel die Auswirkungen von Holzgewinnung auf Fleckenkauze, von Ökotourismus auf Berggorillas und von Schiffsverkehr auf Glattwale.<br />- Eine frühere Annahme ist, dass die Stresshormonspiegel von einzelnen Tieren repräsentativ für ihre Spezies seien. Erkenntnisse zeigen jedoch, dass der Spiegel des Stresshormons Glucocorticoid (GC) aufgrund von Faktoren wie Geschlecht, Alter und Reproduktionsphase variieren kann.<br />- Julia Greenberg benutzt Daten aus 20 Jahren, die das Mara Hyena Project gesammelt hat, um die Grenzen der Messung des fäkalen GC-Spiegels zu testen und um nach langfristigen Mustern zu suchen. Sie wollte wissen, ob GC dazu benutzt werden könnte, allgemeine Stressentwicklungen einer Tierpopulation zu zeigen und so zu einer besseren Planung beim Wildtiermanagement beizutragen.<br />- Bis jetzt hat sie herausgefunden, dass einzelne Hyänen, die in jungen Jahren hohe GC-Spiegel in ihrem Kot aufweisen, nicht so lange leben. Andererseits konnte sie keinen Zusammenhang zwischen frühen hohen CG-Spiegeln und späterem Fortpflanzungserfolg feststellen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Im Feld: Julia Greenberg (rechts) und der wissenschaftliche Mitarbeiter Wilson Kilong (links) halten Ausschau nach Tüpfelhyänen. Foto: MSU Mara Hyena Project Kot: Ihn einzusammeln und zu untersuchen ist eine wissenschaftliche Methode zur Bestimmung des Stresspegels von Tieren. Aber es ist kein ideales Instrument: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Interpretation der Messung des fäkalen Hormonspiegels viel komplizierter ist, als es zunächst schien!“ sagt Julia Greenberg, Doktorandin am Institut für Zoologie der Michigan State University in East Lansing. Sie studiert den Stresshormonspiegel von afrikanischen Tüpfelhyänen. Kot kann &#8211; ohne zu sehr ins Detail zu gehen &#8211; auf Glucocorticoid (GC) untersucht werden. Das sind die Hormone, die von den Nebennieren als Reaktion auf verschiedene Stresssituationen im Leben freigesetzt werden. Kurzfristig wird diese Hormonausschüttung als etwas Gutes betrachtet – sie hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen und Muskelermüdung in „Fight-or-flight“-Situationen hinauszuzögern. Ein erwachsenes Weibchen des Clans des Mara Hyena Project stellt einen Teil des Kots zur Verfügung, den die Forscher_innen eingesammelt haben, um die Stresshormonspiegel zu untersuchen. Foto: Dr. Jeffrey French Aber chronisch erhöhte Glucocorticoidspiegel, die durch konstant niedrige Stresspegel verursacht werden, können das Immunsystem schwächen und den Körper auslaugen – ein Effekt, der bei Menschen festgestellt wird, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Bei Wildtierpopulationen könnte diese chronische Reaktion die Lebenszeit eines Tiers verkürzen oder den Fortpflanzungserfolg reduzieren. Idealerweise bietet das Feststellen des Hormonspiegels im Kot Forscher_innen eine nichtinvasive Möglichkeit, die Auswirkungen von Stress auf eine große Anzahl von Spezies zu beurteilen. Diese Informationen können Umweltschützer_innen helfen, die Folgen von Störungen durch&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/10/feldbuch-wissenschaftlerin-untersucht-langfristige-stressentwicklung-bei-afrikanischen-hyaenen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Klick auf &#8222;like&#8220;:  Ist Instagram eine Plattform für illegalen Handel mit Affen?</title>
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		<pubDate>31 Mrz 2016 09:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Haslett]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Ägypten, Dubai, Katar, Kenia, Kuwait und Mittlerer Osten]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Archiv, Naturschutz, Sonderbeitrag, Tiere und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Suche auf Instagram, einer Webseite zum Teilen von Fotos, fördert einen blühenden Bestand von Babyschimpansen und -Orang-Utans in reichen Arabische Golfstaaten zu Tage.<br />- Die Verkäufer bieten auf der Seite bedrohte Affenarten zum Kauf an und verletzen damit anscheinend internationale Gesetze.<br />- Zum Redationsschluss hatten Instagram and seine Muttergesellschaft facebook nicht auf die Anfrage zu einer Stellungnahme bezüglich der anscheinenden Entdeckung dieses  Marktes für bedrohte Tierarten reagiert.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Am 9. September kehrte ich nach einem Ermittlungseinsatz in Dubai und Ägypten für den unabhängigen Umweltschützer Karl Ammann zurück nach Mombasa, Kenia. Keine Region der Welt macht es Ausländern einfach, Handel mit bedrohten Tierarten zu dokumentieren, aber im Nahen Osten ist es besonders schwierig. Karls Berichte über seinen letzten Einsatz dort sind wegen der Erzählungen über mauernde Bürokraten und Konfrontationen mit aggressiven Tierzüchtern und der Polizei ebenso informativ wie wegen der gesammelten Fakten. So hart die Reise auch war, wir machten ein paar interessante Entdeckungen. Eine davon ist, dass möglicherweise ein Superschmuggler für bedrohte Schimpansen und Orang-Utans existiert, welcher der Öffentlichkeit völlig unbekannt bleibt, nicht unbedingt aber den Gesetzeshütern. Wir kennen seinen echten Namen, aber bei meiner Rückkehr im September hatten wir nur einen Spitznamen für ihn, dessen ersten Teil &#8211; Gorge &#8211; ich hier verwenden werde und dessen zweiter Teil der Name eines Heimatlandes wilder Schimpansen ist. Wir wüssten immer noch nichts von Gorge, wenn eine befreundete Tierschützerin aus Ägypten ihn mir gegenüber nicht auf unserer Reise Ende August erwähnt hätte. Sie wusste fast gar nichts über diesen Mann, außer dass er Ausländer war und für Unmut unter Ägyptens gut etablierten Verkäufern exotischer Tierarten sorgte, unter ihnen viele, deren Zuchtstationen sich in einem Dorf nahe den Pyramiden von Gizeh befinden. Eine der älteren dieser Familien rief unsere Freundin mehrmals an, um sich über diesen Gorge zu beschweren. Zwielichtige Händler beschweren sich über andere zwielichtige Händler. Wenn das passiert, weiß man, dass man an etwas Großem dran sein könnte. Zufälligerweise&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/03/klick-auf-like-ist-instagram-eine-plattform-fuer-illegalen-handel-mit-affen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Fotoessay: Umweltverschmutzung, Überfischung und Unkraut zwingen den zweitgrößten See der Welt in die Knie</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2015/12/fotoessay-umweltverschmutzung-uberfischung-und-unkraut-zwingen-den-zweitgrosten-see-der-welt-in-die-knie/</link>
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		<pubDate>15 Dez 2015 10:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Kenia, Ostafrika, Tansania und Uganda]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Archiv, Sonderbeitrag, Umwelt und Umweltnachrichten]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Fischereiausrüstung steht neben dem Fang des Tages am Ufer des Viktoriasees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isaiah Esipisu. Das Wasser des Viktoriasees, des größten Süßgewässers Afrikas und zweitgrößten Sees der Welt, ist nicht mehr frisch. Der See erstickt durch die Verschmutzung durch Industrie- und Agrarabfälle sowie Rohabwasser aus Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias mit knapp [&#8230;]</p>
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]]></description>
						<content:encoded><![CDATA[Fischereiausrüstung steht neben dem Fang des Tages am Ufer des Viktoriasees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isaiah Esipisu. Das Wasser des Viktoriasees, des größten Süßgewässers Afrikas und zweitgrößten Sees der Welt, ist nicht mehr frisch. Der See erstickt durch die Verschmutzung durch Industrie- und Agrarabfälle sowie Rohabwasser aus Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias mit knapp 400.000 Einwohnern. Erschwert werden seine Probleme durch die illegale Fischerei, den Fang von Jungfischen und die Verbreitung der invasiven Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes). Ein weiteres Problem ist der fleischfressende Nilbarsch (Lates niloticus), eine riesige, eingeführte Fischart, die ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm (440 Pfund) erreichen kann und die schon ungefähr die Hälfte der über 500 im Viktoriasee endemischen Buntbarscharten – bunte Fische, die einst im Seebecken lebten – ausgerottet hat. „Dieser See ist in einem sehr schlechten Zustand“, erklärte Moris Okulo, ein ausgebildeter Ökologe, der seit 20 Jahren als Reiseführer am Dunga-Strand des Viktoriasees in Kisumu tätig war, gegenüber mongabay.com. „Alles, was mit dem See in Zusammenhang steht, ist unrecht. Die Fischer verwenden schlechte Fischereiausrüstung, aber niemand nimmt sie fest. Die Industrie leitet ihre Abfälle in den Viktoriasee, aber es werden keine Maßnahmen ergriffen. Einige Menschen haben mit Kenntnis der Polizei innerhalb des Sees Strukturen, wie etwa Latrinen, errichtet, aber kaum jemand redet darüber“, beklagte er sich. Moris Okulo, ein Ökologe, der als Reiseführer am Dunga-Strand des Viktoriasees in Kisumu, Kenia, arbeitet, zeigt uns ausgewachsene Buntbarsche aus dem Viktoriasee. Er sagt, dass viele Fischarten verschwunden seien. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isiah Esipisu. Laut&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/12/fotoessay-umweltverschmutzung-uberfischung-und-unkraut-zwingen-den-zweitgrosten-see-der-welt-in-die-knie/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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