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	<title>Mongabay Deutsch</title>
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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Die politischen Entscheidungsträger der UN müssen aufwachen! Es ist nicht CO2-neutral, Bäume für Energie zu verbrennen (Kommentar)</title>
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		<pubDate>23 Sep 2019 08:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mary Booth]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Energie, Klimawandel, Klimawandel-Politik und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Am 23. September werden sich die Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens bei den Vereinten Nationen für einen Climate Action Summit versammeln, wo sie ihre Zusicherungen zur CO2-Reduzierung aufzustocken, um katastrophale Ausmaße des Klimawandels zu verhindern, und gleichzeitig die Events der Climate Week in New York City zu starten.<br />- Allerdings werden die politischen Entscheidungsträger, Geldgeber und Big-Greens-Gruppierungen, die diese Events organisieren, höchstwahrscheinlich die Augen vor Richtlinien zu erneuerbaren Energien verschließen, die das Verheizen von Waldholz für Energie subventioniert, als sei es eine CO2-neutrale Technologie wie Windkraft und Solar.<br />- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben wiederholt davor gewarnt, dass das Verfeuern von Holz tatsächlich nicht CO2-neutral ist und dass dadurch die Welt Gefahr läuft, das 1,5-Grad-Ziel zu verfehlen.<br />- Aber diese Warnung fiel auf taube Ohren, da lukrative Subventionen für erneuerbare Energien zu exponentiellem Wachstum beim Gebrauch von Holz als Treibstoff geführt haben. Die Nationen dieser Welt müssen damit aufhören, das Verfeuern von Waldbiomasse zu subventionieren, um Wälder, das Klima und unsere Zukunft zu schützen. Dieser Beitrag ist ein Kommentar. Die darin ausgedrückten Meinungen sind die der Autorin.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Hände mit den Holzpellets und die grünen Ärmel im Bild sind Teil einer von der Industrie für Biomasse gestützten PR-Kampagne, die behauptet, Energiegewinnung aus der Verbrennung von Holz sei CO2-neutral. Aber das ist es nicht. Quelle Foto: #ODF on Visual hunt / CC BY. Mit hilflosem Entsetzen haben wir die Bilder gesehen, als der Amazonas und andere Regenwälder in den letzten Wochen brannten. Allerdings gibt es noch einen anderen, einen beabsichtigten Waldbrand, der ironischerweise das Ergebnis der Klimapolitik ist &#8211; das Verbrennen von Waldholz in Kraftwerken, um erneuerbare Energie aus Biomasse zu gewinnen. Während die Holzverbrennung weitgehend als CO2-neutral betrachtet wird, ist die physikalisch betrachtete Realität, dass das Verbrennen von Holz mehr CO2 pro Energieeinheit emittiert, als das Verbrennen von Kohle. Man braucht kein Modell um zu verstehen, dass Bäume zwar technisch gesehen erneuerbar sind, das Fällen und Verbrennen eines Waldes aber schnell CO2 freisetzt, das Aufforsten von Wäldern jedoch langsam CO2 bindet. Selbst das Verbrennen forstwirtschaftlicher Rückstände &#8211; die Überreste der Abholzung &#8211; führt zu Spitzen beim CO2-Ausstoß. Die Wissenschaft zeigt, um einen katastrophalen Klimawandel zu vermeiden, müssen wir Wälder schützen und aufforsten und sie nicht abholzen und für Energie verbrennen und für die Abschwächung des Klimawandels haben wir nicht die Jahrzehnte oder Jahrhunderte, die benötigt würden, um Wälder aufzuforsten, die für Brennstoff abgeholzt wurden. Und dennoch stecken politische Entscheidungsträger mit beeindruckender Ignoranz eines solchen grundlegenden Prinzips Milliarden von Dollar in Subventionen für erneuerbare Energien in so genannte CO2-neutrale Baumverbrennungskraftwerke, die Wälder verschlingen, die Kohlenstoffsenke des Waldes reduzieren&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/09/die-politischen-entscheidungstraeger-der-un-muessen-aufwachen-es-ist-nicht-co2-neutral-baeume-fuer-energie-zu-verbrennen-kommentar/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Was steckt in einem Namen: Welche Rolle hat das Wort „Wildnis“ für den Artenschutz?</title>
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		<pubDate>09 Apr 2019 13:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[John C. Cannon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Klimawandel, Naturschutz, Ozeane, Regenwälder, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In einem kürzlich in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Gutachten stellen mehrere Ökologen die jüngsten Bemühungen in Frage, Wildnisgebiete und die weltweite Unberührtheit zu definieren, um Schutzziele festzulegen.<br />- Sie argumentieren, dass es besser wäre, einen breiten Konsens zu finden, der die Perspektiven lokaler und indigener Gemeinschaften einschließt.<br />- Der Leiter eines Teams, das kürzlich die verbleibende Wildnis auf Land und im Ozean feststellte, sagte jedoch, dass die Identifizierung dieser Gebiete und die Entwicklung neuer Ziele, die ihre Erhaltung einbeziehen, von entscheidender Bedeutung ist, da die derzeitigen internationalen Abkommen ihren Schutz nicht priorisieren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ökosysteme in ihrem natürlichen Zustand verschwinden schnell auf der ganzen Welt. Darin sind sich die meisten Wissenschaftler einig. Es wird jedoch heiß diskutiert, wie man diesen Verluste durch Naturschutzmaßnahmen entgegenwirken kann. Viele glauben, dass man sich auf die Identifizierung dessen konzentrieren sollte, was indigene Gemeinschaften, oft als überlegene Naturwächter anerkannt, als schützenswert ansehen. Dieser lokale Fokus, so die Argumentation, sollte die Erstellung neuer Karten, internationaler Ziele und Definitionen für Begriffe wie „Wildnis“ und „Unversehrtheit“ ersetzen. „Warum brauchen wir eine andere Definition?“, fragte Douglas Sheil, Forstökologe an der Norwegischen Universität für Biowissenschaften und leitender Mitarbeiter des Zentrums für internationale Waldforschung (CIFOR) in Bogor, Indonesien. Ein afrikanischer Elefant (Loxodonta africana) in Tansania. Bild von John C. Cannon/Mongabay. In einem Gutachten für die Fachzeitschrift Nature vom 23. Januar, argumentieren Sheil und seine Kollegen, dass man sich über den Kampf gegen den Klimawandel, die Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung sowie den Schutz der Überreste der weltweiten Wildnis einig sei. Bestehende „Rahmen“, wie die auf der Tagung der Internationalen Biodiversitätskonvention 2010 verabschiedeten Aichi-Ziele für Biodiversität tragen bereits dazu bei, vorrangige Schutzgebiete zu ermitteln. „Mehrere parallele Ziele macht diese Bemühungen komplizierter“, schreiben die Forscher in einem verwandten Blogbeitrag auf CIFOR’s Forests News. Sie wiesen auf mehrere kürzlich unternommene Bemühungen hin, sich auf kritische Orte des Naturschutzes zu konzentrieren. 2017 sammelte ein Team von Fernerkundungswissenschaftlern an der University of Maryland Informationen zu Blöcken von mindestens 500 Quadratkilometern Waldfläche in Gebieten, die man „intakte Waldlandschaften“ nannte. Sie fanden heraus, dass weltweit sieben Prozent dieser intakten Landschaften zwischen 2000&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2019/04/was-steckt-in-einem-namen-welche-rolle-hat-das-wort-wildnis-fuer-den-artenschutz/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Greenpeace International beendet Mitgliedschaft im Forest Stewardship Council</title>
		<link>https://de.mongabay.com/2018/07/greenpeace-international-beendet-mitgliedschaft-im-forest-stewardship-council/</link>
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		<pubDate>23 Jul 2018 09:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[John C. Cannon]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Klimawandel, Naturschutz, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Umwelt, Umweltpolitik und Wälder]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Greenpeace International gab am 26. März bekannt, dass es seine Mitgliedschaft im FSC nicht erneuern wird.<br />- Die Umweltorganisation sagte, dass der FSC sein Ziel die Wälder zu schützen und dafür zu sorgen, dass Menschenrechte respektiert werden nicht erreicht.<br />- Greenpeace und der FSC sagten beide, dass sie vorhaben, weiterhin miteinander zu interagieren, trotz des Endes einer langen, formellen Beziehung.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Der internationale Arm von Greenpeace hat seine Mitgliedschaft im Forest Stewardship Council (FSC) beendet, einer Organisation die darauf abzielt sicherzustellen, dass Wälder verantwortungsbewusst verwaltet werden. &#8222;Wir glauben, dass eine robuste Holzzertifizierung ein hilfreiches, jedoch fehlerhaftes Werkzeug dafür ist, Menschenrechte zu schützen und die Verwaltung von Wäldern zu verbessern, weshalb Greenpeace International seine Mitgliedschaft im Forest Stewardship Council nicht erneuern wird.&#8220;, so Matt Daggett, ein Kampagnenleiter von Greenpeace International, in einer Stellungnahme. Greenpeace gab seine Entscheidung am 26. März bekannt und sagte in einer Briefing Notiz, dass der FSC seine Ziele die Wälder und die Rechte der Leute die dort leben zu schützen nicht erreicht. Die Organisation rief den FSC dazu auf, die Transparenz ihres Zertifizierungsprozesses zu erhöhen und mehr dafür zu tun, dass sicher gestellt wird, dass die zertifizierten Unternehmen sich auch tatsächlich an die Sozial- und Umweltstandards des FSC halten. Greenpeace sagte auch, dass der FSC über die Zertifizierung des Holzeinschlags hinausgehen müsse, um bestehende Wälder zu schützen. In der Briefing Notiz wurde angemerkt, dass die Anwendung der FSC Richtlinien über verschiedene Länder hinweg &#8222;ungleich&#8220; ist, vor allem an Orten wo es an Forstverwaltung mangelt. Das FSC-zertifizierte Deramakot Waldreservat im malaysischen Borneo. Foto von Rhett A. Butler / Mongabay Mehrere nationale Greenpeace Büros die sich in Ländern befinden, wo es eine bessere Forstverwaltung gibt bleiben beim FSC, einschließlich derer in den USA, Kanada, Neuseeland, Finnland und China, so der FSC. Greenpeace International hat bestätigt, dass es keine Mitgliedschaft bei anderen &#8222;schwächeren Waldzertifizierungsprogrammen&#8220; wie zum Beispiel dem Programm für die&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2018/07/greenpeace-international-beendet-mitgliedschaft-im-forest-stewardship-council/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Trump: Die größte Bedrohung für die Klimabilanz der Erde (Kommentar)</title>
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		<pubDate>25 Mai 2017 13:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Carlos NobreRachel Biderman]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Klimawandel, Naturschutz, Steuerung, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die rückständige Klimapolitik Donald Trumps, darunter seine Bestellung von Klimawandel-Leugnern in Regierungsbehörden sowie die Abschaffung des Clean Power Plans, schaden der US-amerikanischen Wirtschaft, der internationalen Gemeinschaft und dem Kampf gegen den Klimawandel, erklärt dieser Kommentar der Exekutivdirektorin des WRI Brasil und eines führenden brasilianischen Klimawissenschaftlers, beide Mitglieder des Network of Specialists in Nature Conservation.<br />- Während sich der Rest der Welt auf eine nachhaltige Zukunft zubewegt – durch die Entwicklung sauberer, innovativer Energietechnologien und die Reduktion von Emissionen aus fossilen Brennstoffen –, macht der neue Präsident Rückschritte und greift die schmutzigen Energietechnologien des 19. Jahrhunderts auf.<br />- In einer Zeit, in der die Welt dringend all ihre Bemühungen darauf richten muss, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, muss die globale Gemeinschaft – darunter die G7, G20, Banken und multilaterale Organisationen – stattdessen ihre Aufmerksamkeit auf die Versuche der USA lenken, das Pariser Abkommen zu untergraben.<br />- Um diesem Führungsmangel entgegenzuwirken, müssen Staaten wie Brasilien, Indien und Indonesien gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft die von den USA geschaffene Lücke füllen, indem sie Investoren für kohlenstoffarme Wirtschaften gewinnen und die Ineffizienz veralteter Regulierungs- und Verwaltungsmodelle abschaffen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Erde vom Weltraum aus betrachtet. Donald Trumps Politik des Klimawandel-Leugnens ist „ein gewaltiger Rückschlag, der die Rolle der Vereinigten Staaten in der globalen Ordnung schwächt“, schreiben Carlos Nobre und Rachel Biderman in ihrem Kommentar. Bild mit freundlicher Genehmigung der NASA Die rückschrittlichen Wahlkampfversprechen von US-Präsident Donald Trump bezüglich des Klimawandels haben bereits konkrete Form angenommen, indem wichtige Positionen der US-Regierung mit Leugnern der globalen Erwärmung besetzt wurden. Durch die Aufhebung von Klimaschutzbestimmungen, die einen großen Beitrag zur Erfüllung von Amerikas Verpflichtung zum Pariser Klimaschutzabkommen geleistet hätten, scheint das Land zurück ins 19. Jahrhundert geschickt werden zu sollen. Dies ist ein gewaltiger Rückschlag, der die Rolle der USA in der globalen Ordnung schwächt. Trumps Erlass, der den Clean Power Plan demontierte, wurde Seite an Seite mit Führungskräften der Bergbaubranche unterzeichnet und enthält Sophismen wie „wir werden saubere Kohle haben, richtig saubere Kohle“ und die Beteuerung, „sie wird Arbeitsplätze schaffen.“ Tatsächlich produziert die amerikanische Kohleindustrie aufgrund der Automatisierung 50 Prozent mehr als in den 1940er-Jahren, beschäftigt aber nur ein Achtel der Arbeiter. Die Branche der erneuerbaren Energien ist viel wettbewerbsfähiger und wird wahrscheinlich Millionen von Arbeitsplätzen schaffen sowie die USA am globalen Markt für saubere Technologien konkurrenzfähig halten. Etliche US-amerikanische Unternehmen verzichten für ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil auf fossile Brennstoffe und reduzieren Treibhausgasemissionen. Ein Unterstützungsposter der US-Umweltschutzbehörde für die internationale Partnerschaft zur Bekämpfung des Klimawandels aus der Zeit vor Trump. Präsident Trump hat Scott Pruitt, einen Leugner des Klimawandels, zum Leiter der Behörde ernannt. Foto mit freundlicher Genehmigung der Umweltschutzbehörde USEPA.&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/05/trump-die-groesste-bedrohung-fuer-die-klimabilanz-der-erde-kommentar/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Trumps Versäumnis den Klimaschutz anzuführen beeindruckt die UN-Vermittler in Bonn nicht</title>
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		<pubDate>15 Mai 2017 16:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Justin Catanoso]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Der Einfluss des Klimawandels, Klimawandel, Umwelt und Umweltpolitik]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Unterhändler aus fast 200 Ländern kommen diese Woche in Bonn zusammen um Klimaverhandlungen zu führen, die auf die Erfüllung des Pariser Abkommens abzielen. Trotz Präsident Trumps Klimawandelskeptizismus und seiner signalisierten Allianz zur Ölindustrie werden auch amerikanische Vermittler daran teilnehmen.<br />- Unter Präsident Obama spielten die USA eine Schlüsselrolle als Wortführer in den Verhandlungen. Sie holten China mit ins Boot und halfen 2015 das bahnbrechende Pariser Abkommen auszuhandeln. Präsident Trump mit einem Vertragsausstieg gedroht und will diesen Monat eine endgültige Entscheidung treffen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde China die von den USA hinterlassene Führungslücke füllen.<br />- Verhandlungsführer in Bonn bleiben aber unbeeindruckt von Trumps Klimawandelverleugnung und seiner Drohung aus dem Pariser Abkommen auszusteigen. Alle Vertragsstaaten sind dabei, die freiwilligen Ziele zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes zu erfüllen. Einige Politiker machen sich jedoch Sorgen über den Verlust von mehreren Milliarden Dollar US-Beihilfe zum Klimaschutz und wie die Beteiligten des Pariser Abkommens diesen kompensieren könnten.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Die Eröffnungssitzung in Bonn, hier zu sehen in 2016, wird dieses Jahr ähnlich aussehen wenn sich Entscheidungsträger aus fast 200 Staaten (darunter auch die USA) versammeln. In der Haupthalle werden Reden gehalten bevor die Richtlinien ausgearbeitet werden nach denen das Pariser Abkommen umgesetzt werden soll. Die Trump-Regierung diskutiert unterdessen weiterhin ob sie mit dem von den USA unter Präsident Obama ratifizierten Vertrag brechen. Foto von Justin Catanoso Kaisa Kosonen, Politikberaterin für Klimaschutzmaßnahmen von Greenpeace in Deutschland, bereitet sich gerade auf den UN-Klimagipfel vor, der vom 8. bis 18. Mai in Bonn stattfindet. Doch sie hält inne um meine Frage zu beantworten. Es sieht folgendermaßen aus, sage ich: Unter Präsident Obama spielten die USA seit 2014 eine Führungsrolle in den weltweiten Klimaverhandlungen. Sie brachten die Chinesen mit an den Tisch und drängten 2015 auf das historische Pariser Abkommen, in dessen Rahmen sich 196 Nationen dazu verpflichteten ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Unter Präsident Trump schwindet die Führung der USA oder könnte sich sogar in Gegenwind verwandeln, da sich der Präsident mit der Ölindustrie verbündet und den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen androht. Währenddessen scheint China sich auf die Übernahme der hinterlassenen Führungslücke vorzubereiten. — Wie sehr beunruhigt Sie das? Kosonens Antwort: „Natürlich müssen sich die USA aktiv an der Lösung dieses Problems [der Erderwärmung] beteiligen. Die deutliche Mehrheit der Amerikaner möchte das auch, und zwar parteiübergreifend. Allem Anschein nach wird Trump aber nicht auf sein Volk, seine führenden Wissenschaftler oder gar die amerikanischen Unternehmen hören.“ Diese haben sich lautstark für den Verbleib&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/05/trumps-versaeumnis-den-klimaschutz-anzufuehren-beeindruckt-die-un-vermittler-in-bonn-nicht/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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