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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Revolution in Agrarindustrie nötig für Rettung letzter Großaffen Afrikas</title>
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		<pubDate>20 Okt 2016 10:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[William H. Funk]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Kongo, Westafrika und Zentralafrika]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Regenwälder, Säugetiere, Schutzzonen, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Seit 2005 wurden in Afrika südlich der Sahara bis zu 227 000 Quadratkilometer (87 645 Quadratmeilen) im Rahmen großangelegter Landwirtschafts- und Forstkonzessionen aufgekauft, ein Gebiet, das beinahe so groß ist wie Ghana. Weitere Konzessionen sind bereits geplant.<br />- Da die Palmölindustrie in Afrika kurz vor dem großen Durchbruch steht, kämpfen Umweltschützer dafür, Standards für die Industrie zu schaffen. Diese Bemühungen werden dadurch verkompliziert, dass in vielen Nationen extreme Armut herrscht und die Machtelite korrupt ist.<br />- Wenn Afrikas unbezahlbares Naturerbe, einschließlich der Großaffen, gerettet werden soll, dann braucht es dringend eine Revolution in der Agrarindustrie, die jedoch nur durch die Zusammenarbeit von Regierungen, der Agrarindustrie und Umweltschützern erfolgen kann.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Cross-River-Gorilla. Foto: Richard Ruggiero, mit freundlicher Genehmigung der USFWS (US Fish and Wildlife Service). Afrika ist anderen Entwicklungsländern weltweit dahingehend sehr ähnlich, dass Landwirtschaft in der Wirtschaft des Kontinents eine zentrale Rolle spielt: ein Viertel des BSP (Bruttosozialprodukt) stammen aus der Landwirtschaft und beinahe zwei Drittel der Erwerbsbevölkerung ist dort angestellt. Historisch ist es so, dass der Lebensraum für Wildtiere hauptsächlich durch Subsistenzlandwirtschaft verloren geht, da die wachsende ländliche Bevölkerung ihre Nahrungsbedürfnisse durch kleine Ländereien erfüllt und die Bauern Bäume fällen, Gebüsch entfernen und Feldfrüchte anpflanzen, um ihre Familien und ihr Vieh zu ernähren. Vor kurzem hat das zweischneidige Schwert der Globalisierung Afrika jedoch in die unsichere Welt der industrialisierten Landwirtschaft geschleift, in der ausländische Unternehmen riesige Landstücke aufkaufen oder mieten und dort Monokulturen anbauen. Auf diesen Plantagen werden zum Beispiel Sorgumhirse, Maniok, Erdnüsse und Kakao angebaut (manchmal geerntet von versklavten Kindern) und das Hauptaugenmerk liegt auf Ölpflanzen für den Export, insbesondere Palmöl. Die Felder werden alle von afrikanischen Arbeitern bewirtschaftet und von ausländischen Investoren beaufsichtigt. Das Ergebnis ist, dass die Anzahl der Flächenumwandlungen in die Höhe geschnellt ist, entweder von intakten Wäldern oder kleinen Bauernhöfen mit Waldfläche, zu einheitlichen Reihen chemisch behandelter Nutzpflanzen, die für Export und Konsum gedacht sind. Diese Veränderung wird durch den unstillbaren Hunger nach Palmöl und anderen Rohstoffen in den asiatischen Ländern, die sich in Hochkonjunktur befinden, und auch durch das industrialisierte Nordamerika und Europa vorangetrieben. Afrika ist durch schwache Zentralregierungen, korrupte staatliche, regionale und kommunale Beamte und eine Arbeiterschaft, die wegen des Versprechens&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/10/revolution-in-agrarindustrie-noetig-fuer-rettung-letzter-grossaffen-afrikas/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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