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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Fotoessay: Umweltverschmutzung, Überfischung und Unkraut zwingen den zweitgrößten See der Welt in die Knie</title>
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		<pubDate>15 Dez 2015 10:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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		    	<description><![CDATA[<p>Fischereiausrüstung steht neben dem Fang des Tages am Ufer des Viktoriasees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isaiah Esipisu. Das Wasser des Viktoriasees, des größten Süßgewässers Afrikas und zweitgrößten Sees der Welt, ist nicht mehr frisch. Der See erstickt durch die Verschmutzung durch Industrie- und Agrarabfälle sowie Rohabwasser aus Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias mit knapp [&#8230;]</p>
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						<content:encoded><![CDATA[Fischereiausrüstung steht neben dem Fang des Tages am Ufer des Viktoriasees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isaiah Esipisu. Das Wasser des Viktoriasees, des größten Süßgewässers Afrikas und zweitgrößten Sees der Welt, ist nicht mehr frisch. Der See erstickt durch die Verschmutzung durch Industrie- und Agrarabfälle sowie Rohabwasser aus Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias mit knapp 400.000 Einwohnern. Erschwert werden seine Probleme durch die illegale Fischerei, den Fang von Jungfischen und die Verbreitung der invasiven Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes). Ein weiteres Problem ist der fleischfressende Nilbarsch (Lates niloticus), eine riesige, eingeführte Fischart, die ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm (440 Pfund) erreichen kann und die schon ungefähr die Hälfte der über 500 im Viktoriasee endemischen Buntbarscharten – bunte Fische, die einst im Seebecken lebten – ausgerottet hat. „Dieser See ist in einem sehr schlechten Zustand“, erklärte Moris Okulo, ein ausgebildeter Ökologe, der seit 20 Jahren als Reiseführer am Dunga-Strand des Viktoriasees in Kisumu tätig war, gegenüber mongabay.com. „Alles, was mit dem See in Zusammenhang steht, ist unrecht. Die Fischer verwenden schlechte Fischereiausrüstung, aber niemand nimmt sie fest. Die Industrie leitet ihre Abfälle in den Viktoriasee, aber es werden keine Maßnahmen ergriffen. Einige Menschen haben mit Kenntnis der Polizei innerhalb des Sees Strukturen, wie etwa Latrinen, errichtet, aber kaum jemand redet darüber“, beklagte er sich. Moris Okulo, ein Ökologe, der als Reiseführer am Dunga-Strand des Viktoriasees in Kisumu, Kenia, arbeitet, zeigt uns ausgewachsene Buntbarsche aus dem Viktoriasee. Er sagt, dass viele Fischarten verschwunden seien. Foto mit freundlicher Genehmigung von Isiah Esipisu. Laut&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2015/12/fotoessay-umweltverschmutzung-uberfischung-und-unkraut-zwingen-den-zweitgrosten-see-der-welt-in-die-knie/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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