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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Feldbuch: Erhöhung der biologischen Vielfalt durch die Erforschung von menschlichen Wertvorstellungen und Geschlecht</title>
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		<pubDate>19 Jan 2017 11:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Elizabeth Devitt]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien und Nepal]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Säugetiere, Tiere, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Die Population der Königstiger im Chitwan-Nationalpark steigt an - vor allem aufgrund der positiven Umweltschutzmaßnahmen, die in den dortigen Gemeinschaften praktiziert werden. Diese schützen aktiv die Wälder, die eine Pufferzone um die Naturschutzgebiete bilden, in denen die Raubkatzen leben.<br />- Forscher_innen haben jedoch herausgefunden, dass Frauen in diesen nepalesischen Gemeinschaften den Schutz vom aussterben bedrohter Tiere weniger wichtig finden als Männer. Teri Allendorf und ihre Kolleg_innen haben Interviews ausgearbeitet und herausgefunden, dass diese Gender-Gap in unterschiedlichen Überzeugungen und Erfahrungen begründet ist.<br />- Die nepalesischen Frauen werden oft nicht in die Bemühungen zum Umweltschutz einbezogen, weshalb es ihnen an Wissen bezüglich der Bedeutung von Ökosystemen fehlt. Ähnliche Erkenntnisse gibt es bezüglich anderer Länder: Menschen, die die wechselseitigen Beziehungen zwischen Natur und Mensch verstehen, schätzen Naturschutzgebiete mehr.<br />- Überraschenderweise gibt es dieses Problem auch in entwickelten Ländern: Wenn Frauen nicht in Maßnahmen zum Umweltschutz einbezogen werden, können die Erfolgsaussichten geringer sein. Eine Möglichkeit, diese Gender-Gap zu schließen, ist laut Allendorf, die Bedeutung des Zugangs zu Informationen für Frauen zu thematisieren.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Teri Allendorf mit Mitgliedern des Waldkomitees. Foto mit freundlicher Genehmigung von Teri Allendorf Die Zahl der Königstiger im Chitwan-Nationalpark in Nepal &#8211; Welterbe der Vereinten Nationen &#8211; wächst. Die vom aussterben bedrohten Katzen sind gesünder geworden und ihre Population gedeiht zusammen mit den Wäldern, die von Gemeinschaften vor Ort aktiv geschützt werden. Diese Wälder stellen wichtige Pufferzonen dar, die die Naturschutzgebiete des Terai umgeben &#8211; eine Tiefebene mit Feuchtgebieten, Buschsavannen und Salbaumwäldern, in der die Raubkatzen leben. Leider hat diese Erfolgsgeschichte des Umweltschutzes vermehrt zu Konflikten zwischen Mensch und Tier geführt. Der Anstieg der Tigerpopulation wurde von einer wachsenden Zahl von Menschen begleitet, die von den Tieren verletzt oder getötet wurden. Zwischen 1998 und 2006 wurden 65 Menschen getötet, in den vorangegangenen neun Jahren waren es nur sechs. Um den Konflikt zu verringern, entschlossen sich Forscher_innen, die Einstellung der Menschen gegenüber Tigern und deren Schutz abzubilden. Sie fanden heraus, dass Menschen, die in wohlhabenderen Gegenden leben &#8211; wo die Wahrscheinlichkeit für Tigerangriffe geringer ist &#8211; mehr Mitgefühl für die Raubkatzen empfinden. Das Geschlecht hat ebenfalls Einfluss auf die Einstellung zum Umweltschutz, wobei Frauen laut einer neuen Studie eine weniger positive Haltung gegenüber den vom aussterben bedrohten Tieren haben. Aber warum? Der Fokus der Forschung der Naturschutzbiologin Teri Allendorf, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of Wisconsin in Madison, USA, ist es, die Einstellung der Menschen gegenüber dem Umweltschutz &#8211; und die unterschiedlichen Gründe hierfür &#8211; herauszufinden. Der Chitwan-Nationalpark in Nepal ist eine der letzten Hochburgen des Königstigers und eine Erfolgsgeschichte des&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/01/feldbuch-erhoehung-der-biologischen-vielfalt-durch-die-erforschung-von-menschlichen-wertvorstellungen-und-geschlecht/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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