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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Naturschutz und Empfängnisverhütung: eine brisante Mischung?</title>
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		<pubDate>12 Aug 2016 15:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Roz Evans]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Kongo, Madagaskar, Philippinen und Uganda]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Naturschutz und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Bei etwa 215 Millionen Frauen im Globalen Süden besteht Bedarf an modernen Verhütungsmitteln, da viele von ihnen in abgelegenen Gemeinden leben, in welchen es keine grundlegende medizinische Versorgung gibt.<br />- Um einen Teil dieses Bedarfs zu decken und den Druck auf die Umwelt zu verringern, haben einige Naturschutzorganisationen damit begonnen, Leistungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Familienplanung anzubieten.<br />- Allerdings argumentieren Kritiker_innen, darunter einige Frauenrechtler_innen, dass es für Organisationen schwierig sei, die Themen Naturschutz und Familienplanung ethisch miteinander zu vermischen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Durch Familienplanung können ungewollte Schwangerschaften verhindert, Geburtenabstände verringert und die Reproduktionsrechte der Frauen gestärkt werden. Durch all das kann die Bevölkerungszahl reduziert werden und dadurch wird theoretisch den Druck von der Umwelt in der jeweiligen Umgebung genommen. In den vergangenen Jahren haben einige Naturschutzorganisationen ihre Aufgabengebiete um Unterstützung bei der Familienplanung in lokalen Gemeinschaften erweitert, da sie darin eine Win-Win-Situation für Frauen und Ökosysteme gleichermaßen sehen. Aber der Weg dorthin ist gepflastert mit Kontroversen. Die beteiligten Organisationen sind divers. Einflussreiche Organisationen wie der World Wildlife Fund (WWF), Conservation International (CI) und das Jane Goodall Institute (JGI) sind involviert, ebenso wie zahlreiche, weniger bekannte Nichtregierungsorganisationen. Die Gruppierungen verbinden oft Informationen zum Thema Familienplanung, Versorgung mit Verhütungsmitteln und andere Aspekte der Gesundheitsversorgung mit Bildung zum Thema Umwelt in einem Entwicklungskonzept, bekannt als Population (Bevölkerung), Health (Gesundheit) und Environment (Umwelt) (PHE). Laut dem Guttmacher Institute, einer NRO mit Sitz in den USA, die daran arbeitet, die Reproduktionsgesundheit zu verbessern, besteht bei etwa 215 Millionen Frauen im Globalen Süden ein Bedarf an modernen Verhütungsmitteln, da viele von ihnen in abgelegenen Gemeinschaften leben, in welchen es keine grundlegende medizinische Versorgung gibt. Zusätzlich zur Deckung eines Teils dieses Bedarfs, um die Belastung der Umwelt zu reduzieren, haben Naturschutzorganisationen auch ein Interesse daran entwickelt, Gesundheitsversorgung als ein Mittel anzubieten, um das Vertrauen der Gemeinschaften zu gewinnen und den Dialog zu eröffnen, um sie in Aktivitäten zum Naturschutz einzubinden. Frauen des Vezovolkes mit Gesichtsbemalung in Arovana, Madagaskar. Fotograf: Rhett A. Butler. Empirische Beweise zur Unterstützung dieser Vorgehensweisen sind&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/08/naturschutz-und-empfaengnisverhuetung-eine-brisante-mischung/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Lokale Gemeinschaften und Spitzentechnologie sorgen für den Erhalt des Gibbon-Gesangs in Kambodscha</title>
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		<pubDate>07 Jun 2016 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claire Salisbury]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Asien und Kambodscha]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Artenreichtum, Gefährdete Arten, Landwirtschaft, Naturschutz, Palmölplantagen, Primaten, Säugetiere, Schutzzonen, Sonderbeitrag, Tiere, Tropenwälder, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- In der Ökoregion der Trockenwälder Zentralindochinas breiten sich große Agrarbetriebe rasend schnell aus und bedrohen damit Kappengibbons, Asiatische Elefanten, Fischkatzen und viele weitere einzigartige Tiere.<br />- SMART, ein neues High-Tech-Überwachungsinstrument, das von einem Konsortium aus Naturschutzorganisationen entwickelt wurde, dem auch die Wildlife Conservation Society angehört, trägt nun zur Verbesserung der Naturschutzstandards in Kambodscha bei. Infolgedessen ist die Kappengibbon-Wilderei drastisch zurückgegangen.<br />- Ein Moratorium für neue agroindustrielle Landkonzessionen in Kambodscha, die Pläne für ein neues, großes Schutzgebiet, das wichtige Kappengibbon-Lebensräume miteinander verbinden soll, sowie die aktive Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in den Naturschutz lassen auf eine bessere Zukunft für diese vom Aussterben bedrohte Gibbonart schließen.<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Ein Gibbon-Weibchen (links) und ein Männchen (rechts. Foto © Jeremy Holden / WildLife Alliance Die langbeinigen Gibbons Südostasiens, die sich im Blätterdach des Waldes von Ast zu Ast schwingen und Duette singen, sind in Gefahr, da die Agrarindustrie immer weiter in ihren Lebensraum vordringt. Die Ausbreitung von Palmölplantagen ist bekanntlich eine schlechte Nachricht für die verschiedensten Arten von Wildtieren, und ebenso verhält es sich mit den neuen Zucker- und Kautschukplantagen, die die Rodung der Wälder in der Region weiter vorantreiben. Doch Gibbonarten sind besonders stark gefährdet: Wo Bäume gefällt werden, ist es ihnen nicht mehr möglich, sich in schwindelerregender Höhe von Ast zu Ast zu schwingen – was eine tödliche Bedrohung für diesen kaum beachteten Menschenaffen darstellen könnte. Das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung, der Agrarindustrie und dem Schutz der Menschenaffen ist ein drängendes Problem, mit dem Regierungen und Naturschutzorganisationen in weiten Teilen Asiens und Afrikas konfrontiert sind, wie der kürzlich veröffentlichte Bericht „State of the Apes: Industrial Agriculture and Ape Conservation” [Der Zustand der Menschenaffen: Agrarindustrie und Affenschutz] deutlich zeigt. Ein solcher Konflikt wird derzeit in den nördlichen Ebenen Kambodschas ausgetragen, wo das Überleben des Kappengibbons (Hylobates pileatus) auf dem Spiel steht. Das Gebiet ist mit einer Mischung aus Laubwäldern und immergrünen Wäldern bedeckt und ist nicht nur die Heimat des H. pileatus, sondern auch der Lebensraum zahlreicher weiterer Arten, für die das Vordringen der Agrarindustrie eine Bedrohung darstellt. Diese belagerte Region umfasst einen der größten verbleibenden Überreste der Laubwälder aus Flügelfruchtgewächsen, die als Ökoregion der&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/06/lokale-gemeinschaften-und-spitzentechnologie-sorgen-fuer-den-erhalt-des-gibbon-gesangs-in-kambodscha/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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