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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Wie Kolonialismus und deine Handseife zusammenhängen</title>
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		<pubDate>30 Sep 2020 13:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schneider]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Landwirtschaft, Palmölplantagen, Regenwälder, Schutzzonen, Tiere, Umwelt, Wälder und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff [&#8230;]</p>
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						<content:encoded><![CDATA[Vor mehr als 120 Jahren, zwischen 1885 und 1908, lag ein weitläufiges Gebiet Westafrikas in den Händen eines einzelnen Mannes: König Leopold II. Die Herrschaft des belgischen Monarchen über sein Privateigentum, das er den „Freistaat Kongo“ nannte, war von extremer, systematischer Brutalität geprägt. Etwa zehn Millionen Menschen starben in der Zeit, in der der Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zum ersten Mal dokumentiert wurde. Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist in den vergangenen Wochen auch in Belgien angekommen. Demonstrierende haben Statuen von König Leopold II. verunstaltet oder abgerissen, als sie mit der Vergangenheit Belgiens abrechneten – die in rassistischer Ausbeutung wurzelt. Doch Statuen sind nur eines von vielen Überbleibseln des Kolonialismus. Einige der größten tropischen Rohstoffunternehmen unserer Zeit haben ihre Wurzeln in der Kolonialzeit. Sie sind bis heute in Ländern tätig, die einst von europäischen Mächten verwaltet wurden. Dort bauen sie Rohstoffe für Produkte ab, die wir täglich konsumieren, wie etwa Seife oder Fahrradreifen. Eine dieser Firmen ist die belgische Holdinggesellschaft Société Financière des Caoutchoucs (Socfin). Im Laufe der vergangenen 110 Jahre hat sie ein unübersichtliches Netz an Tochtergesellschaften in Afrika und Südostasien geschaffen, wo sie Palmöl- und Kautschukunternehmen betreibt. Socfin ist an der Luxemburger Börse notiert, hat ihren Hauptsitz in Belgien und betreibt den internationalen Handel von Gummi und Öl aus der Schweiz. Neben dem belgischen Geschäftsmann Hubert Fabri ist der größte Anteilseigner der Gruppe der französische Logistikgigant Groupe Bolloré. Immer wieder gibt es Kritik daran, wie die Firmen in acht afrikanischen und zwei asiatischen Ländern handeln – in Kamerun, Côte d&#8217;Ivoire,&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2020/09/wie-kolonialismus-und-deine-handseife-zusammenhaengen/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Schlechte Ernten nach Ebola verschlimmern Nahrungsmittelunsicherheit in Westafrika</title>
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		<pubDate>18 Jan 2016 07:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lois Parshley]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<topic-tags><![CDATA[Grün, Landwirtschaft, Nahrungsmittelkrise, Sonderberichtsinitiativen und Umwelt]]></topic-tags>
		
		
		    	<description><![CDATA[<p>Dorfbewohner in Sierra Leone bei der Reisernte. Die Ernte ist in den westafrikanischen Staaten oft eine gemeinschaftliche Angelegenheit, aber die Ebola-Krise hat Gruppenaktivitäten beeinträchtigt und viele andere Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion in der Region zum Erliegen gebracht. Foto: ©FAO/Peter DiCampo. Pedelers Salee Craig hat früher Gemüse angebaut. In der Nähe seines Wohnortes in Monrovia, Liberia, [&#8230;]</p>
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						<content:encoded><![CDATA[Dorfbewohner in Sierra Leone bei der Reisernte. Die Ernte ist in den westafrikanischen Staaten oft eine gemeinschaftliche Angelegenheit, aber die Ebola-Krise hat Gruppenaktivitäten beeinträchtigt und viele andere Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion in der Region zum Erliegen gebracht. Foto: ©FAO/Peter DiCampo. Pedelers Salee Craig hat früher Gemüse angebaut. In der Nähe seines Wohnortes in Monrovia, Liberia, pflanzte er Paprika und Afrikanische Auberginen, Kartoffeln und Okras an. Der stämmige 39-jährige Mann, in dessen Wangen das Lächeln vergangener Tage geritzt ist, ist leidenschaftlich und normalerweise optimistisch. Aber er lächelt nicht, wenn er über die gegenwärtige Situation in Liberia spricht. Normalerweise fahren Bauern gemeinschaftlich die Ernte ein und ernten, bis die Saison vorbei ist. Aber 2014 wurden Reisen durch die Ebola-Krise eingeschränkt. „Jeder hatte Angst vor dem anderen“, so Craig. Aufgrund der von der Regierung auferlegten Zwangsquarantänen waren die Menschen in ihren Häusern gefangen. Während die Krankheit sich ausbreitete, blieben Felder ungeerntet und lagen bald brach. Heute, über ein Jahr nach Beginn der Ebola-Krise, kann Craig noch immer nichts anbauen. „Wir haben fast alles von dem aufgebraucht, was wir aufgehoben hatten, um es in der nächsten Saison anzupflanzen“, sagte er. „Wenn wir keine Samen haben, kann ich nichts für die nächste Anbausaison machen. Und weil wir nichts angebaut haben, können wir nichts verkaufen. Die Probleme haben sich also vervielfacht.“ Die Landwirtschaft in Liberia war gerade dabei, sich nach dem Bürgerkrieg, der mit Unterbrechungen von 1989 bis 2003 dauerte, zu erholen. In den Jahren während des Konflikts arbeitete Craig im organisatorischen Bereich und half im&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2016/01/ebola-westafrika-18116/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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