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	<description>Nachrichten über die Tierwelt und Natur</description>
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		<title>Ein Zuhause für Manno: Vom kriegsgebeutelten Irak nach Kenia</title>
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		<pubDate>08 Mrz 2017 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Geoffrey Kamadi]]></dc:creator>
		<author><![CDATA[Maria Angeles Salazar]]></author>
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				<locations><![CDATA[Afrika, Asien, Irak und Kenia]]></locations>
		
				<topic-tags><![CDATA[Abholzung, Artenreichtum, Gefährdete Arten, Naturschutz, Primaten, Regenwaldzerstörung, Säugetiere, Tiere, Tiere des Regenwaldes, Umwelt und Wildtiere]]></topic-tags>
		
		
						<description><![CDATA[- Nach Jahre langen Bemühungen ist es Tierschützern gelungen, die Freilassung von Manno zu verhandeln, einem illegal gehandelten Schimpansen, der für 15 000 Dollar aus Syrien herausgeschmuggelt wurde und in einem Privatzoo in irakisch Kurdistan lebte. In diesem Zoo litt Manno unter extrem beengten Bedingungen und erhielt eine einseitige Diät bestehend aus Snacks.<br />- Die Befreiung des Tieres machte diplomatische Verhandlungen auf dem höchsten Level in irakisch Kurdistan und Kenia notwendig. Manno kam am 30. November in Kenia an und ist jetzt in einer 90-tägigen Gesundheitsquarantäne im Sweetwater Schimpsenschutzgebiet.<br />- Der junge Schimpanse muss von der Gruppe im Schutzgebiet noch akzeptiert werden. Dies ist ein langsamer Prozess, der möglicherweise Jahre dauern kann und erfordert die Hinführung an eine Pflegemutter, gefolgt von der Hinführung an weibliche Schimpansen und dann andere Männchen in der Gruppe. Mannos lange Akklimatisierung an Menschen macht es ihm unmöglich, jemals in die Wildnis zurückzukehren.<br />- Die Rettung des Schimpsen wurde von Einzelpersonen und Gruppen ermöglicht, wie zum Beispiel Spencer Seykar, einem High School Lehrer aus Kanada, Jason Mier, dem Geschäftsführer von Animals Lebanon, Jane Goodall und ihrem Institut und Daniel Stiles von Project to End Great Ape Slavery (dt.: Projekt zur Beendung der Sklaverei von Großaffen).<br />]]></description>		
						<content:encoded><![CDATA[Manno der Schimpanse kurz nach seiner Ankunft im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia. Er wird für mindestens 90 Tage in Quarantäne bleiben und dann nach und nach in die Schimpansengruppe im Schutzgebiet integriert. Foto mit freundlicher Genehmigung des Sweetwater Schutzgebiets Entgegen aller Erwartungen wurde ein illegal gehandelter Schimpanse, der in einem winzigen Käfig in einem Privatzoo im kriegsgeschundenen irakisch Kurdistan gehalten wurde, gerettet und ist kurz vor Weihnachten sicher in seinem neuen Zuhause im Sweetwaters Schimpansenschutzgebiet in Kenia angekommen. Diese Rettung war nicht einfach. Es bedurfte vieler Monate gemeinsamer Anstrengungen durch engagierte Tierschützer und internationale Schutzorganisationen, plus viel hin und her bei den Verhandlungen zwischen den irakischen und kenianischen Behörden, bevor der junge Schimpanse, dessen Alter auf drei bis vier Jahre geschätzt wird, nach Afrika umgesiedelt werden konnte. Letzten Endes griff kein anderer als der Premierminister der Regionalregierung von Kurdistan im Nordirak ein und gewährleistete die Rettung des Schimpansen. Doch am Anfang waren es lediglich zwei Männer, die sich aktiv für die Rettung Mannos eingesetzt haben. Rettet Manno Spencer Seykar, ein kanadischer High School Lehrer und Freiwilliger, entdeckte Manno 2013 in einem Privatzoo in der Stadt Dohuk in der autonomen kurdischen Region im Irak. Dies war nur 40 Kilometer (25 Meilen) von einem Gebiet entfernt, das vom IS besetzt war und circa 70 Kilometer (43 Meilen) von den Kämpfen um Mosul. Obwohl Manno nicht direkt durch den Bürgerkrieg bedroht war, so war er doch vollkommen von seinen Artgenossen isoliert &#8211; ein sehr gefährlicher Zustand für die Mitglieder der sehr sozialen Pan&hellip;This article was originally published on <a href="https://de.mongabay.com/2017/03/ein-zuhause-fuer-manno-vom-kriegsgebeutelten-irak-nach-kenia/" data-wpel-link="internal">Mongabay</a>]]></content:encoded>
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