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Gefährdete Reichtümer - Bedrohte Regenwälder
Abholzung Abholzung ist eine der bekanntesten Arten des Abbaus und der Zerstörung des Regenwaldes. Trozu verbesserter Abholztechniken und größerer internationeler Aufmerksamkeit und Sorge um den Regenwald, geht die nicht nachhaltige Abholung von tropischen Regenwäldern weiter—wovon ein großer Teil illegal von kriminellen Kartellen durchgeführt wird. Typische Abholzungsunternehmen sind sehr schädlich für die Ökosysteme der Regenwälder. Die Probleme kommen von der kurzzeitigen Holzkonzession, die kurzfristigen Resourcenverbrauch und gernigfügige Waldpflanzung fördert. Korruption ist in vielen tropischen holzproduzierenden Ländern weitverbreitet, wodurch bestehende Waldgesetze nahezu machtlos werden, während eine fehlende Transparenz kommerzieller Transaktionen bedeutet, dass korrupte Offizielle Konzessionen gewähren können für Bekannte, ohne Rücksicht auf die Umwelt oder die Einheimischen. Die Struktur des Regenwaldes selbst—wo keine Spezies dominiert und attraktive Holzbäume weit verbreitet sind—bedeutet, dass es profitabler sein kann, den Wald komplett kahl zuschlagen. Selbst ohne Kahlschlag ist der Bau von Straßen, um Waldresourcen zu erreichen, destruktiv für die eigenen Rechte und ermutigt die Besiedelung von ehemals nicht zugänglichem Waldgebiet durch Spekulatoren, Landentwickler und arme Bauern. Studien der Environmental Defense Fund zeigen, dass Gebiete, die abgeholzt wurden, 8 mal wahrscheinlicher besiedelt und kahlgeschlagen werden durch wechselnde Landwirte, als unberührte Regenwälder, auf Grund des Zugangs durch die Straßen. Forschungen fanden heraus, dass eine große Wechselbeziehung besteht zwischen der Präsenz von Straßen und der Ausschöpfung von "Buschfleisch"—wilde Tiere die als Nahrung gejagd werden. Straßen, neben der Abholzung selbst, —wo nur ein oder zwei wertvolle Baumarten von einem Gebiet geholzt werden—können von tropischen Wäldern einen hohen Tribut verlangen. Eine Studie aus dem Jahr 2005, von Wissenschaftlern des Carnegie Institution der Stanford Universität, bewiesen, dass selektive Abholzung doppelt soviel Schaden anrichtet als die Satellitenbilder zeigen, und 25% mehr Treibhausgase als vorher angenommen werden ausgestoßen. Selektive Abholzung—die in der Regel genutzt wird—ist für den Wald gefährlich, da das Fällen einzelner großer Bäume dutzende umliegende Bäume umreißen kann, die durch Wurzeln und Lianen mit dem gefällten Baum verbunden sind. Die Lichtung des schützenden Baldachins setzt den Wald stärkerer Sonneneinstrahlung und trocknenden Winden aus, die symbiotische Bodenorganismen töten können, die essentiell für die Dekomposierung und die Nährstoffspeicherung sind, während die Blätter austrocknen und der Wald anfälliger für Feuer wird. Der Gebrauch von Traktoren, um Bäume zu bewegen zerstört den Boden und verstärkt Erosionen. Selektive Abholzung ist die Ursache für die Reduzierung der globalen Artenvielfalt, durch die Zerstörung von Lebensraum von Waldarten. Diese tropischen Abholzungunternehmungen können die Holzvorkommen nicht für zukünftige Ernten wahren und können überholzte Wälder nicht vor Feuer bewahren, vor dem Verlust von Artenvielfalt, Überjagung und der folgenden Umwandlung in Landwirtschaft und Weideland. Doch der Schaden durch Kahlschläge ist noch gravierender. Betreiber, die keine selektive Abholzung betreiben, brennen teilweise das Waldgebiet einfach ab, nachdem wertvolle Bäume entfernt wurden. Diagramm: Holzabfuhr aus tropischen Ländern Diagramm: industrielle Abfuhr von RUndholz aus tropischen Ländern Abholzung . . . auf Amphetaminart Berechnung der illegalen Abholzung in Thailand Ärmliche Volkswirtschaften Entwicklungsländer sehen oft nur einen Teil des Geldes, das sie durch legale Abholzung verdienen würden, und sogar noch weniger von illegaler Abholzung, was laut der Weltbank die Regierungen etwa 5 Milliarden US Dollar jährlich kostet auf grund von Einkommensverlusten, und die nationalen Wirtschaften nochmals 10 Milliarden US Dollar pro Jahr kostet. Abholzungsunternehmen können oft Schlupflöcher in der Gesetzgebung finden oder schaffen, die es ihnen erlauben, für die Konzessionen sehr wenig zu zahlen und manchmal die Steuern auf Holz zu umgehen. Ein Abholzungsabkommen in Suriname aus dem Jahr 1994 zum Beispiel, bewilligte 25% des Landes von Suriname (3 Millionen Hektar) für weniger als 35$ pro Morgen, während fehlendes Kapital für die Sicherung der Umwelt, die Aufforstung von abgeholzten Gebieten, oder sogar die Überwachung der Abholzungsaktivitäten unmöglich macht. Schätzungen der U.S. Forestry Service und der Harvard Rechtsschule zeigen, dass während Abholzer 28 Millionen US Dollar jährlich verdienen, das Land selbst nur 2 Millionen US Dollar erhält. In den späten 1990ern verlor die Regierung von Kambodscha so viel Einkommen, dadurch dass sie keine Steuern auf Holz verlangten, dass die IWF ein 120 Millionen Dollar Darlehen strich und die Weltbank direkte Hilfen für die Regierung unterband, bis die Korruption im Forstsektor aufgelöst wurde. Augenscheinlich waren diese Maßnahmen nicht ausreichend, um den Waldschwund zu bremsen: zwischen 2000 und 2005, verlor Kambodscha fast 30% seines Waldes. In Nigeria, das die höchste Rate von Waldverlust (55.7 %) in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts hat, zahlte WEMPCO, eine Abholzungsfirma aus Hong Kong, 28 US Dollar an die Regierung für jeden Mahagonibaum, während das Holz für 800 US Dollar pro Kubikmeter verkauft wurde, etwa 2900 US Dollar pro Baum. Importe von tropischem Hartholz in Japan Gesamte tropische Holzimporte in Japan Tropische Länder verlieren auch potentielles Einkommen durch den export von Holz, vor der Verarbeitung, wenn das Holz den geringsten Wert hat. Verschiedene Länder, zu denen Kambodscha, die Solomoninseln und Burma gehören, haben den Rohholzexport verboten, um das Einkommen lokaler Betreiber und der Regierung zu steigern, aber Rohholz wird oft von kriminellen Syndikaten geschmuggelt."Nachhaltige Abholzung" Nachhaltige Forstwirtschaft ist möglich, aber gemäß der International Tropical Timber Organization, ist weniger als 1% der Abholzung in den Tropne wirklich nachhaltig. In einer neuen Studie erfüllte keine der 34 Anlagen in Brasilien die Anforderungen der ITTO erfüllen, die Brasilien eingewilligt hat umzusetzen, bis zum Jahr 2000. Verschiedene Techniken, wie Streifenabholzung und die Abholzung mit geminderten Folgen (Siehe Ch 10: Lösungen: "nachhaltige Abholzung") haben zwar Potential, müssen aber auch umgesetzt werden. Abholzprojekte in Regenwäldern neigen auch besonders zu Ökoschwindel, wobei ein Unternehmen angibt, nachhaltige Abholztechniken zu nutzen, in Realität aber nicht einmal die einfachsten Sicherheitsregelungen umsetzt. Fragen:
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©2007 Rhett Butler |