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Amazonas Abholzung steigt 2008 leicht an auf 4.600 Quadratmeilen in 2008
(01/29/2009) Von August 2007 bis Juli 2008 ist ein leichter Anstieg der Abholzung des brasilianischen Urwaldes zu verzeichnen. Dies berichtet das nationale Institut für Weltraumforschung (INPE). Dieser Anstieg ist der erste seit 2004 als 27.379 Quadratkilometer zerstört wurden; dennoch ist der Anstieg niedriger als erwartet. Der jährliche Verlust durch Abholzung ist der zweitniedrigste seit 1991.


Brasilien will zur Bekämpfung des Klimawandels die Abholzung Amazoniens um 70% verringern
(01/29/2009) Brasilien strebt an, im Rahmen seines Plans zur Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) seine Abholzungsrate bis 2018 auf 5000 Quadratkilometer (1900 Quadratmeilen) pro Jahr zu senken, sagt Umweltminister Carlos Minc. Zum Vergleich: von August 2007 bis Juli 2008 wurden 11.968 Quadratkilometer (4.621 Quadratmeilen) Wald abgeholzt.


Kamerun schützt seltensten Gorilla
(01/29/2009) Kameruns Regierung hat einen neuen Nationalpark erschaffen um den am meisten bedrohten Menschenaffen zu schützen: den Cross River Gorilla, berichtet die Wildlife Conservation Society (WCS), die die Initiative wissenschaftlich und technisch unterstützte.


Pilz aus dem Regenwald produziert Biodiesel und könnte Energiequelle der Zukunft sein
(01/03/2009) Ein Pilz, der vor Kurzem im Regenwald von Patagonien gefunden wurde, schockte Biologen und Umweltschützer: Der Pilz produziert ein Gas, dass fast identisch ist mit Diesel. In einem Artikel in der Zeitschrift Microbiology, in dem die Entdeckung bekannt gegeben wurde, erklären Wissenschaftler, dass ihrer Meinung nach, der Fungus Gliocladium roseum eine überaus effiziente, umweltfreundliche Energiequelle werden könnte.


Überfischung kann den Bäumen des Amazonas schaden
(10/08/2008) Die Überfischung verringert die wirksame Samenverbreitung durch Fische im brasilianischen Pantanal, berichtet "Nature". Eine Untersuchung weist darauf hin, dass die Fischereipraktiken den Gesundheitszustand der Wälder beeinflussen können.


Klimasystem nähert sich 9 kritischen Kipp-Punkten
(10/08/2008) Die Erde nähert sich in diesem Jahrhundert neun wichtigen Klima-Kipp-Punkten und könnte diese sogar überschrei-ten, berichtet diese Woche eine Veröffentlichung in "Proceedings of the National Academy of Science (PNAS)".


Biokraftstoffe verschlechtern globale Erwärmung
(10/08/2008) Konvertierung nativer Ökosysteme in Pflanzungen zur Produktion von Biokraftstoffen bedeutet eine Erhöhung der Emission von Treibhausgasen, welche diese eigentlich mildern sollte. Dies berichten einige Studien, welche in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurden. Die Studien folgen einer Reihe von Berichten, welche die Produktion von Ethanol und Biodiesel mit erhöhten Kohlendioxid-Emissionen, Zerstörung von Lebensräumen artenreicher Wälder und Savannen, sowie Luft- und Wasserverschmutzung in Zusammenhang bringen.


Billige Landwirtschafts-Darlehen können zu Anstieg der Amazonas-Rodungen führen
(10/08/2008) Das Ansteigen der Rodungen im brasilianischen Amazonasgebiet kann teilweise auf die neuen finanziellen Anreize durch staatliche Banken wie die Banco da Amazônia (BASA) zurückgeführt werden, berichtet die Agência de Noticias da Amazônia, eine brasilianischen Zeitung, und die International Tropical Timber Organization (ITTO).


Erster Vertrag über Regenwaldkonservierung gegen Kohlenstoffgutschriften wird Wirklichkeit
(10/08/2008) Dorfbewohner in Aceh, der indonesischen Provinz, welche drei Jahrzehnte unter einem Bürgerkrieg zu leiden hatte und ca. 170.000 Menschen 2004 durch den Tsunami im Indischen Ozean verlor, könnte schon bald US$ 26 Mio an Kohlenstoff-Gutschriften erhalten für den Schutz der Regenwälder vor Holzextraktion. Ein diesbezügliches Abkommen, zwischen Naturschützern, Kohlenstoff-Händlern und der Aceh-Regierung wurde heute bekannt gegeben.


Kohlenstoff-Steuer würde China grüner machen und die Erwärmungsrisiken verringern
(10/08/2008) Angetrieben von boomendem Wirtschaftswachstum und einer raschen Urbanisierung, steigen China's Kohlendioxid-Emissionen rasch an. Zur gleichen Zeit legen Prognosen nahe, dass der Klimawandel enorme Auswirkungen auf das Land haben wird. Der Anstieg des Meeresspiegels wird den Projektionen zufolge die wichtigsten industriellen Bereiche in Sumpfland verwandeln und verminderte Niederschläge werden die landwirtschaftliche Produktion reduzieren. Angesichts dieser Aussichten wurde in Science eine neue Strategiestudie veröffentlicht, welche zu dem Ergebnis kommt, dass China sich auf einen saubereren Weg des Wachstums begeben muss, einen Weg, der weniger von der Kohle abhängt. Die Autoren sagen, dass die internationale Hilfe in Form von Kohlenstoff-Fonds dazu beitragen könnte, die chinesische Führung zu überzeugen, sich in Richtung umweltfreundlicherer Energietechnologien zu bewegen.


Der lang ignorierte Notstand der Ozeane und was man tun kann um sich damit zu befassen
(08/26/2008) Dieses Jahr was voll von schlechten Nachrichten das marine Ökosystem betreffend: Ein Drittel der Korallenarten droht das Aussterben, tote Zonen haben sich auf 415 Zonen ausgeweitet, die Hälfte der amerikanischen Riffe sind in akzeptablem bis schlechtem Zustand, der Säuregehalt in den Ozeanen nimmt zu, die Thunfisch und Haifischbestände brechen zusammen und nur 4 % der Ozeane werden als unverdorben eingestuft. Jeremy Jackson, Director des Scripps Center for Marine Biodiversity and Conservation an der Universität von California, San Diego, hat solche und ähnliche Berichte zusammengefaßt in einem Aufsatz, veröffentlicht im Journal "Proceedings of the Naional Academy of Sciences", der kühn die ganze Breite des ozeanischen Notstandes beschreibt und vorschlägt, was zu tun sei.


Die Verlagerung von durch Armut angetriebener zu durch Industrie angetriebener Entwaldung kann dem Umweltschutz von Nutzen sein
(08/26/2008) Eine Verlagerung von durch Armut getriebener Entwaldung zu einer durch die Industrie angetriebenen Entwaldung in den Tropen könnten neue Möglichkeiten für die Erhaltung der Wälder bieten, so diskutiert eine neue Veröffentlichung im Journal "Trends in Ecology & Evolution".


Neue Strategien zur Erhaltung der tropischen Wälder
(08/26/2008) In einem Zeitraum von nur 1- 2 Jahrzehnten hat sich die Art der Zerstörung der Wälder sehr gewandelt. Die heutige Entforstung hat weniger mit den Bauern und dem Erschaffen neuer Felder zu tun, als dass sie von Großindustrien und wirtschaftlicher Globalisierung getragen wird. Holzindustrie, der Entwicklung von Gas und Öl, großflächiger Anbau und exotische Baumplantagen tragen zu dem Verlust an Waldland bei.Obwohl diese Faktoren eine ernsthafte Herausforderung darstellen öffnen diese Faktoren aber auch Möglichkeiten für die Erhaltung der Wälder. Mit diesem Artikel wollen wir diskutieren, wie ein verstärkter Druck auf strategisch wichtige Firmen und Handellsgruppen durch öffentliche Kampagnen den Interessen zur Erhaltung der Wälder einen weit größeren Einfluß haben könnte auf das Schicksal der tropischen Wälder.


Reiche Länder wachsen auf ökologischen Kosten armer Länder
(08/08/2008) Die Kosten der Umweltzerstörung durch die reichen Länder fallen unverhältnismäßig hoch auf die ärmsten Länder der Welt, berichtet eine Analyse, veröffentlicht in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences


Invasive Spezies schaden der Entwicklung der Weltwirtschaft
(08/08/2008) Die "echten" Kosten der invasiven Spezies werden in den Entwicklungsländern unterschätzt, heißt es in einem neuen Bericht, welcher mehr Forschung auf dem Gebiet der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der nicht-einheimischen Pflanzen und Tiere fordert.


Zunahme der Rodungen im Amazonas-Gebiet aufgrund steigender öl- und Soja-Preise
(08/08/2008) Ein brasilianischer Wissenschaftler hat bestätigt, dass Waldrodung im Amazonas-Regenwald in den letzten Monaten angestiegen ist, nach Reuters. Carlos Nobre, ein Wissenschaftler in Brasilien's Nationalen Raumforschungsinstitut, welches die Rodungen im Amazonasgebiet verfolgt, sagte auf einem Seminar in Washington, dass die Rodung der Wälder " viel höher als 2007 sein wird."


Wissenschaftler entdecken vier Arten von Anolis Eidechsen innerhalb von 24 Stunden in Panama
(08/08/2008) Im Januar des Jahres 2006 entdeckte eine biologische Expedition vier Anolisarten in einem einzigen Tag. Dr. Gunther Köhler, ein Mitglied der Expedition, beschrieb die Entdeckungen als "ein Erlebnis das man nur einmal im Leben hat, während der früheren Expeditionen hatten wir neue Arten gefunden, jedesmal eine -, aber vier Arten innerhalb von 24 Stunden, das war unglaublich! "


Gibt es wirklich die Abholzung von Regenwäldern?
(08/08/2008) UN-Daten über die Abholzung in den Tropen zeigen keinen Rückgang der Waldflächen im Laufe der letzten Generation, berichtet eine neue Studie veröffentlicht in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).


Erde fressen trägt zum Schutz der Schimpansen vor Malaria bei
(08/08/2008) Die Einnahme von Erde hilft Schimpansen, sich gegen Malaria zu schützen, berichtet eine neue Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Naturwissenschaften. Offenbar erhöht die Geophagie, wie dieses absichtliche Verhalten bekannt ist, "die Wirksamkeit von eingenommenen Pflanzen mit Anti-Malaria-Eigenschaften."


DR Kongo besitzt großes Potenzial für Biokraftstoffe, meint UN-Beamter
(08/08/2008) Ein UN-Wirtschaftsfachmann macht Werbung für das Potenzial der DR Kongo zur die industriellen Produktion von Biokraftstoffen, berichtet Reuters.


Drei Salamanderarten in Costa Rica entdeckt
(08/08/2008) Wissenschaftler aus dem Natural History Museum in London haben drei neue Arten von Salamandern im süd-östlichen Costa Rica entdeckt. Damit erhöht sich die Gesamtanzahl der Nation auf 43 Arten, was bedeutet, dass diese kleine tropische Nation etwa 9% der Salamanderarten weltweit enthält.


55% des Amazonas-Gebiets kann bis 2030 verloren sein
(08/08/2008) Rinderfarmen, industrielle Sojaanbau, und Holzextraktion sind drei der führenden Antriebe der Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet. Da die Rohstoffpreise weiter steigen, und damit Nachfrage nach Biokraftstoffen und Getreide für die Fleischerzeugung, steigen ebenso die wirtschaftlichen Anreize für die Erschliessung des Amazonas-Gebiets. Brasilien ist bereits der größte Exporteur von Rindfleisch und der zweitgrößte Produzent von Sojabohnen - mit der größten Fläche von "nicht erschlossenem", Ackerland der Welt - und ist damit auf dem besten Weg mit den USA als weltweite landwirtschaftliche Supermacht zu rivalisieren. Der Trend, das Amazonasgebiet in einem riesigen Brotkorb zu verwandeln scheint unaufhaltbar.


Zerstörung des Amazonas intensiviert nach einer Pause
(08/08/2008) Nach drei rückläufigen Jahren, ist die Waldrodung im brasilianischen Amazonasgebiet in den letzten fünf Monaten des Jahres 2007 stark angestiegen, fast doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf den globalen Rohstoff-Boom zurückzuführen, und zerstörte die Hoffnungen, dass die Erhaltungsnitiativen und die Bemühungen, Gesetze durchzusetzen, schließlich die Kontrolle über die Entwaldung den Entwicklungsinteressen der Region entrissen hätte.


Anerkennung des Werts von ökosystem-Dienstleistungen
(08/08/2008) Umweltschützer äußerten seit langem Besorgnis über das Verschwinden des Amazonas-Regenwalds, aber sie waren nicht besonders erfolgreich, den Waldverlust zu bremsen. Trotz Hunderter von Millionen Dollars an Spenden, welche seit 2000 in die Region flossen und der Schaffung von mehr als 100 Millionen Hektar Schutzgebieten seit 2002, haben die durchschnittlichen jährliche Entwaldungsraten seit den 1990er Jahren zugenommen, mit einem Spitzenwert von 73.785 km2 (28.488 Quadratmeilen) von Waldverlust zwischen 2002 und 2004. Aufgrund der schnell ansteigenden Grundstückspreisen, der Ausdehnung von Rinderfarmen und industriellen Soja-Farmen, und neuen Infrastrukturprojekten von Milliarden von Dollar im Bau, erwartet man, dass der Druck zur Entwicklung des Amazonas weiter zunehmen wird.


Zukünftige Gefahren für den Amazonas Regenwald
(07/31/2008) Zwischen Juni 2000 und Juni 2008, mehr als 150,000 Quadaratkilometer Regenwald wurden im brasilianischen Amazonasbecken entwaldet. Obwohl die Entwaldung seit 2004 langsamer geworden ist, ist anzunehemen, daß in absehbarer Zukunft der Verlust des Waldes weiter fortschreitet..


Ein Interview mit Amasina, einem Shamanen im Amazonas Regenwald
(07/28/2008) Tief im Regenwald von Surinam, arbeitet eine innovative Naturschutzgruppe mit den einheimischen Völkern zusammen um ihre Heimat und Kultur im Regenwald zu schützen, indem sie traditionelles Wissen mit neuester Technologie vereinen. Das "Amazon Conservation Team" (ACT) arbeitet zusammen mit Trio, einer Amerindianischen Gruppe, die im Hinterland and der surinam-brasilianischen Grenze in Südamerika lebt, um Programme zu entwickeln, die ihren Wald vor illegalen Goldschürfern und Übergriffen schützt, die Gesundheit in den Dörfern fördert und die kulturellen Bindungen zwischen der Dorfjugend und den Alten zu fördern, in einer Zeit, in der Kulturen sogar noch schneller als Regenwälder verschwinden.


Lohnt es sich noch die Regenwälder zu retten? Warum sind sie wichtig?
(12/04/2007) Die Regenwälder der Welt fallen weiterhin. Macht das wirklich einen Unterschied? Warum sollte es überhaupt jemanden etwas angehen wenn Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen absterben? Schliesslich sind Regenwälder oft heiß und feucht, sie sind schwer zu erreichen und die Tierwelt ist scheu.


Earth Day -- der Tag der Erde
(12/02/2007) In den USA wird heute Earth Day (der Tag der Erde) gefeiert. Es war aber nicht der Tag der Erde der mich dazu veranlasste über die Umwelt nachzudenken. Was mich dazu bewegte diese umweltorientierte Website zu starten war ein persönliches Erlebnis in einem kleinen Regenwald in Borneo.


Das Ethanol der USA kann zur Abholzung des Amazonas beitragen
(11/27/2007) Die Ethanolproduktion der Vereinigten Staaten kann zur Abholzung im brasilianischen Regenwald beitragen, sagte ein führender Experte auf dem Gebiet Amazonas.







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©2007 Rhett Butler